• Ausgabe 09/1956

    Ausgabe 09/1956

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Wichtig – und warum

    Bonn – Koalitionskrise: In drei Etappen vollzog sich der Obergang vom siebenjährigen Koalitionsbündnis der FDP mit Adenauer zur Opposition.

  • Heinz piontek:

    Ausfallstraße

  • 2 Millionen Sachs-Motoren

    Das Montageband von Fichtel & Sachs, Schweinfurt, verließ dieser Tage der zweimillionste Motor, der seit Aufnahme des Motorenbaues vor 25 Jahren in dem Nürnberger Werk entstand.

  • Abwehrkartelle sollten erlaubt sein

    Marktschwache Betriebe können sich gegenüber marktbeherrschenden Unternehmen sonst nicht behaupten

  • Max Tau :

    Die Friedensbücherei

    Der Verfasser dieses Aufsatzes, Professor Max Tau, war bis 1933 in der deutschen Literatur eine festumrissene Figur. Die Talente, die er entdeckte, die Anregungen, die er aussprach, die Pläne, die er – meist für andere – verwirklichte, sind in einer kurzen Notiz nicht aufzuzählen.

  • Rot gegen Schwarz

    Es ist immer eigenartig zu beobachten, wie die Wählermassen in die eine, die Parteimanager in die andere Richtung drängen. Was im Augenblick in der österreichischen Innenpolitik vor sich geht, darf als Schulbeispiel für dieses Phänomen angesehen werden: Bei allen Wahlen der letzten Zeit hat das Elektorat ganz eindeutig für die Zusammenarbeit zwischen Sozialisten und Konservativen demonstriert.

  • Hessen

    Ist das wirklich lustig?

    Dem 38jährigen Stadtassistenten Heinrich B. aus Offenbach am Main setzte das Hanauer Schöffengericht eine vierwöchige Gefängnisstrafe wegen Fahrens ohne Führerschein unter der Bedingung aus, daß er in den nächsten fünf Jahren nur noch in Begleitung seiner Ehefrau zum Trinken geht.

  • Film und Abenteuer

    .

  • Im schönsten Alter

    Wohin die sture Verfolgung seines Rechts führen kann, hat schon Kleist seinen Michael Kohlhaas erleiden lassen..............

  • Mecklenburg

    Verkäuferinnenpflicht

    In Demmin geht es jetzt um die Berufswahl der Kinder, die zu Ostern aus der Schule kommen. Als Arbeitgeber und Lehrherren stehen nur die HO (Handels-Organisation) und die Produktions-Genossenschaften zur Wahl.

  • Haust du meinen...

    Es muß etwas geschehen, damit etwas geschieht“, so pflegten die Preußen den gelegentlich ausbrechenden Tatendurst der Österreicher zu persiflieren.

  • Neu und sehenswert

    Ein Mädchen aus Flandern (Deutschland). Mit einem hohen Maß an Gerechtigkeit brachte Helmut Kästner Zuckmayers deutsch-belgische Liebesgeschichte vom „Engele von Loewen“ auf die Leinwand, Doch benutzte er zu bekannte Metaphern.

  • Im Museum von Cagliari

    Mit Winckelmann, der 1763 in seiner „Kunstgeschichte“ einige seltsame Bronzeskulpturen aus Sardinien erwähnt, die er in einem römischen Museum gesehen habe, begann die neuere Geschichte jener merkwürdigen, an Zahl geringen, aber an Ausdruckskraft und archaischer Schönheit bedeutenden Bronzetten, die heute im Museum zu Cagliari ausgestellt sind und durch ihre seltene, meist kriegerische Ausdrucksform faszinieren.

  • Wenn es im Commonwealth brennt

    Ein Spezialverband des britischen Heeres soll bereitgestellt werden, um auf Abruf in jedem Teil des Commonwealth, wo die Lage es erfordert, eingesetzt werden zu können.

  • Frauen im Futteral

    Bewegung erfordert, scheint geeignet, die Unordnung unserer gesellschaftlichen Beziehungen zu verringern, unsere Sitten und sogar die Formen der Liebe zu beeinflussen.

  • Auf einen Blick ...

    Die konjunkturellen Auftriebskräfte in der Wirtschaft sind unverändert lebhaft geblieben, stellt der jüngste Lagebericht des Bundeswirtschaftsministeriums fest.

  • Schleswig-Holstein

    Der Preis der Kunst

    Alljährlich veranstaltet die Stadt Kiel einen Plakatwettbewerb zur Kieler Woche. Jedesmal ist die Bevölkerung empört über die von der Jury prämiierten Entwürfe .

  • Habenzinsen wieder im Gespräch

    Die Geschäftsbanken sind gegenüber ihrer Nichtbankenkundschaft an das noch aus den dreißiger Jahren stammende Zinsabkommen gebunden.

  • Schäffers Kuchen reicht nicht für alle

    Die größte Regierungspartei hat lange genug Hoffnungen auf erhebliche breitgestreute finanzielle Hilfen durch den Bund, bei gleichzeitiger kräftiger Steuersenkung, genährt.

  • ZEITSPIEGEL

    In einer einzigen Nacht haben die Republikaner in „Salut-für-Eisenhower-Dinners“ im ganzen Lande – mit einem Preis von 100 Dollar pro Gedeck – ihren Wahlfonds um rund fünf Millionen Dollar bereichert.

  • Notizen

    Keine chinesische Schrift mehr. Der chinesische Staatsrat in Peking hat Versuche eingeleitet, die vielen tausend Schriftzeichen durch Einführung des lateinischen Alphabets zu ersetzen, um jedem Chinesen das Lesen und Schreiben zu ermöglichen.

  • GEFA plädiert für Mäßigung

    In ihrem Geschäftsbericht für 1955 nimmt die GEFA Gesellschaft für Absatzfinanzierung, deren Kapital von 12 Mill. DM sich in Händen der Deutschen Bank-Nachfolgeinstitute befindet, in anerkennenswert maßvoller Form zum Problem der Teilzahlungsgeschäfte Stellung.

  • Die Sparfreudigkeit hat nachgelassen

    Der Dezember hat als Sparmonat enttäuscht. Während im letzten Quartal 1954 noch 1,12 Mrd. DM Sparkonten eingezahlt wurden, war es diesmal nur eine halbe Milliarde DM.

  • Mode 1956

    Ein eleganter Mann, er ist schon lange tot, hat gesagt: Aufgeputztsein und modische Übertreibungen zeugen von schlechtem Geschmack; um elegant zu wirken, muß die Kleidung einfach in Farbe und Form sein und mit Selbstverständlichkeit getragen werden.

  • Wessen Cranach?

    Das Landgericht München I weiß es nicht. Es mußte am Donnerstag die Verhandlung über die Klage der Stadt Köln gegen das Land Bayern in der Angelegenheit des Cranachschen Gemäldes „Madonna mit Kind“ aussetzen.

  • Exportbank Nr. 2?

    Der Bundesverband der deutschen Industrie ist völlig im Recht, wenn er darauf hinweist, daß es nicht Aufgabe der Industrie sein kann, langfristige Exportfinanzierungen durchzuführen.

  • Hanseatenhilfe für Insel Berlin

    Wenn in Westberlin von „Berlinhilfe“ die Rede ist, erregt dieser Begriff oft widersprechende Gefühle. Einerseits kennt man hier die Schwierigkeiten des Inseldaseins am besten und weiß daher auch, welche Bedeutung der Verbindung und Verbundenheit mit dem freien Westen zukommt.

  • Schwimmende Messe

    Der Verband der japanischen Maschinenexporteure hat die Absicht, ein 9000-t-Schiff als schwimmende Mustermesse auszurüsten. Das Schiff soll ab Mitte Oktober in drei Monaten rund zwanzig Häfen in Südostasien und im Nahen Osten anlaufen.

  • DIE ZEIT
  • „Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt“

    In sieben Jahren über eine halbe Milliarde Versicherungsleistungen des Gerling-Konzerns

  • Riskantes Symbol

    Schlug doch der Bürgermeister von Schleswig, Dr. Kugler, seinem Magistrat vor, ein Storchennest auf dem Dache des städtischen Entbindungsheimes einzurichten.

  • Preise gestiegen

    Die Preise fast aller Haushalts- und Eisenwaren sind seit Jahresanfang durchschnittlich um fünf v. H. gestiegen. Dies haben ohne ernsthaften Widerspruch Vertreter des Fachhandels festgestellt.

  • Ins einfache Leben

    Immer wieder gibt es Männer, die über den Sinn ihres Lebens nachdenken. Nicht die Lust an Abenteuer macht sie froh, sondern die Zuversicht, daß hinter allen Abenteuern eine längst bekannte Heimat im schöneren Gewande wohnt.

  • Versicherer jetzt pünktlicher

    Beeinträchtigt durch die Schwierigkeiten bei der Aufstellung der DM-Eröffnungsbilanz und die verzögerten Überprüfungen der Aufsichtsinstanzen war in der Vorlage der Versicherungsbilanzen in der vergangenen Zeit ein Rückstand aufgetreten, der für die Börse ebenso unangenehm war wie für die Publizistik, die praktisch jahrelang nur mit „historischen“ Bilanzen zu arbeiten hatte.

  • Das Exportrisiko wächst

    Im Kampf um die Weltmärkte tritt neben Warenpreis und Qualität mehr und mehr das Argument der Kreditierung in den Vordergrund.

  • Katzen und Menschen

    Wenn Bruce Marshall, der zweimal konvertierte Schotte – einmal zur katholischen Kirche, das zweite Mal zum Humor – autobiographische Notizen schreibt, so ist von vornherein anzunehmen, daß er dabei die Aufmerksamkeit des Lesers weniger auf sich, als auf andere Lebewesen lenken wird.

  • Gretchenfrage zum Atomrisiko

    Seitdem die friedliche Nutzung der Atomenergie immer mehr in die praktischen Planungen einbezogen wird, sieht sich die Versicherungswirtschaft vor die nicht leicht zu lösende Gretchenfrage gestellt, wie sie es mit dem Atomrisiko halten will.

  • Industrieproduktion stieg um fast 16 Punkte

    Die industrielle Produktion der Bundesrepublik war 1955 insgesamt um 15,8 v. H. höher als ein Jahr zuvor. Im vierten Quartal des Jahres 1955 betrug die Zuwachsrate nur noch 14 v.

  • Er sah die Revolution voraus

    Rivarol, der Mann mit diesem schönen Namen, lebte 1753–1801; seine Ahnen waren Italiener, er kam in Bagnols als Südfranzose zur Welt, machte in Paris eine glanzvolle gesellschaftliche Laufbahn und starb als Emigrant in Berlin.

    Von Max Rychner

  • Kieler Attacke gegen Gewerbesteuer

    Eine scharfe Attacke gegen die Höhe der Gewerbesteuern hat die Industrie- und Handelskammer zu Kiel gestartet: sie hält hier eine Senkung für dringend notwendig.

  • Berliner Mode dominiert wieder

    Wo liegt der Grund für das erstaunliche comeback der Berliner Mode-Industrie, die heute wieder stilbestimmend in Deutschland ist?Wie konnte sie sich binnen fünf Jahren zum zweitgrößten Industriezweig Berlins entwickeln, gemessen an den Umsätzen, die sich seit dem „Startjahr“ 1950 verdreifacht haben, so daß sie für das vergangene Jahr die Bilanz von 635 Millionen DM aufweisen? „Die Zwischenmeister“, antwortet der Chef eines bekannten Berliner Modehauses; „ohne die Zwischenmeister und die zahllosen in Berlin ansässigen Heimarbeiter, die seit Jahrzehnten für die Konfektion arbeiten und über Zerstörung, erste Nachkriegsjahre und Blockade hinweg ihren alten Firmen die Treue hielten, wäre das gar nicht möglich.

    Von Sabina Lietzmann

  • Börsen treten auf der Stelle

    Kundenorders fehlen! Seit Wochen ist das der Klageruf des Börsenhandels, dem durch den angespannten Geldmarkt die Bewegungsfreiheit stark eingeengt ist.

  • Lobbyisten-Dämmerung in USA

    Der Senat der Vereinigten Staaten war vor kurzem Schauplatz des größten Lobbyisten-Kampfes seiner Geschichte. Es ging um eine Gesetzesvorlage, durch die der Preis für Erdgas von bundesstaatlicher Kontrolle befreit werden sollte.

  • In memoriam Iwan Goll

    Die wechselnde Schreibung seines Vornamens bezeichnet die drei Sprachwelten, denen er angehörte. Iwan schrieb sich Goll in Metz, wo er das Gymnasium besuchte, und in Straßburg, wo er den Doktor machte, wo er deutsch sprach und deutsch dichtete.

  • Im Brennpunkt des Gesprächs:

    Von Moskau entlassen

    Bis jetzt hatte man immer nur davon gehört, daß die Revolution ihre Kinder frißt............................................

    Von Friedrich Torberg

  • Euler verpaßt seine Chance

    Zehn Jahre lang hat der Rechtsanwalt aus Bad Hersfeld die hessische FDP geführt. Er hat ihr Gesicht geprägt, er hat mit starker Hand für Ordnung und Parteidisziplin gesorgt – für eine fiel ausgeprägtere Disziplin und Geschlossenheit, als sie irgendein anderer Verband dieser von allen Tugenden und Schwächen des Individualismus gezeichneten Partei jemals erreichen konnte.

  • Zündapp mit mehr Umsatz

    Die Zündapp-Werke GmbH‚ Nürnberg-Müneben, hatte 1955 einen Umsatz von 103,54 Mill. DM; gegenüber dem Vorjahr (84,77 Mill. DM) bedeutet das eine erhebliche Steigerung.

  • Erholung für das Herz

    Schlagen Sie im Atlas die Karte von Norddeutschland auf, suchen Sie auf der linken Kartenhälfte Minden und vierzig Kilometer südwestlich von Minden Bielefeld.

    Von R. H.

  • Conti erhöhte Umsatz

    Die Steigerung der Umsätze der Continental Gummi-Werke AG wird sich in 1955; gegenüber 1954 der Menge nach auf etwa 15 v. H.

  • OSKAR KOKOSCHKA:

    Geschichte von unserer Tochter Virginia

    Oskar Kokoschka, der große expressionistische Maler, feiert am 1. März seinen siebzigsten Geburtstag. Er stammt aus einer alten österreichischen Künstlerfamilie und trat 1908 mit Fresken und farbigen Skulpturen in einer Wiener Kunstausstellung erstmalig an die Öffentlichkeit.

  • Schatten auf Duttweilers Läden

    In der Masse ist ein Mann stets populär, wenn er sich als ihr Wohltäter gebärdet und in der Öffentlichkeit zum „Preisbrecher“ wird.

  • Hamburg

    Ist Hamburg negerfeindlich?

    Rassenhaß“ war während der letzten Tage Stadtgespräch in Hamburg. Anlaß zu erregten Diskussionen und empörten Telephongesprächen hatten drei Zeitungsmeldungen gegeben.

  • Der Leidensweg des Kardinals

    Die ungarische Regierung hat jetzt den Budapester Theologen Dr. Baranyai, der am 8. Februar 1945 zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden war, amnestiert.

  • Niedersachsen

    Christus am Meer

    Die Bildhauerin Yrsa von Leistner hat große Pläne. Sie möchte eine fünfzig Meter hohe Christus-Figur an der deutschen Nordseeküste oder auf einer der ostfriesischen Inseln errichten, Gegenwärtig stellt die Künstlerin ihre Werke im Poppelsdorfer Schloß in Bonn aus.

  • Die Brennpunkte der FDP-Auseinandersetzung

    ... und das zeigt auch, daß mein Kampf richtig war“, so argumentierte Dr. Dehler nach der Sitzung des Bundesvorstandes der FDP im Stuttgarter Parkhotel vor den Journalisten.

  • Gespräche am Bankschalter

    Goldmünzen

    Seitdem der Handel in Goldmünzen wieder gestattet ist, hat sich in diesen Überbleibseln der „guten alten Zeit“ ein reges Geschäft entwickelt, und die steigende Nachfrage nach den alten 20-Mark-Stücken zeigt, wie groß das Interesse an den Goldmünzen verschiedener Prägungen ist.

  • Hilfe für Mittelstand

    Das Schwergewicht des Geschäfts der Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG. Berlin/Hamburg, lag in den vergangenen Jahren in der Finanzierung des sozialen Wohnungsbaues.

  • Ein Zirkus, der sich lohnt

    Bernard Buffet ist achtundzwanzig Jahre alt, war 1947 noch arm und unbekannt und ist heute, neben Picasso, einer der bestbegabtesten Maler der Welt – seine Ausstellung „Der Zirkus“ in der Galerie Drouant-David, Faubourg Saint-Honore, und bei Visconti‚ Rue de Seine, ist ein gesellschaftliches Ereignis.

    Von Gertrade von Schwarzenteid

  • Gesunde Industriebilanzen

    Die Konsolidierung der Verhältnisse, die wir ganz allgemein in der westdeutschen Wirtschaft feststellen können, ist auch aus den Bilanzen der Aktiengesellschaften abzulesen.

  • Ohne Blatt

    Das viel zitierte Blatt, das man sich vor den Mund nimmt, wird beim Rundfunk ersetz durch ein weniger metaphorisches Blatt: das Man skriptblatt vor Augen.

  • Italiens Schicksal: Pietro Nenni

    Der Präsident der italienischen Republik, Gronchi, ist in Amerika eingetroffen, um dort – „von Präsident zu Präsident“ – über die Zulassung Rotchinas zu den Vereinten Nationen zu reden.

    Von Rudolf Walter Leonhatdt

  • Ein Frageabend in Ost-Berlin

    Auf jede Frage eine Antwort“ stand als Motto über einem „Jugendforum“, das die Redaktion der FDJ-Zeitung „Junge Welt“, der Jugendfunk des Ostberliner Rundfunks und die FDJ-Bezirksleitung Großberlin veranstaltete.

    Von Michael Davie

  • Wenig Handwerk-Nachwuchs

    Die stetige Zunahme an Handwerksbetrieben in den zurückliegenden Jahren und ihr steigender Anteil am Bruttosozialprodukt, der für 1954 mit 7654 Mill.

  • Wer wird Weltmeister?

    Die Zeiten, da England souverän die internationalen Fußballfelder beherrschte, gehören schon lange der Vergangenheit an. Auch die Tage, da Uruguay alles niederrang, sind längst vergangen.

    Von W. F. Kleffel

  • Neuer Stil der Badereise

    Der frühverstorbene Kurdirektor und Dipl.-Volkswirt E. G. Tetzlaff, den sein Weg von Bad Salzbrunn in Schlesien über das Meeresheilbad Norderney ins Bad Salzuflen führte, hat als einer der ersten Kurdirektoren seine Gedanken über den neuen Stil der Badereise nach dem Kriege geäußert und sich für die psychologische Betreuung des Kurgastes ausgesprochen.

  • Ägyptenhandel multilateral

    Die deutsch-ägyptischen Wirtschaftsbeziehungen haben jetzt eine gesunde Basis

  • Vom Tun und Lassen im Betrieb

    Als zweiter Band in der Reihe von „Leskes Betriebsfibeln“ ist, von L. Diener verfaßt, eine „Fibel für den Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern im Betrieb“ erschienen, aus der wir nachstehend einen kleineren Abschnitt „zur Probe“ veröffentlichen.

  • Fordaktie als Werbung

    In Amerika sagt man, es sei das Häßliche am Kapitalismus, daß es nicht genug Kapitalisten gibt. Vor etwa Jahresfrist hat sich in diesem Sinne auch der Präsident der New Yorker Börse, Mr.

  • Bayern

    Ehrlich darbt am längsten

    Weil Angebot und Nachfrage auch im Autogeschäft die Preise regeln, ist seit geraumer Zeit der Verkauf deutscher Automobile nach Österreich für den Händler ein Geschäft mit großer Verdienstspanne.

  • Moderne Kautschuksynthese-Anlage bei Hüls

    Produktionsausweitung beim Naturkautschuk fraglich – In Schkopau angewandte Bunaherstellung wird unwirtschaftlich

  • Englands dramatischer Kampf mit der Inflation

    Besonders den Gewerkschaften werden die nächsten Wochen viel Vernunft abverlangen

  • Rohstofftendenz der Woche

    Die seit einigen Wochen bei einzelnen Welthandelsgütern zu beobachtende Preisanstiegstendenz hat sich während der Berichtswoche (20.

  • Probealarm in Thailand

    Im Hafen Bangkoks lagen englische Kriegsschiffe, und vor der Mündung des Menam war ein amerikanischer Flugzeugträger mit Kampfflugzeugen und Truppen postiert.

    Von Hartmut W. Schneider

  • News
  • Ernst Wilhelm Eschmann;

    Im Schatten

    Ruhiges Lehnen an der alten Fensterbank im Schatten des Münsters, breitschultrig mit dem spitzen Helm. Bei den Platanen dunkelt es schon.

  • Neue Schallplatten:

    Kleibers „Figaro“

    Beethoven, Symph. Nr. 5, Concertgeb. Orch., Amsterdam; Symph. Nr. 9, Wiener Philharmoniker/Solisten/Chor d. Ges. d. Musikfreunde; R.

  • Gegen Jazz

    Heute ist mit einem lachenden und einem weinenden Auge von einem Schwabenstreich zu berichten. Vor einigen Tagen sprach sich der Allgemeine Studentenausschuß der Universität Tübingen in schöner Einmütigkeit gegen einige „Jazz-Clubs“ aus, die – lästigem Unkraut gleich der Tübinger Studentenschaft entsprossen – nicht nur den übrigen Kommilitonen, sondern auch der Bürgerschaft ein Dorn im Auge seien.

  • Volkswagen nicht made in USA

    Die „Herald Tribune“, New York, knüpfte kürzlich einige Betrachtungen an die Meldung, daß das Volkswagenwerk von seinem Plan, den VW auch in Amerika herzustellen, Abstand genommen habe, obwohl bereits ein Fabrikgelände in New Jersey gekauft worden sei.

  • Devisenbringer Hapag

    Bis zum 31. Dezember 1955 belief sich der Anschaffungswert der nach dem Kriege in Auftrag gegebenen und zum größten Teil bereits in Fahrt befindlichen Flotte der Hamburg-Amerika-Linie (Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft), Hamburg, auf über 400 Mill.

    Von K. W.

  • Titelseite
  • Mißbrauchte Freiheit

    Zu schnell und zu früh erworbene Freiheit kann für die „Befreiten“ schlimme Folgen haben. Ein makabres Beispiel dafür geben die Vorgänge von Kosti, das 350 Kilometer südlich von Khartum in der sudanesischen Provinz Blauer Nil gelegen, zum Schauplatz des Todes von mehr als 300 Menschen wurde.

  • Umsturz ohne Gewalt

    Geben wir’s ruhig zu: Der Westen steht ziemlich ratlos vor der auf dem XX. Parteikongreß verkündeten „neuen Linie“ des Kreml.

  • Jaegers und Erlers Erfolg

    Daß die wehrpolitischen Grundgesetzänderungen die Billigung des gesamten Bundestages erhalten werden, ist vor allem zwei Männern zu danken: den Bundestagsabgeordneten Jaeger (CSU) und Erler (SPD).

  • Zweimal Seebohm

    Bundesverkehrsminister Seebohm hat wieder einmal von sich reden gemacht: Er lehnte das Angebot des Güterfernverkehrsverbandes ab, Kohle zum (billigeren) Bundesbahntarif zu befördern.