Die Friedensbombe
In der Außenpolitischen Kommission des Parlaments deutete der japanische Staatsminister Okasaki an, daß für Japan durchaus die Möglichkeit bestehe, einen Friedensvertrag auch mit dem kommunistischen China abzuschließen. Es bestehe kein Anlaß, sagte er, ein Angebot der chinesischen Kommunisten zum Abschluß eines Friedensvertrages abzulehnen. Reuter berichtet nicht ohne Bosheit, daß diese Erklärung des japanischen Ministers in „einigen ausländischen Kreisen Tokios wie eine Bombe eingeschlagen“ habe. Warum, werden sich naive Gemüter fragen. Wie Bomben sollten eigentlich nur Kriegserklärungen einschlagen in einer Welt, die sechs Jahre lang verkündet hat, sie führe den Krieg nur, um den ewigen Frieden zu sichern. F.
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