In den Werkstätten des Salzburger Motorparks wurde mit dem Bau der neuen Porsche-Sportwagen begonnen, die – dem deutschen Volkswagen ähnlich – mit den modernsten Verbesserungen versehen sein werden. Dr. Ferdinand Porsche verlegte einen großen Teil seiner Produktion nach Salzburg, während das Werk in Gmünd (Kärnten) weiterhin der konstruktiven Arbeit erhalten bleibt.

Der neue Porsche-Sportwagen ist ein geräumiger zweisitziger Innenlenker mit großem Kofferraum. Die Karosserie wird in Salzburg und Wien in Handarbeit aus Aluminiumblech hergestellt. Sie ist der modernsten Stromlinie angeglichen. Beachtlich ist die Leistung des Wagens, der bei nur 40 PS eine Geschwindigkeit von 140 km/h erreicht, wobei sein Benzin verbrauch jedoch nur etwa 7 Liter/100 km beträgt. Der Wagen ist 3,8 m lang und wiegt 770 kg. Die Produktion ist in erster Linie für den Inlandmarkt vorgesehen. Der Preis des „Porsche 356“ beträgt 66 000 Schilling. W. Fu.

Kraftfahrzeuge auf der Exportmesse

Die deutsche Automobilindustrie ist auf der im Mai stattfindenden Exportmesse Hannover mit 150 Firmen der Automobil-, Anhänger- und Teileindustrie vertreten. Personenwagen werden von Borgward, Daimler-Benz, Ford und von dem Volkswagen-Werk ausgestellt werden. Ferner werden sämtliche Lastkraftwagen der jetzigen Produktion dort zu sehen sein. Dazu kommen Omnibusse, Traktoren und sonstige Spezialfahrzeuge.

Motorschau in Reutlingen

Die Stadtverwaltung Reutlingen veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Kraftfahrzeug-Industrie in der Zeit vom 14. April bis zum 2. Mai auf dem Ausstellungsgelände, bei der Friedrich-List-Halle in Reutlingen eine internationale Motorschau. Der Gedanke zu dieser Veranstaltung entsprang. dem wachsenden Bedürfnis nach einer Orientierung über den derzeitigen Stand der Motorisierung des Verkehrs und des Wirtschaftslebens in den Westzonen im Vergleich mit den Leistungen des Auslands. Erstmalig nach dem Krieg werden hier auch Vertreter der ausländischen Kraftfahrzeugwirtschaft, insbesondere französische Firmen, vertreten sein und die Möglichkeit eines Überblicks über einen Teil der europäischen Motortechnik bieten. Die Ausstellung wird in folgende Abteilungen gegliedert: a) Nutzfahrzeuge, Sonderfahrzeuge und Anhänger, b) Personenkraftwagen, Motorräder und Motorfahrräder, c) Kraftfahrzeug-Zubehör und Spezialmaschinen, d) Landwirtschaftliche Schlepper und Maschinen, c) Historische und motorsportliche Abteilung. F.

Der neue „Borgward“

Der l,5-Liter-„Hansa-l500“-Personenwagen der Borgward-Werke in Bremen wird auf dem Internationalen Genfer Auto-Salon am 17. März erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden. Deutsche Interessenten werden darüber hinaus Gelegenheit haben, diesen neuen Pkw. von Borgward, der eine völlige Neukonstruktion darstellt, auf der Technischen Messe in Hannover (20. bis 30. Mai) zu besichtigen.