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Ausgabe 17/1957

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Wichtig – und warum
Adenauer an Bulganin: Adenauer beantwortete den letzten Brief Bulganinis und erinnerte diesen nochmals an seinVersprechen von 1955, die Heimkehr aller Deutschen aus der Sowjetunion zu gestatten, sowie an die Unhaltbarkeit der „These von der Existenz zweier deutscher Staaten“.
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Flucht in die Kindheit
Die Phantasie ist das Paradies der Kindheit; doch ist dieses seltsame Paradies mehr mit Dämonen, Teufeln und Kobolden als mit Engeln bevölkert, und die Raubtiere unserer Ängste und Begierden zeigen sich nicht lammfromm.
Von Ilse Langntr
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Demokrat im Walde
Der Mann aus der Lämmerstraat, von dem das norddeutsche Volkslied singt, muß ein Demokrat sein. Denn er „kann maken, wat hei will“.
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Bayern
Verkehrschaos auf dem Wasser
Achtung, Motorboote: Vorfahrt beachten! – Nicht rechts überholen! Richtungsänderungen deutlich anzeigen! – Hupverbot auf dem ganzen See!“ Daß solche und ähnliche Wasser-Verkehrsschilder keine gänzlich irrealen Zukunftsvisionen mehr sind, sondern vielleicht schon eines gar nicht mehr fernen Tages Wirklichkeit werden könntei, zeigen die strengen Verkehrsvorschriften, die von den Behörden in diesem Jahr für den Chiemsee erlassen worden sind.
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Bevölkerungsdichte der Ostgebiete
Nach Angaben der Warschauer Zeitschrift Miasto Die Stadt) beläuft sich die Bevölkerungsdichte in den polnisch verwalteten deutschen Ostprovinzen gegenwärtig, von einigen stärker besiedelten Zentren abgesehen, auf höchstens 30 Einwohner je qkm, gegenüber 87,2 je qkm vor dem Kriege.
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Sie frühstückt schon wieder
Manche jungen Mädchen leiden anders als Cecile in Bonjour Tristesse, und manche – junge Mädchen und Kritiker – fanden Bonjour Tristesse ein unmoralisches Buch.
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Fortschritte auf dem Kunststoffmarkt
Das von jeher eindrucksvolle Angebot in der Halle „Chemie und Kunststoffe“ auf der hannoverschen Messe wird in diesem Jahr noch verstärkt durch ausländische Firmen in Erscheinung treten.
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Woraus wird Kunst gemacht?
Ein beliebter Vorwurf gegen die moderne Kunst ist ihre „Sucht zur Theorie“. Der Meister, an dessen Werk die Verstrickung in die Theorie mit Vorliebe belegt wird, ist der holländische Maler Piet Mondrian (1872–1944).
Von Werner Hafanann
- Wissen
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Nach dem Göttinger Appell
Das Gespräch des Bundeskanzlers mit den Atomwissenschaftlern hat zwar die unfreundliche Atmosphäre gereinigt, die durch die erste heftige Kritik des Kanzlers an dem Göttinger Kommunique entstanden war, aber in der Sache selbst hat keiner der beiden Partner seinen Standpunkt geändert.
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Silberstreif am Atom-Himmel
Zum erstenmal ist Optimismus bei den Londoner Abrüstungsgesprächen berechtigt
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„Heiliger“ Fußball
Fußballspiele sind heute weit mehr Stimmbänder- als Leibesübung, weit mehr Zirkus als Sport: Unten in der Arena kämpfen die Gladiatoren – weniger blutig, aber nicht minder ernsthaft als ihre Vorläufer im alten Rom, und das weite Rund der Arena füllen aufgeregte, hingerissene Zuschauermengen.
- DIE ZEIT
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Piontek:
Windsbraut
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Die Automation marschiert
Mit über tausend Ausstellern zählt auch in diesem Jahr die Elektrotechnik zu den größten Ausstellerbranchen. Starke Aufmerksamkeit dürften in diesen Hallen wieder Anlagen der Steuerungs- und Regeltechnik finden.
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Brennstoff Öl
Die Zahl der Aussteller von Ölfeuerungsanlagen hat sich von 38 auf rund 100 erhöht; mehr als die Hälfte kommen aus dem Ausland, die meisten aus Schweden und den Vereinigten Staaten.
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Wieder an der Spitze
Etwa 100 Firmen der Feinmechanik und Optik stellen in Halle 5 des Messegeländes aus. Darüber hinaus werden etwa 60 Hersteller feinmechanischer und optischer Erzeugnisse noch in 11 weiteren Hallen vertreten sein, da das Produktionsprogramm dieser Firmen in ihrer Herstellungsart zwar der feinmechanischen und optischen Industrie entspricht, die Abnehmer jedoch den typischen Besucherkreisen jener übrigen Hallen angehören.
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Menschen in Mülleimern
Samuel Beckett, der mit seinem „Warten auf Godot“ einen Welterfolg errang, trat vor einigen Tagen in London mit zwei neuen Stücken vor die Öffentlichkeit.
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Freudiges Ereignis bei Rheinstahl
Es war ein richtiges Ostergeschenk, das die Rheinstahl-Verwaltung nicht nur für ihre über 85 000 Belegschaftsmitglieder bereitgehalten hatte, als die weitere Neuorganisation des Konzerns bekannt wurde.
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Baden-Württemberg
Radikale Mitte in Rastatt
Die Vergleichsverhandlung der Rastatter Stadtverwaltung mit dem gekündigten Chefarzt des Krankenhauses, Dr. Heinrich Schüler, hat endlich zum Erfolg geführt: Dr.
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Albert Schweitzers Mahnruf
Am 23. April hielt der große Arzt, Künstler, Menschenfreund und Träger des Friedens-Nobel-Preises, Albert Schweitzer, einen Vortrag über die Bedrohung der Menschheit durch die Radioaktivität infolge der Versuche mit Atombomben.
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Angebote...
Wer während der „tausend Jahre“ der Hitler-Diktatur darauf angewiesen war, sein Informationsbedürfnis allein aus der zentralgesteuerten Presse zu befriedigen, kam – wenn er recht zu lesen verstand – auf seine Kosten, indem er auf den Textteil verzichtete und dafür den Anzeigenteil studierte.
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Gegen die Argumente von gestern
Die seit Monaten nicht mehr verebbende Auseinandersetzung um die Förderung unserer jungen Akademiker hat dieser Tage durch den Streik der rund 30 000 Ingenieur-Studenten des Bundesgebietes und Westberlins einen neuen Akzent bekommen.
Von J. Fischer
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Büromaschinen: Käufermarkt
Die Halle der Büroindustrie zeichnet sich seit Jahren dadurch aus, daß sich die Breite des Angebots nicht nur auf deutsche Erzeugnisse erstreckt, sondern internationaler Art ist.
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Erlösung durch Leiden
Nach der biblischen Zeittafel geschah in den vorchristlichen Jahren 597 die erste und 586 die zweite „Wegführung nach Babel“ – Wegführung der Bevölkerung Jerusalems nämlich nach der Eroberung der Stadt durch Nebukadnezar.
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Mascha Kaléko:
Nennen wir es »Frühlingslied«
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Das süße, wilde Tier
In der Aufführung des „Wozzeck“ brummte ein Herr, der in der Pause das Freie suchte, entrüstet seiner Dame zu: „Schweinerei!“ Allerdings, wer Puccinis Luxusmusik meint, wenn er sich Opernliebhaber nennt, dem muß sich angesichts schöpferischer Größe das Fell sträuben.
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Geschmack haben sie auch noch ...
In den Schaufenstern der Londoner Oxford Street wie in den Auslagen der kleinen englischen Provinzstädtchen sieht man seit Jahren wieder deutsche Kameras, Porzellane, Radioapparate und Schreibmaschinen und Hunderte von anderen Dingen.
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Mopeds nach Gewicht
Das Wort ist weit ins allgemeine Sprachbewußtsein eingedrungen – nur noch nicht in den Gesetzestext. Der Gesetzgeber nämlich spricht nach wie vor vom „Fahrrad mit Hilfsmotor“.
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Getrübter Spiegel deutscher Heimat
Wie es heute in Ostpreußen aussieht – Zwischen Erinnerung und Gegenwart / Ein Bildbericht von Johannes Maaß
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Belastungsgrenze für Schiffe ist erreicht
Unter den Pfandbriefen haben sich die Emissionen der Schiffsbanken seit jeher mit ihrer Rendite herausgehoben. Schiffshypothekenpfandbriefe sind noch relativ jung, und deshalb kann in diesem Zusammenhang von einer „Einführungsprämie“ gesprochen werden, die dem Anleger geboten wird.
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Flair der blauen Jacken
Das kleine schmucke Städtchen Glückstadt an der Elbe hat seine „Blauen Jungs“ wieder. Im Bootshafen an der Elbe lernen die jungen Matrosen der Bundeswehr, die die Gebäude der alten Marine jetzt übernahm, in kleinen Booten die ersten seemännischen Grundbegriffe: „Rudern – pullen – laß fallen!“ – so klingen dort die Kommandos.
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Für jeden Geschmack das Passende
Wenn auch das Schwergewicht der hannoverschen Messe bei den Investitionsgütern liegt, so kann doch die Konzentration mehrerer Konsumgüterbranchen nicht übersehen werden.
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Krise in Permanenz
Da die drei Finanzminister, die Argentinien seit einem Jahr verbraucht hat, ihre Wirtschaftspläne nur bruchstückweise durchführen konnten, hat der vierte, Dr.
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Auf einen Blick...
Die Bemühungen des Bundeswirtschaftsministers, wenigstens im Konsumgüterbereich zu einer Art Preisstillhalte-Abkommen mit den führenden Unternehmen zu gelangen, scheinen nicht ohne Erfolg zu bleiben.
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Sicher auf Rheinstahl gebaut...
Das Rheinstahl-Bouquet für die Juni-Hauptversammlungen, über das auf Seite 11 der heutigen Ausgabe berichtet wird, ist ein Spiegelbild, dessen, was eine unternehmerische Idee als reales Ziel in wenigen Jahren zusammenschmieden konnte.
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Hoffnung für die „Schweizer Spitze“?
Wie schweres ist, Regierungen und Parlamente auf den Grundsatz der Unantastbarkeit privaten Eigentums festzulegen, wenn es um das (während und nach dem Kriege) beschlagnahmte deutsche Eigentum geht, zeigten die Anfang dieses Monats vor dem Unterausschuß „Feindhandelsgesetzgebung“ des Rechtsausschusses des USA-Senats durchgeführten Hearings.
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Tel Aviv wird aktiv
Deutlich spürbar wurden in jüngster Zeit Israels Bemühungen, den wirtschaftlichen und diplomatischen Kontakt zu den afrikanischen und asiatischen Ländern zu verbessern.
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Westfalenbank ist zufrieden
Die Westfalenbank AG, Bochum, die größte Regionalbank Nordrhein-Westfalens (und ohne Filialnetz), hat ihren Aufstieg auch 1956 fortgesetzt.
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Pfändungsgrenze nicht zu stark aufstocken!
Der Gläubiger einer durch Urteil zuerkannten Geldforderung will möglichst schnell zu seinem Geld kommen. Zahlt der Schuldner nicht gutwillig, so läßt der Gläubiger pfänden.
Von K. Roth-Stielow
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Spaniens Wirtschaft am Scheideweg
Einige Wochen nach der Regierungsumbildung in Spanien, die hauptsächlich durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Regimes ausgelöst worden war, erscheint es weniger als je zuvor klar, in welcher Richtung sich die spanische Wirtschaftspolitik entwickeln wird.
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Schleswig-Holstein
Die Tunnelverdrängten
Wo mancher Rendsburger Hausvater heute noch in seinem Garten nach den kleinen Erdhäufchen Ausschau hält, die ihm die ersten Spargel ankündigen, werden in einigen Monaten bedeutend größere Erdhaufen aufgeworfen sein.
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Keine glückliche Hand
Den Juroren des „Arbeitskreises für Jugendschrifttum“ gegenüber haben wir ein Versprechen einzulösen. Fast auf den Tag genau ist es nämlich ein Jahr her, daß wir ihnen (in der „ZEIT“ vom 26.
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Regierungsneubildung an der Saar
Erwartungsgemäß, war es dem amtierenden Ministerpräsidenten Hubert Ney nicht gelungen, die von seiner CDU-Fraktion gewünschte Vierer-Koalition zustande zu bringen.
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Noch einmal der Fall Adams
Vergleich mit dem Prozeß Müller – Die Unterschiede englischer und deutscher Rechtsauffassung
Von Gerd Schulte
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Gespräche am Bankschalter
Vorsichtige Spekulation
In der Ausgabe der ZEIT vom 11. April 1957 haben wir an dieser Stelle die Aufmerksamkeit unserer Leser auf einige Papiere gelenkt, bei denen sich eine überdurchschnittliche Rendite errechnen ließ.
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Käutner und der deutsche Film
Zu Anfang glaubt man, daß man sich verirrt habe. Man ist nicht in Zürich, sondern in Hamburg, und von Helmut Käutner scheint der Film auch nicht zu sein.
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Der Vogel Buij
Vor Beginn des ersten Weltkrieges wurde sie die sehr junge Frau eines schon alternden Mannes, der Besitzer von Bergwerken und Industrieanlagen war.
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SPORT DER ZEIT
Ein ,,Pappritz“ für Tennisspieler
Nun beginnt wieder das große Reisen. Wie Wandervögel werden die Tennisspieler aller Nationen in der Welt herumziehen, immer aber nach einem sorgfältig ausgeklügelten und von gut bezahlten Managern entworfenen Terminplan.
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Rotes Paradox
Die Resultate der Betriebsratswahlen in den Fiat-Werken von Turin stehen in einem eklatanten Gegensatz zu den Ergebnissen der Kommunalwahlen, die in den letzten Wochen in mehreren italienischen Provinzstädten stattgefunden haben.
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Notizen
Erste Atom-Universität der Welt. Auf den Philippinen wird gegenwärtig von dem in Hollywood lebenden deutschen Architekten Carl H.
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Atom ohne Geheimnis
Das britische Handelsministerium veranstaltet zusammen mit der britischen Atomenergiebehörde auf der hannoverschen Messe eine Sonderschau über Atomtechnik.
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ZEITSPIEGEL
In Karlskrona wird von den schwedischen Behörden ein „fahrbereites, voll ausgestattetes U-Boot“ zum Kauf angeboten, weil es den Erfordernissen des modernen Seekrieges nicht mehr entspreche.
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Rundfunk- und Fernsehindustrie ist optimistisch
Der Bedarf von Empfangsgeräten in Haushalten und Kraftfahrzeugen steigt noch immer – Geldbeutel nicht ausschlaggebend
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Neue Impulse im Maschinenbau?
Für die über 1200 Aussteller der Industriegruppe Maschinenbau dürfte die große Messe in Hannover zu einem wichtigen Konjunkturtest werden.
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Thüringen
Verschärfter Kirchenkampf
Die Schwierigkeiten, die der Arbeit der Evangelischen Kirche von den Behörden der Sowjetzone in letzter Zeit bereitet werden, erwecken den Eindruck, die Zustimmung der gesamtdeutschen Synode zum Militärseelsorgevertrag sei den Funktionären der DDR ein willkommener Anlaß gewesen, die Kirche verschärften Belastungen zu unterwerfen.
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Pommern
Besuch der alten Gräfin
„Freie Erde“ heißt eine Zeitung, die in der vorpommerschen Kleinstadt Anklam erscheint und sich besonders an die Menschen wendet, die dank der Bemühungen der Genossen Ulbricht, Pieck und Grotewohl nach der Vertreibung der „ostelbischen Junker“ jetzt auf „freier Erde“ sitzen.
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Jute-Bremen voll beschäftigt
Die HV der Jute-Spinnerei und Weberei Bremen in Bremen beschloß, aus dem Gewinn des Geschäftsjahres 1956 wieder 7 v. H. Dividende auszuschütten.
Von W. S,
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Immer mehr Pferdestärken
Mit einem guten Auftragsbestand kommen die Hersteller des Dampf- und Wasserkraftmaschinenbaues nach Hannover. Nach Mitteilung der Fachgemeinschaft Kraftmaschinen im Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten (VDMA) ist der Absatz von Kleindampf-Turbinen und Dampfmaschinen für neun bis zwölf Monate gesichert.
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Entzweites Pakistan
Von allen in den Jahren nach dem Kriege durch Teilung oder künstliche Grenzziehungen neugeschaffenen Staaten ist Pakistan vielleicht das seltsamste Gebilde: Ein Staat, der aus zwei Teilen besteht, die 1500 km voneinander entfernt liegen – verbunden nur durch ihren Hauptgegner Indien – und die noch nicht einmal über eine gemeinsame Sprache verfügen.
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Auch dies war eine Stimme Amerikas
Vielleicht war dieser aphoristische Satz einNekrolog – der kürzeste, der je geschrieben worden ist. Emerson starb im Jahre 1882, fast achtzig Jahre alt, überall in der Welt gefeiert als Denker, als Poet, als „unsere intellektuelle Declaration of Independence“ – wie der angesehenste Richter des Landes, Oliver Wendell Holmes gesagt hat.
Von Ludwig Marcuse
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Fahrt mit Hindernissen
Der zeitgerechten Verwirklichung wirtschaftspolitischer Vorhaben der Bundesregierung stellen sich mehr und stärkere Hindernisse in den Weg, als vor kurzem noch angenommen wurde.
Von F. L.
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Bauvorgänge werden mechanisiert
Was die deutsche Industrie für die Verwendung im Bauwesen herstellt, ist äußerst vielfältig, und da die Deutsche Industriemesse als Basis für die Ordnung der Messegüter die Erzeugungskategorien der Industrie festgelegt hat, findet sich die speziell baubezogene Erzeugung noch nicht in konzentrierter Form vor, sondern sie ist weitgehend über das weiträumige Messegelände verteilt.
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Nur die Diskrepanz beanstandet
In der Ausgabe vom 18. April hat sich „DIE ZEIT“ unter der Überschrift „Soziale Üppigkeit?“ mit der Dividenpolitik der H. Maihak AG, Hamburg, beschäftigt.
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Business Flying
Die Verwendung des Flugzeuges als firmeneigenes Reisemittel hat, von den Vereinigten Staaten ausgehend, auch auf Europa übergegriffen.
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Das Duell Ankläger–Verteidiger
Selten hat ein Strafprozeß das Interesse der Öffentlichkeit so sehr erregt, wie der Fall Dr. Adams. Dies liegt zunächst daran, daß es sich um einen einzigartigen Vorgang handelte; aber für die deutsche Leserschaft trat neben dem ungewöhnlichen Gegenstand der Anklage bald die Eigenart des Prozeßverlaufs, insbesondere das „Duell“ zwischen Ankläger und Verteidiger in den Vordergrund.
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Das Auto und wir
Das Auto hat seit seiner Erfindung in den neunziger Jahren nicht nur die Umwelt, sondern auch die innere Welt des Menschen verändert.
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Der Marsch auf Paris fand nicht statt
Indro Montanelli, Korrespondent des Corriere della Sera und ein alter Bekannter der ZEIT-Leser (zuletzt durch seine Berichte aus Ungarn) besucht zur Zeit Algerien.
Von i. Montanelli
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Das feine Portefeuille der alten Dame
Nach ihrer Tochter, Anita Gräfin de Zichy, legt nun auch Frau Amelie Thyssen die Witwe des verstorbenen Fritz Thyssen, den Abschluß ihrer Vermögensholding für die Montaninteressen vor.
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Die Verpackung wird zum Gerät
Das wird die Hausfrau interessieren: sie braucht künftig keine Pinsel, Bürsten, Lappen und Wattebäusche mehr, um klebrige, färbende oder sonstige heikle Erzeugnisse aufzutragen.
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Erst Schicht, dann Hörsaal!
Nach monatelanger propagandistischer Vorbereitung hat die Staatsjugendorganisation der Sowjetzone, die FDJ, jetzt durch ihren Zentralrat den Entwurf eines Hochschulprogramms vorgelegt, der bis Ende Juni „zur Diskussion gestellt“ bleiben soll; bei Beginn des nächsten Studienjahres soll er dann „beschlossen“, das heißt Gesetz werden.
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In der ganzen Welt die gleichen Sorgen
Der Kampf der Notenbankpräsidenten gegen die Inflation ist eine weltweite Angelegenheit. Überall sind es die gleichen Gefahren, die der Wirtschaft der freien Welt drohen.
Von W. R.
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Georg Kolbe - zu Recht vergessen?
Seine „Tänzerin“ war das Idol einer Generation, der Jugend nach dem ersten Weltkrieg. Ein Bild süßer und herber Grazie, ein Hauch von Griechentum und ein Hauch von Jugendbewegung, eine Wiederkehr antiker Schönheit in leicht faßlicher und wohl auch gefälliger Form.
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Die „milde Verzahnung“
Während die Hauptversammlungen der Commerzbank-Bankverein AG, Düsseldorf, und der Commerz- und Credit-Bank AG, Frankfurt (Main), ihre Beschlüsse einstimmig faßten und sich damit für den Weg, den die Commerzbank-Gruppe künftig gehen will, ohne Widerspruch einverstanden erklärten, meldete bei der Commerz- und Disconto-Bank AG, Hamburg, ein Aktionär erhebliche Bedenken gegen die Form der weiteren Zusammenarbeit an.
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Warum etwas verschenken?
In Nr. 14 der ZEIT wird (in dem Aufsatz „Die Zollsenkung kommt“) der Standpunkt vertreten, die Zollsenkung müsse kommen, weil wir uns vor dem Ministerrat der OEEC bereit erklärt hätten, eine fühlbare Zollsenkung zu gewähren, damit den Waren unserer Schuldner ein leichterer Zugang verschafft würde und damit die Zahlungsposition unserer Schuldner eine Entlastung erführe.
Von D. R. R.
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Auszahlungen stiegen
Die Bilanzsumme der Süddeutsche Bodencredit bank, München, ist 1956 weiter auf 441 (355) Mill. DM gestiegen und hat damit ungefähr wieder den Vorkriegsstand erreicht.
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Ein Ex-Kommunist im Bonner Parlament
Soll Herbert Wehner Vorsitzender des Ausschusses für Gesamtdeutschland bleiben? / Marion Gräfin Dönhoff
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Berlin
Trost für Skatspieler
Viel hätte nicht gefehlt, und die Deutschen in der Sowjetzone wären ein Volk von Glücksspielern geworden. Zur rechten Zeit hat jedoch das „Oberste Gericht der Deutschen Demokratischen Republik“ in Ostberlin das Urteil eines Kreisgerichtes aufgehoben.
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Was wird die Industriemesse 1957 bringen?
Wird die kommende Industriemesse in Hannover (28. April bis 7. Mai) wieder eine „Messe der Hochkonjunktur“ werden? Die inländische Investitionstätigkeit hat in verschiedenen Bereichen spürbar nachgelassen.
- Titelseite
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Keine Angst vor Mikojan
Da die Sowjetunion zur Erreichung ihrer wirtschaftlichen Ziele keinen neuen Kalten Krieg brauchen kann, möchte sie wieder bei der Koexistenz-Politik von 1955 anknüpfen.
Von Janko Musulin