• Ausgabe 13/1951

    Ausgabe 13/1951

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • DIE WOCHE

    In Korea haben sich die Streitkräfte der Vereinten Nationen dem 38. Breitengrad so wert genähert, daß sie ihn jederzeit überschreiten können.

  • Das eigene Nest...

    Non olet“ sagte schon ein römischer Kaiser, als er aus der Benutzung von Bedürfnisanstalten eine Steuer zog. Und „non olet“ denkt offenbar auch Prinz Friedrich Christian zu Schaumburg-Lippe.

  • Der politische Häftling X

    In einer Strafanstalt der Sowjetzone sitzt der Studienrat X fünfzehn Jahre Zuchthaus ab, verurteilt durch ein sowjetzonales Gericht.

  • Wissen
  • Lehren aus dem Fall Ramcke

    Da werden Soldaten freigesprochen, weil sie einem verbrecherischen Befehl gehorcht haben (General Rossum) und andere werden verurteilt, obwohl sie keine verbrecherischen Befehle gegeben haben (General Ramcke), Verbrechen aber doch gegen ihren Befehl und ohne ihr Wissen von ihren Untergebenen verübt worden sind.

  • Die Abenteuer des Mr. Miller

    In Washington begann: am zweiten Ostertag eine Konferenz der Außenminister von 21 amerikanischen Republiken. Ihre offiziellen Ergebnisse dürften mager bleiben, da nur Empfehlungen und keine verpflichtenden Beschlüsse gefaßt werden können; ihre Vorgeschichte und ihre indirekten Auswirkungen aber sind in höchstem Maße interessant.

    Von Ernst Krüger

  • Wandlung und Entwicklung des Schuman-Planes

    Wir haben den Führer der deutschen Delegation bei den Pariser Verhandlungen über den Schuman-Plan, Professor Dr. Walter Hallstein, der kürzlich vom Bundeskanzler zum Staatssekretär des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik ernannt worden ist, gebeten, unseren Lesern über das Pariser Vertragswerk, seine Entstehung, seine Bedeutung und seine Folgen zu berichten.

    Von Staatssekretär Prof. Dr. Walter Hallstein

  • DIE ZEIT
  • Wer anders denkt...

  • Anruf für Molemans

    „Ich möchte gern mit Molemans sprechen. Können Sie ihn nicht ans Telefon rufen? Es ist wegen seiner Schwester. Hier ist sein Schwager Heubrecht.

  • Leben, steh still!

    Obwohl die englische Dichterin zweifellos zu den bedeutendsten Gestalten in der Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts zählt und in die Reihe derer gehört, die den neuen Typ Roman geschaffen haben, ist ihr Gesamtwerk in Deutschland kaum bekannt geworden.

    Von Dorothea Richers

  • Leben in vier Zeitaltern

    Das Deutschtum war eigentlich bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges in Brasilien, wie übrigens auch – in allen anderen Ländern Südamerikas, ein zwar etwas oberflächlicher, aber feststehender Begriff.

    Von Heinz Hell

  • Wohin Schumacher?

    Der Führer der Sozialdemokraten, Dr. Schumacher, hielt in Hamburg eine große Rede. Fahneneinmarsch unter Trommelwirbel leitete sie ein.

  • Das junge Dromedar

    Und die anderen hatten gesagt: „Oh, oh, es wird einen Vortrag hören; das ist wunderbar“, und die ganze Nacht konnte das junge Dromedar nicht schlafen und war ungeduldig.

  • Deutsche Nachkriegskultur in den USA

    Bei einem Vortrag, den ich an der Harvard-Universität über die deutsche Nachkriegsliteratur hielt, wandte ein Student sofort ein, ob ihr Realismus nicht am Ende doch dieselben Züge der Wirk1ichkeitsflucht trage „wie die deutsche Literatur überhaupt“ (so sagte er).

  • Der gläserne Wald

    Auf der ganzen Welt ist das Fett knapp, soweit es aus den bisherigen Quellen gewonnen wird. Nun kann man zwar Fett aus Kohle gewinnen, doch steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Erfolg, zumal der verwandte anorganische Stoff, die Kohle, für andere Bedürfnisse des Menschen wichtiger ist.

    Von H. H. Solf

  • United States versus Rosenberg & Co.

    Der erste große amerikanische Atomprozeß – Es – war nicht schwer, zu spionieren –

  • Der Sündigste

    Alle Merkmale des Thomas-Mannschen Altersstils sind in dem jüngsten Werk noch schärfer herausgearbeitet als im „Doktor Faustus“: die Verschanzung des Romanciers (und seiner Verantwortung) hinter die Figur eines vorgeschobenen Erzählers, der weder ganz verschieden von ihm ist noch ganz identisch mit ihm; der häufige Wechsel der Sprachtöne und das Vergnügen am Parodieren; die preziöse Ausmalung historischer Szenerien.

  • Der Hauptmann von Altona

    Hoch soll er leben“, riefen die Schauspieler und hoben die Arme. Und als sie das zweitemal rufen wollten, blieben ihnen die Worte im Munde stecken und die Arme wollten auch nicht mehr so recht in die Luft.

  • David vor Saul

    Hans-Joachim Haecker bringt den Kritiker in Verlegenheit. Das geistige Anliegen des Autors ist echt. Sein sprachlicher Ausdruck hat stellenweise den Rang der Dichtung.

    Von Johannes Jacobs

  • Neapolitanische Medea

    Egon Caesar Conte Corti hat bereits durch verschiedene Bücher den Ruhm erworben, Historie quellentreu darzustellen und dabei doch den einem breiten Publikum bekömmlicheren Ton romanhafter Erzählung zu finden.

  • Derbysieger Gottfried Benn

    Das „Derby der Lyrik“ ist gelaufen. Zu seinem Start wurden hier (in Nr. 7, 15. Februar) einige Bemerkungen gemacht..........

  • Was Deutschland in die Montan-Union einbringt

    Der ökonomische Wert der deutschen Vorleistung zu der von den Politikern begrüßten, von der Wirtschaft mit Skepsis aufgenommenen Koordinierung der Eisen- und Montan-, Industrien von Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Holland und Italien geht eigentlich über das „Vorstellbare“ hinaus.

  • Ariadnefaden durch das Pariser Vertragswerk

    Am 9. Mai 1950 hat Schumann seine von Jean Monnet inspirierte Idee einer europäischen Montan-Union bekanntgegeben. Das, was am 19.

  • Kein Beweis für Bestechungen!

    P. Ingolstadt, Ende MärzWenn der vielgeschmähte „Spiegel“-Ausschuß,der an seiner Aufgabe, die Korruption im Vierten Reich mitten ins Herz zu treffen, längst aufs gründlichste gescheitert ist, demnächst und zwar voraussichtlich am 6.

  • Der unentbehrliche: El Caudillo

    Der Abbé Sieyés antwortete einst auf die Frage, was er denn in den Schreckenstagen der Französischen Revolution gemacht habe, lakonisch: „Ich blieb am Leben.

  • Zum Tode Mengelbergs

    Kurz vor Vollendung seines 80. Lebensjahres und kurz bevor er nach dem Urteil seiner politischen Splitterrichter wieder „gedurft“ hätte, ist in seinem Schweizer Refugium Professor Dr.

  • Notizen

    Leopold Ludwig, seit 1943 Dirigent an den Berliner Opernbühnen, wurde für mehrere Jahre als Generalmusikdirektor an die Hamburgische Staatsoper verpflichtet.

  • Im überstaatlichen Rahmen

    „Das Werdende stieß an das Gewordene, der liberale Nationalstaatsgedanke, der die Souveränität und die politische Einheit der Gesamtnation forderte, gegen den konservativen Nationalstaatsgedanken, der die lebendigen politischen Gebilde der Vergangenheit Schützen wollte.

    Von Dr.Heinridrt Deist

  • Die britische These bleibt: „ohne uns”

    In England kommentieren Regierungskreise, Stahl- und Kohlenfachleute ebenso wie die Presse den Vertragsabschluß mit aller Zurückhaltung.

  • Wer gewinnt: Fach- oder Zentralmesse?

    Das Fehlen einer klaren Konzeption in unserer Wirtschaftspolitik spiegelt sich auch in der westdeutschen Messepolitik wider.

  • Unter dem Himmel von Paris

    | uvivier Filme („carnei du bai", „Tales öf zu uns kommt) sind stark im Nachweis, daß der Film alles andere als Übersetzung eines BühnenStoffes ins bewegte Bild ist.

  • Umlenkung der Musikberufe

    Der Verfasser dieser Betrachtung ist heute Direktor des Städtischen Konservatoriums in Berlin, des ehemaligen weltberühmten Sternschen Konservatoriums.

    Von Hans Joachim Moser

  • DLG kommt nach Hamburg

    Über die Beschickung der 41. DLG-Wanderausstellung, vom 27. Mai bis 3. Juni auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg, liegen jetzt die ersten Einzelheiten vor.

  • Es brodelt in Nordafrika

    Innerhalb der islamischen Welt herrscht heute Aufregung über die nordafrikanischen Gebiete, die zu Frankreich gehören. Die Gerüchte, die insbesondere von Kairo aus verbreitet werden, sind sehr übertrieben.

    Von J. v. Kürenberg

  • Plakate wurden preisgekrönt

    Nicht mehr die Fürsten und die Kirchen seien die Auftraggeber der Kunst, sondern die Industrie: Stahlwerke, Nudelfabriken und Tabakhandlungen – das erklärte ein junger Graphiker auf der Ausstellung „Plakate der Wirtschaft“ in Mannheim.

    Von Ulrich Seelmann-Eggebert

  • Lukullus nicht erwünscht

    Eine halbe Stunde lang raste der Beifall bei der Uraufführung der neuen Oper des bedeutendsten Dichters im kommunistischen Raum „Das Verhör des Lukullus“ von Bert Brecht.

  • Bücher für die Jugend

    Durch geschmackssichere Autörenwahl und sorgsame Ausstattung in Glanzeinband treten die Worpswede, i

  • Jetzt endlich: Exportförderung

    Wahrscheinlich unter dem Druck der neuerlichen Außenhandelsschwierigkeiten hat das Bundeskabinett kürzlich das seit über ein Jahr in Vorbereitung befindlichen Exportförderung Programm verabschiedet, nachdem die bisherigen fiskalischen Hemmungen beseitigt waren.

  • Saladin Schmitt zum Gedenken

    Lebensfurcht, ais böse Verlockng s ais KdndersefonscKht: — ziwn Lied von Paris, So verschieden sind

  • Bogumils Grobheit und Nachruhm

    In einem stillen Landstrich jenseits der Weichsel reifte er zum Mann und sprach im Schwabenalter, als er zu schreiben begann, mit Wehmut von dem besten Teil seines Lebens, den er in Flachsenfingen verträumt habe, in Mummelburg, in Hühnerhorst.

  • Schwarz wird weiß

    Benzin und Diesel-Öl werden ab 1. April, was die Menge betrifft, die der Verbraucher kaufen darf, frei. Es gibt nur noch eine Preisbindung, die der Bundeswirtschaftsminister als sein Gesetz im Bundestag Schiffbruch erlitt (siehe unsere letzte Ausgabe: „Benzinscherze“) auf dem Verordnungsweg für einen Monat erlassen hat.

  • Wir sind dafür!

    Mit einer Ausnahme also: die kommunistische Gewerkschaft ist in der Tat ein erklärter Gegner. Sie hat ihre feindliche Stellung mit den gleichen Gründen motiviert, die den anderen gewerkschaftlichen Organisationen Frankreichs den Plan eben wünschenswert machen.

  • Die europäische Lösung

    Bei der Unterzeichnung des Schuman-Plans hat der deutsche Vertreter Professor Hallstein diesen als einen „revolutionären Akt“ bezeichnet.

  • Sowjetstützpunkt Albanien wird unruhig

    Nur selten dringen aus Albanien Nachrichten in die Welt. Der 36jährige Diktator Enver Hodscha, der vollkommen unter sowjetischer Leitung steht, läßt, mit Ausnahme der üblichen Danksagungen an die Sowjetunion und Stalin, wenig von sich hören, und ebenso schweigen die aktiven Emigrantengruppen in Italien und in Jugoslawien.

  • Stalin lehrt Deutsch

    An den Universitäten der „Deutschen Demokratischen Republik“ sind mindestens 20 000 junge Deutsche immatrikuliert. Ist es für die „Freiheit“ dieses akademischen Lebens schon bezeichnend, daß keiner der Studenten „von drüben“, vom anderen, also vom westlichen Deutschland kommt, so ist es ebenfalls nicht von ungefähr, daß das alte wesentliche Privileg des Studenten, nämlich den Platz des Studiums, den Dozenten und die Fakultät selber wählen zu können, aufgehört hat.

  • Im Rausch der Verzweiflung

    Der Ton, der aus Hans Falladas nachgelassenem Roman „Der Trinker“ aufklingt (Rowohlt, Hamburg, 312 S., Leinen DM 9,–), ist eine Stimme mehr im Konzert der Verzweiflung, welches die Welt heute – auch außerhalb der Politik – erfüllt.

    Von Aufn.: Ostier und Stern-Archiv

  • unzugeordnet
  • Montan-Union: erste Etappe zur Europa-Föderation

    Die Bildung des gemeinsamen Marktes für Kohle und Stahl setzt voraus, daß die Zölle und mengenmäßigen Beschränkungen zwischen den Teilnehmerländern fortfallen.

    Von Ministerialdirektor Dr. Frhr. v. Maltean