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Ausgabe 07/1951

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Bonn steht zum Schumanplan
Vba wwer ära Sonner Korrespondenten Ä f, J?ojj 3 im Februar Gegenüber allen gegenteilig Gerüdsten uad Mißd eufuBgea der letzten Tage sei festgestellt: ofc (Bundesregierung bejaht den SchiBnanPlan nach wie vor und erwartet baldige ParapbJerang.
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Langatmige Wertpapierbereinigung
Die Bundesrepublik war erst im werden, als – im Juli 1949 vom Wirtschaftsrat der Doppelzone das Wertpapierbereinigungsgesetz (WBG) verabschiedet wurde.
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Die Leute von Tondi
Einen Kreis von Novellen nach der Weise von Kellers „Leuten von Seldwyla“ um einen imaginären Ort zu gruppieren, ist ein ungewöhnliches, ja fast vermessenes Unterfangen für einen jungen Autor.
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Skandal in der Scala
Noch stundenlang nach dem Ende der Premiere gab es in den Straßen rund um die „Scala“ aufgeregte Debatten für und gegen die neue Oper.
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Unkindliche Kinderoper
Gelsenkirchen wurde zum unvermuteten Schauplatz für die erste deutsche Aufführung eines Schul- und Lehrstücks von Benjamin Britten.
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Nie wieder erreicht
Die deutsche Wiederaufführung des Films „Der blaue Engel“, gedreht vor fast 20 Jahren unter der Regie Ernst von Sternbergs, ist ein Anlaß zur Resignation: – Für den deutschen Film, für den Film der Welt – und auch für Marlene Dietrich, jene damals nur in Berlin bekannte junge Kabarettistin, die dieser Film dann weltberühmt machte.
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Neuer Städtekrieg: Frankfurt gegen Köln
Die von der Bundesregierung beschlossene Verlegung der Abteilung V (Außenwirtschaft) des Bundeswirtschaftsministeriums von Frankfurt-Höchst in den Raum Bonn–Köln und die ebenfalls verfügte Verlegung der Bundesstelle für Warenverkehr in die alte Universität Kölns haben den bösen Streit zwischen Bonn und Frankfurt neu aufleben lassen.
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Öl gegen Zucker
Es ist eine Groteske, die kaum überboten werden kann: zugleich mit dem Ausbruch der drückenden Wirtschaftskrise in der Tschechoslowakei und Ungarn gab Sowjetrußlands statistisches Zentralamt die Erfolgsziffern für 1950 bekannt, die von Überschreitungen der Planungssolls „plangemäß“ nur so strotzen.
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Weltgeschehen im eigenen Heim
Über sechs Millionen Fernsehempfänger gibt es in den USA – in Deutschland sind es bis heute nur 300. Die sechs Millionen Amerikaner hören und sehen das Fernsehprogramm größtenteils schon seit etwa fünf Jahren – die dreihundert Deutschen erst seit knapp fünf Monaten.
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Blick auf die bildenden Künste
Frederik Adama von Scheltema: Die Kunst der Vorzeit (W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 2/7 Leinen 14,60 DM.) – Die Vorformen der abendländischen Kunstentwicklung, beleuchtet von ihrem gründlichsten Kenner und scharfsinnigsten Deuter.
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Gespräch ohne Sokrates
Es ist lange her, da ging ein Mann durch die Straßen Athens und tat weiter nichts, als daß er jedermann durch Fragenstellen in lange Gespräche zog.
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Amerika erprobt Atomgranaten
Am gleichen Tage, da in New York 803 stationäre und fahrbare Luftschutzsirenen zum erstenmal seit sechs Jahren erprobt wurden, ging über dem Tausende von Meilen entfernten Las Vegas im Staate Nevada die erste Morgendämmerung für Bruchteile von Sekunden in grelles Tageslicht über.
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Die Reinhart-Stiftung in Winterthur
Sucht man in den großen Galerien des Auslandes, in London oder in Paris, ja selbst in Amsterdam, Kopenhagen oder Stockholm, nach wenigstens einem bescheidenen Saal mit Bildern derjenigen deutschen Maler des neunzehnten Jahrhunderts, die uns die liebsten sind und die wir, naiv genug, des Weltruhms für würdig halten, so werden wir schwer enttäuscht.
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Sie wollen verhandeln...
Der „Arbeitskreis für deutsche Verständigung“ möchte für sein Leben gern verhandeln. Verhandeln über die Wiedervereinigung Deutschlands.
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Exportfreudiges Berlin
Der Wert der Westberliner Industrieproduktion stieg nach Feststellungen der Berliner Absatzorganisation (BAO), die übrigens jetzt ein halbes Jahr besteht, von 944 Mill.
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Verschwundener Außenminister
Der frühere tschechische Außenminister Clementis, von dem seit einer Woche in täglicher Abwechslung berichtet wird, er sei ins Ausland geflohen oder er Sei verhaftet, ist ein schönes Beispiel für die Alternative, vor die sich zuletzt jeder intelligente Kommunist gestellt sieht: Flucht oder Verhaftung.
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Der Staats-Reaktionär
Li Wang Hsi griff zum Pinsel und schrieb: „An den großen uralten Genossen, Sohn des Hammers und der Sichel, in der Hauptstadt Peking.
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England sieht seine „Luxusneigungen“ bedroht
E. G., London, Anfang Februar Welchen Luxus meint eigentlich der britische Schatzkanzler Gaitskell, wenn er sagte, man müsse auf ihn „zuerst“ verzichten, um Raum für die Aufrüstung zu schaffen? England schafft zwar heute in seiner Industrie um fast die Hälfte mehr als vor fünf Jahren.
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Mit Lorbeerkränzen
Robert Heger, der Dirigent, hat sich schon mehrfach auch als Komponist bewährt. Seine Oper „Lady Hamilton“, die die Städtischen Bühnen Nürnberg jetzt zur Uraufführung brachten, war 1939 fertiggestellt, konnte aber damals ihres politischen Themas wegen nicht mehr herauskommen und wurde jetzt erst aus der Schublade hervorgeholt.
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Kommt die Wurststeuer?
Die erste gute Nachricht, die es im Zusammenhang mit der leidigen Angelegenheit der Süßwaren-Sondersteuer bisher gegeben hat, kommt aus Bonn und lautet folgendermaßen: Da sich die öffentliche Meinung geschlossen gegen diese Sondersteuer gestellt hat, rechnet man in den beteiligten Ministerien nicht mehr damit, daß sich im Bundestag (wie auch im Bundesrat) eine Mehrheit für die Regierungsvorlage ergeben wird.
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Derby der Lyrik
Sportgedichte sind seit geraumer Zeit als Untergattung der Lyrik beliebt. Die besten hat Joachim Ringelnatz gemacht. Etwa dasjenige, das mit dem Zweizeiler schließt.
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Notizen
Ein vierwöchiges Gastspiel in London begann das Ballettkorps der Königlich schwedischen Oper mit dem Ballett „Fräulein Julie“.
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Lehrfreiheit und Gedankenmolche
In Wilhelmshaven gibt es zwei Pädagogische Hochschulen. An einer von ihnen, die zukünftige Gewerbelehrer heranbildet, lehrt Professor Dr.
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Die englische Frau fühlt sich überlegen
Can I help you? Kann ich Ihnen helfen? – Wie oft habe ich diese Frage in den Nachkriegsjahren in England gehört. Sie klingt angenehm.
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Arbeiter-Aktionäre
Die Siemens & Halske A.G. und die Siemens-Schuckert-Werke AG. geben als erstes deutsches Unternehmen Wiederaufbauprämien an ihre Belegschaftsmitglieder aus.
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Gründgens resigniert
Der Rücktritt Gustaf Gründgens vom Posten des Düsseldorfer Generalintendanten bedeutet mehr als eine lokale Angelegenheit. Daß er „von einer Verlängerung seines Vertrages über das Ende der laufenden Spielzeit hinaus absehen möchte“, wie das Städtische Presseamt bekannt gab, ist – gelinde gesagt – eine Irreführung der Öffentlichkeit.
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Mänade des Geldsacks
Im Umschlagtext zu Victor Meyer-Eckhardts „Madame Sodale“ (Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf/Köln, 439 S., Leinen, DM 12,50) heißt es, daß der Roman eine europäische Antwort auf die amerikanischen Bestseller naturalistischer Prägung sei und die Tradition Flauberts fortsetze.
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Ein Blick ins Luftkursbuch zeigt...
Westdeutschland ist es bisher noch nicht ge-Jungen,die Souveränitätsrechte auf dem Gebiet des Luftverkehrs zurückzugewinnen.
- DIE ZEIT
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GEORG BRITTING:
Den März erwartend
Von C. E. L.
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Zwischendurch:
Zwischen West und Ost
„Und widersagst du dem Teufel?“ Der Politiker zögert einen Augenblick. „Wenn es Ihnen nichts ausmacht, Herr Pfarrer“, sagt er dann, „so möchte ich mich in einer Zeit wie dieser mit niemand unnötigerweise verfeinden .
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Fünf erfolgreiche Jahre
Jetzt liegen die Produktionszahlen aller Werke der Automobil- und Zweirad-Industrie aus der Bundesrepublik für das rückliegende Jahr endgültig vor.
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Entzaubertes Bukarest
von allen Staaten Osteuropas ist Rumänien der geheimnisvollste. Alle anderen östlichen Volksdemokratien haben zumindest eine Grenze gemeinsam mit einem westdemokratischen Land, über die ab und zu Neuigkeiten und auch Menschen aus einer anderen Welt gelangen.
Von L. Hamori
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DIE WOCHE
1 otcMnesisd und nordkoaii traten erneut zu inem Grofiaa abschnitt der Korea Font an , UJO Truppen wird in diesem kritisch bezeichnet.
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Europäisch denken
Die Ruhrbehörde muß sich darüber klar sein, daß ihre kommende Entscheidung vom deutschen Volk als Gradmesser für die gerechte Handhabung europäischer Zusammenarbeit angesehen wird“, meinte kürzlich Wirtschaftsminister Prof.
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Männlicher Magnetismus
Miß Lisa Lengyel, eine Ungarin aus Budapest, die als Kind nach Amerika ausgewandert war, hat vor zwei Jahren in New York ein „Institut für das Studium und die Förderung des männlichen Magnetismus“ gegründet.
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Aus der Südwest-Ecke
Für den südwestdeutschen Wirtschaftsraum, die Länder Württemberg – Baden, Württemberg-Hohenzollern und Südbaden umfassend, mit insgesamt fast 6,5 Mill.
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Griechenlands bester Kunde
Deutschland war immer Griechenlands bester Handelspartner. Und darum ist es zu verstehen, daß man in Athen, Padres. Saloniki und Joannina nach 1945 über den Zusammenbruch der wirtschaftlichen Beziehungen zu seinem einstigen Geschäftsfreund nicht sehr erbaut war.
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Wer schädigt wen?
Der Komponist Oskar Strauß führt zur Zeit in Paris einen Prozeß gegen eine Grammophonplatten-Firma, die ihm „großen moralischen Schaden“ verursacht hat, indem sie seine Walzerplatten mit dem Namen Johann Strauß etikettierte.
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„Ich habe ihn umlegen lassen!“
Zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe wurde vom Schwurgericht in Hildesheim der 57jährige Wilhelm Trautmann aus Ahlten verurteilt, der während der letzten Kriegstage zwei amerikanische Soldaten veranlaßt hatte, den Gendarmerie-Wachtmeister Gustav Lages zu erschießen.
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Paris wäre nicht abgeneigt
Mit einiger Verwunderung muß registriert werden, daß die seit langer Zeit unternommenen Bemühungen zur Bildung einer deutschen zivilen Luftfahrtgesellschaft nicht vorwärtskommen.
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Offenbach „gut versorgt“
Offenbach steht bis zum 15. Februar im Zeichen der vierten Lederwaren-Fachmesse. Die neuen Messehallen, mit erheblichem Aufwand nach der letzten Veranstaltung errichtet, beherbergen 368 Aussteller.
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Baracken-Kultur
Baracken gibt es bald überall in Europa, sie gehören zum Charakter einer Zeit, die in fünf Jahren mehr zerstört, als sie in 20 Jahren aufbauen kann.
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Verkaufen – nicht „zeigen“
Auf dem Messegelände in Hannover, draußen in Laatzen, werden mit aller Energie die Vorbereitungen für die Deutsche Industrie-Messe Hannover 1951 getroffen.
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Ein Mann lobt den Wein
Georg Britting, am Ende seines sechsten Jahrzehnts, sehr groß und breit, mit einen lichten geräumigen Angesicht unterm kurzgehaltenen eisgrauen Haar, sieht nicht aus, als habe er vor, sich bis zu den Achtzigen, die ihm die Musen vergönnen mögen, noch wesentlich zu verändern.
Von Paul Alverdes
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Skandal in Skandinavien
Die kürzlich erschienene Broschüre „Aus ungedruckten Quellen“ des deutsch-dänischen Journalisten Olesen hat einen skandinavischen Skandal hervorgerufen.
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Läßt sich das Gewissen biologisch erklären?
Ein Mann sitzt am Schreibtisch, er will einen Brief schreiben. Er überlegt den Inhalt des Briefes; zu diesem Zweck durchdenkt er noch einmal die Auseinandersetzung, die er mit dem Adressaten gehabt hat.
Von Walter Frederieia
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Kaschmir: Sorgenkind und Paradies
Kaschmir steht unter den Sorgenkindern des Sicherheitsrats gleich hinter Korea. Aber da seit zwei Jahren Waffenstillstand im Lande ist, merkt die Bevölkerung wenig von dem erbitterten Streit der beiden großen Nachbarn Indien und Pakistan.
Von V. N. Kulkarni-Pandit
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Viel gewandert und gewandelt
In der Hamburger Kunsthalle findet eine Ausstellung von Werken des Malers Ivo Hauptmann statt, der soeben seinen 65. Geburtstag feierte.
Von Hans Jürgen Hansen
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Ermländer siedeln in der Eifel
Die „Zeit“ hat in ihrer vorigen Ausgabe von einer Siedlung der Herrnhuter Gemeinde im Emsland-Moor berichtet, die in der Kraft des Glaubens aus Ödland fruchtbare Äcker schafft.
Von Horst v. Zitzewitz
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Kriegselend inspiriert Frühjahrsmode
Von den Mannequins der Pariser Modesalons Chiaparelli und Florence Mills erfährt man, daß sie eine merkwürdige Beziehung zu den Koreanern aufgenommen haben: sie führen nämlich die neue Frühjahrsmode aus Paris vor, und diese Frühjahrsmode hat eine ausgesprochen „koreanische Tendenz“.
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RUDOLF HAGELSTANGE:
Das Schiff „Manhattan“
- News
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Späte Lebensfreude
Während des zweiten Weltkrieges in einer Lazarettbaracke irgendwo in Südostasien. Die roten Schlafdecken, blauen Pyjamas und weißen Moskitonetze ergeben ein ebenso farbiges Bild wie die fünf Patienten – ein Australier, ein Engländer, ein Amerikaner, ein Neuseeländer und ein afrikanischer Neger –, die vom Kriegsschicksal bunt zusammengewürfelt wurden.
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Norne und Trösterin
Friedrich Gundolf erklärte 1931 die Droste zur Romantikerin und sprach damit ihr Todesurteil. Der George-Jünger und Schöpfer des kolossalischen „Goethe“-Monuments besaß kein Organ für die immanente Spannung dieser, wie er glaubte, epigonalen Dichtung.
Von N. L.
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Der Ketzerweg zum Sakrament
Hoch droben in den Pyrenäen liegt am Hang des Montségur der Scheiterhaufenacker, auf dem man zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts jene Katharer verbrannte, von deren Namen – er bedeutet: die Reinen – das Wort Ketzer hergeleitet wird.
Von Herben Fntsche
- Titelseite
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Wir Deutsche können warten
Es war am Aschermittwoch, als eine Schweizer Zeitung uns Deutsche mit erhobenem Zeigefinger warnte, wir würden, wenn wir unseren Karnevalskater ausgeschlafen hätten, einen Wandel in der Deutschlandpolitik der Westmächte feststellen.
Von Paul Bourdin
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Ist Amerika zur Weltherrschaft bereit?
Seit um die Mitte Januar unsere Constellaüon~ Maschine auf dem New Yorker Flugplatz landete, haben wir hier über Schneestürme und eingefrorene D Züge bis zu neuerlicher Frühlingsstimmung alle Wetterphasen in dramatisch rascher Folge genossen.
Von Marion Gräfin Dönhoff
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Noch einmal Landsberg
Die Reaktion des Auslandes auf die Freilassung von Alfred Krupp zeigt deutlich, daß die von uns immer wieder angriffene Krankheit des Denkens in Kategorien noch weiterhin grassiert: Ein deutscher „Kanonenkönig“ ist ein Kriegsverbrecher, ein ausländischer nicht.
Von Paul Leverkuehn