Neuerdings wird in der Bundesrepublik das Wort Public Relations etwas „größer“ geschrieben. Hier und da sind nämlich in dieser Hinsicht bei einzelnen Unternehmen recht erfreuliche Schritte zu beobachten. Man braucht nur an Philips und Telefunken zu denken. Beide sind nicht zur Vorlage ihrer Bilanzen verpflichtet. Und dennoch: In diesem Jahr „legte man Rechnung“ und folgte damit dem guten, nun schon seit Jahren vorexerzierten Beispiel einzelner Avantgardisten auf diesem Gebiet. Als weiterer Pluspunkt mag auch das jüngste Beispiel der AG „Weser“ gelten. Auf der vor kurzem stattgefundenen Hauptversammlung wurde nämlich den Aktionären nach Erledigung der Regularien ein Dokumentarfilm gezeigt, der den Wiederaufbau dieser durch Kriegs- und Demontageschäden getroffenen und durch das Schiffbauverbot zunächst stark gehandicapten Werft veranschaulichte.

Die Fronten in puncto Public Relations sind also in Bewegung geraten, und man darf für die Zukunft einen gewissen Optimismus haben. W. S.