• Ausgabe 13/1955

    Ausgabe 13/1955

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Für Kinder:

    Von Bären und Menschen

    Dies ist eine zauberhafte Geschichte aus der Zeit der Gotik, die von Rittern, Turnieren und einem kleinen Jungen handelt. Der Verfasser illustrierte seine Geschichte auch selbst, wobei man abwarten muß, ob die gewollt kindlichen Zeichnungen den Kindern auch so viel Freude machen wie den Erwachsenen.

  • Im Brennpunkt des Gesprächs:

    Herr Geyer und die Dummheit

    Horst Geyer: „Über die Dummheit“, ein Essay, Musterschmidt Verlag, Göttingen, 400 S., 16,80 DM. schon kurze Zeit nach dem Erscheinen neu aufgelegt werden.

    Von Günter Block

  • Die beobachteten Sträflinge

    eines Besseren belehrt. Dabei ist es weder neu noch besonders amüsant, daß ein Wissenschaftler an Strafgefangenen Untersuchungen und Beobachtungen anstellt.

    Von Wilhelm G. Dittmer

  • „Ich bin ein Prachtkerl“

    Was soll man von einem Menschen halten, der von sich selbst behauptet, er sei ein „Prachtkerl“? Oder der nach seinem ersten Besuch bei Voltaire in sein Tagebuch notiert: „Ich bot einen Anblick blöder Bewunderung!“ Er hieß James Boswell, war schottischer Adeliger und bereiste als junger Mann um die Mitte des 18.

    Von Heinz Hell

  • Wissen
  • Wie arbeitet eine deutsche Sowchose?

    Ernährungskrise und „sozialistischer Aufbau“ der sowjetzonalen Landwirtschaft

  • Neuer Standort

    Der Rat der Französischen Republik hat das Pariser Vertragswerk angenommen und damit endlich den Weg geöffnet, den Frankreich durch sein Zögern seit Jahren versperrte.

  • Steuerfahnder vor Gericht

    Was eigentlich ist ein Kavaliersdelikt? Das Bundesfinanzministerium und die Finanzministerien der Länder protestieren heftig dagegen, daß unter diesem Begriff etwa eine Steuerhinterziehung fallen dürfe.

  • SPD-Klage zugelassen

    Die Normenkontrollklage der SPD zur Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit des Saarstatuts ist vom Bundesverfassungsgericht zugelassen worden.

  • DIE ZEIT
  • Die sterbende Geige

    Le Violon se meurt – die-Geige stirbt, sagte ungefähr dreißig Jahren der französische genmacher Lucien Schmidt. Dieser Ausspruch, der damals vielleicht Ausdruck der Resignation eines Mannes schien, der „die Zeit nicht mehr verstand“, ist zur traurigen Wirklichkeit geworden.

    Von Antonio Mingotti

  • Oda Schaefer:

    März

  • Mehr Freizeit oder mehr Geld

    Nichts ist umsonst – auch nicht die Vierzigstundenwoche bei vollem Lohnausgleich

    Von Wolf^ang Krüger

  • Der Gürtel und die Vulgarisatoren

    Als man kürzlich in der Sowjetunion in der führenden sowjetischen Presse die sowjetische Literatur scharf kritisierte und den „Ingenieuren der Seele“, den Schriftstellern, vorwarf, daß es so nicht mehr weiter gehe mit der grauen, langweiligen, leblosen, formalistischen, dogmatischen und bourgeois-schoastischen Erstarrung, nahm sich mit besonderem Eifer die „Prawda“ dieser Dinge an und startete eine scharfe Attacke gegen die sowjetische wissenschaftliche Literatur.

  • Privatabkommen mit Bolivien

    Die deutsche Exportwirtschaft äußert Bedenken gegen die Auflockerung der bilateralen Handelsverträge, vor allem mit den südamerikanischen Ländern.

  • Defizit in Australiens Außenhandel

    Die erste Hälfte des laufenden Finanzjahres 1954/55 hat für Australien mit einem hohen Handelsdefizit von 31 Mill. a£ abgeschlossen, verglichen mit einem Außenhandelsüberschuß von 115 Mill.

  • Schleswig-Holstein

    Betonbunker gegen die See

    Seit der Holland-Sturmflutkatastrophe sind die Bewohner der deutschen Nordseeküste nicht mehr zur Ruhe gekommen. Der Ruf nach Verstärkung des Deichschutzes für die Marschen wiederholt sich bei jeder öffentlichen Versammlung der Wasser- und Bodenverbände, Deichverbände und anderen Organisationen der bedrohten Gebiete.

  • Berlin

    Eltern gegen Schulbehörde

    Das Berliner Hauptschulamt liegt mit den Eltern seiner Schüler in einem Streit, dessen Ende noch nicht abzusehen ist. Anlaß sind die sogenannten „Schülerbogen“, deren Anlage den Lehrern von der Schulbehörde 1949 zur Pflicht gemacht wurde.

  • Freizügigkeit

    Das Grundgesetz garantiert die Freizügigkeit des Arbeitsplatzes; das heißt doch wohl, daß es jedem freigestellt ist, dort zu arbeiten, wo es ihm am besten erscheint.

  • Eine Stadt voller Möglichkeiten

    Leverkusen baut nach einem Zehnjahresplan – Das Bayer-Werk verlagert Schwerpunkt

    Von Wolfgang Ebert

  • Ab 1. April: mehr zahlen!

    Das Renten-Mehrbetrags-Gesetz vom 23. November 1954 ist schon vor seiner Verkündung mit Recht scharf kritisiert worden. Denn es hat wiederum den Weg allgemeiner Rentenzulagen beschritten, die den 1923 und früher geborenen Sozialversicherungsrentnern und ihren Hinterbliebenen zugute kommen.

  • Der Chef der neuen Lufthansa

    In der guten alten Ju 52, die in den letzten Kriegstagen noch eine Art planmäßigen Luftverkehr zwischen Berlin und München besorgte, saß so um den 20.

  • Kaffee, Kosten, Konkurrenten

    Wohin treibt Brasilien? – Das Ende von Vargas nicht Ende der Krise – I. Nächtliche Entscheidung im Catete-Palast

    Von Ernst Samhaber

  • Konjunktur-Test Hannover

    Die auf den bisher durchgeführten Frühjahrsmessen festzustellende Preistendenz war, wie die Spitzenverbände des deutschen Handels dieser Tage mitteilten, durchweg stabil, woraus man beruhigende Rückschlüsse hinsichtlich der allgemeinen Preisentwicklung für Konsumgüter in den kommenden Monaten ziehen kann.

    Von Willy Wenzke

  • Bremen

    Sie hatten nichts zu prüfen

    Eine Zeitlang schien es, als säße man in Bremen nicht über einen Mann, sondern über ein Verfahren zu Gericht: das sogenannte „Vereinfachte Verfahren“, nach dem heute in vielen Ländern und Gemeinden des Bundesgebietes die finanzielle Unterstützung des Staates für Wohnungsbauprojekte erfolgt.

  • Minister Erhard wehrt ab

    Ich möchte dazu nur einige Worte sagen: Erstens: Die Bundesregierung hat nicht gegen die Verfassung gehandelt, wenn sie den Kartellgesetzentwurf dem Bundestag nicht sofort, sondern erst nach geraumer Zeit zugeleitet hat.

  • Ein ganzes Gebäude von Allegorien

    Fontane war immer alt, Schiller nie etwas anderes als jung, Thomas Mann ist stets der Herr in den besten Jahren, nur Goethe repräsentiert alle Lebensalter jeweils in Vollkommenheit.

    Von Thilo Koch

  • SPORT DER ZEIT

    Sport und Freiheit

    In dem Loccumer „Sportgespräch“ (über das wir in der ZEIT Nr. 11 berichteten), behandelte der Karlsruher Oberkirchenrat Dr. Wolf gang Heidland das Thema „Sport und Freiheit“, auf das wir heute näher eingehen möchten, da seine Problemstellung an eine Lebensfrage des Sportes rührt.

  • Schildbürgerstreiche

    Im Kulturleben der Stadt Berlin hat es in der vergangenen Woche eine Anhäufung von Schildbürgerstreichen gegeben, bei denen sich Engstirnigkeit, falscher Ehrgeiz und bürokratischer Starrsinn seltsam überschnitten.

  • Werks-Aktionäre

    Die Demag, Duisburg, eine der bedeutendsten Maschinenfabriken Europas, übergab am vergangenen Freitag auf Beschluß ihrer HV allen Werksangehörigen gemeinsam mit der Lohntüte Berechtigungsscheine zum Erwerb von Aktien des Unternehmens.

  • Kintopp und Kulturfilm

    There is no business like show business. In Hollywood reimt sich das, und die Breitwandfilme geben neue reiche Gelegenheit, flutende Massen zu bewegen und weite Panoramaräume in Schaubildern auszubreiten, in denen nicht mehr Ausschnitte und Andeutungen gezeigt werden, sondern alles zugleich zu sehen ist.

  • Danzig

    Um den Artushof

    Nach den Berichten der polnischen Wiederaufbaudirektion Danzig, der Gdanska Dyrekcja Odbudowy, sind im vergangenen Jahr im Gebiet der künftigen „sozialistischen Dreistadt“ Danzig-Zoppot-Gdingen insgesamt 9500 neuerbaute Wohnräume an „verdient“ Werktätige“ verteilt worden.

  • Wie man heute Kultur verkauft

    Die amerikanische Hausfrau, die am Vormittag im „Supermarket“ – Selbstbedienungsladen ihre Einkäufe macht, kann im selben Geschäft, in dem sie ihre Milch, das in Cellophan verpackte, fertiggewogene Fleisch, oder auch den in Cellophan verpackten Spinat kauft, gleich Beethovens Fünfte oder „O, mein Papa“ mitbesorgen.

  • Versöhnlicher FDP-Tag

    Wer nach dem Zusammenstoß Thomas Dehlers, des Vorsitzenden der Freien Demokratischen Partei und Frak

  • Die Schweiz lebt besser

    Fünfzig Jahre wirtschaftlicher Aktivität, kaum je durch Depressionen und überhaupt nie durch Kriege im eigenen Land unterbrochen, haben in der Schweiz einen Wohlstand geschaffen, der vor allem in der Einkommensentwicklung durch eindrucksvolle Zahlen belegt werden kann.

  • Von 10,4 auf 16 Mill. DM

    Die Orenstein-Koppel und Lübecker Maschinenbau AG, Berlin-Dortmund, gehört mit zu den hervorragenden Industrie-Beispielen, was -unternehmerisches Können, Wagemut und das Glück, einen guten Ruf geleitet zu haben, vermögen, um aus einem Trümmerfeld in wenigen Jahren ein Unternehmen von wieder 7000 Mann Belegschaft und 150 Mill.

  • Kühlhausindustrie hat Sorgen

    Die westdeutsche Wirtschaft bietet zukünftigen Doktoranden ein reichhaltiges Sortiment von Dissertationsthemen, so zum Beispiel die Frage, ob durch Kühlhauslagerung von Eiern ein neues Verkehrsgut entsteht.

  • Das Märchen eines Lebens

    Am 2. April wird Ministerpräsident Nehru über den indischen Rundfunk zum 150. Geburtstag H. C. Andersens sprechen! Zur gleichen Zeit eröffnet der australische Generalgouverneur die Andersen-Gedenkfeier in Canberra.

  • Wer ist würdig?

    Für besondere Verdienste um die Hebung der Verkehrssicherheit hat der Verband der Motorjournalisten dankenswerterweise den „Goldenen VDM-Diesel-Ring“ gestiftet.

  • „Hans-Günther-Sohl-Straße“ läuft...

    In diesen Tagen hat die August Thyssen - Hütte AG‚ Duisburg-Hamborn, die Ausgangsposition erreicht, von der aus ein wirtschaftliches Arbeiten gewährleistet ist.

  • Spannung in Korea

    Der einstimmige Beschluß der südkoreanischen Nationalversammlung, den Waffenstillstand als nichtig zu bezeichnen, ist ein alarmierendes Zeichen für die wachsende Spannung.

  • Der Staatspräsident und seine Gegenspieler

    In der Nacht vom 4. zum 5. August 1954 wurde auf den brasilianischen Journalisten Carlos Lacerda ein Pistolenanschlag verübt.

  • Nur wenig Chancen

    Die Zweite Kammer für Handelssachen beim Landgericht Essen hat im Anfechtungs- und Nichtigkeitsprozeß des Bremer Montan-Aktionärs Hermann D.

  • Ein rätselhaftes Volk – die Etrusker

    Die Macht Etruriens war so groß“, schreibt Titus Livius im ersten Buch der rerum romanorum ab urbe condita, „daß der Ruhm seines Namens nicht nur die Länder, sondern auch das Meer erfüllte, auf der ganzen Länge Italiens, von den Alpen bis zur Straße von Messina.

    Von Martin Rabe

  • Die Tabakscheune

    Sie wurde noch größer und kam auf Postkarten und Zigarettenbilder. Schließlich hing ihr Porträt im Foyer unter den verstorbenen Unsterblichen, und da wurde sie, offen gesagt, sehr aufgeblasen.

  • England schaltet sich aus

    Die Unterzeichnung des türkisch-irakischen Verteidigungspaktes war der entscheidende Schritt zur Bildung einer mit den Westmächten zusammenarbeitenden regionalen Verteidigungsorganisation im Mittleren Osten.

  • Ossip Kalenter:

    Der ohne Geld durch diese Täler zieht

  • Wie ein Apostel...

    Der Heimkehrer Otto Strasser hatte in München eine Pressekonferenz einberufen, bei der es ein Frage- und Antwortspiel gab. Strasser fing an, sein Programm für eine „Erneuerung Deutschlands“ vorzutragen, wurde aber gleich gefragt, woher er denn so sicher sei, daß Deutschland erneuert werden müsse.

    Von H. L.

  • Unnachgiebiges Wien

    Die im Februar in Hamburg begonnenen deutschösterreichischen Handelsvertragsverhandlungen sind jetzt in Wien mit Vereinbarungen über die österreichischen Holzlieferungen und die westdeutschen Gegenlieferungen in Kohle abgeschlossen worden.

  • Rote Tantiemen

    Die Buchverlage in der Sowjetzone verlegen jetzt in steigender Zahl auch Werke von Westdeutschen Schriftstellern. Es hat sich rasch herumgesprochen, daß einzelne solcher Werke sehr starke Auflagen erreicht haben, so daß der Manuskriptandrang in den Verlagslektoraten verständlicherweise nicht gering ist.

  • Kapitalerhöhungen als Prüfstein

    Allen ersthaften Befürchtungen zum Trotz ließen sich die neuen Aktien der Farbwerke Hoechst im Betrug von 125 Mill. DM ohne Schwierigkeiten unterbringen.

  • Das niedersächsische Experiment NTG

    Der 5. Parlamentarische Untersuchungsausschuß des Niedersächsischen Landtages hat der am Mittwoch begonnenen Plenarsitzung seinen Bericht vorgelegt.

  • Besuch aus Berlin

    Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft für Wirtschaftsförderung e. V. besuchten in dieser Woche 14 Berliner Zeitungs- und Funk-Wirtschaftsjournalisten die Hansestadt Hamburg.

  • Commerzbank-Nachfolger recht erfolgreich

    Bei den drei Nachfolgeinstituten der Commerzbank (Bankverein Westdeutschland in Düsseldorf, Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg, Commerz- und Credit-Bank in Frankfurt/Main) erhöhten sich im Geschäftsjahr 1954 die Bilanzsummenum 25‚4 v.

  • Der Auftakt zur Kartelldebatte im Bundestag

    Am Donnerstag der letzten Woche ergab sich beim Beginn der mehrfach verschobenen ersten Lesung des seit Jahren vorbereiteten Kartellgesetzes im Bundestag die einzigartige Situation, daß zwei konkurrierende Entwürfe, und zwar beide von Angehörigen der größten Koalitionspartei eingebracht, neben der Regierungsvorlage zur Erörterung standen.

  • Prof. Böhm: Warum noch ein Entwurf?

    Der Entwurf eines Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen – Drucksache 1269 – ist von meinen Freunden und mir nicht deshalb eingebracht worden, weil wir besonders schwerwiegende Bedenken gegen den Regierungsentwurf, in seiner ursprünglichen Fassung gehabt hätten.

  • Deutsche Bank-Gruppe: Hohe Wachstumsrate

    Das rasche Wachstum des Geschäftsvolumens der Deutschen Bank-Gruppe, das in der Steigerung der Jahresumsätze auf 330 Mrd. DM zum Ausdruck kommt, tat eine Kapitalerhöhung bei den Nachfolgeinstituten jetzt unvermeidlich werden lassen.

  • Hinüber und Herüber

    Als 1895 der Mercure de France eine Umfrage über die kulturellen Beziehungen Frankreichs zu Deutschland veranstaltete, antwortete der angesehene Nationalökonom Charles Gide (übrigens der Onkel André Gides): „Es ist zu bedauern, daß es zehnmal mehr französisch sprechende Deutsche gibt als deutsch sprechende Franzosen, daß man in Deutschland zehnmal mehr französische Bücher liest, als deutsche Bücher in Frankreich gelesen werden, daß sich zehnmal mehr Deutsche diesseits des Rheins auf Reisen oder zu dauerndem Aufenthalt befinden, als Franzosen zum gleichen Zweck jenseits des Rheins.

    Von C. E. L.

  • Baden-Württemberg

    Ein Hehler namens Utrillo

    Am späten Abend des 30. November 1954 begibt sich der Stuttgarter Architekt K. Götz zur Kriminalpolizei, um eine verdächtige Wahrnehmung zu melden.

  • Nordrhein-Westfalen

    Für Deutschlands Ehre

    Am 27. März kämpften in der Dortmunder Westfalenhalle der Europameister im Schwergewicht Heinz Neuhaus gegen den früheren Meister Hein ten Hoff.

  • Heilige oder Verräter?

    Die Dokumente der Prêtres Ouvriers lassen die Auseinandersetzung wieder aufleben

  • Kreuzzug gegen Gralsritter

    Meine Mandantin wird von achttausend Menschen aus allen Gesellschaftskreisen als die fleischgewordene göttliche Liebe wie eine Heilige verehrt“, so donnerte temperamentvoll Rechtsanwalt Dr.

    Von Roland Nitsche

  • Bayern

    Ansprüche

    Die ehemaligen Parteigenossen in Ansbach dürfen hoffen, für die Kleider und Wäschestücke,die sie nach Kriegsende an Ostflüchtlinge und DPs abgeben mußten, wieder entschädigt zu werden, wenn der dafür vorgesehene und erstmals in den Haushaltsplan von 1955/56 aufgenommene Betrag von 10 000 DM, der Ansprüchen dieser Art Rechnung tragen soll, gebilligt wird.

  • Fusion beschlossen

    Die aoHV der Amperwerke Elektrizitäts-AG‚ und der Isarwerke AG‚ München, beschlossen die Verschmelzung beider Unternehmen zur Isar-Amperwerke AG, München, mit 44 Mill.

  • Der Mensch ist unerschöpflich

    Heut abend bin ich kommunikativ, mir ist, als redet’ ich mit Leuten, da ich das schreibe“, trägt der junge Goethe auf seiner Schweizer Reise in sein Tagebuch ein.

    Von Friedrich Sieburg

  • Rohstofftendenz der Woche

    Dem Wochenbericht über die Weltrohstoffmärkte der Hamburger Kreditbank AG, dem Nachfolge-Institut der Dresdner Bank in Norddeutschland entnommen.

  • Hamburg

    Butter für 80 Pfennig

    Am 31. März will das neuerrichtete Alstermilcbwerk Hamburg mit einer Auslieferungskapazität von 160 000 Flaschen Milch seinen Betrieb anlaufen lassen.

  • Blank gegen Bonin

    Die Hintergründe der überraschenden Entlassung des Obersten a. D. von Bonin durch Theodor Blank sind noch in Halbdunkel gehüllt.

    Von Emil Franzel

  • Siemens treibt aktive Aktienförderung

    Die HV der Siemens & Halske AG, Berlin-München, auf der (in Mill. DM) 120,467 StA, 11,4 VA mit Stimmrecht und 56,8131 VA ohne Stimmrecht vertreten waren, genehmigte einstimmig für 1953/54 wieder 8 v.

  • Funk für Anspruchsvolle

    Das sogenannte Fernsehen ist eigentlich ein Nahsehen. Man sitzt im Zimmer und sieht die Menschen, die auf dem Schirm erscheinen, im privaten Kreis.

  • unzugeordnet
  • Was sonst noch geschah

    Zwischen Großbritannien, den Vereinigten Staaten Frankreich haben unmittelbar nach der Ratifizierung der Pariser Verträge durch den Rat der Republik vorbereitende Besprechungen über eine Viermächtekonferenz der Sowjetunion begonnen.

  • ZEITSPIEGEL

    Nach Abschluß des französisch-saarländischen Grundsatzabkommens hat der französische Botschafter in Saarbrücken, Gilbert Grandval, der französischen Abendzeitung L’Information die folgende Erklärung abgegeben: „Die Zustimmung der Saarbevölkerung zu diesem Statut steht nicht in Zweifel, und wenn man seine loyale Durchführung überwacht, wird es eine endgültige Lösung, des Saarproblems bilden.

  • Erfolg in der Baracke

    Zwischen Charlottenburg und Spandau verliert sich die Berliner Geographie im unübersichtlichen Gelände der Kleingärten und Fabrikanlagen.

    Von Sabina Lietzmann