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Ausgabe 17/1947

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Kurze Wirtschaftsmeldungen
Die am 28. April beginnende internationale Holzkonferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der UNO wird sich mit den Einfuhrbedürfnissen und Exportmöglichkeiten aller Länder befassen.
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Das letzte Kapitel der Insel-Tragödie
Helgoland, standhafter Fels im Meer
Helgoland hat die Explosion – die größte seit den Versuchen vom Bikini-Atoll – überstanden. Die Festungswerke liegen zertrümmert, aber die Insel wird wieder bewohnbar sein, allen Befürchtun gen zum Trotz, die auf den endgültigen Untergang gerichtet waren.
Von Jan Molitor
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Das Eichhörnchen in der Trommel
Rastlos und eilig bewegt es seine Beine, um vorwärts zu kommen. Dennoch bleibt es. wo es ist, nur die Trommel dreht sich. So ist das Eichhörnchen in der Trommel von jeher zum vollkommenen Abbild jedes Leerlaufs geworden und damit wahrhaft würdig, das Wappentier der Moskauer Konferenz zu werden.
Von Hans Achim v. Dewitz
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Sein erstes Konzert
Junggeselle mittleren Alters, nicht unfähig, höherer Gefühle, geriet zum ersten Male in ein Konzert. Die Kunst begünstigte er schon seit vielen Jahren.
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Lehrreiches Beispiel
Im Herbst vorigen Jahres hatte die Offenbacher Lederindustrie eine Kollektion bester Lederwaren nach den Vereinigten Staaten geschickt.
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Umgang mit Beamten
Von Hans Hajek Ein Beamter ist ein Mensch, der den übrigen Teil der Menschheit acht Stunden im Tag als Bagasch’ behandeln darf.
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Tabaksorgen einer Weltmacht
Die Zigarette ist durch den Krieg auf den Thron erhoben vnd in manchem Land sogar zu einer Währung gewoiden.
- DIE ZEIT
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Neue Standpunkte des historischen Denkens
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Von Johann Albrechl v. Rantzaü •
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Ohne Sockenhalter und Hosenträger
Nicht jeder kann einen Leibriemen tragen – also werden Hosenträger gebraucht. Und da uns der Standard der langen Strümpfe, mit eingewebtem Gummirand verlorengegangen ist und wir wieder.
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München: Provinz und Prominenz
Im fünfundvierziger Jahr, im bittern Hoffnungsgrün des Zusammenbruchs, haben viele prominente Schauspieler die sinkende Reichshauptstadtverlassen und sind da und dorthin, die meisten jedoch nach München emigriert.
Von Hanns "
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Neue Standpunkte des historischen Denkens
Nachricht zu geben aus der Welt des geschichtlichen Denkens bedeutet heute in Deutschland – wie könnte es anders sein – die Erörterung weitgehender Veränderungen in der Auffassung und Beurteilung der Vergangenheit.
Von Johann Albrechl v. Rantzaü •
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Marokko meldet sich
Die offiziellen Besuche französischer Minister in Nordafrika überstürzen sich. Soeben ist M. Naegelin, der Erziehungsminister, von einer Reise durch Algier zurückgekehrt, während der Verkehrsminister Marokko besuchte.
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Feinmechanik ohne Maschinen
In Nummer 16 der „Zeit“ veröffentlichten wir einen Überblick über die französischen Demontagen in Baden. Von unterrichteter Seite der betroffenen Industrie werden uns noch detaillierte Angaben über die Beschlagnahme zur Verfügung gestellt, die wir nachstehend auszugsweise veröffentlichen.
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Berlin – Ausdruck der Epoche?
Wenn heute das Berliner Theater mehr oder minder scharf kritisiert wird und wenn sogar behauptet wurde, die Berliner bemerkten gar nicht, wie schlecht die Aufführungen seien, so sind derlei Äußerungen, wie die meisten menschlichen Feststellungen, zum Teil richtig, zum Teil falsch.
Von Paul Fechter,
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Papier und Pressefreiheit
Rohstoff-, und Produktionsschwierigkeiten, eine unzulängliche Papierzuteilung hemmen die Entwicklung der deutschen Presse, seitdem es wieder freie Zeitungen gibt.
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Rettung der Heimkehrer
Wir sind eine Heimkehrergeneration: das heißt mehr, als daß jeder von uns aus dem Feuer und Grauen des zweiten Weltkrieges wie aus einem Läuterungsofen zu sich heimgekehrt ist; mehr, als daß die Männer aus Gefangenen- und Internierungslagern heimfinden; mehr als der „Weg zurück“, den Erich Maria Remarque nach dem ersten Weltkrieg beschrieben hat.
Von Photo: Ruth Haluntuten
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Die letzte Börsenwoche
Das Schwergewicht der Umsätze lag weiterhin auf dem Rentenmarkt. In Hamburg ist am 15. April eine Neuregelung für die Notierung dieser Werte in Kraft getreten.
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Koreas Unabhängigkeit
Vierzig Jahre wartete Korea auf seine Befreiungvon der politischen Bevormundung und denkolonialen-Methoden der Japaner. Mit ihrer Niederlage schien es vor der Verwirklichung seiner Wünsche zu stehen.
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Das Problem der Fettlücke
Noch 1937, als die Lebensmitteleinfuhr Bereits gedrosselt war, verbrauchte eine „Vollperson“ innerhalb von vier Wochen rund 2000 g.
Von L Wioterhoff, Neuß
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Trauer muß Elektra tragen
Das, einfach-klare, das gewaltige Bild des Aeschylos und seine Orestie mit sehnsuchtsvoller Seele suchend, fühlte man sich wirklich manchmal nach Griechenland versetzt: just so hart müssen auch die Bänke der antiken Amphitheater gewesen sein, von denen die Griechen die grausamen, blutigen Trilogien der Tragiker sahen.
Von Josef Marein
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Kunst in kühler Atmosphäre
Am Anfang stand ein Irrtum. Als der chaotischeZustand in Deutschland vollständig geworden war und dennoch nicht nur die Optimisten an eine rasche Wendung zum Guten glauben wollten, hatten sich viele Hoffnungen der auf Wanderschaft geratenen Künstler auf Hamburg, die größte Stadt der britischen Zone, gerichtet.
Von Josef Marein
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Unamerikanische Elemente
Unter Leitung von J. Edgar Hoover, dem Chef des Federal Bureau of Investigation, dem die amerikanische Bundespolizei untersteht, wird zur Zeit in Amerika eine Reinigung des Verwaltungsapparates von „unamerikanisch“ gesonnen nen Personen durchgeführt.
Von Jan Rae
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WOCHENÜBERSICHT
Im Rahmen einer Umbildung des britischen Kabinetts ist Staatsminister Hynd, der Minister für die britischen Besatzungszonen in Deutschland und Österreich, seines Postens enthoben und durch Lord Pakenham ersetzt worden.
- Titelseite
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Souveränität im Zwielicht
Zum Beginn einer Debatte, die am 24. März dieser Jahres über die Entlassung deutscher Kriegsgefangener im englischen Parlament stattfand, fragte der Abgeordnete Stokes die Regierung, ob der Nürnberger Prozeß von der Voraussetzung ausgegangen sei, daß der Kontrollrat als gesetzliche Regierung Deutschlands anerkannt werde und ob die gleiche Feststellung auch auf Artikel 75 der Genfer Konvention zutreffe.
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Zwingende Rechnung
Eine chemische Fabrik soll ein dringend gebrauchtes . Medikament herstellen, das auch exportiert werden kann. Für die Produktion müssen eine Reihe von Holzbottichen neu aufgestellt werden.
Von Gerd Bucerius
- Verschiedenes
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Opposition auf Reisen
Dir frühere Vizepräsident Wallace hat am zweiten Todestag des Präsidenten Roosevelt auf einer Massenversammlung in London mit scharfen Warten die amerikanische Außenpolitik der „bedingungslosen Anleihen an antisowjetische Regierungen“ kritisiert: Die Vereinigten Staaten hätten mit der Roosevelt-Tradition gebrochen.
Von W. G.
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Thespis – dreifach angestrahlt
Das deutsche Theater ist heute mehr denn je heftigen, wenn auch nicht stets gerechtfertigten Angriffen ausgesetzt. Ehemalige, heute noch geheime oder umgetaufte Nationalsozialisten auf der einen, vom Nazismus gepeinigte oder ihm feindlich gebliebene Theaterfreunde auf der anderen Seite, sowie ausländische Beobachter, die die deutschen Aufführungen nach dem Zusammenbruch kritisch verfolgen, kommen zu sehr auseinanderstrebenden Meinungen.
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Finanzinstruktion Nr. 57
Die steuerliche Bewertung der Forderungen, die auf Kriegskontrakten oder Subkontrakten beruhen und Dienste oder Güterlieferungen an das Reich oder dessen Vertreter zum Gegenstand haben, hat die Militärregierung für die britische Zone in ihrer Finanzinstruktion Nr.
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Die Hamburgische Sezession
Als 1931 die Hamburgische Sezession zum erstenmal in dem neuen Gebäude des Kunstvereins, zu dessen Errichtung sie so viel beigetragen hatte, ihre Jahresausstellung eröffnete, sagte der sonst nicht leicht begeisterte Gustav Pauli, der damalige Direktor der Hamburger Kunsthalle, in seiner Ansprache: „Eine Schwalben heißt es, macht noch keinen Sommer, aber angesichts so vieler Schwalben darf man wohl von einem Hamburger Kunstfrühling sprechen.
Von Richard Tüagel