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Ausgabe 20/1953

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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INFORMATIONEN
Die englischen Warenlieferungen an Rotchina waren nach Mitteilungen des republikanischen USA-Senators Butler in den ersten zwei Monaten dieses Jahres dem Werte nach fast 20mal so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
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Unternehmungen
Auf der Mitglieder Versammlung des Fachverbandes Kohlechemie in Bochum war zu hören, daß die Gewinnung der Kohlenwertstoffe Teer und Benzol 1952 um 12 v.
- Wissen
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Der Kölner Vulkan
Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Dr. John, hat uns einen Brief geschrieben. Wir möchten unsere Leser nicht der Möglichkeit berauben, einmal ein Originalerzeugnis dieses Amtes kennenzulernen, darum drucken wir es ab.
Von Richard Tüngel
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IN DIESER AUSGABE:
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Was Dulles im Orient will
Wenn heute ein Europäer in Kairo, Teheran oder Tunis durch die Straßen geht, lärmen die Kinder oft extra laut, um ihr Mißfallen kundzutun.
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Patent und Ethik
Ein Beschwerdesenat des Bundespatentamtes in München hat eine bemerkenswerte Entscheidung gefällt. Er hat, ohne zu bestreiten, daß es sich um ein technisches, also an sich um ein patentfähiges Verfahren handelte die Patentierung einer medizinischen Erfindung aus ethischen Gründen abgelehnt.
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Guerillakrieg gegen EVG
Die Auseinandersetzung um die Ratifizierung der Vertragsgesetze nimmt immer groteskere Formen an. Während durchaus deutlich ist, daß auch ein großer Teil der SPD-Führer für die Annahme der Verträge und für die Westpolitik der Bundesregierung sind – der Bremer Senatspräsident Kaisen zum Beispiel hat es in der letzten Bundesratssitzung ganz offen ausgesprochen –, unternimmt der SPD-Vorstand gleichwohl alles, um die Durchführung der Verträge zu verhindern.
Von C. F.
- DIE ZEIT
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Max Frisch und Don Juan
Im Berliner Schillertheater und im Züricher Schauspielhaus wurde gleichzeitig Max Frischs neue Komödie „Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie“ uraufgeführt.
Von Paul Hiihnerfeld
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Eine Mahnung
Über 500 katholische Unternehmer aus zehn Ländern hatten sich in Köln zum Kongreß der UNIAPAC (Union Internationale des Association Patronales Catholiques) versammelt und diskutierten an drei Tagen „Das Problem der Führungskräfte im Betrieb“.
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Freihandel oder Protektionismus
Unter der klassischen Alternative „Freihandel oder Protektionismus“ beginnt in diesen Tagen in den Ausschüssen des USA-Kongresses die Beratung über die Verlängerung des Reciprocal Trade Agreement Act, des Gesetzes über den Abschluß von gegenseitigen Handelsabkommen.
Von W. Freimann
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La Malfa behielt recht
In den letzten Wochen ist in der schwierigen handelspolitischen Situation Italiens (siehe „DIE ZEIT“ Nr. 15 und Nr. 18) ohne Zweifel eine wesentliche Verbesserung eingetreten.
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Dibelius wird energisch
Wenn auf dem Faradayweg im eleganten, stillen westlichen Dahlem Sonntag mittags die schwere Limousine hält, wissen die Nachbarn, sie kommt von drüben, vom Sowjetsektor.
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Wenn die Ampeln erröten...
Wer in diesen Tagen nach Hamburg kommt und sich eine fröhliche Viertelstunde bereiten will, der möge sich an die beiden Ausgangspunkte der Neuen Lombardsbrücke begeben.
Von Jan Molifor
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Ruck nach links?
Im Transport House herrscht Jubel über den Ausgang der Kommunalwahlen. Im konservativen Hauptquartier trägt jedermann eine philosophische Miene zur Schau.
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SPORT DER ZEIT
Staffellauf Potsdam – Berlin
Zum 45. Male wird am kommenden Sonntag der große Staffellauf Potsdam–Berlin ausgetragen werden, der stets als das wirkungsvollste Propagandamittel für den Sport schlechthin galt.
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Heimkehrer, die keine sind
Es ist eine Tragik der medizinischen Wissenschaft, daß sie mit ihrer Therapie immer einige Schritte hinter den neuauftretenden Krankheiten zurückbleiben muß.
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Zusammenarbeit
Westdeutschland hat seine Stellung als Lieferant und auch als Kunde der belgisch-luxemburgischen Wirtschaftsunion im Vorjahre weiter ausbauen und normalisieren können, erklärte anläßlich der Hauptversammlung der Deutsch-belgisch-luxemburgischen Handelskammer der belgische Geschäftsführer P.
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Auf dem Wege zur Normalisierung
Das Geschäftsjahr 1952, Über das die Nachfolgeinstitute der ehemaligen Dresdner Bank jetzt berichten, stand innerbetrieblich unter dem Einfluß der räumlichen und organisatorischen Wiederzusammenfassung des Geschäfts.
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Deutschlands Chance in Ägypten
Hussein Fahmy, der Präsident des Ständigen Rates für die Entwicklung der Nationalen Produktion in Ägypten, hat kürzlich bedeutsame Erklärungen über die zukünftige Wirtschaftspolitik der Regierung Mohammed Nagibs und des Revolutionskomitees der Offiziere abgegeben, die bemüht sind, das Land aus dem Zustand der seit Generationen währenden Stagnation, fehlender Privatinitiative und volkswirtschaftlicher Mißwirtschaft herauszuführen.
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Die Reorganisation des Pentagon
Die Wähler Eisenhowers, die in den ersten hundert Tagen seiner Regierung die gleiche Entschlossenheit und das gleiche Tempo neuer Maßnahmen erwarteten, wie sie Roosevelt bei seinem Amtsantritt im Jahre 1933 entwickelt hatte, sind enttäuscht.
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Die Milliarden der Sozialkassen
Kenner der Materie schätzen das diesjährige Aufkommen aus den Zwangsbeiträgen der deutschen Sozialversicherung auf fast zehn Milliarden DM.
Von Georg Ostermann
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Zu viel verdient?
Der Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandels darf das Lob ausgesprochen werden, einen guten und sehr gründlich mit Zahlen und Vergleichen ausgestatteten Arbeitsbericht für 1952 fertiggestellt zu haben, durch den die landläufige Meinung von den im Handel auch heute noch gegebenen leichten Verdienstmöglichkeiten eine neuerliche und recht eindrucksvolle Korrektur erfährt.
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Gewalt und Betrug im politischen Kampf
Berühmt geworden ist James Burnham durch sein Buch „Die Revolution der Manager“. Darin vertritt er die These, daß die Gesellschaft in einer Wandlung begriffen ist, als deren Ergebnis die Manager, also die leitenden und koordinierenden Männer des Produktionsprozesses, zur herrschenden Klasse werden.
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Ein Mann klatscht in die Hände
Man wird sagen, das sei kein Beruf und „Claque“ sei eine längst ausgestorbene Institution aus früheren Jahrhunderten, ähnlich der schwarzen Magie oder der Inquisition.
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Brasilien stoppt Kraftfahrzeugimport
Brasilien stellt ab 1. Juli, wie die Deutsche Überseeische Bank, Hamburg, mitteilt, den Import von fertigen Kraftfahrzeugen (abgesehen von Ausnahmefällen) völlig ein.
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„Grüne Schweine“
Allen Prophezeiungen der Experten zum Trotz ist die erwartete Fleischknappheit im Herbst 1952 nicht eingetreten. Im Gegenteil: gerade die Dürre des vergangenen Sommers hatte zu Schlachtungen geführt, die den Bedarf um ein Erkleckliches überstiegen.
Von G. Gbg.
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Das Industrieklima fehlt
Die laufenden Maßnahmen zur Förderung des gefährdeten Zonengrenzgebietes mit seiner peripheren Lage zum Wirtschaftszentrum an Rhein und Ruhr waren 1952 leider unzureichend.
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Der Leitungsbau bleibt zurück
Die Marshallplan-Verwaltung legte Wert darauf, daß im Bereich der Energiewirtschaft mit den Gegenwertmitteln vor allem der Bau von großen Stromerzeugungsanlagen finanziert wurde, da sich so eine Beurteilung der Investitionsvorhaben einfacher gestaltet, als wenn die Mittel in einer Unzahl von Krediten aller Größenordnungen aufgesplittert worden wären.
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Sammeln als Lebensschicksal
Von den meisten Kunstsammlungen wird nicht mehr übrigbleiben als ein dicker Auktionskatalog“ lautet der letzte Satz der Erinnerungen des großen Sammlers deutscher Plastik Hubert Wilm.
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Brasiliens Gold
Die bevorstehende Auflockerung des Brasiliengeschäfts – gerade in diesen Tagen hat eine brasilianische Handelsdelegation in Bonn Verhandlungen über die Verlängerung des am 9.
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Marokko das ist Mittelalter mit Elektrizität
Am Südausgang der Stadt Tunis steht ein Wegweiser: Fort Lamy 4400 Kilometer. Ja, man vergißt oft, wie groß afrikanische Entfernungen sein können.
Von Marion Gräfin Dönhoff
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Zweierlei Espressivo
Österreich ist Wien; jedenfalls kulturell. Auch die heutigen Komponisten Österreichs haben meist ihr Domizil in der alten Kaiserstadt.
Von Hans Rutz
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ZEITSPIEGEL
Auf einem internationalen Richterkongreß in Rouen haben die Delegierten fast aller westeuropäischer Staaten erklärt, daß es für sie im Jahre 1953 keine größere Sorge gebe, als die Gefahr des Übergriffs der Politik auf die richterliche Gewalt.
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Schinken für die USA
Die Ausfuhr von deutschen Fleischfertigprodukten, die bis zum Kriegsbeginn kaum einen nennenswerten Umfang aufwies, erhielt nach dem Kriege eine steigende Bedeutung: war es doch gelungen, allein im Jahre 1951 deutsche Produkte im Werte von 130 Mill.
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Es muß nicht immer Dichtung sein
Vicki Baum schildert zu Anfang des Buches den Mordversuch einer Stieftochter an ihrer Pflegemutter. Die alte Frau, Angelina Ambros, wird aus dem fahrenden Zuge gestoßen, bleibt jedoch fast unverletzt, und nun wartet der Leser brennend über die Lebensgeschichte des Opfers hinweg auf eine Gegenüberstellung mit der Täterin.
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Ein Visionär scheitert
General de Gaulle hat wieder einmal einen jener Rückzüge angetreten, an denen seine erstaunliche Laufbahn nun schon so reich ist.
Von P. Bourdin
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„Fährschiff Deutschland“
Seit der Spaltung Deutschlands wurde die Frage einer schnellen Fährverbindung zwischen Skandinavien und Westdeutschland geradezu lebenswichtig, vornehmlich, weil ja die früheren Fähren zwischen Gjedser und Warnemünde und von Trelleborg nach Saßnitz ausfielen.
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Gauguins berühmtestes Modell
Vor fünfzig Jahren starb einer der berühmtesten französischen Maler an der Schwelle des zwanzigsten Jahrhunderts – Paul Gauguin.
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... Und vererbet ihnen kein morsches Haus
Seit zwei Jahren war ich die Beute der Jugend geworden. Ich verbrachte fast meine ganze Zeit mit jungen Männern und jungen Mädchen.
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Neue Musik gegen neueste Musik
Eine Veranstaltung im Zyklus „Das neue Werk“ (NWDR) war ganz besonders bemerkenswert durch den theoretischen Kommentar, der den musikalischen Aufführungen vorausging.
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Eingeengte Versammlungsfreiheit
Fast drei Jahre hat es gedauert, bis aus dem Regierungsentwurf des „Versammlungs-Ordnungsgesetzes wie es damals noch hieß, das vom Bundestag in dritter Lesung verabschiedete „Versammlungsgesetz“ wurde.
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Warnende Stimme
In vier Bänden Ausgewählter Werke hat der Verlag Jakob Hegner in Köln und Olten eine Sammlung des Gewichtigsten aus dem dichterischen und schriftstellerischen Schaffen Reinhold Schneiders erscheinen, lassen.
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Monopol für Züchter
Seit mehr als Jahresfrist beschäftigt sich der Ernährungsausschuß des Bundestages, neuerdings auch der Patentausschuß, mit dem Saatgutgesetzentwurf; nun soll das viel umstrittene Gesetz vor das Plenum kommen.
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Metamorphose des Schilling
Vom 4. Mai an hat die österreichische Währung endlich einen einheitlichen Kurs. Der Dollar kostet als Devise 26 Schilling, die Deutsche Mark 6,19, und zwar für alle Transaktionen, während bisher im Außenhandel der Dollar nur mit 21,36, die DM mit 5,09 S bezahlt worden war.
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„Schleichender Staatskapitalismus“
In einem Vortrag, den der hervorragende fränkische Industrielle Dr. Otto Seeling kürzlich in Bad Dürkheim vor seinen pfälzischen Kollegen gehalten hat, bezeichnet er die stets aktuellen Neigungen der Länder- und Kommmalbürokratie, die erwerbswirtschaftliche Betätigung der öffentlichen Hand auszudehnen, als „neue Gefahr“.
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Handwerk und Aussage
In Hamburg wurde die diesjährige Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes eröffnet – die dritte seit seiner Neugründung im Jahre 1950.
Von Martin Rabe
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Sonette auf den Untergang
Monatelang saß Albrecht Haushofer, ein junger Professor der Berliner Universität, zusammen mit den nach dem 20. Juli 1944 Verurteilten im Gefängnis in der Lehrter Straße.
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Börsenattraktion: öffentliche Anleihen
„Das Erste Gesetz zur Förderung des Kapitalmarktes hat bewirkt, daß nunmehr die ohnehin spärlich anfallenden Gelder fast ausschließlich in das Bett von Herrn Schäffer fließenL“ Dieser Ausspruch von Direktor Kinn (Hamburger Kreditbank), den er auf einer jüngst abgehaltenen Pressekonferenz machte, zeigt den Grund für die schnelle Zeichnung der vor einigen Tagen aufgelegten Länderanleihen, denn diese sind – ebenso wie die 5-v.
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Tagebuch der Zeit
Woche der Beratungen
Zu der Äußerung des Vorsitzenden des außenpolitischen Senats-Ausschusses, Senator Wiley, die Deutschen seien das einzige Volk in Europa, das die Amerikaner verstehe, schreibt die offiziöse „Diplomatische Korrespondenz“ in Bonn: „Das deutsche Verständnis, von dem Wiley spricht, beruht auf der Übereinstimmung beider Völker in einigen ganz entscheidenden Werten ihrer Kultur.
Von E. K.
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Zuckerversorgung ist gesichert
Nach der soeben veröffentlichten Schätzung der Firma F. O. Licht ist in diesem Jahre für Westdeutschland mit einem Zuckerrübenanbau von 215 000 ha zu rechnen gegen 218 995 ha im Vorjahr.
Von Hugo Ahlfeld
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„Achtung - Frostaufbrüche!“
Daß die öffentliche Meinung bei uns dem Problem, wie sich der Ausbau unseres Autobahnnetzes finanzieren ließe, vielfach noch völlig ratlos gegenübersteht, ist durch die Ergebnisse der Tagung von Bad Neuenahr erneut drastisch illustriert worden.
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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, berichtet:
Weltkonjunktur auf labilem Stand
Die gegenwärtige Wirtschaftslage wäre „nach alter Konjunkturregel tatsächlich wohl am besten als eine Zeit der Hochkonjunktur gekennzeichnet, sowohl international als auch vom westdeutschen Standpunkt aus gesehen;.
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Funk für Anspruchsvolle
Will das deutsche Publikum eigentlich fernsehen? Die amtlichen Zahlen scheinen dagegen zu sprechen: In England gab es am 1. Januar dieses Jahres 1,89 Millionen Teilnehmer (700 000 mehr als am 1.
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Nicht nur die Krönung ist sehenswert
Einige prominente Gäste aus fernen Ländern, die an der Krönung der Königin Elizabeth II. teilnehmen werden, sind schon in London eingetroffen, so der junge Kronprinz Akahito von Japan und der Stammesfürst Charles Gasyonga aus Uganda, während in die großen Zelte im Hyde-Park pakistanische Soldaten eingezogen sind.
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Zum Sehen geboren...
Friedrich Sieburg, dessen Beiträge bisher regelmäßig an dieser Stelle standen, wird sich für ein Jahr von der publizistischen Tätigkeit zurückziehen, um in Muße ein Buch zu schreiben.
Von C. E. L.
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Zehn Mark
Der junge Mann hatte die linke Hand in der Tasche seines Jacketts, während er die breite Geschäftsstraße hinunterschlenderte.
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Dem Ende zu