• Ausgabe 35/1954

    Ausgabe 35/1954

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Aus den Unternehmungen

    Beim Volkswagenwerk In Wolfsburg wird Ende 1954 die Tagesproduktion 1000 Kraftfahrzeuge erreichen, teilte Generaldir. Dr.-Ing.

  • Wissen
  • Bonn fragt: Was nun?

    Man ist sich in Bonn noch immer nicht darüber im klaren, was Mendès-France letzten Endes anstrebt. Zielt seine Politik, so fragt man sich, auf die militärische Ausklammerung Deutschlands aus den beiden Mächteblöcken? Zwar hat er in Brüssel ein Kommuniqué unterschrieben, das die Neutralisierung Deutschlands ablehnt.

    Von R. Strobel

  • Erst recht Europa!

    Der Kreml hat einen Sieg errungen. Wyschinskij hat dies bereits vor acht Tagen bei seiner Landung in New York vorausgesagt. Auf die Frage eines Journalisten, was er von der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft halte, antwortete er: „Die EVG ist tot.

  • Gelähmter Bundestag

    Vor einem Jahr, am 6. September 1953, fand die Wahl für den zweiten Bundestag statt. Sie brachte die absolute Mehrheit für die CDU – allerdings mit nur einer Stimme – und insgesamt für die bürgerlichen Koalitionsparteien eine so große Anzahl von Bundestagssitzen, daß sie zu Verfassungsänderungen ausreicht.

    Von Richard Tiingel

  • Paris: Das Haus ohne Fenster

    Das Palais Bourbon, in dem Tage und Nächte lang der Todeskampf der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft getobt hat, heißt im Pariser Volksmund „Das Haus ohne Fenster“.

    Von Paul Bourdin

  • die zeit
  • Neubau im Licht

    Bevor sie mir das kleine Haus einen Steinwurf weit auf den Wiesenhang und vor die Augen bauten, wußte ich nicht, wie alle hübsche Arabeske als Spiel aus des Zufalls Trübe verfliegt vor der reinen Deutlichkeit, die Sonnenlicht und eine simple Hausmauer in ihrer Verbindung ergeben.

  • Friedrich Kaysel:

    Der Standpunkt

  • Kollektive geben keine Sicherheit

    TVT it der gesamten deutschen Wirtschaft im Burdesgebiet Tcann- auch die Lebensversicherung auf ein

    Von T it der gesamten deutschen Wirtschaft im

  • Karl Krolow:

    Im Rückspiegel

  • Deutscher Besitz in Guatemala

    Schneller, als erwartet, hat die in Guatemala an die Macht gekommene Regierung des Oberstleutnants Carlos Castillo Armas unsere Frage beantwortet; „ob eine siegreiche Revolution in Guatemala, die zweifellos auf amerikanischen Druck hin eine grundlegende Änderung des Bodenreformgesetzes mit sich bringen wird, auch das Unrecht wiedergutzumachen gedenkt, das den enteigneten deutschen Staatangehörigen zugefügt worden ist“.

  • Was sonst noch geschah

    Auf dem 43. Kongreß der Interparlamentarischen Union protestierte der österreichische Bundeskanzler Raab gegen die Fortdauer der Besetzung Österreichs und appellierte an die Mitglieder der „einflußreichen Interparlamentarischen Union“, im Rahmen ihrer nationalen Volksvertretung die Forderung Österreichs nach Freiheit und Unabhängigkeit zu unterstützen.

  • Streit um Deutsch-Südwest

    Der Streit zwischen der UNO und der Südafrikanischen Union wegen des Gebietes der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwest-Afrika“ steht jetzt vor der Entscheidung.

  • Geadeltes Potpourri

    Eine Meldung aus New York weiß zu berichten, daß die bekannte Schallplattenfirma R. C. A. Victor es unternommen hat, Meisterwerke der Musik populär zu machen, indem sie „konzentrierte Auszüge“ aus Werken der klassischen Symphonik und der gängigen Oper auf den Markt bringt.

  • Bolivien braucht Privatkapital

    Im Vordergrund der Wirtschaftspolitik Boliviens steht die„Diversificación economica“, ein Programm, das die Unabhängigkeit des Landes von der Bergwerksproduktion und dem Erzexport anstrebt.

  • Düsteres September-Gedenken

    Der Krieg, in den die Welt „schlitterte“ und der Krieg, den Hitler vom Zaun brach

  • Rohstofftendenz der Woche

    Die Preisentwicklung der hier notierten. Welthandelsgüter wies während der Berichtswoche keine einheitliche Tendenz auf. Während bei den Agrarerzeugnissen, abgesehen von Kaffee und Kakao, die eine Sonderentwicklung durchmachten, eine steigende Tendenz erkennbar war, neigten Welthandelsguter tierischen Ursprungs eher zur Schwäche.

  • Kaufneigung an der Börse hält an

    In den letzten beiden Wochen hat sich das Bild der Wertpapiermärkte kaum verändert. Unbeeindruckt durch die Schwierigkeiten um die EVG, die Lohnkämpfe und die Risse, die sich im innenpolitischen Gefüge der Bundesrepublik, zeigten, hält die Kaufneigung sowohl auf dem Aktien- als auch auf dem Rentenmarkt an.

  • Neue Schallplatten:

    Chopins Verwandlung

    Der Gefühlsmensch, dem im Zeitalter der Romantik die Welt gehörte – wenn auch mit Ausnahme der Bankkonten –, wurde nach der Jahrhundertwende ins Dunkel der Filmtheater eingesperrt.

  • Getulio Vargas

    Vor dem zweiten Weltkrieg kursierte in Rio de Janeiro folgende Anekdote: Ein Mann aus dem Innern Brasiliens, aus dem fernen Matto Grosso, besucht zum erstenmal die Bundeshauptstadt.

    Von Heinz Hell

  • SPORT DER ZEIT

    Skandal in Bern

    Was das britische Skandal- und Hetzblatt „Daily Mirror“ über unsere Sportsleute denkt, braucht uns nicht weiter zu interessieren.

    Von Walther F. Kleffel

  • Im Dienste Grandvals

    Der Journalist Werner Eckhardt hat sich durch das skandalöse Hörspiel im bayerischen Rundfunk „Die Saar – La Sarre“ bekanntgemacht; das ein Abgeordneter des Landtags als geschichtliche Urkundenfälschung und Ausdruck einer gemeinen Gesinnung, und ein Mitglied des Bundestages schlichthin als Landesverrat bezeichnete.

  • „Der Vogel, der sprechen kann“

    Ernst Schnabel hat einen alten Traum verwirklicht: er lernte fliegen, und zwar in Ascona, einem Eldorado für Sportflieger. (Deutsche Plätze stehen ja noch nicht wieder zur Verfügung.

  • Funk für Anspruchsvolle

    Wie man Hörer angelt

    Die Funkintendanten haben, wenn die Kritik den zu großen Programm-Anteil, von faden Musiksendungen bemängelt, ein gewichtiges Argument, es lautet: Der Rundfunk hat dafür zu sorgen, daß er gehört wird, denn er ist ein Organ der Öffentlichkeit; in je mehr Haushalten Funkgeräte stehen, desto größer ist die Chance, daß seine wichtigen Sendungen wirklich „ankommen“.

  • Der Traum und das Leben

    Es gilt, einen großen Dichter zu entdecken, der auch in seiner französischen Heimat lange unbeachtet blieb: Gérard de Nerval.

    Von losef Marein

  • Halbzeit im Kampf um die Finanzreform

    Fünf Monate sind seit dem „schwarzen Freitag des Föderalismus“ (9. April) – der größtenteils ablehnenden Stellungnahme des Bundesrates zur Regierungsvorlage über die Finanzreform – ins Land gegangen.

    Von P. K.

  • Das Herz Frankfurts schlägt wieder

    Am 22. März 1944 – dem Todestag ihres größten Sohnes – sank die Stadt in Schutt und Asche. Über dem Römerberg brodelte ein Flammenmeer, in dem mehr als 1000 Menschen den Tod fanden.

  • Gaststätten eigener Art (XII);

    Wo der Feriengast jagt und reitet

    Wir fahren durch das Allgäu. Die Alpen des Landes reisen in ihrer etwas klotzhaften Massigkeit südlich der Straße mit, die von Immenstadt an unser Ziel bei Seeg führt.

  • Von Fliegern und U-Booten

    Galland – eines der bekanntesten „Asse“ der deutschen Luftwaffe im zweiten Weltkrieg – erhebt dramatische Anklage gegen die oberste deutsche Führung, weil sie die Bedeutung der Jagdfliegerei nicht erkannt habe.

  • Exporterfolge bei Siemens

    Die Siemens & Halske AG und die Siemens-Schuckert Werke AG konnten, wie aus ihrem neuesten Vierteljahresbericht an die Belegschaft hervorgeht, in der Zeit vom 1.

  • Stephan Hermlin

    Der schmale, schwarzhaarige junge Mann mit den dunklen Augen, der 1945 aus der Schweizer Emigration nach Deutschland zurückkehrte, hieß eigentlich Rudolf Leder, Er war genau 30 Jahre alt, sah aber aus wie ein blasser, zwanzigjähriger Abiturient von gefährlicher, frühreifer Intelligenz.

  • Leise in lauter Zeit

    In seinem bescheidenen persönlichen Zurücktreten vor der Erzählung selbst, in der unbeirrbar klaren Präzision der Bilder, mit der Mell sie einfängt, liegt vielleicht ihre stärkste Wirkung.

  • Ein Vorschlag

    Der Bundestag wird sich in Kürze mit der Frage der Ausweitung der Mitbestimmung auf die Holding-Gesellschaften der Montanindustrie zu befassen haben.

  • Schluß mit dem Untertassen-Spuk?

    Ernste Wissenschaftler sollten endlich ihre Meinung sagen – Ein Appell an das kritische Gewissen

    Von Hans Hahner

  • Ist Monarchismus heute möglich?

    über die Sehnsucht nach politischer Sicherheit und Fortdauer des göttlichen Moralgesetzes

    Von W. Fredericia

  • ZEITSPIEGEL

    In seiner ersten öffentlichen Rede nach der Unterzeichnung des Abkommens über die Räumung der Suez-Kanal-Zone griff der ägyptische Ministerpräsident, Oberstleutnant Gamal Abdel Nasser, die in Ägypten ständig wachsende Opposition gegen das Abkommen an.

  • Gibt es unentgeltliche Leistungen?

    Vor einiger Zeit ging durch die Presse eine Notiz, eines der deutschen Länder beabsichtige, Rheuma-Beratungsstellen einzuführen, die unentgeltlich – den Rheumaleidenden Ratschläge geben sollten.

    Von Ludwig Reiners

  • Schluß mit der Doppelbesteuerung!

    Die bisherigen Verhandlungen im Steuer ausschuß des Bundestags lassen noch nicht erkennen, welches das endgültige Gesicht der zur Beratung stehenden Steuerreform sein wird.

    Von Staatssekretär a. D. Paul Binder

  • Vom Automobil zum Perpetuum mobile...

    Lange ist der Streit darüber hin- und hergegangen, ob der Kraftwagenverkehr über die von ihm aufgebrachten Sondersteuern und -abgaben „in etwa“ die Kosten deckt, die er zusätzlich verursacht: durch Straßenverschleiß, durch Um- und Neubauten an Straßen und auch durch Ausgaben der öffentlichen Hand, die speziell der Verkehrssicherheit dienen.

    Von Erwin Top!

  • Volks-chinesische Bilderbogen

    Was wissen wir vom heutigen China, dem sogenannten Volkschina? So gut wie nichts. Eine unbehinderte Berichterstattung ist ausgeschlossen, und wir müssen nach Gelegenheiten suchen, wenigstens durchs Schlüsselloch einen Blick in jenes Land zu riskieren.

  • Die Landstörzerin Courage heute

    Immer sind Völker aus Wanderlust gewandsrt, Europa, sondern die Erde gesehen hat wie die Landstörzer

    Von Paul Fechtei

  • Wir studieren Kinder

    Vor wenigen Wochen erhielt das Institut für Kindesbeobachtung an der Pädagogischen Akademie Paderborn eine neue Arbeitsstätte, die als moderner Pavillonbau aus Mitteln der McCloy-Spende errichtet wurde.

  • James Thurber lehrt die Liebe

    Hier wird der Leser Antworten auf Fragen finden, die von der umfangreichen psychoanalytischen Literatur unbeachtet geblieben sind oder nur am Rande gestreift wurden.

  • Die Moral des Murmelspiels

    Die Internationale der Murmelspieler ist uralt und über die ganze Erde verbreitet, und die Murmelwährung ist die stabilste aller Währungen.

    Von Christian E. Lewalter