Berichtigung
In der Nummer 5 der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 4. Februar 1954 wurde in einem Artikel „Prälat und Politiker“ im Zusammenhang mit der Zeitung des Prälaten Meixner gesagt: „Es fehlte an Geld, und außerdem hatte das sozialdemokratische Bamberger Konkurrenzblatt einen großen Vorsprang, als die amerikanische Kontrollabteilung im Jahre 1949 dem Prälaten und seinen Freunden schließlich die Lizenz erteilte.“
Diese Darstellung ist unrichtig, da das Konkurrenzblatt „Fränkischer Tag“ in Bamberg niemals eine sozialdemokratische Zeitung war.
Fränkischer Tag G.m.b.H., Zeitungs-Verlag,
Buch- und Kunstdruckerei, Bamberg gest. Wirth gez. Brey
Wir haben in unserem Artikel ;Prälat und Politiker“ die Zeitung „Fränkischer Tag“ nicht genannt. Wenn sie sich trotzdem getroffen fühlt, hat sie sich das selber zuzuschreiben.
Wir stellen fest, daß von den drei Lizenzträgern des „Fränkischen Tages“ der eine, der damalige Chefredakteur Brey, eingeschriebenes Mitglied der SPD war. Der zweite, Walter Weiß, war Mitglied der KPD und stand als solches auf der Stadtratsliste. Der dritte, Georg Wirth, war Verlagsleiter und leitete die kaufmännischen Geschäfte. Da der Chefredakteur, der die Haltung des Blattes bestimmt, eingeschriebenes Mitglied der SPD war, ist es sehr merkwürdig, warum der Verlag es heute als unziemlich empfindet, wenn die Zeitung, so wie sie in jenen Jahren war, von denen wir geschrieben haben, als sozialdemokratisch bezeichnet wird.




