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Ausgabe 12/1953

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Mein Vater Max Reger
Max Reger starb am 11. Mai 1916 im Alter von nur 43 Jahren auf einer Konzertreise in Leipzig. Sein Werk war abgeschlossen. Im Sterbezimmer lagen die Korrekturbogen der geistlichen Gesänge op 138: „Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit, und alle Welt vergeht mit ihrer Herrlichkeit.
Von Charlotte Brock-Reger
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Zwei Künstler der „Brücke“
Der Maler Erich Heckel feiert in diesem Jahr – am 31. Juli – seinen 70. Geburtstag. Die Folge der Ausstellungen, die aus diesem Grund in Deutschland stattfinden werden, hat jetzt die Kestner-Gesellschaft in Hannover eröffnet.
Von Martin Rabe
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Politisierung der Tonsprachen?
Nicht nur in Deutschland, sondern überall in den Ländern der „weißhäutigen“ Musik stellt sich z. Z. gegen die aus dem Traditionellen entwickelte moderne Tonsprache, die sich mit Recht tonal nennt, weil sie alle noch so kühnen Klänge um ein jeweils als beherrschend vorgestelltes Tonartzentrum gruppiert, eine ausgeklügelte Kombinatorik, die als Zwölftontechnik versucht, die Ausrichtung auf eine Tonika zu negieren.
Von Hans Joachim Moser
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Unternehmungen
über 600 Mill. DM RWE-Umsatz. Die Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG, Essen, legt ihrer oHV am 31. März einen 5(4) %igen Dividendenabschluß vor und berichtet von weiterer guter Entwicklung des Geschäftes.
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Zentraler Börsenplatz
Im Mittelpunkt der hamburgischen Banktätigkeit – das weisen die Landeszentralbankberichte der letzten Jahre aus – steht die Betreuung, Beratung und Finanzierung des Handels.
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Wo ißt man gut und was ißt man?
Ich notiere den niedrigsten und den höchsten Preis, denen ich im März 1953 auf Hamburger Speisekarten begegnet bin: Im „Alten Ritter“ gibt es einen „Happ“ für 5 Pfennig, und im „Atlantic“ besteht die Möglichkeit, für ein Gericht 25 Mark anzulegen.
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Die dritte Revolution im Film
Die dritte Dimension kommt – das heißt im Film kommt sie. In Natura haben wir sie ja schon immer. Haben wir sie wirklich? Die optischen Weisen belehren uns, daß wir nur auf wenige Meter wirklich „plastisch“ sehen, und daß in größerer Entfernung nur die Gewohnheit des Auges uns die dreidimensionale Illusion verschafft! Aber genau so sehen wir ja Bilder, Photographien – auch Filme.
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Schneller Hafen
Als deutlichster Ausdruck der wachsenden Leistungsfähigkeit des Hamburger Hafens gehört die Schnelligkeit in der Abfertigung des Schiffs- und Güterverkehrs zu den wichtigsten Voraussetzungen, die auch dem hinterlandgeschwächten Hamburg einen kontinuierlichen Anstieg seines Nachkriegsverkehrs ermöglichten.
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Auch „anständige Leute“ wurden kriminell
Wann ein Mensch ein Verbrechen begeht oder sich durch ein Vergehen strafbar macht, scheint eine Angelegenheit des Zufalls zu sein.
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Funk für Anspruchsvolle
Mit wieviel Berechtigung Günter Eich gerade in diesem Jahr den Hörspielpreis der Kriegsblinden erhalten hat, zeigte die aus drei weit voneinander entfernten deutschen Sendern – Baden-Baden, Bremen und München – gleichzeitig kommende Ursendung seines letzten Werkes „Die Mädchen aus Viterbo“.
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Museen
Die Kunsthalle: Der Fremdenverkehrsverein der Hansestadt Hamburg hält die Kunsthalle nicht für ein Museum, sondern für eine Sehenswürdigkeit, wie Elbtunnel oder Reeperbahn.
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Versicherungsstadt Hamburg
Selbst vielen Hamburgern ist es nicht bekannt, daß ihre Stadt die größte deutsche Versicherungsstadt ist, nachdem sie vor dem zweiten Weltkrieg noch an zweiter Stelle hinter Berlin gestanden hatte.
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Und in Deutschland...
Dreidimensionale deutsche Farbfilme werden heute bei der Eröffnung der Internationalen Automobilausstellung 1953 in Frankfurt in einem eigenen Kino des Volkswagenwerkes uraufgeführt.
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Ehe Japan kapitulierte...
Die japanische Zeitschrift „Bunkai-Schunju“ bringt einen eindrucksvollen Bericht aus den letzten Tagen vor der Kapitulation Japans, als die japanische Flotte bereits vernichtet war, als die Atombomben Hiroschima und Nagasaki verwüstet hatten, wobei Zehntausende von Menschen den Tod gefunden hatten.
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SPORT DER ZEIT
Amature Auf Aburuf
In unseren Sport ist ein neues Dessin gekommen: der Amateur auf Abruf. Wir verdanken die Kenntnis davon der charmanten jungen deutschen Eislaufmeisterin, Gundi Busch, die ein wenig aus der Schule plauderte.
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Die Hansestadt in Zahlen
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Die Russen kamen und riefen Stoi...
III. Ein Kapitalist wird von den Sowjets als Bürgermeister eingesetzt – Erlebnisse einer Frau in der Sowjetzone / Von ***
- Wissen
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Zurück zur Zensur
Unter dem scheinheiligen Vorwand, die Demokratie zu verteidigen, bereitet die bayerische Landesregierung ein Gesetz „zur Sicherung des politischen Friedens“ vor.
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Der Mythos des Ermächtigungsgesetzes
Hitlers Macht beruhte juristisch gesehen, auf einem einzigen Gesetz. Es war das am 24. März 1933 verkündete Ermächtigungsgesetz, durch das der Reichstag der Regierung das Recht erteilte, selbst Gesetze zu beschließen und ohne Mitwirkung des Reichspräsidenten zu vollziehen, und zwar auch solche Gesetze, durch die die Reichsverfassung selbst geändert wurde.
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Auf krummen Wegen
Gerade noch rechtzeitig vor der letzten Lesung der deutsch-alliierten Verträge im Bundestag sind die Hintergedanken zweier Vertragspartner enthüllt worden.
Von Paul Bourdin
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IN DIESER AUSGABE:
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Wird der Kaffee billiger?
Der Bundesfinanzminister, so zäh er ist, hat es sechs Monate vor der Wahl nicht leicht, all den vielfältigen Ansprüchen an seinen Etat zu wehren.
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Lindert die Not!
Auf unseren Aufruf, den Flüchtlingen in Berlin zu helfen, sind bisher 10 104,95 DM als Spenden eingegangen. Wir bitten unsere Leser sehr herzlich, weitere Geldspenden auf unser Postscheckkonto Hamburg 129 000 Zeit-Verlag E.
- DIE ZEIT
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Straße der Millionäre
Der Harvestehuder Weg, der das westliche Ufer der Außenalster lang läuft, wurde einst die „Straße der Millionäre“ genannt. Die Villen dort zeigten sich in der Tat nach Millionärs Launen gebaut, und ihre Besitzer konnten einst von ihren Terrassen über eigenes Gelände bis ans Ufer gehn.
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Aktive Industriepolitik in Hamburg
Im Binnenlande erscheint Hamburg immer nur als eine Stadt des Hafens, der Schiffahrt und des Außenhandels. Tatsächlich aber hat sich seit vielen Jahrzehnten in Hamburg eine beachtliche Industrie entwickelt.
Von Senator Prof. Dr. K. Schiller
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Wieder Reisemark?
In Kreisen der Sperrmarkgläubiger wird der Vorschlag gemacht, die Verwendungsbestimmungen für die Sperrmark so zu erweitern, daß sie, in „Reisemark“ umgewechselt, als Zahlungsmittel bei Erholungs- oder Geschäftsreisen innerhalb der Bundesrepublik dienen kann.
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Sozialversicherung am Scheidewege
Mit der Methode der allgemeinen Rentenerhöhuungen ist den Bedürftigen nicht zu helfen
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Der Dichter ist der älteste Mensch
Die Zeit ist vorüber, in der die amerikanischen Romane in Europa geschrieben wurden. Mit William Faulkners Monologen aus der Grafschaft „Yoknapatawpha“ hebt eine Epik an, in der sich Amerika im eigenen Lande entdeckt.
Von Gert Westplial
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Was heißt Aktualität?
Der folgende. Beitrag ist der Abhandlung „Über die Aktualität des Thomismus“ entnommen. Dieser Aufsatz wird in Verbindung mit einer zweiten.
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Bereitschaft zum Leiden
Jochen Klepper, der vor einem Jahrzehnt als Neununddreißigjähriger aus dem Leben schied, hätte am 22. März dieses Jahres den 50.
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Mit gütigen Augen gesehen
Wenn man den Wert von Büchern danach bemessen darf, ob sie die Kraft haben, die menschliche Wesenssubstanz des Lesers anzusprechen und aufzurufen, so kann kein Zweifel daran sein, daß die Bücher Max Picards zu den bedeutsamsten unserer Zeit gehören.
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Berlins Messe-Experiment
Eine Verbrauchsgütermesse in West-Berlin sollte dem westdeutschen Handel die Möglichkeit geben, sich von der Lieferfähigkeit der mittleren und kleinen Firmen West-Berlins zu überzeugen.
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„Gelenkte“ Schweizermilch
Was für Deutschland Eisen und Kohle sind, das sind für die Schweiz hinsichtlich der wirtschaftlichen Bedeutung die Milchprodukte.
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Moskau und Peking
Bald nach der Rückkehr der chinesischen Delegation vom Moskauer Kongreß der KPSU ordnete Mao Tsetung eine Schulungsaktion größten Stils an.
Von Ernst Krüger
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500000 Tulpen
An einem Maitag des Jahres 1953 werden auf einem Gelände von 10 000 Quadratmetern mitten in Hamburg 500 000 Tulpen blühen, und ihre Glocken werden die Symphonie der tausend Farben gegen den Himmel läuten.
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Konsequenter Sozialisierungsprozeß
Viele Flüchtlinge kommen aus Rügen und aus den Gegenden der Ostsee-Küste. Und hier ausnahmsweise haben jene recht, die sagen: es würden mit Absicht Leute zu Flüchtlingen gemacht.
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Tagebuch der Zeit
EVG-Armee oder National-Armee
Unmittelbar vor der abschließenden Debatte des Bundestages über die Bonner Verträge hat der BHE-Vorsitzende Kraft erklärt, daß durch Erläuterungen der Mitarbeiter des Bundeskanzlers und Mitglieder der amerikanischen Oberkommission die wesentlichen Einwände des BHE gegen die politischen Bestimmungen dieser Verträge entkräftet worden seien.
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Bayerns Stromsorgen
Einige Meldungen der letzten Zeit haben erneut darauf aufmerksam gemacht, daß Bayern nicht nur auf Grund seiner Revierferne und den damit verbundenen ungünstigen Frachtbedingungen im Wettbewerb mit den anderen Ländern ins Hintertreffen gerät.
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Malenkow redet sachlich
Über den Obersten Sowjet, das kommunistische „Parlament“, verfügt Malenkow, über die Flugzeuge verfügen die Militärs. Im Obersten Sowjet fällt das Wort von der möglichen friedlichen Beilegung aller Zwistigkeiten.
Von Harald Laeuen
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Der Kaufmann muß auf „Sieg“ reiten
Wenn heute jemand ausspricht, daß Hambuig jetzt wie einst vornehmlich ein Handelsplatz sei und daß der Außenhandel der Stadt ihr charakteristisches Gepräge verliehen habe und ihr eigentliches Element darstelle – so ist das in der öffentlichen Wertung keine unbedingt positive Feststellung.
Von Rudolf Stephan
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Frankreichs Kampf um unsere Sprache
Glauben Sie nur ja nicht, daß ich ernsthaft Deutsch lerne. Aus Vorsicht will ich gerade soviel wissen, wie man braucht, um zu seinen Bediensteten und zu seinen Pferden zu sprechen“, schrieb Voltaire 1750 aus Deutschland nach Frankreich.
Von Artur Rosenberg
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Am Grindel wohnen ...
Dem Besucher Hamburgs, der sich die Stadt mit Bewußtsein anschaut, wird es bald zur Erkenntnis kommen, wie wenig alte Bauten erhalten sind, und daß unter den erhaltenen nicht eines von wirklicher Größe ist.
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Das Fiasko auf den deutschen Straßen
Ohnmacht der öffentlichen Hand steigert sich mit der Zahl der Verkehrsunfälle
Von A. E. G.
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Theater in Hamburg
Deutsches Schauspielhaus: Unbeschädigt aus dem Luftkrieg hervorgegangen und mit 1600 Sitzplätzen immer noch das größte Theater in der Bundesrepublik.
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ZOB – ein Autobusbahnhof
Aufgelöst bedeutet der Mißton ZOB nichts weiter als dies: „Zentral-Omnibus-Bahnhof.“ Er besteht seit 1951, der einzige in Europa.
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Autoausstellung mit wenig Überraschungen
Das deutsche Kraftfahrzeug-Angebot / Neues und Bekanntes auf der IAA in Frankfurt
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Die vergessene Armee
Jahrelang haben die Reste der nationalchinesischen Armee, die nach der völligen Besetzung Chinas durch die kommunistischen Armeen Mao Tse Tungs über die Grenze nach Burma geflüchtet waren, dort mehr oder weniger unangefochten ihr waren, gefristet.
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Die „Kraftprobe“
Mit der von den Tarifpartnern zum Ausdruck gebrachten Zustimmung zu dem vom Arbeitsministerium Nordrhein – Westfalen unterbreiteten Schiedsvorschlag ist die Grundlage für die Fortsetzung der Streiks in den Textilbetrieben von Nordhorn, Gronau, Emsdetten und Borghorst entfallen.
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ASCAN KLfiE-GOBERT:
Unsere alten Familien
Oft geht inner- und außerhalb Hamburgs die Rede von den alten aristokratischen Bürgersippen oder den bürgerlichen Aristokratenfamilien der Hansestadt.
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Deutsches Theater in Stuttgart
Zwei produktive Repräsentanten des deutschen Theaters an Stuttgarter Bühnenrampen ungeteilten Beifall für neue Werke entgegennehmen zu sehen, dieser Anblick ist verwirrend und aufschlußreich zugleich.
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War es Panik?
Im Treppenhaus des Gebäudes in der Kuno-Fischer-Straße kann man ein paar alten Leutchen behilflich sein, einige Inschriften zu entziffern.
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Bilder aus dem Hafen
Mit dem Bild des Hamburger Hafens erscheint zugleich im Hintergrund der Vorstellungswelt der Begriff: Fähre 7, als sei diese Fähre eine besondere geistige Ausstrahlung des Hafens, vielleicht ein Irrwischlicht, das auf dessen Moor brennt, der Hauch des Geheimnisses zwischen Laster und Leben, die geisterhafte Flagge des Hafens.
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NORBERT JACQUES:
Hamburg - nicht nach dem Baedeker
In den kommenden Monaten wird Hamburg Schauplatz einer Reihe von Veranstaltungen sein, die sich um die „Internationale Gartenbau-Ausstellung 1953“ gruppieren.
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Prof. Myrdals neuer Bremsversuch
Die Verbesserung der Gold- und Dollarreserven einer wachsenden Anzahl europäischer Länder hat dem Feuer der Konvertibiltät, an dem sich noch vor wenigen Jahren nur unverbesserliche Optimisten die Fingerspitzen wärmen konnten, so viel neue Nahrung zugeführt, daß die Wärme inzwischen auch für solche ausreichte, die bisher aus Gründen der Konvenienz das Zentralheizungssystem nationaler und supranationaler Institutionen vorzogen.
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Defizit in Marokko
Die Handelsbilanz Marokkos zeigt für 1952 ein Defizit von mehr als 85 Mrd. ffrs. Es setzt sich aus 61,492 Mrd. für die Franc-Zone, 21,835 Mrd.
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Konjunktur in Auto-Radios
Alle Werke der deutschen Rundfunkgeräteindustrie, die neben ihrer üblichen Geräteproduktion auch Auto-Radios herstellen, berichten über eine steigende Beliebtheit ihrer Autogeräte.
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ZEITSPIEGEL
Kurz nach seiner Rückkehr von den Moskauer Beerdigungsfeierlichkeiten ist der tschechoslowakische Staaspräsident und Chef der kommunistischen Partei Klement Gottwald in Prag, gemäß dem offiziellen Kommuniqué an den Folgen einer Lungen- und Rippenfellentzündung, im Alter von 56 Jahren gestorben.
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„Da war mir klar: ich mußte Flüchtling werden...“
Die Gründe, warum sie aus der Sowjetzone fliehen – Die Angst vor dem Zuchthaus – Erste Station: West-Berlin
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Für den Mixbecher
Diese Rezepte sind dem Buch „Der Mixbecher“ entnommen. Conrad Rosenow und Theo Prosel haben es im Verlag „Der Greif“, Walther Gericke, Wiesbaden, herausgegeben.
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Höherer Umsatz – niedrigere Preise
Harlow H. Curtice, der neue Präsident der General Motors Corporation, erwartet für 1953 einen Umsatz von 5 1/2 Mill. Personenwagen in der amerikanischen Autoindustrie.
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Ich bin im Hotel geboren...
Der Schriftsteller Ludwig Bemelmans genießt in der englisch sprechenden Welt längst eine gewisse Popularität. In Deutschland aber wird er erst bekannt durch sein heiteres Werk „Incognito durch Frankreich und Paris.
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Auslandsschulden mit Risiko
Als der Bundeskanzler in seinem Schreiben vom 23. Oktober 1950 an die Hohen Kommissare den Vorrang der Verpflichtungen aus der Wirtschaftshilfe gegenüber allen anderen ausländischen Forderungen gegen Deutschland anerkannte, war man der Auffassung, daß damit den USA der Schlüssel für die in Aussicht genommene Auslands-, Schuldenkonferenz in die Hand gegeben war.
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Welt hinter Stacheldraht
Die Suche nach dem Zeittheater ist, in Deutschland wenigstens, ohne Ergebnis geblieben. Weder die Bühne noch die Leinwand hat sich bei uns der großen Erlebnisse und Probleme des Heimkehrers, des Verwundeten, des Verwandelten angenommen.
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Aus den Verbänden
Vom Perlon-Warenzeichenverband e. V., Frankfurt/Main, Steinlestr. 34, wurden Richtlinien über die Verwendung der Perlon-Warenzeichen bei textilen Erzeugnissen ausgearbeitet.
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Nüchternen Sinnes - heißen Herzens
Ich bin in Altona geboren; Altona ist meine Vaterstadt. Als Arbeiterkind bin ich hier groß geworden; durch die Volksschule bin ich gegangen, um selbst Arbeiter zu werden.
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St. Pauli bei Nacht
Nachts macht in St. Pauli sogar die Polizei das grelle Geschrei der Lichtschilder mit und setzt uns vermittels einer Schrift aus veronikablauen Neonröhren aufs laufende, wo sie zu finden sei.
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In der Halle der Nationen
Dreihundert bis vierhundert meist wohlbeleibte Männer waren zur Eröffnung der 27. Hotelmesse in Hamburg in die neue „Halle der Nationen“ erschienen.
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Kommunale Werke in Finanznöten
Die kommunalen Werke haben ihre Sorgen. Die Energieanforderungen der Bevölkerung und der Wirtschaft steigen ständig. Erzeugungsstätten und Verteilungsanlagen müssen den an sie gestellten Forderungen angepaßt werden.
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Devisenbringer
Die industrielle Bedeutung der Freien und Hansestadt Hamburg steht in der Welt – und leider oftmals auch in Deutschland – im Schatten des Ruhms, den Hamburg als Hafen und Handelsplatz genießt.
Von Willy Wenzke
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Spielzeugexport
Bereits vor der Nürnberger Spielwarenmesse waren aus den USA und Kanada einige Einkäufer erschienen, um sich frühzeitig ihre Serien bei den Herstellern der mechanischen Blechspielwaren in Nürnberg zu sichern.
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Was wird mit den Wandelanleihen?
Die Wandelanleihen, mit einem festen Zinssatz (alle mit 6 1/2 v H ) ausgestattet und dadurch an die Substanz gebunden, daß der Inhaber dieser Papiere nach einer gewissen Zeit unter Zuzahlung festgesetzter Beträge die Stücke in Aktien des gleichen Unternehmens umwandeln kann, haben den Erwartungen nicht entsprochen, die die Zeichner und wohl auch die Industriewerke selbst in diesen Anlagetyp gesetzt haben.
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Claudels geistliches Theater
Der offene Atheismus der Stücke von Anouilh“, so etwa sagte Gabriel Marcel vor ein paar Monaten in Hamburg, „führt an den Kern der christlichen Verkündigung näher heran als so manches betont christliche Drama.
Von Christian E. Lewaher
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Der liebe Gott hat das Brot geschenkt
Ein kleiner Junge – er war sechs Jahre und fünf Monate alt – stand auf dem Schulhof und aß sein Butterbrot. Es war mit Leberwurst bestrichen.
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Frankreichs ewige Furcht
Unter den Problemen, die einer deutsch-französischen Verständigung im Wege stehen, nehmen jene wirtschaftspolitischer Natur einen bedeutenden Platz ein.
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Absatzkrise in England
Die wirtschaftliche Krise in der englischen Automobilindustrie scheint nun doch ernstere Formen anzunehmen, nachdem bereits vor Jahresende einige Unternehmungen zur Vornahme von Entlassungen gezwungen waren.
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Felix Meiner
Welche praktische Bedeutung das Lebenswerk eines tätigen Menschen hat, erkennt man am besten, wenn man es sich einmal – hypothetisch natürlich nur – wegdenkt.
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Ungeduldige Jahre
Viele sind schnell mit dem Vorwurf bei der Hand, ein Roman sei „von gestern“, weil er nicht die besonderen Probleme von heute behandelt.
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Was Hamburgs Industrie aufbaute
Der Wiederaufbau der zerstörten Wohnungen in Hamburg ist leicht zu übersehen. Wir wissen, daß ein Drittel aller durch Kriegsschäden ausgefallenen Wohnungen wiederaufgebaut oder durch Neubauten ersetzt sind.
Von A. Tauterat
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Kleine Fahrt in die Umgebung
Falls unsere Freunde aus Bayern im „Hamburg-Jahr“ nach Hamburg kommen –: bitte, sucht keine Berge! Hamburg ist in die norddeutsche Tiefebene, ins Flachland gebaut, und was es hier an Geländeerhebungen gibt, stammt nicht von gewaltsamen Erdkatastrophen und tektonischen Verwerfungen, sondern von einem Spiel zwischen Elbe und dem rückwärts wandernden Meer.
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Soziale Erosion in Oberfranken
Von Oberfranken, so erklärte kürzlich der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer dieses Gebietes, Dr. Heinz Starke, kenne man in Bonn nur den Bamberger Reiter, den heiligen Veit von Staffelstein und die Bayreuther Festspiele.
Von H. K.
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Montanwerte blieben behauptet
Wenn man berücksichtigt, daß die Wirtschaft mit dem 10.