• Ausgabe 16/1952

    Ausgabe 16/1952

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Aus den Unternehmungen

    Die Mannesmann-Aktiengesellschaft, Düsseldorf, wurde im Zuge der Neuordnung der eisenschaffenden Industrie und des Steinkohlenbergbaues als Holdinggesellschaft für fünf andere Unternehmen gegründet.

  • Chaplins neuer Film „Limelight“

    Limelight“ (Rampenlicht), der neue Film Charlie Chaplins nach fünfjähriger Arbeitspause, ist die Geschichte eines alternden englischen Komödianten, dem es immer schlechter gelingt, die Besucher der Music Halls zum Lachen zu bringen.

  • Handels-Fanfaren in Moskau

    Die meisten westlichen Besucher der Moskauer Weltwirtschaftskonferenz haben über Ostern in Berlin Station gemacht. Nicht nur zum Atemholen, sondern vielfach auch zur abschließenden Vollendung von Geschäften, die in Moskau im Foyer des Gewerkschaftshauses, im Hotel „Moskwa“ oder im Hotel „Sowjetskaja“ zwischen dem 3.

  • Auch der Westen bleibt die Antwort schuldig

    Die neue Sowjetnote des Kreml ist in den westlichen Hauptstädten, in Washington, London, Paris und nicht zuletzt in Bonn, mit großem Mißtrauen entgegengenommen worden.

  • Reiseerleichterungen

    Wie bereits berichtet, wurden die Devisenzuteilungen für private Reisen nach den OEEC-Ländern (also alle europäischen Länder, mit Ausnahme von Spanien, Finnland, Jugoslawien und den Ostblockstaaten) auf 500 DM je Person und Jahr erhöht.

  • Österreich: bester Fischkunde

    Wenn Deutschlands Fischexporte früher im Vergleich zu den Ausfuhrerfolgen anderer Fischereiländer und den deutschen Aufwendungen für Fischeinfuhren verhältnismäßig gering waren, so hat sich in den letzten Jahren doch eine stetige Aufwärtsentwicklung der Fischexporte angebahnt.

  • Eine Galerie mußte neu anfangen

    Die Kunsthalle der Stadt Bremen, im Kriege ausgebrannt, ist heute fast ganz wiederhergestellt. Alle Ausstellungsräume sind wieder benutzbar.

  • ZEITSPIEGEL

    In einem amtlichen Bericht, den die serbische Zeitschrift „Der Parteifunktionär“ veröffentlicht, heißt es, daß der jugoslawische Kommunismus sich in einer ernsten moralischen Krise befinde.

  • Dichter lügen zuviel...

    Literaturpreise können gefährlich sein. Sowohl für das Preisrichterkollegium wie auch für die Auserwählten. Bei dem letzten Prix Goncourt verweigerte Julien Gracq die hohe Auszeichnung und verurteilte scharf sowohl die Einrichtung wie auch die Urteilskraft der Jury.

  • Wissen
  • Philipp Auerbach und seine Richter

    Nach langer Verschiebung – ein Wort, das in diesem Falle von manchen Zeitungen in Anführungszeichen gesetzt wurde – wird der Prozeß gegen den früheren Präsidenten des Bayrischen Landesentschädigungsamtes Philipp Auerbach am 17.

  • DIE ZEIT
  • Nachdichten kann Tempelschändung sein

    Ein Herr Schulze schickte dem Sinologen Hauser ein chinesisches Gedicht.

    Von E. P. Michalek ,„

  • Der Erdball stöhnt nicht nur – er lacht auch

    Nationen vergleichen ihren Humor – II. Engländer lachen über sich selbst – die Juden verlernten es

  • Der liebe Gott und die Natur

    Betrachtungen auf der Bundesstraße 3 und Bericht einer kurzen Frühlingsreise

    Von Jan Molitor

  • Keine Angst vor Strahlen

    Vor kurzem prüfte der amerikanische Frauenarzt Professor Schmitz die Frage, wie viele Frauen mit Unterleibskrebs in den Vereinigten Staaten durch Operation und wie viele durch Strahlenbehandlung geheilt werden.

  • Friedrich der Große und Otto Gebühr

    Kürzlich wurde gemeldet, daß Friedrich der Große von seiner gegenwärtigen Ruhestätte im Marburger Dom in die Hohenzollernburg überführt werden soll.

    Von Karl Kowalewski

  • Das Tier der Apokalypse

    Das Tier, der große Verderber der Geheimen Offenbarung Johannes’ ist bereits erschienen“, so predigte vor einigen Monaten ein (Pfarrer in der Oberpfalz.

    Von H. P. L.

  • Der Film lockt die Jugend

    Die Jugend hat eine brennende Leidenschaft für den Film. Ein Kind im Schulalter besucht durchschnittlich alle zehn Tage ein Kino, ein Schulentlassener mindestens einmal die Woche.

    Von Fritz Stückrath

  • Nachdichten kann Tempelschändung sein

    Ein Herr Schulze schickte dem Sinologen Hauser ein chinesisches Gedicht. Es stammte angeblich von einem Lyriker namens Tse Koi Wu, und sein Anfang sollte in wörtlicher Übersetzung lauten: „Mutter Knaben Bleibendem / Befehl fromm Heimkehrender / Warnung Daumen Gaumen / Schnitter schneidet blättergleich.

    Von E. P. Michalek ,„

  • Berliner Programm

    Das Jahr 1952 bringt dem traditionellen Berliner Messegelände am Funkturm fünf große Ausstellungen. Eröffnet wurde die „Saison“ an der Masurenallee bereits sehr verheißungsvoll mit der „Grünen Woche“.

  • Das Experiment Pinay

    Das, was man neuestens in Frankreich das Experiment Pinay nennt, ist weit mehr als der Versuch, der Inflation Einhalt zu gebieten.

    Von Paul Bourdin

  • Aus der Werkstatt des Dollar-Drive

    Über die zwingende Notwendigkeit, die Dollarlücke zu stopfen, gibt es keine Zweifel. Wohl aber darüber, ob das, was die „eigentliche“ Dollardrive-Institution, die Gesellschaft zur Förderung des Deutsch-Amerikanischen Handels (Amexport), seit Mitte 1950 unternimmt, dem Effekt nach überflüssig oder ein lohnendes Unterfangen ist.

  • Hier lügt der Dichter nicht:

    Es ist nicht wahr, daß es keine Märchen mehr gibt. Alfred, durch jahrelange Gefangenschaft aus Beruf und Milieu geraten, arbeitslos, liest nach mancher vergeblichen Anstrengung, einen Erwerb zu sichern, ein Inserat, durch das ein Chauffeur gesucht wird.

    Von Norbert Ja-ques

  • Wir sind antiquiert...

    Eine „dreiköpfige Mission des amerikanischen Kongresses“ hat, wie dpa berichtet, nach einem Besuch in Westeuropa die Empfehlung ausgesprochen, daß „die USA-Hilfe an europäische Nationen von deren Leistungen für die europäische Verteidigungsgemeinschaft abhängig gemacht werden soll“.

  • Film-Notizen

    Ehemalige deutsche Kriegsgefangene drehen einen Film „Dawai! Dawai!“, der ihr Schicksal in Rußland schildern soll. Das erste Geld dafür erhielten sie von den Heimkehrerverbänden und durch den Verkauf einer Wertmarke von 1 DM, die später als Eintrittsgeld angerechnet werden soll.

  • Kurs auf freie Holzpreise

    Auf seiner Vollversammlung in Hannover sprach sich der Deutsche Forstwirtschaftsrat, dem alle Gruppen (Staats-, Privat- und Körperschaftsforsten) angehören, für eine völlige Freigabe der Holzpreise aus, weil die im Oktober getroffene Regelung der „Angemessenheitspreise“ zu einer nicht vertretbaren Marktspaltung geführt habe.

  • Mustermesse der Schweiz

    Auf der vom 19. bis 29. April stattfindenden „Schweizer Mustermesse“ beteiligen sich wieder 2200 Aussteller in 18 Fachgruppen, um die neuesten Erzeugnisse der schweizerischen Exportindustrie zu zeigen.

  • Radio aus dem Kosmos

    Auf die beiden Aufsätze „Ein neues Auge“ (das Prinzip des Radar) und „Pfiffe aus der Atmosphäre“ (Wetterforschung durch Radar) lassen wir heute den dritten Beitrag von Berthold Lammert „Radio aus dem Kosmos“ folgen.

    Von Berthold Lammest

  • Die Verluste der Aktiengesellschaften

    Die "Umstellungsbeschlüsse der Aktiengesellschaften im Bundesgebiet sind in ihrer Gesamtheit durch eine bemerkenswert gute Erhaltung ihrer Aktienkapitalien gekennzeichnet. Von bisher umgestellten 11 Mrd. Aktienkapital wurden knapp 60 v.

    Von Gustav Plum

  • Carusos Schatten

    Zweifellos ist es ein Alterssymptom einer Kultur, wenn sie in ihren künstlerischen Erzeugnissen mehr und mehr statt der Fülle des allgemeinen Lebens die eigene Geschichte zum Stoff der Gestaltung erhebt, wenn die Kunst anfängt, über sich selbst zu meditieren.

  • Aktive junge Unternehmer

    In Westdeutschland haben vor allem soziale Fragen immer wieder zu erregten Diskussionen und erheblichen Spannungen zwischen den „Partnern“ geführt.

    Von C. B.

  • Mit blühender Albernheit

    Da wäre die Geschichte, die damit anfängt, daß Vetter Eduard aus Australien einen Brief schreibt: der Vetter Paul möge ihm seinen Frühjahrsmantel nachschicken.

    Von Cornelius Cohn

  • Taft oder Eisenhower

    Der am 7. Juli in Chikago beginnende „Nationale Parteikonveht“ der Republikaner hat die Aufgabe, den offiziellen Kandidaten der Partei für die am 7.

    Von E. K.

  • Boleslaw Bierut

    Das Jahr 1937 wurde zum Schreckensjahr für die alte Garde nicht nur der russischen, auch der ausländischen Kommunisten, soweit sie sich in der Sowjetunion aufhielten.

    Von Harald Laeuen

  • Die russische Sport-Sphinx

    Vierzig Jahre sind vergangen, seit russische Sportler zum letztenmal unter dem Zeichen der fünf olympischen Ringe zum Wettkampf auf einer internationalen Kampfbahn antraten.

    Von W. F. Kleffel

  • Jesus sieht alles genau

    Jesus, in seiner vergoldeten Stube auf dem Altar, sieht beim Hochamt am Sonntag durchs Schlüsselloch: da sieht er seine liebe Gemeinde.

  • Armut, Reichtum und Demokratie

    Wer in unserer furchtbesessenen Zeit, in der sich auf Angst und Sorge ganze philosophische Systeme errichten lassen, ein Programm mit dem Titel „An Stelle von Furcht“ zu offerieren hat, kann gewiß Anspruch auf Beachtung erheben.

    Von Walter Fredericia

  • In Tel Aviv

    In einem Café in Tel Aviv wird heftig diskutiert. Man spricht über Politik. Das Gespräch wird immer lauter. Zwei Parteien bilden sich, die Gesten werden drohend.

  • Notizen

    Die evangelische Kirche von Badajoz (Spanien) wurde von katholischen Jugendlichen geplündert. Bibeln und Gesangbücher wurden zerrissen.

  • Blick auf die Börsen

    Zu Beginn der letzten Märzwoche (24. 3.) gingen die Kurse auf dem Aktienmarkt weiter zurück. Zunehmende Kundenverkäufe und verstärkte Tätigkeit der Fixer brachten nach starken Abschlägen niedrigste Kurse.

  • Photokina 1952

    Am 26. April wird die dritte „Photokina“ – Internationale Photo- und Kino-Ausstellung 1952 – auf dem Kölner Messegelände eröffnet.

  • Ein allzu „billiger“ Ausweg

    Die Bediensteten der Hamburger Hochbahn AG. freuen sich, denn ihre Streikdrohung war erfolgreich. Sie erhalten rückwirkend ab 1.

  • Madame von der Freiheit

    Viele Erfahrungen der jüngsten Zeit haben die These bestätigt, daß Frauen mehr Sinn für Realitäten haben als Männer. Wie reimt es sich damit zusammen, daß die politische Freiheit immer als Frau dargestellt wird (zum Beispiel an der Einfahrt nach New York)? Gleiche Freiheit für alle ist ein Traum von Männern gewesen.

    Von C. E. L.

  • Die Auferstehung des Gewissens

    Es kann vorkommen, daß ein Mensch in einer bestimmten, entscheidenden Situation sich ganz anders verhält, als man es gerade von ihm erwartet hätte.

    Von Walter Abendroth

  • Sieger Seebohm

    In seiner Sitzung vor dem Osterfest hat der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesbahn die übrigen Mitglieder des neuen vierköpfigen Vorstandes der Bahn gewählt.

  • Zwischen den Perlenfischern und Carmen

    Wie Weber, nach Pfitzners Bonmot, auf die Welt kam-, um den „Freischütz“ zu schreiben, so ist und bleibt der Rang Bizets durch seine „Carmen“ bestimmt.

  • Titelseite
  • Dauerhafte Befreiung

    Anfang April wandte sich das Wiener Parlament mit einem eindrucksvollen Appell an die Besatzungsmächte und besonders an die Sowjetunion, Österreich Freiheit und Unabhängigkeit wiederzugeben.

  • Tagebuch der Zeit

    Der Generalvertrag vor dem Abschluß

    Der Bundeskanzler und die Hohen Kommissare beabsichtigen, den Generalvertrag in zwei Sitzungen unterzeichnungsreif zu machen, auf denen die noch etwa acht bis zehn offenstehenden Fragen gelöst und die Ansichten Adenauers über die letzte sowjetische Note gehört werden sollen.

    Von E. Krüger

  • Grotewohl protestiert

    Als Protest gegen die Vollstreckung von Todesurteilen an vier griechischen Kommunisten hat die Sowjetzonen-Regierung Grotewohl einen Vertrag über die Lieferung von griechischem Tabak aufgehoben und die Einfuhr von griechischen Weinen und Dekorationsstoffen verboten.