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Ausgabe 10/1948

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Tibets Totenbuch
/ Von Walter Persian Die „Zeit“ hatte bereits in der Nummer 47/1947 das „Tibetanische Totenbuch“ zugleich mit Kasacks modernem Roman „Die Stadt hinter dem Strom,“ zitiert.
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Das Schicksal des preußischen Lieutenants Heinrich V. Kleist
Ungemein gefiel dem 24jährigen ehemaligen preußischen Gardeleutnant Heinrich von Kleist der Spruch, den er auf seinem Wirtshaus im Schweizer Flecken Thun, wohin er sich Anfang des Jahres 1802 zum Ankauf eines Landgütchens begeben hatte, aufgeschrieben fand: – „Ich komme, ich weiß nicht von wo? – Ich bin ich weiß nicht, was? – Ich fahren ich weiß nicht, wohin? – Mich wundert, daß ich so fröhlich bin.
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Der Fehlstart
DerStarter auf dem Sportplatz hat es leicht. Alle Voraussetzungen stehen fest: die Teilnehmer Lauf, der Startpunkt, die Strecke und das Ziel.
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Nürnberger Rechtsprobleme
Die Praxis der Nürnberger Prozesse, ein neues und rückwirkendes Strafrecht gegen Urheber von Angriffskriegen anzuwenden, hat eine lebhafte internationale Diskussion der Völkerrechtler hervorgerufen.
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Jahresbilanz der Bekleidungsindustrie
Wenn von der Bekleidungsindustrie die Bilanz für 1947 gezogen wird, so muß festgestellt werden, daß der Kampf um die Existenz und die Erhaltung eines ausreichenden Beschäftigungsgrade“ nicht leichter geworden ist.
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Volksrepublik Korea
Die Vorgänge in Korea verdienen Beachtung weit über ihre Bedeutung für das lokale Spiel der Kräfte hinaus da diese kleine Halbinsel für der beteiligten Großmächte – die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion – gleichsam ein Versuchsfeld für ihre Deutschlandpolitik bildet.
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Klärung der Grundlagen
Der Präsident der Internationalen Handelskammer, Winthrop W. Aldrich (New York), hat im Dezember 1946 eine Kommission eingesetzt, die unter dem Vorsitz von Arthur Guiness (London) die weltwirtschaftlichen Rückwirkungen der deutschen Situation untersuchen sollte.
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„Bayern den Bayern!“
„Wir kommen“,so stand es im vergangenen Sommer mit roten Lettern auf jenen weißblauen Plakaten zu lesen, die über Nacht an den Ruinenmauern Münchens klebten.
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Tennessee: Demokratie ohne Bürokratie
Im Tal In Tennessee in den Vereinigten Staaten ist in den letzten fünfzehn Jahren ein ungeheutes Werk enstanden, das wahrscheinlich alle bisherigen Werke von Menschenhand an Bedeutung weit hinter sich läßt.
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6 Mill. t Stahl
Während der Erzeugungsplan fürdas laufende Jahr 4,8 Mill. t Rohstahl in der Doppelzone vorsah – 1947 wurden etwa 3 Mill. t produziert –, haben die Generäle Clay und Robertson vor kurzem eine Überprüfung und Erhöhung für1948/49 mit der Anweisung angeordnet, nichtwenigerals 6 Mill.
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Neuer Kurs in Frankreich
ie Notierungen am freien Goldmarkt in" Paris deuten nicht auf einen Anfangserfolg des Ex perimetes Rene Mayers hin.
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Welch ein Leben nach dem Tode!
Einer jener Schreibtische, in denen die deutschen Dichter, dem Vornehmen nach, ihre Werke vor der völkischen Freiheit bargen, hat sich als ergiebig erwiesen: der des bisher als Lyriker und Hölderlin-Herausgeber bekannt gewordenen Hermann Kasack.
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Exportverträge
Vor dem schleswig-holsteinischen Landtag hat Minister Diekmann kürzlich über die „entmutigenden Aussichten“ der deutschen Exportbemühungen gesprochen.
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Für den Raucher
Rund24 Mill. kg Tabak sollen nach dem Marshall-Plan, der den Tabakverbrauch in den Westzonen auf 70 v. H. des Vorkriegsstandes bringen will, eingeführt werden.
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Die neue Antigone
Die Antigone des Sophokles nach der Hölderlinschen Übertragung für die Bühne bearbeitet von Brecht“, so ist der Titel des Stückes, das zum ersten Male im Stadttheater Chur aufgeführt wurde.
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Notizen
Der Senat der neugegründeten Max-Planck-Gesellschaft setzt sich neben den Gelehrten aus 24 wissenschaftlichen Anstalten aus Vertretern von Handel, Industrie, Bankwesen und Kirche zusammen.
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Der Maler Werner Scholz
Vor just zehn jähren, "als Wernei Scholz, der geborene Berliner, endgültig in sein Tiroler Gebirgstal abreisen wölltev saßen wTr mit.
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Das Intendanten-Rätsel
Der Besuch, den Gustaf Gründgens und das Ensemble des Düsseldorfer Schauspiels in Hamburg machten, hat manchen Theaterfreunden.
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Ein irischer Flieger erwartet seinen Tod
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Kurze Wirtschaftsmeldungen
Auf der internationalen Weizenkonferenz in Washington herrschen noch erhebliche Meinungsverschiedenheiten über den Weizenpreis.
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Der fröhliche Friedhof
Man dürfte nicht irren, wenn man sagt; daß Martin Stiebing in Sachsen, nahe der böhmischen Grenze, geboren – in seinem stark realistisch bestimmten Schaffen vornehmlich; durch seine; Wahlheimat Berlin geprägt wurde.
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Klugheitsregeln
Niemand schadet sich mehr, als ein Mensch, der kein Ende finden kann oder nicht merkt, daß es Zeit ist, sich zu empfehlen. Man empfiehlt sich nicht besser, als wenn man geht, bevor man mit dem Abschied ein Gefühl der Erleichterung auslöst.
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Normalverbraucher wurden Maximalverzichter
Die meisten Deutschen (fast alle, die in Berufen arbeiten, in denen es nichts zu kompensieren gibt) verdienen heute so wenig, daß sie das finanzielle Existenzminimum nicht mehr erreichen.
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Freundschaft in Ketten
Im Oktober 1947-, am 29. Jahrestag des tschechischen Staates, sagte Benesch, zu den Schülern und -Studenten^seines Landes gewandt: „Am Geburtstag unserer Republik können wir uns nichts Besseres wünschen als eine Jugend, die wie jene Jugend der ersten Republik – ernst und immer bereit, ihr Land zu verteidigen – in einem freien Staat und einer freien Schule aufwächst.
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Wochenübersicht
Die Außenminister Schwedens, Norwegens, Dänemarks und Islands gaben in einem Kommuniqué die Bereitschaft der vier Länder bekannt, im Rahmen des Marshall-Plans mitzuarbeiten.