• Ausgabe 10/1952

    Ausgabe 10/1952

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Aus den Unternehmungen

    Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks-AG. (Veba). Das Unternehmen, das die Beteiligungen des früheren-preußischen Staates an Unternehmungen der Elektrizitätswirtschaft und des Bergbaues verwaltet, legt, seine Berichte per 30.

  • Noch einmal: Die Baupreis-Diskussion

    Im folgenden veröffentlichen wir noch einmal zwei Zuschriften, die sich mit der Frage der Baupreise befassen. Sie setzen, ebenso wie der Leserbrief auf Seite 20 dieser Ausgabe, die Diskussion fort, die durch den Aufsatz „Bauen könnte billiger sein, wenn .

  • Essenzen mit Ruf

    Aus der Alchimistenküche des Mittelalters wurde eine industrialisierte Apotheke mit Apparat turen aus Kupfer, Glas und Messing.

  • Neuerscheinungen für die Wirtschaft

    Der Bonner Sozialwissenschaftler Privatdozent Dr. Dr. L. H. A. Geck hat im Verlag I. C. B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen, als Heft 147/148 der Sammlung Recht und Staat eine Schrift „Sozialpolitische Aufgaben“ erscheinen lassen, in der die Aufgaben der Sozialpolitik besonders auf zwei Gebieten der praktischen Sozialbetätigung: in der Sozialpädagogik und in der sozialen Betriebsführung, umrissen werden.

  • Eisen- und Stahlpreise müssen stabil bleiben

    Mögen sich Schrottwirtschaft und eisenschaffende Industrie auch manchmal heftig streiten, so blieben sie doch immer in einer gemeinsamen Familie.

  • „Der bunte Traum“

    Der bunte Traum macht die Welt schöner“ – so verkündete die Allianz-Filmverleihgesellschaft in Frankfurt. Der „Bunte Traum“ ist ein Eisrevue – Farbfilm („verblüffend durch seine Pracht“), inszeniert von Geza von Cziffra.

  • Von Fräulein Helen und Donna Grazia

    Verachtet mir den Schlager nicht! Wie der Kriminalromanan Verstand und Phantasie des ablenkungsbedürftigen Menschen von heute, so appelliert der Schlager an das Gemüt der vielen, die sich mit den Mitteln der höheren Kunst nicht auszudrücken wissen.

  • Am Rande:

    Immer derselbe

    Seit Finchens Mann gestorben ist, findet man die junge Witwe fast täglich auf dem Friedhof, wo sie das, Grab des Dahingeschiedenen mit der ganzen Hingabe einer über den Tod hinaus dauernden Liebe pflegt.

  • Umschlagplatz für Massengut

    Nach Fertigstellung des Dortmund-Ems-Kanals im Jahre 1898 hat die Stadt Dortmund am 11. August 1899 ihren Hafen in Betrieb genommen.

  • Wie lange noch?

    Unter den rund 650 „Kriegsverbrechern“, die sich in alliierten Gefängnissen auf deutschem Gebiet befinden, gibt es Schuldige, weniger Schuldige, deren Strafe zu hoch bemessen ist, und Schuldlose.

  • Papier zerstört Leben

    Mit Arthur Adamovs Schauspiel „Die Invasion" ist endlich das Werk eines Dramatikers auch auf die de

  • Überdurchschnittliche Ausfuhrziffern

    In allen Teilen der Welt kennt man Dortmunder Eisen und Bier, Dortmunder Schienen und Weichen, Draht und Ketten, Eisen- und Feldbahnen, Trecker und Fahrzeuge.

  • Der Ruhm des Unberühmten

    Der Primus der Klasse war Emil Wolff, klein, rotblond, mit wasserblauen Augen. Er war nicht allein sehr klug, sondern auch sehr fleißig, weshalb er vom Klaßleiter offiziell ‚der Musterschüler‘ genannt wurde.

  • Stadt der Weiterverarbeitung

    Dortmund – der alte niederdeutsche Name Dörpen kommt auch in der ländlichen Umgangssprache immer mehr aus der Übung – am Hellweg, der alten Verbindungsstraße zwischen Rhein und Weser gelegen, die östlichste der sechs großen Städte des Ruhrgebietes, ist heute die Stadt, die die größte.

  • Zersplitterung in Schleswig-Holstein

    Seit dem Tode des Bundestagsabgeordneten Karl Schroeter ist Ministerpräsident Lübke der unumstrittene Führer der schleswig-holsteinischen CDU.

  • Sie werden es lernen!

    Nach einer Berliner Meldung sind die „Sächsische Zeitung“ und die „Volksstimme“ vom Zentralkomitee der SED gerüffelt worden, weil sie „mit der schnellen Entwicklung der Probleme unseres Kampfes um Einheit, Frieden und Planerfüllung nicht mehr Schritt halten“.

  • Bremsen bleiben

    Zwar haben die Verbesserung der Angebotschancen und der Nachfrageverlauf in der letzten-Zeit wieder ein besseres ökonomisches Gleichgewicht im Bundesgebiet bewirkt, doch gibt es auf der Nachfrageseite – laut BdL-Bericht für Januar/Februar – „auch heute noch eine Reihe bedenklicher Tendenzen“.

  • Unerwünschtes Erbe

    In diesen Wochen, so kommt die Kunde aus der französischen Zone, erging eine Reihe von Stellungsbefehlen der französischen Armee an junge Deutsche, deren Eltern nach 1919 aus dem an Frankreich abgetretenen Elsaß-Lothringen „ins Reich“ übersiedelten, weil sie Deutsche bleiben wollten.

  • DIE ZEIT
  • Junge Unternehmer tagten

    Den west- und süddeutschen Vorbildern folgend, konstituierte sich jetzt auch für Hamburg und Umgebung ein Arbeitskreis Junger Unternehmer als Untergruppe der Arbeitsgemeinschaft selbständiger Unternehmer.

  • Hannover: Blick zum Norden

    vom 27. April bis zum 6. Mai angesetzten Technischen Messe, führte diesmal die Reihe der ausländischen Wirtschaftslage mit einem „Skanainavisch-Deutschen Tag“ fort, nachdem Bundesvirtschaftsminister Erhard der Messe den Auftakt gegeben hatte.

    Von Willy Wenzke

  • Am Rande:

    Der Zeuge Henkelmann

    Im Jahre 1911 kam es im Anschluß an eine Wahlkundgebung, bei der es auf dem im Volksmunde als Drehscheibe bekannten Steinplatz blutige Auseinandersetzungen gegeben hatte, unter dem Vorsitz des Landgerichtsdirektors Wanjura zu einer Gerichtsverhandlung.

  • Niederlassungen fördern Güteraustausch

    Im deutschen Export sind bisher vor allem die industriellen Großbetriebe zum Zuge gekommen, denn 60 v. H. des deutschen Exports werden von 950 Firmen getätigt, die jeweils einen Umsatz von über 1 Mill.

  • Druck auf den Ballhausplatz

    Wird Österreich weiterhin das letzte Exempelfür die Möglichkeit einer, sei es auch begrenzten Zusammenarbeit zwischen Ost und West bleiben oder soll jetzt auch in Wien die Spannung den allenthalben üblichen Grad erreichen? Diese Frage stellt man jetzt in der österreichischen Hauptstadt angesichts des publizistischen Trommelfeuers, das die Sowjets seit einiger Zeit gegen die Wiener Regierung richten.

    Von unserem österreichischen Korrespondenten

  • Komplette Fabrikanlagen für alle Welt

    Als in den letzten Jahrzehnten Anfragen an die deutsche Wirtschaft gerichtet wurden, komplette Fabrikanlagen zu liefern, wurden lebhafte Bedenken laut, an der Errichtung von Industrien im Auslande mitzuarbeiten, in denen deutsche Verfahren und Produktionserfahrungen angewandt werden sollten.

  • Robert A. Taft

    Seit zwanzig Jahren steht an der Spitze der Regierung der Vereinigten Staaten von Nordamerika ein demokratischer Präsident. Am 4.

  • ERICH GRISAR:

    Abend in Dortmund

  • Blick auf die Warenmärkte

    Wenn Mitte Februar noch auf verschiedenen Rohstoffmärkten die Meinung vorherrschte, daß die Preise ihren tiefsten Punkt erreicht hätten und jetzt eine Zeit neuer Preiserhöhungen folgen würde, so sind diese Hoffnungen in den vergangenen 14 Tagen enttäuscht worden.

  • Otto Strasser

    Otto Strasser, seinerzeit von Hitler ausgebürgert und noch heute der Puritaner des Nationalsozialismus, der diesen sozusagen in seiner ursprünglichen Reinheit wiederherstellen möchte, ist soeben in Schweden eingetroffen.

  • Der Schauspieler endete im Lager

    Zur fünften Wiederkehr von Heinrich Georges Todestag – Bericht eines Leidensgenossen

    Von Aufnahme Heinz Köster

  • „Ringbildung“

    Die interessierte Bauindustrie verschleiert stets mit denselben den Kernpunkt nicht berührenden Argumenten den Tatbestand. Die Tatsache der Ringbildung wird nicht nur nicht bestritten, sondern es wird versucht, diese strafbare Handlung zu bemänteln, indem man auf die Schädlichkeit des billigsten Angebotes hinweist.

  • Neues Heilmittel gegen Tbc

    Die Ankündigung eines neuen Heilmittels für Tuberkulose, die in der vergangenen Woche vom Commissioner für die Krankenhäuser der Stadt New York und von zwei pharmazeutischen Fabriken gemacht wurde, hat in den USA große.

    Von W. F.

  • Das Drehbuch und die Dichter

    Meine Erfahrungen mit dem Film reichen weit zurück. Eigentlich haben wir uns als Knaben schon welche ausgedacht, als es noch gar keine Kinotheater gab.

    Von Paul Alverdes

  • Die Krise des Franc

    Die kritische Situation der französischen Währung findet ihren Ausdruck in dem starken Steigen der freien Gold- und Devisenpreise in Paris.

  • Zuviel der Ehrungen!

    Daß man siegreichen Olympiakämpfern einen ehrenden Empfang bei ihrer Rückkehr in die Heimat bereitet, ist selbstverständlich.

  • Ein „Dortmunder“

    Der Ruf des Dortmunder Bieres gründet sich nicht zuletzt auf die Leistungen seines Braugewerbes. Diese Stadt ist eben nicht nur die Stadt der Kohle und des Eisens, sie ist auch die Stadt des Bieres.

  • 80000 Wohnungen seit 1945

    Ende Februar 1952 stehen den 536 000 Dortmunder Einwohnern wider rund 126 000 Wohnungen zur Verfügung. Das bedeutet, daß seit 1945 über 80 000 Wohnungen wiederhergestellt oder neu gebaut worden sind, davon über 50 000 seit der Währungsreform.

  • Recht auf Eigentum

    Zu den Nachkriegsmaßnahmen der Alliierten, die heute noch die deutsche Wirtschaft und die deutschen Auslandsbeziehungen stark belasten, gehört die Enteignung des privaten deutschen Auslandsvermögens.

    Von C. B.

  • Kleine Geschichten

    Der Praktikant eines Dortmunder Hüttenwerks, der nach der ersten Arbeitswoche einen Bericht über das von ihm Gelernte niederschreiben muß, wendet sich, nachdem er eine Zeitlang ergebnislos an seinem Bleistift herumgekaut hat, an den leitenden Ingenieur und fragt, ob dieser ihm nicht das alphabetische Eisenverzeichnis leihen könne.

  • Von Schmieden und Industriellen

    Als in Zeiten großer Fehde den Dortmunder Schmieden in der belagerten Stadt die Kohlen ausgingen, machten sie einen Ausfall ins Emschertal, um sich hundert Malter der dort zutage tretenden Kohle zu holen.

    Von Erich Grisar

  • Kölns Vorzug: Konsumnähe

    Die Kölner Textilmesse, mit der die diesjährigeFrühjahrsmesse am Rhein eröffnet wurde, begann mit optimistischen Erwartungen der rund 2623 in- und ausländische Aussteller.

  • Dortmunder Brücken

    Die geschichtliche Bedeutung der Freien Reichs- und Hansestadt Dortmund ist wenigen bewußt. Ihre Kaufherren umspannten mit ihrem Handel die damals bekannte Welt.

  • Frankreich wird kriegsmüde in Indochina

    Der Krieg in Indochina kostet Frankreich nicht nur eine Milliarde Dollar im Jahr, es fallen auch jährlich mehr Offiziere als die französische Armee im gleichen Zeitraum aus ihrer Kriegsakademie erhält .

    Von E. K.

  • Spezialität Werkzeugmaschinen

    Die Anfänge des Werkzeugmaschinenbaus im Dortmunder Raum sind in den sechzig? und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu suchen.

    Von Eduard Beckhäuser

  • Ein neues Auge

    Der nachfolgende Artikel, der das. Prinzip des Radar schildert, soll eine Einführung zu zwei weiteren Aufsätzen sein, die die im Kriege entwickelte Ultrakurzwellen-Technik als weitreichendes Instrument der Forschung in der Meteorologie und in der Astronomie aufweisen werden.

    Von Berthold Lammert

  • Hjalmar Schacht: Vorschläge an einen jungen Staat

    Beobachtungen und Erfahrungen in Indonesien – Ein Land, das große Zukunft hat

  • Die Kraft des Gefühls

    Welch ein großartiges und für unsere friedenlose Zeit erregendes Thema hat Dr. Harald Braun für seinen neuen Film „Herz der Welt“ gewählt, der von vornherein die Sympathie aller Wohlmeinenden hat.

  • Wie war es möglich, daß der Bock Gärtner blieb?

    Großinquisitor Saalwächter war tabu für die Behörden – Ein offenes Wort zu den Denazifizierungs-Skandalen

  • Kleine Museums-Inventur

    Vor dem Kriege besaß die Stadt Dortmund zwei Museen und das „Haus der Kunst“. Die Museumsgebäude – es waren das Heim für Vor- und Frühgeschichte und das Gebäude für Kunst- und Kulturgeschichte – wurden fast völlig zerstört.

    Von Christoph Albrecht

  • Die Bildersprache der Welt verstehen ...

    Fast alle Menschen, die Goethe im Leben begegnet sind, sprachen mit Erstaunen und Bewunderung von seinem großen Auge. In diesem Auge lebte noch die menschliche Urkraft des Schauens; die Bilder der Welt wurden von ihm eingesogen und in ein denkendes Bewußtsein aufgenommen, aus dem sie als dichterische Gleichnisse oder Wahrsprüche der Erkenntnis wieder zurückstrahlten.

    Von Stefan Roth

  • ZEITSPIEGEL

    „Es ist eine Schande, daß ein Machwerk dieser Art von dem Regisseur des „Jud Süß“ wieder in einem deutschen Kino gezeigt, wird.

  • Es kommt jeder dran!

    Eines Nachmittags betrat Sampson, der Kassierer einer Vergnügungshalle in einer mittelgroßen englischen Stadt das Büro des Direktors und stellte einen hohen, länglichen Gegenstand auf den Schreibtisch.

  • Quer durch Dortmunds Wirtschaft

    Von Dr. Wilhelm Utermann, Hauptgescimf’lsfüIirer der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund

  • Beryllium heizt die „Supernova“

    Die höchst merkwürdige Erscheinung der „Supernova“, eines sehr seltenen Vorgangs in unserem Sternensystem, scheint jetzt durch die Ergebnisse der atomphysikalischen Forschung erklärbar zu werden.

    Von W. F.

  • Soziale Forschung

    Eine Stadt wie Dortmund, die heute fast ausschließlich Gebilde und Ausdruck der industriellen Gesellschaft ist, zeigt, wie kein anderer Stadttyp, die der modernen Gesellschaft entsprechenden Sozialprobleme.

    Von Dr. Brepohl

  • „Denen, die wir lieben“

    Paul Hindemith nahm am Sonntagvormittag in der Musikhalle den Bach-Preis entgegen, der ihm im vorigen Jahre verliehen wurde und, wie Hamburgs Kultursenator Landahl sagte, alle drei Jahre einen deutschen Komponisten ehren, soll, der würdig ist, in Verbindung mit dem Namen des Thomaskantors genannt zu werden.

    Von Ulrich Seelmann-Eggebert

  • Die böseste Zunge seit Voltaire

    In Fontenay bei Paris lebt in Gesellschaft eines Affen und einer Katze, dem melancholischenRestbestand einer Menagerie von Findeltieren aller Art, ein kurioses, etwas heruntergekommen aussehendes Männchen mit Nickelbrille und Fellkapuze: Paul Léautaud, der indiesen Tagen seinen achtzigsten Geburtstag feierte.

  • Belgiens Angst vor deutscher Kohle

    Von der belgischen Regierung wird augenblicklich der Vertragsentwurf über die endgültige Gestaltung der Benelux-Union geprüft, der von der holländischen Regierung überwandt würde.

    Von Adolph Reifferscheidt

  • In Dortmund, wo die große Halle steht!

    Wie die Heimatforschung annimmt, war das Gebiet der heutigen Stadt Dortmund ehedem von Brukterern bewohnt. Als nun die Völkerwanderung begann – die große, die berüchtigte von 400 nach Christus – hätten die anderen germanischen Stämme – so erzählt man sich – auch an die „Tore“ der Stadt Dortmund geklopft: „Heda, mitmachen! Der große Treck ist da.

    Von Albert Schulze Vellinghausen

  • Lehren aus dem Fall Kemritz

    Im Waffenstillstandszeit von Panmunjon überreichte der amerikanische Konteradmiral Libby am 2. Januar den chinesischen und nordkoreanischen Unterhändlern einen schriftlichen Vorschlag, den Austausch von Kriegsgefangenen und Zivilinternierten von der Wahl des Regimes und der Ideologien, für die jeder einzelne sich aus freien Stücken entscheidet, abhängig zu machen.

  • Was gehört zu einem guten Stück?

    Prozesse sind immer zugkräftig. Die Hamburger Kammerspiele waren an dem Sonntagmorgen überfüllt, an dem eine „Gerichtsverhandlung gegen vier Hamburger Dramaturgen stattfand, die schlimmer Spielplanvergehen angeklagt wurden.

    Von C. E. L.

  • Epoche ohne Aroma

    Auf der großen Frühjahrsmesse in Hannover, die am Sonntag zu Ende ging, scheinen trotz mancherlei anderen „Schlagern“ den größten Eindruck die Mädchen gemacht zu haben, die in den Halten umherliefen und kleine herzförmige Büchsen anboten: Chlorophyll.

  • Der seßhafte Musikdirektor

    Inmitten des überaus regen Musiklebens, das von je, besonders aber seit der Zeit nach dem ersten Weltkriege, in den vielen, eng benachbarten Städten des Rhein- und Ruhrgebiets herrscht, nimmt Dortmund einen allgemein anerkannten Ehrenplatz ein.

  • Friedvolles Sterben

    Die Internationale Ruhrbehörde, im Düsseldorfer Atlantic-House geht langsam, aber sicher einem sanften Tode entgegen. Sie hatte in den vergangenen Jahren mehr als einmal die deutsche Öffentlichkeit in Aufregung versetzt und mußte böse Worte und heftige Kritik einstecken.

  • Kirk sammelt die Emigranten

    Bald nach seiner Rückkehr nach Amerika hat der bisherige USA-Botschafter in Moskau, Admiral Alan G. Kirk, die Leitung des Komitees „Für die Befreiung der Völker Rußlands“ übernommen, ohne Rücksicht auf Belastungen, die sich hieraus für das amerikanisch-sowjetische Verhältnis ergeben könnten.

    Von H. A.

  • Titelseite
  • Tagebuch der Zeit

    Verschärfung zwischen Ost und West

    In den Vereinigten Staaten läuft der Kampf um die Präsidentenwahl nur langsam an. Einstweilen geht er hauptsächlich um innerpolitische Fragen.

  • Flickwerk

    Die Luft im Palais Bourbon stand dumpf und unbewegt über dem Halbrund redender und gestikulierender Volksvertreter. Alle, mit Ausnahme der Kommunisten, hatten eben noch den enormen Ausgaben für die Aufrüstung und den Krieg in Indochina zugestimmt.

  • Lex Starhemberg

    Als vor einigen Monaten das höchste österreichische Gericht die Rückgabe der 1939 beschlagnahmten Güter des früheren Heimwehrchefs Fürst Starhemberg an den Eigentümer anordnete, drohten die Wiener Kommunisten mit Streiks und die Sozialdemokraten mit einem Gesetzesantrag im Parlament.

    Von H. A.