Die Olympia Werke AG, Wilhelmshaven, deren Aktienkapital von jetzt 35 Mill. DM in Händen der AEG liegt, erzielte im Berichtsjahr 1957 einen Umsatz von 145 Mill. DM. Das sind 18 (30) v. H. mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen liegt nach wie vor gut im Markt und ist nicht bei allen Büromaschinen in der Lage, die Nachfrage voll zu befriedigen. Angesichts des schwierigen Geschäfts in Büromaschinen ist diese Feststellung im Geschäftsbericht besonders bemerkenswert. Unter diesen Umständen ist auch für 1958 wieder mit einem befriedigenden Ergebnis zu rechnen. Für 1958 wird eine Dividende von 10 v. H. an die Muttergesellschaft abgeführt.

Die Beteiligung an der Brunsviga Maschinenwerke AG, Braunschweig, erhöhte sich durch weiteren Kauf von Aktien sowie aus der Durchführung des Abfindungsangebotes an die freien Aktionäre von Brunsviga bis Ende 1957 auf rund 99 v. H. Es wurde ein Ergebnisausschlußvertrag abgeschlossen und eine vollständige Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Rechenmaschinen hergestellt. Auf die Beteiligung an Brunsviga wurde im Geschäftsjahr 1957 im Hinblick auf den bei dieser Gesellschaft entstandenen Verlust eine Abschreibung von 3 Mill. DM vorgenommen.

Auch im Berichtsjahr ist wieder erheblich investiert worden. Die Anlagenzugänge betrugen 37,1 Mill. DM (davon gingen rund 13 Mill. DM auf das Konto der Beteiligungen). Über Abschreibungen konnten 18,9 Mill. DM finanziert Verden. Außerdem wurden weitere langfristige Darlehen und Bankkredite von 11 Mill. DM aufgenommen. Die langfristigen Bankkredite haben sich damit auf 30 Mill. DM erhöht. Langfristige Darlehen werden mit 5,6 Mill. ausgewiesen. Die planmäßigen Tilgungen betrugen im Geschäftsjahr 1957 rund 4,5 Mill. DM. ue