• Ausgabe 15/1946

    Ausgabe 15/1946

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Gelenkte Wirtschaft als Bedarfswirtschaft

    Sehr große Teile der Kreise, die als Hersteller oder Vierteiler der Bedarfsartikel und Lebensbedürfnisse die eine Hälfte der Wirtschaft darstellen, sind sich darüber einig, daß in einem so außerordentlich verarmten Land-, wie es unsere deutsche Heimat nun einmal geworden ist, nur eine Bedarfswirtschaft zu führen ist; das heißt also, daß nur hergestellt wird, was vom andern Teil der Wirtschaft, dem Verbraucher, unbedingt benötigt wird.

  • Die Mühle im Grund

  • Städte wählten

    Nach den Landgemeinden und den Kreisen haben am vergangenen Sonntag die Städte mit mehr als – 20 000 Einwohnern in der amerikanischen Besatzungszone.

  • Kurze Wirtschaftsmeldungen

    Auf der Baseler Mustermesse sind Rekordumsätze zustande gekommen, insbesondere für Uhren, wobei die Sowjetunion allein 20 Mill.

  • Kulturnachrichten

    Der französische Dichter André Gide hat unter dem Titel „Robert et l’interet“ ein neues Drama vollendet, das in der Gegenwart spielt.

  • Ein Stein für René Schickele

    Nach dem ersten Weltkrieg, als René Schickele sein Haus in Badenweiler bezogen hatte, sprachen wir manchmal davon, Ernst Stadler in den Vogesen einen Gedenkstein zu setzen, der von dem jünglingshaft adeligen Dichter künden solle.

  • Die Spieler

    Da haben sich in München eine Reihe junger Schauspieler, Maler, Tänzer, Musiker zusammengefunden, die sich schlechtweg „Die Spieler“ nennen und Stücke, womöglich junger Dichter, zur Diskussion stellen wollen.

  • Interregnum der Kunst

    Zum Abschluß der „Woche der Dichtung“, die in Hamburg stattfand, entwickelte Herbert Scheffler Gedanken über die aufrichtende Bedeutung der Kunst, die wir im Wortlaut seines Vortrages in der „Zeit“ veröffentlichen.

  • Der Offizier – ein Sündenbock?

    Bei Um- und Zusammenbrüchen ereignet sich immer das gleiche: Die Träger einer oft durch Jahrhunderte anerkannten und geachteten Institution werden durch neu erfundene Gesetze plötzlich zu Verbrechern gestempelt.

  • PaulAppel:

    Abendlied im Wald

  • Also doch . . .

    Daß es zu einer Sanierung der deutschen Währungsverhältnisse, verbunden mit einer Art Vermögensabgabe (speziell Wegsteuerung des seit 1939 eingetretenen „Zuwachses“) kommen müsse: darüber waren sich spätestens seit Kriegsende alle Einsichtigen im klaren.

  • Duell der Außenminister

    Zwischen dem nordamerikanischen Außenminister Byrnes und dem sowjetischen Außenkommissar Molotow hat sich ein geistiges Duell entwickelt.

  • Sodom und Gomorra

    Es war im Januar 1922“, so beginnt der im gleichen Jahr erschienene Roman „Siegfrid et le Limousin“ von Jean Giraudoux, „schon hatten die Zivilisten alles feldgraue Tuch aufgetragen, das ihnen die Kriegsintendantur gelassen.

  • WOCHENÜBERSICHT

    Nachdem der amerikanische Außenminister Byrnes sich in einer Rundfunkansprache mit der Pariser Außenministerkonferenz befaßt und vorgeschlagen hatte, die Generalversammlung der UNO um die Vorbereitung von Friedensvorschlägen zu bitten, falls es nicht zur Einberufung einer Friedenskonferenz in diesem Sommer käme, nahm auch der sowjetische Außenminister Molotow auf einer Pressekonferenz in Moskau zu den Pariser Besprechungen sowie zur Rede Byrnes Stellung.

  • Beobachtungen und Erkenntnisse

    Ludwig Börne, der leidenschaftliche, unbestechlich scharfsinnige, ewig rastlose und aufrührerische Mann, Kämpfer für Demokratie, Pressefreiheit und ehrliche Verständigung mit Frankreich, hat uns in seinen Schriften Erkenntnisse hinterlassen, die manches Schlaglicht noch auf diese unsere Gegenwart werfen.

  • Der Tod des Pegasus

    Es handelt sich nicht um eine Geschichte, sondern um ein Bild des Malers Rudolf Caspar Neher, das gerade erst fertig geworden war, als ich ihn besuchte.

  • Ernährungskrise, realistisch betrachtet

    Aus der Fülle der Nachrichten, die in den letzten Wochen über Besprechungen, Berichte und Beschlüsse zur Welternährungskrise an uns gelangt sind; läßt sich erkennen, daß man mehr und mehr zu einer realistischen Betrachtungsweise kommt, während zunächst, monatelang, sehr viel über Planung und Lenkung „in weltweitem Rahmen“ gesprochen, die Mangellage währenddessen immer verderblicher geworden war.

  • Die Börsen-Entwicklung

    Wochenlang waren die Aktienmärkte von der Flaute der Schwerindustriegruppe (Stichwort: Ruhrdiskussion) überschattet worden, bis am vorletzten Wochenende eine kräftige Erholung den lange erwarteten Umschwung zu bringen schien.

  • die zeit
  • Mars im Friedenskleid

    Auf dem Eßtisch des Wirtshauses steht die Hülse eines 2-cm-Flak-Geschosses. Der Gast greift danach und streut sich Salz über das Steckrübenmus.

    Von W. H.

  • Land im Ungewissen

    Das Eisen, über dem die erhitzte Luft des Maitages flimmert, ist der Schrott von Trümmern. Ineinander verkeilt, rostig und verbogen, dicht wie ein metallener Dschungel, dehnen sich, so weit das Auge reicht, die Reste gewaltiger Montagehallen, zerschmetterter Eisenträger, zerstörter Maschinen, eingestürzte! Hallendächer.

  • Die Polenballade von Bardowick

    Im Garten eines halbzerstörten Hauses werkt ein Mann in Hemdärmeln. Er scheint zufrieden. Nach einer milden Regennacht strahlt die Sonne.

    Von Jan Molitor

  • Am Rande der Wirklichkeit

    Die Legende von der verschonten Stadt ist überallhin gedrungen, wo zwischen Trümmern die Sehnsucht nach Heilem und Ganzem bis zur Heftigkeit körperlichen Schmerzes empfunden wird.

    Von Peier Mösch

  • „Streik gegen den Staat“

    Der große Bergarbeiterstreik in den USA ist am 42. Tag unterbrochen worden. Mit dem 13. Mai haben die 400 000 Streikenden fast überall die Arbeit wiederaufgenommen – zunächst bis zum 25.

  • Tschechische Wahlen

    Der Erfolg der Kommunisten, die mit 2 205 658 Stimmen 40,17 v. B. aller abgegebenen Stimmen in der Tschechoslowakei auf sich vereinigen konnten, zeigt ein wesentlich anderes Bild als die westeuropäischen Wahlen der jüngsten Zeit.

  • Erich Ziegel

    Wir verraten kein Geheimnis, wenn wir die einfache Tatsache feststellen, daß die Hamburger Staatlichen Schauspielbühnen ohne endgültige Leitung sind.

  • news
  • Jean Giraudoux: Ein Botschafter des französischen Geistes

    Was in der deutschen Außenpolitik von jeher als die Sünde wider den Geist der Wilhelmstraße von allen „Zünftigen“ angesehen und bekämpft wurde, das hat Frankreich zu manchem Erfolge geführt: der Außenseiter.

    Von Hanns-Erich I-Iaack '

  • titelseite
  • Appell an die UNO

    Als die Außenminister sich auf der Pariser Konferenz nicht hatten einigen können, als der Weg zum wahren Frieden durch die Unmöglichkeit versperrt schien, eine gemeinsame Grundlage für die angestrebte Friedenskonferenz zu gewinnen, da hat der nordamerikanische Staatssekretär Byrnes einen neuen Weg gewiesen.

    Von Ernst Samhaber

  • Abseits

    Seit einiger Zeit wird in Deutschland wieder gewählt, es gibt Parteien, es gibt Ansätze zu einem parlamentarischen Leben, wir sind dabei, einen demokratischen Staat aufzubauen, in dem wir gleichberechtigt nebeneinander stehen und die Freiheit bewahren können, die wir als Geschenk der Welt zurückerhalten haben.

    Von Richard Tüngel

  • zeit-serie
  • Weltwirtschaftliche Strategie

    Die geschäftsführenden Direktoren der Weltbank und des Weltwährungsfonds sind Anfang Mai in Washington zu ihrer ersten Sitzung zusammengetreten.

    Von W. A. Meseke