• Ausgabe 15/1952

    Ausgabe 15/1952

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Aus den Unternehmungen

    Die Nordmark-Werke GmbH., Hamburg, Werk Uetersen (Holstein), (gegründet von dem 1945 verstorbenen Generalkonsul Alfred Voss und Apotheker Julius Wolf) begeht am 15.

  • Wissen
  • Verbotene Trauer

    Gegen den deutschen Kompanie-Chef einer in Werl stationierten Arbeitseinheit der Besatzungstruppen ist auf Anweisung britischer Dienststellen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, weil vier Männer seiner Einheit in Uniform am Sarge des im Gefängnis in Werl verstorbenen deutschen Generals Mälzer einen Kranz niedergelegt haben.

  • Tagebuch der Zeit

    Präsidentschaftswahlen und Europa-Verteidigung

    Nach einer siebenstündigen außenpolitischen Debatte nahm der Bundestag einen Antrag der Regierungsparteien und einen Absatz aus einem sozialdemokratischen Antrag an, in denen die deutsche Einheit als „oberstes Ziel der deutschen Politik“ bezeichnet wird.

  • Guter Vorgesetzter

    Vor kurzem wurde bekannt, zwei Beamte des Wirtschaftsministeriums in Bonn, Ministerialdirigent Risse und Regierungsdirektor Dr.

  • Garantien gegen Gleichberechtigung

    Seit dem sowjetischen Angebot, eine unabhängige deutsche Armee zuzulassen, ist das Verständnis der Alliierten für das deutsche Verlangen nach Gleichberechtigung innerhalb der europäischen Verteidigungsgemeinschaft gewachsen.

    Von Paul Bovrdin

  • Logisch denken

    Der Zentrumsabgeordnete Dr. Reismann erklärte im Bundestag, im Hinblick auf das Auswärtige Amt: „Dieser Sumpf muß mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden.

  • DIE ZEIT
  • Lob des früheren Jahrs

  • Der unentbehrliche Kekkonen

    Der finnische Ministerpräsident Kekkonen hat sein Rücktrittsgesuch zurückgezogen. Er hat sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem eine Abordnung von 80 Persönlichkeiten seiner eigenen, der Agrarierpartei, ihn sechs Stunden lang bedrängt hatte, im Amte zu bleiben.

  • Verschiedenes Tempo

    Die Hamburger Werft Blohm & Voss, Deutschlands größte Vorkriegswerft, hätte am 5. April ihr 75jähriges Bestehen feiern können, wenn sie nicht in den ersten Nachkriegsjahren von den Alliierten völlig demontiert worden wäre.

  • In Persien noch immer kein Ausweg

    Seitdem Anfang März die Verhandlungen zwischen Teheran und der Weltbank über die Wiederaufnahme der Erdölförderung und -verarbeitung ergebnislos unterbrochen wurden, ist Persien „ölpolitisch“ zu einem Vakuum geworden.

    Von Joachim Schwellen

  • Zwei Millionen t Raffineriekapazität im Kohlenbecken

    Im Bereich der deutschen Nordseeküste liegt die Mehrzahl der Ölraffinerien. Sowohl das nahe- – gelegene Emsland als auch die Gebundenheit an die Tankerwege der Überseeschiffahrt haben diese Standortlage bedingt.

  • Wer mit anderen teilt, wird reicher

    Über drei Millionen D-Mark haben die Norweger von 1946 bis jetzt für notleidende Deutsche gespendet. Norwegen hat 2 1/2 Millionen Einwohner; das heißt also, jeder Norweger hat etwa 1,50 D-Mark gegeben.

    Von Paul Hühnerfeld

  • Agrar-Union?

    Die vor einigen Tagen in Paris durchgeführten Vorverhandlungen über den Versuch, einen einheitlichen europäischen Markt für Agrarprodukte zu schaffen, lenken die Aufmerksamkeit erneut auf die Problematik dieser „Grünen Union“.

  • Disput über Lohnunterschiede

    In Nr. 13 der „Zeit“ erschien unter der Überschrift „Liebe Kollegin...!“ eine kritische Stellungnahme zu einem Aufsatz, den Frau Ilse Elsner kurz vorher zum Thema „Frauenlöhne“ in der „Welt“ veröffentlicht hatte.

  • Gott als Ballettmeister

    In der Reihe seiner experimentellen Montag-Veranstaltungen brachte das Stadttheater Zürich das Ballett Adam Zero des englischen Komponisten Arthur Bliss heraus.

  • Ist die Bibel nur ein Buch für Christen?

    Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts widerfuhr es dem Premierminister Gladstone, dem grand old man der spätviktorianischen Zeit, daß er bei einer großen Rede im Unterhaus ein Zitat aus der „Aeneis“, das er lateinisch einflocht, nur zwei Hexameter lang präsent hatte.

  • Rote Zahlen

    Wenn die deutsche Mineralölwirtschaft einen Osterwunsch zu äußern hätte, so würde aus der Fülle der Anliegen sicher eines in den Vordergrund gestellt: Befreit uns endlich von der Unsicherheit der Zollverhältnisse, unter denen besonders die mit großem Geldaufwand wieder aufgebaute und erweiterte Verarbeitungsindustrie zu leiden hat, geht uns endlich die schon so lange versprochene Neuregelung des Abgabensystems auf der Grundlage des von der Industrie vorgelegten „Grünen Buches“.

    Von A. M. Stahmer

  • Walter Hallstein

    Die erste persönliche Begegnung zwischen dem Kanzler und seinem jetzigen Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Walter Hallstein, soll Professor Röpke herbeigeführt haben, der deutsche Nationalökonom, der jetzt einen Lehrstuhl an der Universität Genf hat.

  • Zweifelhafte Menschlichkeit

    Etwas über zwei Stunden dauerte es: dann waren sie alle zu Menschen geworden; die beiden Fremdenlegionäre, der ehemalige SS-Mann, der Jude, ein Vater, eine Mutter, ein Zimmermann .

    Von Paul Hühnerfeld

  • Sowjetunion setzt Preise herab

    In der Sowjetunion sind am 1. April eine Reihe von Preisherabsetzungen im Ausmaß von 10 bis 30 v. H. angeordnet worden......

  • Die Sache mit der Klausel

    Natürlich haben die Vertreter des marktwirtschaftlichen Prinzips recht, wenn sie sagen, daß der „freie Preis“ die ideale Lösung wäre.

  • NOTKER DER STAMMLER (840–912)

    Auf Ostern

  • Notizen

    Für den Bau der neuen Berliner Philharmonie in der Berliner Bundesallee wurde zu einem öffentlichen Wettbewerb aufgerufen. Die „Gesellschaft der Freunde der Berliner Philharmonie e.

  • Probleme des Importes

    Die Entwicklung der Technik, der Industrie und des Automobilverkehrs hat das Mineralöl zu einem der wichtigsten Faktoren in der deutschen Wirtschaft werden lassen.

  • Vom Zapfwirt zur Großtankstelle

    Im gleichen Rhythmus mit den Auf- und Abstiegkurven der innerdeutschen Motorisierung entwickelten sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur die Treibstofferzeugung, sondern auch Treibstoffvertrieb und Treibstoffhandel.

  • ZEITSPIEGEL

    An der Elfenbein-Küste im Südwesten Afrikas ist eine neue Großstadt im Entstehen begriffen. Sie heißt Abidjan und ist heute das Ziel vieler internationaler Glückssucher.

  • Die „nationalen deutschen Streitkräfte“ der SED

    Es gibt Nachrichten und Spekulationen darüber, daß die Volkspolizei in der SoVjetzone den Befehl bekommen habe, sich in eine reguläre Truppe umzuwandeln.

  • Der Weg zur Rationalisierung

    In den letzten Wochen hatte es zwar ein wenig nach Komplikationen ausgesehen, aber am 2. April ging die Geburt des Deutschen Produktivitätsrates (in Bonn) nun doch in einer Atmosphäre strikter Sachlichkeit glatt, gewissermaßen „ohne Zange“, vonstatten.

  • Handelspartner Indien

    Während der deutsche Warenaustausch mitIndien, diesem klassischen Exportland, bisher stets mit beträchtlichen Einfuhrüberschüssen abschloß – im besten Jahr (1935) waren es 10 v.

  • Gerüchte aus Ägypten

    Als die Alliierten nach dem ersten Weltkrieg beschlossen, Deutschlands Stellung zu schwächen und seine sämtlichen Kolonien einzuziehen, hatte sicher niemand damit gerechnet, daß eben dies eines Tages dazu führen werde, in ganz Nordafrika und im Vorderen Orient die Deutschen zu der einzigen vertrauenswürdigen Nation des Westens werden zu lassen.

    Von Marion Gräfin Dönhoff

  • Die Wechsler im Paradies

    Unser Wort Kultur leitet sich her von der Sorge für die Pflanzen. Der Ackerbauer, der Förster, der Gärtner, das sind die eigentlichen Träger und Wahrer der Kultur, gerade darum, weil das Feld ihrer Tätigkeit die Natur ist.

  • Vierzig Ausreißer

    Die Idee der allgemeinen Menschenliebe hatte mich damals schon mächtig ergriffen, und ich hatte verschiedene Pläne, wie ich in diesem Sinne handeln und wirken wollte; allein das Leben verlangte Kosaken und Peitschen.

  • Ist das ein Leben?

    Der Hunger der deutschen Bühne nach dem neuen deutschen Autor ist auch nach Ulrich Bechers „Samba“ (in Barlogs Schloßparktheater aufgeführt) noch nicht gestillt.

    Von Paul Alverdes

  • Burma kämpft um seine Existenz

    Von allen Ländern Asiens, die nach dem zweiten Weltkrieg die staatliche Unabhängigkeit erhielten, hat sich Burma innenpolitisch am wenigsten stabilisiert.

    Von E. H,

  • Englische Schmunzel-Partitur

    Die Browns haben ein kleines Haus in einem Vorort Londons und einen Fernsehapparat. Auf ihrem Dach haben sie stolz die Antenne in Form eines H gehißt, das ihnen zusätzliches Ansehen verleiht.

  • Gegen übertriebenen Strom-Föderalismus

    Von Zeit zu Zeit müssen wir uns mit den Bestrebungen jener Kreise beschäftigen, die auf dem Gebiet der Großversorgung mit elektrischer Energie nicht vom Föderalismus lassen wollen.

  • Flugs ergreift sie den Revolver

    Nicht sehr erfolgreich verlief die Premiere von Richard Billingers „Ein Tag wie alle“ am Nationaltheater Mannheim...........

  • Ewige Sehnsucht

    „... mein langjähriges Rheumaleiden ist. total behoben, und was mich und alle meine Bekannten außerordentlich überraschte, ich kann wieder ohne Brille lesen!“ Mit diesen Worten berichtet ein Patient über den Erfolg der „Brut-Trinkei-Kur, Methode Prof.

  • April

  • SPORT DER ZJsIT

    Die große Masche

    Der Nordwestdeutsche Rundfunk hat Pech gehabt. „Die große Masche“ hieß sein Hörspiel um Fußball, Geld und Liebe; es hat nicht die Zustimmung der Sportleute gefunden, obwohl seine Tendenz von allen gebilligt werden müßte und sollte.

    Von Walther R Kleffel

  • Der Erdball stöhnt nicht nur er lacht auch

    Je trüber und spannungsreicher eine Zeitepoche ist, desto stärker ist das Bedürfnis der Zeitgenossen nach Witz und Humor. Denn das Lachen baut Spannungen ab, wenn auch nur für den Augenblick; es zeigt einen Ausweg.

  • Jeder schimpft auf jeden...

    In einem Vortrag, den der Direktor einer großen Kinderklinik kürzlich vor Abgeordneten eines Landtages der Bundesrepublik hielt, sagte der Professor, der in kleinstem Kreis sprach, abschließend, daß die Kinder mehr als von Tuberkulose und anderen gefährlichen Krankheiten von einer besonderen Gefahr bedroht seien: vom Auto nämlich.

  • Mieterhöhung ist tragbar

    Der Kampf gegen die Erhöhung der Altbaumieten ist bisher geführt worden, ohne daßdie Gegner der Mieterhöhung ihre Argumente sachlich fundiert hätten.

  • Die Förderung aus deutschem Boden

    Die Gewinnung von Erdöl aus deutschem Boden ist in den letzten Jahren beachtlich gestiegen: Sie betrug 1,37 Mill. t in 1951 und lag damit um 790 000 t höher als in 1947, dem tiefsten Nachkriegsstand.

    Von 54 die 2-Mill

  • Deutschland hat viel aufzuholen

    Die folgenden Ausführungen, die uns von Dr. Paul Beyer, dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Deutschen Industrie- und Handelstages, zugegangen sind, beanspruchen vor allem Beachtung durch das Ausland.

  • Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt

    Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt, diese Worte aus dem Faust könnten ein Motto sein für das Leben des Leonardo da Vinci.

    Von Martin Rabe

  • unzugeordnet
  • Drei Reiche und der Dom Gottes

    372 Seiten dantische Terzinen! Wer ein solches Epos über viele Jahre hinaus zu schreiben sich unterfängt, muß wohl ein gehöriges Maß von Unbefangenheit, ja, von der Unverfrorenheit des durch seine Aufgabe Besessenen mitbringen.

    Von Rino~ Sanders

  • Das Meer der Welt

    Abraham Horodisch: Alfred Kubin als Bach-Illustrator. Mit 44 Textillustrationen und 100 Tafeln. (Verlag der Erasmus-Buchhandlung, Amsterdam; Auslieferung für Deutschland: Verlag Dr.

    Von Christian Otto Frenzel

  • Was Jugendbüchern not tut

    Ein wirklich gutes, ein klassisches Jugendbuch wird von allen Vierzehnjährigen überall jederzeit gelesen. Robinson, Lederstrumpf, Sigismund König, Old Shatterhand haben diesen Grad von Unsterblichkeit erreicht.