• Ausgabe 15/1956

    Ausgabe 15/1956

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Wichtig und warum

    Mollet und Deutschland: In einem Zeitungsinterview äußerte der französische Ministerpräsident Mollet die Ansicht, es sei leichter, Deutschland „geeint oder nicht“ in Europa zu integrieren, wenn man die Frage im Rahmen der Abrüstung betrachtet.

  • Bewag wird wieder attraktiv

    Eine ao HV der Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-AG, Berlin, hat fast einstimmig der seit langem geplanten Kapitalerhöhung um 60 auf 210 Mill.

  • Preußag-Kraftwerk

    Als bedeutendste Investition der Preußischen Bergwerks- und Hütten-Aktien gesellschaft nach 1945 ist mit einem Aufwand von 65 Mill.

  • Wolfdietrich Schnurre:

    Einladung

  • Dego-Fronten stehen fest

    Die Deutsche Golddiskontbank hat zum 12. April ihre HV, einberufen, auf welcher der vom „Treuverkehr Deutsche Treuhandaktiengesellschaft, Berlin“, aufgestellte Status per 3.

  • Solide Siegerland-Bilanz

    Wenngleich die Hüttenwerke Siegerland AG, Siegen, gemäß den Beschlüssen der letzten HV für 1954/55 (30. 9.) keine konsolidierte Bilanz vorlegt, so läßt sich doch aus dem vorhandenen Zahlenwerk in Verbindung mit den Angaben, die auf einer Pressekonferenz gemacht wurden, ohie weiteres erkennen, daß auch das abgelaufene Berichtsjahr im Zeichen der „inneren Stärkung“ des Unternehmens stand.

  • Mascha Kaléko:

    Kleine Zwischenbilanz

  • Magere Dividende bei Guss-Witten

    Die falsche Scheu, angemessene Dividenden zu zahlen, findet am Beispiel der Gußstahlwerk Witten AG, Witten an der Ruhr, ein neues Beispiel.

  • Gespräche am Bankschalter

    Banken-„Reste“

    Bei keiner der jüngst stattgefundenen Pressekonferenzen der Großbankennachfolger blieb das Thema der sogenannten Banken„reste“ unberührt.

  • Opel erweitert Kapazitätsgrenzen

    Bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim ist man mit dem Produktionsergebnis des Vorjahres durchaus nicht zufrieden, obwohl mit 185 340 Personen-, Liefer- und Lastwagen immerhin rund 11 v.

  • Flick-Gruppe europäisiert sich

    Als die Alliierten einigen deutschen Industriellenfamilien den Zwang auferlegten, sich von Stahl oder Kohle zu trennen, wollten sie der deutschen Wirtschaft Böses antun.

  • Sorgen um John

    „Seit nahezu vier Monaten wird John von der Bundesregierung stillschweigend in Haft gehalten. Man hat gegen ihn nicht nur keine öffentlichen Anklagen erhoben, sondern die Bonner Regierung weigert sich sogar bekanntzugeben, wo der Mann inhaftiert ist.

  • Hamburg

    Fremde Verwandte

    Zu dem Turnier des Vereinigten Norddeutschen und Flottbeker Reitervereins in Hamburg-Groß-Flottbek war außer den schwedischen Junioren aus Malmö zum erstenmal auch eine Mannschaft aus der Sowjetzone erschienen, die Jungreiter der Gesellschaft für Sport und Technik in Gardelegen.

  • Man aß ein Restaurant

    Noch zu den Zeiten des Kardinals Richelieu war Restaurant eine Mahlzeit von einer Zusammensetzung, die mit dem Koch wechselte: Mal eine klare, kräftige, aber doch leichte Brühe, mal frische Eier, besonders zubereitet und garniert, mal Geflügelsalat mit Zutaten, mal Fische.

  • Canterbury Tales 1956

    Wenn der April mit seinen süßen Schauern die Märzendürre bis auf die Wurzeln durchtränkt hat, dann erwacht in den Menschen das Verlangen, als Pilger nach Canterbury zu fahren.

  • Preiswürdig

    Literaturpreise besagen heute leider nicht mehr viel. In einer Zeit der wilden Preisverleihungen kommt es vor, daß sie sich gegenseitig aufheben oder daß mit ihnen Schriftsteller ausgezeichnet werden, deren Ruhm so fest umrissen ist, daß eine solche Ehrung kaum eine besondere Anerkennung bedeutet.

  • Im New York der Antike

    Im April reist man nach dem Süden. Natürlich nach Sizilien – das ist schon eine Selbstverständlichkeit zeitgenössischer Touristik.

  • Vergessener Sparer

    Als logische Folge der Diskonterhöhung der Bank deutscher Länder sind die Einlagenzinsen durchweg erhöht worden. Ausgeschlossen von der besseren Honorierung sind allein die Sparer in ihrer großen Masse geblieben, die Sparer nämlich, die ihr Geld mit gesetzlicher Kündigungsfrist angelegt haben.

  • Börse: Aufwärtsbewegung gebremst

    Die österliche Aktienhausse war offensichtlich nur ein Vorbote des herbeigesehnten Börsenfrühlings, denn als es sich gerade herumgesprochen hatte, daß an den Aktienmärkten etwas zu verdienen war, hatte der Rückschlag schon eingesetzt.

  • Tutoren in Hamburg

    An der Hamburger Universität wird vom Beginn des Sommersemesters eine Veränderung eintreten, die auf den ersten Blick gering scheint.

  • Seelenland Holstein: Fülle verwunschener Poesie

    Auf der Rückseite eines Altarflügels in der Kirche zu Bosau ist ein sehr altes Bild der Apfelszene im Paradies. Aber wenn man genau hinschaut, dann sieht man, daß der Garten Eden nur ein Stück „Holsteinischer Schweiz“ sein kann, die also schon die Menschen des Mittelalters als paradiesisch empfanden.

  • Wissen
  • Eisenhowers Zeitbombe

    Ein halbes Jahr vor der Präsidentenwahl sind dramatische Entwicklungen in der amerikanischen Außenpolitik selten. Vorsicht ist geboten – besonders dann, wenn wie jetzt die Opposition im Kongreß die Mehrheit hat.

  • DIE ZEIT
  • Ganz ohne Kunst geht es nicht

    Man merkt es glücklicherweise immer wieder, daß der Film nach Höherem strebt. Zwar hat ein wütender Engländer erst kürzlich gegen die vielen begabten Männer und Frauen gewettert, die sich heute damit beschäftigen – nicht etwa, wie die halbverschollene Redensart lautet, „das Volk zu erbauen“, sondern dieser Menge in allen ihren Grillen, Vorurteilen und Idiotien gefällig zu sein.

    Von Erika Müller

  • Hessen

    Wer links will, muß sich rechts halten

    An einem regnerischen Novemberabend fuhr Professor Kogon mit seinem Wagen die Rheinstraße in Darmstadt entlang. Der Motorradfahrer, der sich vor ihm zur Mitte der Fahrbahn hin einordnete, weil er links in die Einfahrt des Fernmeldetechnischen Zentralamtes einbiegen wollte; mußte längere Zeit auf der Mitte der Straße warten, weil ihm eine Kolonne amerikanischer Militärfahrzeuge entgegenkam.

  • Transeuropa-Pipeline

    Europas Energiehunger wird immer größer. Die Mengen, die gefordert werden, steigen von Jahr zu Jahr in einem Tempo an, das alle Träger der europäischen Energiewirtschaft zu Großinvestitionen drängt, wie sie bisher nur zur Ausrüstung von Armeen, zum Wiederaufbau der deutschen Städte oder zur Industrialisierung ganzer Länder benötigt worden sind.

    Von W. O. Reicbelt

  • De Gaulle und sein Ruf

    Später als die meisten Männer, deren Namen im zweiten Weltkrieg die Schlagzeilen beherrschten, hat General Charles de Gaulle den ersten Band seiner Kriegserinnerungen veröffentlicht.

  • Funk für Anspruchsvolle

    Ein Idol unserer Zeit: Erfolg

    Die zweieinhalbstündige Übertragung des Abends für junge Hörer“ (UKW des NDR) fing mit einer hübschen Geschichte an: A und B sind zum gleichen Termin als Lehrlinge in einer Firma eingetreten.

  • Curtiusiana

    „Die Enge des Bewußtseins ist der größte Feind des sittlichen und sozialen Fortschritts. Der freiwillige Verzicht auf Erweiterung des Bewußtseins vollzieht sich nach dem physikalischen Gesetz des kleinsten Kraftaufwandes: Denkträgheit.

  • SPORT DER ZEIT

    Turner bitten um Verständnis

    Ende dieser Woche tritt der Deutsche Sport-Bund (DSB) zu seiner vierten Bundestagung in Berlin zusammen. Die Delegierten der verschiedenen Fachverbände werden sich mit Vorschlägen auseinandersetzen, die das turnerische und sportliche Leben in der Bundesrepublik weiterentwickeln und in vernünftige Bahnen lenken sollen.

  • Besatzungsschäden

    Uns wird geschrieben: Mit größtem Interesse habe ich den Artikel in Ihrer Nummer vom 15. März 1956 über das neue Besatzungsschädenabgeltungsgesetz gelesen.

  • Neuerscheinungen für die Wirtschaft

    „Kultur und Wirtschaft, der Anteil des ökonomischen Faktors am Steigen und Sinken der Kultur.“ Der amerikanische Wirtschaftshistoriker und Professor für Europäische Geschichte an der Columbia-Universität, Shepard B.

  • Pakistan wird jetzt interessant

    Ende vorigen Monats feierte Pakistan seines republikanischen Geburtstag, zu dem als Sonderbotschafter der Bundesrepublik Karl Arnold delegiert worden war.

  • Kopenhagen rückt 140 Minuten näher

    Kopenhagen rückt 140 Minuten näher. Bis 1961 soll die Vogelfluglinie zwischen der Bundesrepublik und Skandinavien, um die man sich schon seit zwei Generationen bemüht, fertiggestellt sein.

  • Saure Gurken sind keine Markenartikel

    Der schleppende Gang der Gesetzgebung, so häufig beklagt, hat mitunter auch sein Gutes: dann nämlich, wenn die Gemächlichkeit der Beratungen den Anlaß gibt, Fehler der zu schnell gefaßten Beschlüsse zu beseitigen und der besseren Einsicht Raum zu geben.

    Von E. T.

  • Rheinland-Pfalz

    Mosel-Stausee

    Vor wenigen Tagen wurde oberhalb von Trier bei Trier-Feyen mit den Vorarbeiten für den Bau der neuen Mosel-Staustufe begonnen, die Ende 1958 fertiggestellt werden soll.

  • Dehler mit Direktorium

    Es soll – so möchte es die Führung der FDP – auf dem Bundesparteitag in Würzburg möglichst friedlich zugehen. Man wird freilich die Auseinandersetzung über die Spaltung der Partei und deren Ursachen nicht verhindern können.

  • Notizen für Reisende

    Lärmsperrstunde in Westerland. Das Kurzentrum von Westerland auf Sylt soll in den Wochen zwischen dem 15. Mai und 15. September von 21 Uhr bis 6 Uhr für Motorräder und Mopeds ausnahmslos gesperrt werden.

  • Österreichs "Luftkrieg"

    Mit 40 v. H. Anteil an dem AK unterstützte die skandinavische SAS die Gründung einer Der Name lautet „österreichische Fluglinien AG (Austrian Airways). Die weiteren 60 v.

  • Madrid

    Der Schatten eines Möwenschwarms wirbelt über die Felder. Wie ein Meeresarm greift der Tejo in das Land. Sandbänke, die noch unter der Wasserfläche liegen, zeichnen sich im Flutgekräusel ab.

  • Schlechter Sachwalter des Interzonenverkehrs

    Nach der letzten Monatsstatistik des Berliner Senators für Verkehr und Betriebe sind im Februar 5381 Personenkraftwagen über die vier bekannten Interzonenstraßen aus dem Bundesgebiet nach Westberlin und 5057 in umgekehrter Richtung gefahren.

  • Teilzahlungsgeschäfte...

    Die ständige Ausweitung der Teilzahlungskredite in Deutschland wird vielfach mit Mißbehagen registriert. Es widerspricht jenen konservativen Ansichten, nach denen der einfache Mann grundsätzlich sparen soll, bevor er Anschaffungen macht.

    Von w. Ringleb

  • Frankreichs Chemie ist aktiv

    Die moderne Entwicklung hat der französischen chemischen Industrie in den Nachkriegsjahren einen ungewöhnlichen Aufschwung gebracht.

  • Chéris Ende

    Als Colette 80 Jahre alt wurde, schrieb sie an einen Freund: „Morgen will ich mir ein anderes Alter geben. 58 zum Beispiel, weil ich so sehr eine Frau geblieben bin.

  • Hubschrauber landet neben der Westfalenhalle

    Hubschrauber landet neben der Westfalenhalle. Die Belgier haben ihr Hubschraubernetz Brüssel – Köln bis Dortmund erweitert.

  • Berlin

    Löwenkummer

    Mit stürmischem, aus Anteilnahme und Respekt gemischtem Beifall belohnte am Wochenende das Berliner Publikum die Dressurnummer der Berberlöwen im Manegenzelt des Zirkus „Roland“ am Funkturm.

  • Auf einen Blick ...

    Eine merkwürdige nachösterliche Überraschung erlebten die westdeutschen Verbraucher in den ersten Apriltagen: Während der Milchpreis „programmgemäß“ schlagartig nach oben ging, wurden die zum gleichen Termin wirksam Werdenden Preisermäßigungen für Zündhölzer und Zucker vielfach nur zögernd vorgenommen.

  • Mittelstandskredite

    Die Industrie- und Handelskammer zu Hannover schreibt in ihrem Jahresbericht: „Das Problem des Mittelstandskredits zur Konsolidierung der kurzfristigen Verschuldung aus Kapitalmarktmitteln ist nach wie vor ungelöst.

  • Bayern

    Das Münchener Oberhaupt

    Der Mann, der in seinem blumengeschmückten Amtszimmer am Münchner Marienplatz mit überlegener Ruhe von dem eindeutigen Wahlsieg berichtet, der ihn als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt erneut bestätigte, gehört zu jener Reihe respektabler Persönlichkeiten aus den Kreisen der deutschen Sozialdemokratie, deren Namen mit dem Wiederaufbau unserer Städte aus Schutt und Asche aufs engste verbunden sind.

  • VDM erweiterten ihren Marktanteil

    In ihrem Geschäftsbericht für 1954/55 (30.9.) weist die Vereinigte Deutsche Metallwerke AG, Frankfurt/Main, auf die günstige Entwicklung der industriellen Erzeugung in der Bundesrepublik hin, die zusammen mit der regen Bautätigkeit eine weitere Zunahme des Bedarfs an Nichteisenmetall-Halbzeug und Kabeln brachte.

    Von 55 (30.9

  • ZEITSPIEGEL

    Zu einer ersten Volksfrontbildung ist es in Island gekommen, wo die Linkssozialisten und die Kommunisten für die nächsten Wahlen die Aufstellung gemeinsamer Kandidaten beschlossen haben.

  • Notizen

    Auszeichnung für Professor Hahn. Die Britische Chemische Gesellschaft verlieh ihre höchste Auszeichnung, die Faraday-Medaille, die alle drei Jahre vergeben wird, an den Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Dr.

  • Nordrhein-Westfalen

    Radschläger-Export

    Um der kommenden „Belgischen Woche“ in Düsseldorf (15. bis 22. April) willen erhielt das berühmte Manneken-Pis, originelle Sehenswürdigkeit der belgischen Hauptstadt, die Tracht der Düsseldorfer Radschläger verehrt.

  • Landesausstellungen - ein schlechtes Geschäft

    Daß man mit Landesausstellungen (auch wenn sie sich vielversprechend „Messe“ nennen) nicht immer ein gutes Geschäft macht, hat die Vergangenheit recht überzeugend gelehrt.

  • Den Raketen fliegt die Angst voraus

    II. Wie weit reichen die heutigen Geschosse? – Die atlantische Versuchsstrecke wurde verlängert

  • Niedersachsen

    Bundesflaggen – aber wo?

    Es ist heute wieder selbstverständlich geworden, daß die Bundesfahne im Winde flattert und von der Existenz der Deutschen Bundesrepublik kündet.

  • Geht Frankreich eigene Wege?

    Die außenpolitischen Experten der westlichen Welt schwirren aufgeregt durcheinander wie die Ameisen eines Haufens, in dem ein Spazierstock stochert.

    Von Armin Mobler

  • Einklang der Geschlechter

    Im Zuge der rationalistischen Aufklärung zeichnet sich das besondere Gebiet der sexuellen Aufklärung ab. Ansätze spürt man schon im Barock bei Paulus Zacchias in dessen gerichtsmedizinischen Quaestionen; indessen beginnt die eigentliche Thematik neben Tissots Versuchen mit Johann Peter Frank, in dessen „System einer vollständigen medizinischen Polizey“ 1779 der erste Band den sexuellen Aufklärungsfragen in unvoreingenommener Weise gewidmet ist.

  • Oper statt Mysterium

    Kulturaustausch zwecks Völkerverständigung ist gewiß eine schön gedachte Sache, wenngleich sie wohl insbesondere die Illusionsfreudigkeit unseres Zeitalters bezeugt; denn die Erfahrung hat noch immer bewiesen, daß in dem Augenblick, in dem die Politiker sich anderweitig entscheiden, sämtliche freundschaftlichen Querverbindungen außerstande sind, den brutalen Verlauf der Tatsachen zu beeinflussen.

    Von Johannes Jacobi

  • Schiffbau auf Raten

    Mitten in die seit Jahren anhaltende Schiffbaukonjunktur platzen jetzt Nachrichten von Dividendenherabsetzungen deutscher Werften.

  • Wer hat zuletzt Raoul Wallenberg gesehen?

    Nach Beendigung des Besuchs des schwedischen Ministerpräsidenten Erlander in Moskau veröffentlichte die Prawda auf ihrer ersten Seite als Absatz zehn des Schlußkommuniques über den Besuch folgenden Passus: „Von schwedischer Seite wurde darauf hingewiesen, welch große Bedeutung die Frage nach dem Schicksal des bei Kriegsende verschwundenen schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg für die schwedische Seite hat.

    Von Gösta von Uexkiill

  • Was gefährdet die Konjunktur?

    Im inflationsgeschüttelten England läuft seit einigen Wochen eine wirtschaftliche Aufklärungskampagne großen Stils. Sie wurde wenige Tage vor Ostern mit der Veröffentlichung eines Weißbuches der englischen Regierung über „Die wirtschaftlichen Konsequenzen der Vollbeschäftigungspolitik“ eingeleitet und beschäftigt nun die Öffentlichkeit, wobei man weitgehend mit der Regierung darüber einig ist, daß Vollbeschäftigung und Preisstabilität miteinander vereinbar seien, „sofern“, wie es in dem Weißbuch heißt, „bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind“.

    Von Wolfgang Krüger

  • Lorbeer für E. R. Curtius

    Die Lust, zu verehren, kommt angesichts dieses großen Deutschen, der soeben 70 Jahre alt wird, auf ihre Kosten. Der Andrang von Huldigungen, so darf man voraussetzen, wird groß sein.

  • Und die Geständnisse?

    Gegne Stalins zu rehabilitieren – die Aufgabe, vor der sich die Kommunisten auch in den Satelliten-Saaten jetzt sehen, wird dadurch nicht leichter, daß diese Gegner inzwischen hingerichtet worda sind.

  • Ist die Grammatik an allem schuld?

    Einige Bemerkungen zu zwei wichtigen Büchern über die Sprachen dieser Welt / Von Erich-.Köhler

    Von Erich Köhler

  • Dänemark will mehr exportieren

    Für Dänemark ist der Handel mit Deutschland nach wie vor ein wesentlicher Faktor der Außenwirtschaft und damit auch des Gedeihens des inneren dänischen Wirtschaftslebens.

  • Restriktionen treffen alle

    In der zurückliegenden konjunkturpolitischen Debatte wurde immer wieder erklärt, daß restriktive Maßnahmen die kleinen und mittleren Unternehmen schwerer treffen als die großen.

  • „Nachbarverkehr“

    Die Verhandlungen über ein Luftverkehrsabkommen zwischen der Schweiz und der Bundesrepublik, die deutscherseits von Ministerialdirektor Dr.

  • Unter Schallas Zepter

    Gewiß sollen unsere Theater nicht abermals in die „Wochen“ kommen. Die Reichstheater- und Gaukultur-Wochen, englische, französische oder niederländische „Wochen“ – so etwas ist durch jeden Verkehrsdirektor zwischen Düsseldorf und Konstanz machbar.

  • Meeressaurier im Gebirge

    Saurier im Tessin? Die Funde des Zoologischen Museums der Universität Zürich zugänglich gewesen — un

  • Lenins Sekretärin taucht wieder auf

    Die „Prawda“ veröffentlichte vor kurzem eine Liste der noch lebenden Mitglieder der „alten bolschewistischen Garde“, in der überraschenderweise auch die letzte Sekretärin Lenins, Frau L.

    Von Ernst Krüger

  • Religion ist mehr als ein Schulfach

    Gedanken zur bayerischen Schulsituation, der Lehrerbildung und dem Konkordat / Von’-Walter Abendroth

    Von Walter Abendroth

  • Hilpert geht

    Die nicht abreißenden Intendantenkrisen sind um einen neuen Fall bereichert worden: HeinzHilpert, Intendant des Göttinger Deutschen Theaters, das unter Hilperts bisher sechs Jahre dauernden Leitung zu einem Mittelpunkt des deutschen Theaterlebens wurde, Heinz Hilpert hat dem Göttinger Magistrat zum 14, August 1957 den Vertrag ordnungsgemäß gekündigt.

    Von Paul Hübnerjeld

  • Titelseite
  • Gute und böse Abrüstung

    Man weiß nicht recht, ob man Mollet dankbar sein soll, weil er uns unverblümt gesagt hat, daß er sich eine europäische Integration auch ohne Wiedervereinigung vorstellen kann, oder ob wir ihn zur Rede stellen sollen, weil er die „bisherige Linie“ der französischen Außenpolitik verlassen hat.

    Von Gösta von Uexküll

  • Hitlers Lehnstuhl

    Der Brief hat folgenden Inhalt: Gegen Ende des Krieges waren zwei südafrikanische Fliegeroffiziere in Deutschland. Sie suchten Berchtesgaden auf und fanden in Hitlers Haus einen Lehnstuhl, der ihnen gefiel.

  • Blut fließt um Israel

    Vielleicht sind wir am Vorabend eines Krieges zwischen Israel und den arabischen Staaten. Das State Department glaubt zwar nicht, daß die Gefahr unmittelbar bevorsteht, aber die Engländer sind offenbar dieser Meinung.

  • Oberst inseriert

    Niemand wird einem Menschen das Recht verweigern, sich über den Inseratenteil einer angesehenen Zeitung eine Stellung zu suchen.