• Ausgabe 14/1953

    Ausgabe 14/1953

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Unternehmungen

    Auf der HV der Rheinische Kunstseide AG, Krefeld, erklärte die Verwaltung, daß, sich die Absatzlage, des Werkes Im März 1953 wieder normalisiert habe.

  • Als der Mord geschah

    Als Kriminalbeamte Auskünfte über den Umgang der Eltern verlangten, verwickelte sich der Sohn immer mehr in Widersprüche. Niemand hätte ihn für den Täter gehalten.

    Von Edmond Lutrmd

  • SPORT DER ZEIT

    Oster-Wünsche

    Sport ist – das wissen wir – eine Art Selbsthygiene der heutigen Menschheit. Man kann ihn, wie andere Güter, zu seinem Nutzen oder auch zu seinem Schaden gebrauchen, also die ihm innewohnende Tendenz ins Gegenteil verkehren.

    Von Walther F. Kleffel

  • Die Russen kamen und riefen Stoi...

    V. Wenn man vergessen könnte – Erlebnisse einer Frau in der Sowjetzone / Von ***

  • Funk für Anspruchsvolle

    Wer in späteren Jahren einmal die Frühgeschichte des deutschen Fernsehens schreibt, wird mit der Aufführung der „Geishas des Captain Fisby“ (am Sonnabend, dem 28.

  • Wissen
  • Tobak im Bundestag

    Für Goethe ist das Rauchen eine barbarische Sache gewesen. Aber Bach hat eine kontrapunktische Aria zum Lob des Rauchens komponiert.

  • IN DIESER AUSGABE:

  • Auferstehung

    Wie es zugeht, daß ein Mensch das Osterereignis als wirkliches Geschehnis hinnimmt, diese Frage muß offenbleiben. Man kann höchstens darauf hinweisen, daß das Auferstehungsereignis nicht weniger absurd ist, als es das Ereignis des Menschen schlechthin ist, und daß diese beiden Geheimnisse sich untergründig miteinander berühren, zueinander „stimmen“ und einander in ihrer Unhaltbarkeit dennoch halten.

    Von Professor Dr. Paul Schütz

  • Die Reise nach Amerika

    Die Reise des deutschen Bundeskanzlers nach Amerika stellt den ersten Staatsbesuch eine? deutschen Regierungschefs in den Vereinigten Staaten dar.

    Von Paul Bourdin

  • Das Vertriebenengesetz

    Man hat es etwas anspruchsvoll die „Magna Charta der Vertriebenen“ genannt. Der bescheidenere Titel eines Minderheits-Schutzgesetzes wäre wohl richtiger.

  • DIE ZEIT
  • Schichtwechsel der Funkreporter

    ""or einigen Wochen („Die Zeit" Nr. 6) war es nötig, ein paar Bemerkungen zu der Art und Weise zu machen, in der eine Hörfolge („Feature") des NWDR Hamburg die Geschichte der Ufa verfälschte, indem sie statt Fakten Tendenzmärchen vorbrachte.

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  • Wenn es Ostern wird . . .

    Wenn es Ostern wird, gleitet die Sonne aus dem wäßrigen Zeichen der Fische in das Haus des Widders; um die Monatsmitte nimmt dann der Stier die Sonne auf seinen Nacken und stürmt mit ihr am Himmelsgewölbe dahin.

  • Paul Appel:

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  • Umstrittene Kollektiv-Anleihen

    Die Warnung, die kürzlich Hermann J. Abs, der Präsident der Wiederaufbaubank, auf der oHV der Dortmund-Hoerder Hüttenunion AG an die Adresse Luxemburgs gerichtet hatte, scheint nicht ohne Wirkung geblieben zu sein.

  • Steuerschraube regelt die Konjunktur

    Man war pessimistisch gewesen und hatte sich auf einen fühlbaren Konjunkturrückschlag eingestellt. Als die Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt fielen und die Preise für schwedische Zellulose von ihrem Korea-Rekord von etwa 1600 skr.

  • Tagebuch der Zeit

    Paris – Washington – Moskau

    Die Pariser Verhandlungen im EVG-Interimsausschuß über die von Frankreich gewünschten Zusatzprotokolle zum EVG-Vertrag haben nach wochenlangen schleppenden Verhandlungen überraschend zu einer Einigung geführt.

  • Lebenshaltungskosten um einen Punkt gesunken

    Der Index der industriellen Produktion betrug im Februar 142,4 auf der Basis 1936 – 100. Somit wurde die Vorschätzung des DIW diesmal nicht erreicht.

  • Vor Ostern

  • Neue Wege in Oberhausen

    Unter der Überschrift „die Begegnung der Dreihunderttausend“ veröffentlichten wir in unserer Sonderbeilage „Stahl für Europa“ eine Reportage unserer westdeutschen Redaktion, die sich mit den so erfolgreichen Bemühungen beschäftigten, die im Hüttenwerk Oberhausen zur Verbesserung des Betriebsklimas seit Jahren unternommen worden sind.

    Von Helmiith Pehmler

  • Fett wird nicht mehr ranzig

    Der österreichische Chemiker Dr. S. Zimmermann hat zur Lebensmittelkonservierung eine Reihe von Erfindungen gemacht, die geeignet sind, alle bisherigen Verfahren aus dem Felde zu schlagen und insbesondere dem Tiefkühlverfahren ernste Konkurrenz zu bereiten.

  • Merkwürdige Lieder

    Im Rainer Wunderlich Verlag (Hermann Leins, Tübingen) erschien ein kleines Buch „Fröhliche Himmelfahrt – oder die höchst merkwürdigen Grablieder des Ritters Michael von Jung weiland Pfarrer zu Kirchdorf in Schwaben“.

  • Sperrmark-Käufe beleben die Börse

    Wenn man das äußerliche Ergebnis der vergangenen Börsenwoche betrachtet und dabei bescheidene Maßstäbe anlegt, könnte man eigentlich zufrieden sein.

  • Kurz und gut

    Novellenbände verkaufen sich in Deutschland schwer. Das bestätigt jeder Buchhändler. Warum ist das so? In Amerika und England sind viele Sammlungen von Kurzgeschichten Bestseller, und mancher Autor hat nur durch Kurzgeschichten Weltruf erlangt.

  • Ideologisches Denken

    Gegen den Ruf nach einer neuen Ideologie hat sich Johannes Gaitanides („Die Zeit“ vom 12. März 1952) gewandt. Den gleichen Gedanken drückt auch der nachfolgende Artikel aus, der jedoch die Ideologien anders definiert.

    Von Walter Fredericia

  • Europas Rohstoffbasis

    Die afrikanische Wirtschaft ist in raschem Ausbau begriffen. Zugleich erfährt der Afrikahandel eine bedeutsame Entwicklung. Die Organisation von Handel und Gewerbe ist auch heute noch von jener in Europa grundverschieden, zumal die großen Handelsgesellschaften im schwarzen Kontinent Unternehmen darstellen, wie sie in Europa unbekannt sind.

  • McCarthy’s Niederlage

    Der Senat der Vereinigten Staaten hat die Ernennung von Charles E. Bohlen zum Botschafter in Moskau, die Präsident Eisenhower Ende Februar ausgesprochen hat, nach langen Kämpfen im „Außenpolitischen Ausschuß“ des Senats erst jetzt bestätigt, obwohl der Präsident im Hinblick auf die Neuordnung in der Sowjetunion nach dem Tode Stalins darum gebeten hatte, die Bestätigung so schnell wie möglich vorzunehmen.

  • Werben um Amerika

    Außenhandelszahlen soll man nicht überschätzen. Sie sind wichtig für die Zeitspanne, auf die sie sich beziehen, aber nur sehr bedingt verwendbar für die Beurteilung der kommenden Entwicklungen.

  • Fernziel: Konvertierbarkeit

    Die mit Spannung erwartete Sitzung es Ministerrates der OEEC, die über de Verlängerung der europäischen Zahlugsunion zu befinden hatte, war von Anfang bis Ende ein Bekenntnis zu Europ.

  • Schichtwechsel der Funkreporter

    Vor einigen Wochen („Die Zeit“ Nr. 6) war es nötig, ein paar Bemerkungen zu der Art und Weise zu machen, in der eine Hörfolge („Feature“) des NWDR Hamburg die Geschichte der Ufa verfälschte, indem sie statt Fakten Tendenzmärchen vorbrachte.

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  • Handwerksordnung

    Ob das Handwerk wieder, wie einst, einen goldenen Boden haben wird, muß die Zukunft lehren. Immerhin haben die 830 000 westdeutschen Handwerksbetriebe, denen die von den Amerikanern praktizierte Form der Gewerbefreiheit seit jeher ein Dorn im Auge war, die „Handwerksordnung“ lebhaft gefordert, und der Bundestag hat auch in seltener Einmütigkeit jene Zeiten beendet, in denen im US-Besatzungsgebiet eine Postkarte an das Gewerbeamt und das Finanzamt zur Eröffnung eines Handwerksbetriebes genügte.

  • Konkurrenzneid

    Großbritanniens Konkurrenzangst und der damit verbundene Konkurrenzneid nehmen langsam Ausmaße an, die nun selbst in England erhebliches Kopfschütteln auslösen.

  • Der Partei-Schulleiter floh ...

    In Mues bei Schwerin gibt es eine Bezirksparteischule der Ost-CDU, die seit einem, Jahr „Gerald Götting-Schule“ heißt. Von nun an aber soll sie diesen Namen nicht mehr tragen, hat Gerald Götting, der 32jährige Generalsekretär der Ost-CDU, bestimmt.

  • Die Politik der geschlossenen Hand

    Demnächst wird der Bundesfinanzminister 65 Jahre alt sein, aber man sieht es ihm nicht an. Am wenigsten, wenn er seiner großen Leidenschaft frönt und auf den „Brettln“ steht.

  • Entgiftung im Frühling

    Wer früher seine Lebensweise reformierte, sagte der Mode und den zierlichen hohen Absätzen der Damenschuhe ab und schritt auf den flachen Schuhen der Vernunft einher.

    Von R. H..

  • Neue Produktion

    Das Fertigungsprogramm der Südwerke, Essen, wurde in letzter Zeit wesentlich auf Geländefahrzeuge für hohe Transportgewichte erweitert.

  • Blick in die Branchen

    Schwache Ernährungsindustrie

    Die Verbrauchsziffern der Ernährungswirtschaft sind zwar seit der Währungsreform ständig gestiegen, und aus diesem Grunde haben unter Mitwirkung der steigenden Preise auch die Umsätze der Aktiengesellschaften in der Ernährungsindustrie einen recht erfreulichen Aufschwung genommen.

  • Die sachliche Schönheit der Form

    Es war im Jahre 1928, als in Köln ein Vortrag von Henry van de Velde angekündigt wurde. Einige jüngere Lehrer und Schüler der „Werkschulen“, die ich darauf hinwies, schauten mich unsicher fragend an, bis einer sagte: „Van de Velde? Ist das nicht der Mann, der früher so.

    Von Friedrich, Ahlers-Hestermann

  • Messemagnet Mailand

    Die Vorbereitungen zur 31. Internationalen Mailänder Messe lassen erkennen, daß diesmal die Zahl der Aussteller die Rekordzahl des Vorjahres – sie belief sich auf 10 393 – noch um mehrere Hundert überschreiten wird.

  • Wandlungen in Österreich

    Als Österreich vor einem Monat wählte, dachte niemand, daß dies das Ende der Art Figl bedeuten könnte. Bald nach Kriegsende hat Leopold Figl als Exponent der katholischen österreichischen Volkspartei (ÖVP) zum erstenmal eine Koalitionsregierung gebildet – damals noch mit Sozialisten und Kommunisten.

    Von Werner Hofburg

  • Kompromißlos - trotz Zurückhaltung

    Romane über den Krieg – wenn sie nicht von eingefleischten Militaristen oder Memoiren schreibenden Generälen verfaßt werden – stehen unter einem besonderen moralischen Akzent.

    Von Paul Hühnerfeld

  • Auf höhere Erlöse angewiesen

    Unsere deutsche Rohölförderung hat sich günstig entwickelt. Sie stieg von 0,635 Mill. t in 1948 über 0,842 Mill. t (1949), 1,119 Mill.

  • ZEITSPIEGEL

    Die saarländische Zeitung, „Die Neue Woche“ ist durch die Indiskretion eines Mitarbeiters Jean Monnets in den Besitz des europäischen Fahrplanes des Präsidenten der Montanunion gelangt.

  • Raubbau in Mitteldeutschland

    Reparationslieferungen und akuter Brennstoffmangel führen zu immer rigoroseren Kahlschlägen in Mitteldeutschland. Die staatliche „Deutsche Handels-Zentrale“ (DHZ) hat in den letzten Monaten das Verfügungsrecht über den gesamten Waldbestand an sich gerissen.

    Von W. D.

  • Bei dem Grabe eines Jünglings, der an der Wasserscheu starb.

  • Das ist aktive Konjunkturpolitik

    Preusker-Plan soll Preisniveau um 15 v. H. mit marktwirtschaftlichen Mitteln senken

    Von Günther Grüneberg

  • Blinder Eifer

    Wer geglaubt hat, daß nach der lebhaften beiderseitigen Inanspruchnahme des Bundesverfassungsgerichtes in der Frage der Verträge alle Möglichkeiten von Fehlern erschöpft seien, wurde eines Besseren belehrt.

  • Die „Fuggerei“, heute noch lebendig

    Das „Goldene Augsburg“ – hieß es einst, und dazu gab es den Spruch: „Mit der Venezier Macht, der Augsburger Pracht, der Ulmer Geld, waer’ ich der Herr der Welt“.

  • Wirtschaftler in Loccum

    Der wirtschaftliche Wiederaufbau in Westdeutschland ist im Tempo langsamer geworden. Das hat seine realen Gründe; aber wir spüren nun auch sehr deutlich die Grenzen, die vom Menschlichen her gesetzt sind.

  • Die Fachkräfte fehlen

    Auf die Möglichkeit, auch innerhalb des Landes fehlgeleitete Vertriebene „umzusetzen“, haben sich die Flüchtlingsländer vor gar nicht allzu langer.

  • JOSEF PIEPER:

    Alle Philosophie ist christlich

    Im Folgenden hat der hervorragende Philosoph die Gedanken zusammengefaßt, die er unlängst bei einer Diskussion über die Frage: „Gibt es eine nicht-christliche Philosophie?“ gegenüber seinen Partnern Max Bense und Hans Kudszus im Bayerischen Rundfunk entwickelte.

  • Geld – eine soziale Kraft

    Das weite Gebiet der sozialen Beziehungen, die das Geld schafft, blieb lange unerforscht. Die geldhistorische Forschung schien sich auf einer Einbahnstraße zu bewegen und darin zu beharren, das Geld als rein ökonomische Kategorie anzusehen.

  • Dividenden sind keine Geschenke

    Jeder Kaufmann betreibt sein Unternehmen, um Gewinn daraus zu ziehen. Dies gilt auch, wenn der Kaufmann aus einer Vielzahl unbekannter Personen, das Unternehmen also in der Form einer Aktiengesellschaft besteht.

    Von Claus Schrempf

  • Du kannst nie mehr zurück

    Im Laufe dieses Jahres erscheint in Deutschland im Rowohlt-Verlag das letzte Buch Thomas Wolfes: „The Web and the Rock.“ Es kam in New York kurz vor dem Tode des Dichters, im Mai 1938, heraus.

    Von Jürgen Sdmddekopf

  • Karfreitag in Grassina

    Die nachstehende Osterskizze stammt aus dem Nachlaß des Schriftstellers A. de Nora, der mit seinem bürgerlichen Namen Alfred Noder hieß und ein viel gelesener Autor der ersten 25 Jahre, dieses Jahrhunderts war.

  • Atlantis lag hinter Helgoland

    Odysseus an der Eidermündung – Die Entdeckungen eines Pastors aus Nordfriesland

  • Sozialorientierte Preispolitik

    Es ist kein Manifest, keine Magna Charta, es ist nicht ein Programm und keine Enquête, es ist etwas viel Selteneres – es sind „nur“ ein paar vorzügliche, aufrüttelnde und den Weg weisende Gedanken, die die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände der Öffentlichkeit zur Gegenwartslage der sozialen Ordnung übergeben hat.

    Von W.-O. Reichelt

  • Finanziell gesunde IG-Nachfolger

    Von der gesamten Chemieerzeugung in der Welt fielen vor dem Kriege auf Deutschland etwa 22 v. H. 1951 waren es nur noch 5,8 v.

  • Spuren im Moor

    Das war so üblich bei uns zu Hause: fünf Tage vor dem Fest stellte jedes der Kinder einen Holzschuh zurecht, und über Nacht legte dann der Osterhase eine kleine Empfehlung hinein – ein buntes Ei, ein paar Zuckerstückchen oder sonst einen begrüßenswerten Oster-Vorgeschmack.

  • Nimmt Moskau Kurs auf Asien?

    Wyschinski mag die Spannung genießen, mit der die UNO seinem Wiederauftreten entgegensieht. Hat er konkrete Vorschläge mitgebracht? Wird es zu Viermächtegesprächen kommen? Die Anzeichen für eine Verhandlungsbereitschaft des Kreml haben sich in letzter Zeit so gehäuft, daß auch die Skeptiker nachdenklich werden.

    Von Harald Laeuen

  • Die mächtigen Sozialisten

    Die Sozialisten haben in Österreich, wie bekannt, bei den Parlamentswahlen etwas mehr Stimmen erzielt als die Volkspartei. Die auf die Bevölkerungszahl eingestellte Wahlarithmetik hat aber insofern das Schicksal leicht korrigiert, indem die Volkspartei schließlich ein Mandat mehr erhalten hat.