• Ausgabe 06/1959

    Ausgabe 06/1959

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Wir finden gut...

    ...daß die Stadtverwaltung der Kreisstadt Neustadt im Hochschwarzwald den Rathaus-Sitzungssaal einem brandgeschädigten Kaufmann vorübergehend zur Verfügung gestellt hat, damit dieser dort sein Einzelhandelsgeschäft fortführen kann; der Gemeinderat wird in dieser Zeit in einer Schule tagen.

  • ZEITMOSAIK

    Nicht ein neuer Shakespeare, aber sicher ein neuer Marlowe – so hatte einer der ersten englischen Theaterkritiker, Kenneth Tynan, seinen Landsmann John Osborne charakterisiert.

  • Eine Volksabstimmung ohne Stimmzettel

    nannte einer der vielen Gratulanten den großen Geburtstagsempfang bei Bundespräsident Theodor Heuss. Sechs Stunden lang defilierten die Besucher am Jubilar vorbei, aber der 75jährige wurde – nach seinen eigenen Worten – „von Besuch zu Besuch immer frischer“.

  • Art Buchwald:

    B. B.: „Ich bin Anti-Bardot“

    Jetzt haben wir das Interview mit Brigitte Bardot doch noch geschafft. Sie ist gerade in noch und dreht dort einen französischen Film: „Babette zieht in den Krieg.

  • Vereinsbank in Hamburg: gutes Kreditgeschäft

    Der diesjährige Reigen der Bankbilanzen wurde von der Vereinsbank in Hamburg zwar mit keiner Dividendenüberraschung eröffnet, aber doch mit einem respektablen Dividendenvorschlag, der die ausschüttungsfreudige Tradition der Bank fortsetzt.

  • „Alte Liebe“ in Hamburg

    Im Hafen von Hamburg, das weiß doch jeder, wird emsig gearbeitet. Aber gar nicht so selten wird auch fröhlich gefeiert. Für jedes neue Schiff, das auf den Werften entsteht, wird zunächst ein Tauffest veranstaltet (mit Sekt), dann die Jungfernfahrt, bei der bis heute „kein Weiberrock“ an Bord sein darf (mit Sekt und Wein) – dann eine oder mehrere Probefahrten (mit viel Wein).

  • Gefährliche Koalition

    Man sollte die Dulles-Reise nach Europa nicht dramatisieren. Es ist nicht so, daß die westliche Allianz in allen Fugen kracht, wenn es einmal gewisse Schwierigkeiten bereitet, die verschiedenen Bündnispartner unter einen Hut zu bringen.

  • L.M., dem guten und klugen Mann

    Vielleicht muß man auf einer Zeitungsredaktion sitzen, um einen Begriff davon zu kriegen, wie viele hervorragende und verdiente Leute allwöchentlich 50, 60, 65, 70, 75, 80 Jahre und älter werden.

  • Die Majestät des Gesetzes

    Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hat den Satz Montesquieus von der Trennung der Gewalten zur Grundlage der rechtsstaatlichen Ordnung der deutschen Demokratie gemacht.

  • Wie gerecht kann der Richter sein?

    Unter dieser Formel wird DIE ZEIT eine Reihe grundsätzlicher Fragen aus dem Rechtsbereich zur Diskussion stellen............

  • Weiß die rechte Hand von der linken Steuer?

    Zur Qualitätsförderung gibt es Bundesfilmpreise. Wenn sie vom Bundesinnenminister alljährlich verteilt werden, dann herrscht Freud und Wonne bei den Beglückten.

  • Neue Lichtblicke für Umsatzsteuerreform?

    Die parlamentarischen Umsatzsteuer-Reformer haben die Enttäuschung rasch überwunden, die ihnen der Bundesfinanzminister in seiner jüngst veröffentlichten Umsatzsteuer-Denkschrift bereitete.

  • Verjüngung in Oberstaufen

    Vom 26. Februar bis 1. März 1959 wird das bayerische Allgäu Schauplatz eines wintersportlichen Ereignisses ersten Ranges. In dem schön gelegenen Schrothkurort Oberstaufen – an der deutschen Alpenstraße und der D-Zug-Strecke München–Lindau gelegen – werden dann in diesen Tagen die Deutschen Alpinen Skimeisterschaften ausgetragen.

  • ZEITSPIEGEL

    „Lukrative Einkünfte aus Importkohle- oder Ölgeschäften waren interessanter als das Schicksal der treuen Menschen an Rhein und Ruhr.

  • Wieviel Welt(Geld)-Kriege müssen die Völker noch verlieren

    Offener Brief an alle Bundesminister und Parlamentarier Von Friedrich Nieland (Auszüge)

  • Angriff von links und rechts

    Um ein Regime zu verstehen, muß man seine Gegner kennen. Die meisten Fehlurteile über das Regime de Gaulles (das mit dem buntscheckigen „Gaullismus“ keineswegs identisch ist) rühren davon her, daß man es für eine Machtergreifung durch Extremisten, für einen radikalen Neuanfang hält.

  • Nr. 6 vom 10. Februar 1949

    In Korea

    Die Sowjets haben ihre Zone geräumt und eine „freie und demokratische“ Regierung eingesetzt, und in der amerikanischen Zone hat der Marshallplan-Administrator Hoffman, als er auf seiner Sechzehntagereise durch Europa und Asien in Soeul eine Pressekonferenz abhielt, gesagt, er erwarte, daß Südkorea bis zum Endtermin des Marshallplans 1952 auf eigenen Füßen stehen werde.

  • Der Index und die Edel-Freßwelle

    Die Hausfrauen klagen darüber, es werde alles teurer und dem Index für die Lebenshaltungskosten sei nicht zu trauen. Vor einigen Tagen hat nun ein großes Unternehmen des Lebensmittel – Einzelhandels im rheinisch-westfälischen Raum, das im letzten Geschäftsjahr (bis Ende August 1958) in 92 Filialen einen Umsatz von über 100 Mill.

  • Unser Seller-Teller Januar 1959

    Wenig hat sich geändert im Verhältnis zu den bestverkauften Büchern des vergangenen Monats. Die große Schiwago – Rückflutungswelle ist ausgeblieben; weiter liegt der Roman des russischen Nobelpreisträgers an der Spitze der Verkaufserfolge.

  • Nun schnupfen sie wieder

    Das Schnupfen, einst so verbreitet wie heute das Rauchen, erlebt gegenwärtig in Oberbayern eine erstaunliche Renaissance. Von all den vielen Vereinen, die im letzten Jahr gegründet worden sind, hat der „Schnupfclub Aising“ im Inntal wohl die größte Popularität erlangt.

  • Metallverbrauch als Indiz

    Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Ost und West kann einerseits an der Produktion, andererseits am Verbrauch gemessen werden.

  • DIE ZEIT
  • Narren aus dem Norden

    Auch in diesem Jahr startet, am 7. Februar, um 8,38 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof, der traditionelle Sonderzug der Bundesbahn in Richtung Köln zum Karneval.

  • Warum sie aus der Zone flüchten

    Wie leben die Menschen in der Zone? Was treibt sie zur Flucht? Eine Umfrage, die das Münchener Institut „Infratest“ im Auftrage des Bundesministers für Gesamtdeutsche Fragen durchgeführt hat, wirft auf die Motive der Zonenflüchtlinge neues Licht.

    Von Robert Strobel

  • Die Stahlindustrie wittert Frühlingsluft

    Preise „unter der Hand“ seit Monaten gesenkt – Beschäftigungsgrad auf 70 v. H.

    Von Ingrid Neumann

  • Die Fische als Zeugen

    Die Reiselektüre für eine längere Seefahrt mit einem Fischereiforschungsschiff hatte ich vorher sinnvoll auszuwählen versucht.

    Von Ortwin Fink

  • Zwischen Hammer und Amboß

    Wenn der Westen hofft, durch land konstituiert, muß bestimmt ein Staudamm ht gerade an überlebten Einrichtung hängen, Industrie eingesetzten Kapitalien exportfähige verließen.

    Von Edgar Salin

  • Die Macht der Unterhaltung

    Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 48 Millionen Schallplatten produziert und auf den Markt geworfen. Rund 80 v. H. waren Schlagerplatten – das sind 36,8 Millionen Stück.

    Von Heinz Stuekmann

  • Nikita S. Janus

    Ein Weimarer Diplomat stellte einst Maxim Litwinow die Frage, wer eigentlich in Rußland Politik mache – die Partei oder die Regierung.

    Von Th. S.

  • Das rosarote und das schwarze Ballett

    Die beiden Skandale, die in diesen Tagen Paris erschüttern, die Geschichte der Ballets roses und die der Ballets noirs, haben nichts miteinander gemein, es sei denn dies: der rosarote Skandal, der von kleinen Mädchen handelt, belastet Figuren der Vierten Republik, während die finstere Affäre Walter-Lacaze führenden Männern der gegenwärtigen Fünften Republik schwere Sorgen macht.

    Von Josef Müller-Marein

  • Gespräche am Bankschalter

    Ein Investment-Kind ungewollt, aber kräftig

    Der „Dekafonds I“ ist eine etwas unfreiwillige Gründung. Daß sie überhaupt notwendig wurde, zeigt, wie stark sich der Gedanke des Investment-Sparens im deutschen Sparerpublikum durchgesetzt hat.

  • Politik in der Justiz?

    Der Fall des Hamburger Holzkaufmannes Friedrich Nieland gibt Anlaß zu wichtigen Überlegungen

    Von Gerhard Kramer

  • Englische Abenteuer für Geschäftsleute

    Eine schöne, bunte und beinahe amtliche Broschüre wendet sich – unter dem Titel Business Visitor to Britain‘ – an Leute, die in Geschäft ten nach England reisen.

    Von L. L.

  • Ohne Nein-Stimmen

    Die Hauptversammlung der Gutehoffnungshütte Aktienverein (GHH), Nürnberg/Oberhausen, beschloß einstimmig für das Geschäftsjahr 1957/58 (30.

    Von V. D.

  • Neutralität und europäische Integration

    Wien und Bern klären ihr Verhältnis zur EWG – Sir David Eccles’ Geheimbesuch

    Von Karl L. Herczeg

  • Vergnügungsreise nach Westindien

    Als das nach New York ausgelaufene größte deutsche Passagierschiff, die Hanseatic, mit annähernd 500 Passagieren wegen einer dringenden Maschinenreparatur bei dem Feuerschiff Elbe Drei nach Hamburg zur Werft zurückkehren mußte, begann an Bord des „Musikdampfers“ die große Zeit des Vergnügungsoffiziers Müller.

    Von Christian Molitor

  • Baden-Württemberg

    Keine Tabletten in den Drogerien

    Zwischen Apothekern und Drogisten hört die Freundschaft auf, wenn es um den Verkauf der rezeptfreien „Allerweltsheilmittel“ geht.

  • In Afrika beerdigt

    Tief im östlichen Afrika, am Rande des Ngorongorokokraters, liegt das Grab eines jungen Deutschen, dessen Leben und Tod umgeben sind von der selten gewordenen Aura des Ungewöhnlichen.

  • Krukenbergs spanische Krankheit

    Reisevermittlungstätigkeit untersagt – Der Wirrwarr der Flugtouristik löst sich auf

  • Das Gutachten eines Strafrechtlers

    Wir haben den Strafrechtler der Hamburger Universität, Professor Rudolf Sieverts, um ein kurzes Gutachten zum Fall Nieland gebeten.

  • Bayern

    „Uniformen nicht erbeten!“

    Im Mittelpunkt des Münchener Faschings steht nicht der offizielle Faschingsprinz – sondern ein Offizier der Luftwaffe: Leutnant Paul Walter.

  • Nur für ruhige Deutsche

    Die amerikanische Presse zwar war meist der Ansicht, Charles Wheeler Thayer, vor dem Krieg amerikanischer Diplomat in Hamburg und Berlin, nach dem Krieg unter anderem Chef der Stimme Amerikas, Verbindungsoffizier zur Bundesregierung und Kommissar für Bayern, seit 1953 tätig als politischer Publizist, beurteile die Deutschen mit großer, wenn nicht gar zu großer Sympathie.

    Von Dieter E. Zimmer

  • Hoechst braucht Kapital

    Die Farbwerke Hoechst AG, vormals Meister Lucius Brüning, Frankfurt-Höchst, segeln auch heute noch im Winde einer guten Mengenkonjunktur.

  • Viel zu schöne Hebel-Ausgabe

    Tagesschriftstellerei gewinnt nicht, wenn man ihr Ewigkeitswerte aninterpretiert

    Von Paul Hühnerfeld.

  • Aktionäre wollten mehr wissen

    Die Beteiligungen sowie die in den letzten Jahren eingeleitete Vermögensumschichtung standen im Mittelpunkt der mehrstündigen und zeitweilig heftig geführten Debatte auf der Hauptversammlung der Elektrische Licht- und Kraftanlagen AG (Köln).

    Von W. D.

  • Kein neues Hoag-Kapital

    Die Hauptversammlung der Hüttenwerk Oberhausen AG (Hoag), Oberhausen, verlief glatt, obwohl gegen den Dividenden Vorschlag von 9 v.

    Von V. D.

  • Frei bis zum Übermut

    Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die unverständliche, schon aus Verfahrensgründen unlogische Entscheidung, die beiden Pamphletisten außer Verfolgung zu setzen, verwarf der Erste Strafsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts „aus den zutreffenden Gründen des angefochtenen Beschlusses“, wie es hieß.

  • Politik von A bis Z

    Während der letzten Jahre sind mehrere politische Lexika auf dem Büchermarkt erschienen. Sie haben mancherlei Kritik gefunden – so etwa das Wörterbuch von Theimer und das (in mehr als einem Punkt politisch recht anstößige)von Pfeffer, So klaffte auf diesem Gebiet noch immer eine Lücke.

  • Er wird ein Taugenichts und großer Herr

    Von Thilo Koch Fleißige Casanova-Forscher machten eine 45 Seiten lange Aufstellung seiner Einnahmen und Ausgaben – „soweit diese in den Erinnerungen aufgeführt sind“, und das Ergebnis ist: Casanova lebte vom Spiel, von Geschenken, finanziellen Transaktionen und Spekulationen, aus Lotterien und – von Autorenhonoraren, die freilich damals äußerst, äußerst mager wären und nur durch Subskriptionen hereinkamen.

  • Vielrassenstaat als Lösung

    Zu Finanzberatungen mit Kolonialminister Lennox-Boyd seien die Gouverneure der vier ostafrikanischen Kolonien Großbritanniens letzte Woche nach Chequers, dem Landsitz des englischen Ministerpräsidenten, gekommen, hatte es zunächst geheißen.

  • Mode für die Zaghaften

    DieWiederkehr von Gürtel und natürlicher laille ist eine Rückversicherung für die Zaghaften: das abe

    Von Katharina E. Rüssel

  • Der eiserne Heinrich

    Mit der Forderung der Fünf-Tage-Woche für den Bergbau und dem Vorwurf, die Bundesregierung bereite ein „wirtschaftliches Stalingrad“ vor, hat Heinrich Gutermuth in der vorigen Woche in Bochum Schlagzeilen gemacht.

  • Mikojan dämpft die Eiferer

    Der XXI. Parteitag legte die neue Generallinie fest – Im Vordergrund: der Sieben jahresplan

  • Niedersachsen

    Viele Photos – doch kein Bild

    Da war zunächst Inge Marchlowitz. Die Ermordung zweier Familienväter namens Bick und Engels war zu ihrem „Fall“, zum Fall Marchlowitz geworden.

  • Saturnalien – Fastnacht – Karneval

    Ein ganz gewöhnliches Faschingsgespräch, ein Mädchen und belehrende Randbemerkungen

    Von Heinrich David

  • „Dantons Tod“ in London

    Viele der kleineren Rollen erfordern mehr, als die Schauspieler in dieser Vorstellung leisten konnten.“ Mit diesem Satz allein gestattet sich die Times – die wohlerzogenste aller Zeitungen – die Aufführung zu tadeln.

    Von Edmund Wolf

  • Dreimal Bergman

    Gleich zwei neue Filme mit Ingrid Bergman sind zur Zeit in den Kinos der Bundesrepublik, so auch in Hamburg, zu sehen: „Indiskret“ (Kurbel am Jungfernstieg) und „Die Herberge zur 6.

    Von Erika Müller

  • Nippon ante portas!

    Japans Exportwelle schwillt an und mit ihr der Strom japanischer Waren. Fast jedes Land, ja, fast jede Branche bekommt den immer stärker werdenden Export-Drive der japanischen Wirtschaft zu spüren; gleichgültig, ob es sich um Schiffe oder Spielwaren, Porzellan oder Textilien, Schirme oder Fische handelt.

    Von W. S.

  • „Hakenkreuze über Hamburg“

    Im „Express“ vom 29. Januar, dem Pariser Wochenblatt, das Mendès – France nahesteht, beginnt eine Spalte der Block-Noten, die François Mauriac dort allwöchentlich veröffentlicht, so: „Michel del Castillo kehrt soeben aus Deutschland zurück.

    Von Josef Müller-Marein

  • Gerecht, aber kompliziert

    Mehrere Bundesländer gehen in diesem Jahr dazu über, den sozialen Wohnungsbau in größerem Ausmaß durch Zinsverbilligung zu fördern.

    Von K. D.

  • Börse: Atempause bei den Aktien

    Wenn ein paar Tage lang die Aktienkurse nicht in der bislang gewohnten Weise steigen, pflegen viele Börsianer bereits bedenkliche Gesichter zu machen und nach Gründen zu suchen, die den Hausse-Stop verursacht haben könnten.

    Von Kurt Wendt

  • Titelseite
  • Berliner Funktionärskänipfe

    Wenn der Regierende Bürgermeister von Berlin dieser Tage seine mehrwöchige Reise nach Amerika und Ostasien antritt, so hinterläßt er in Berlin eine unvollständige Regierung.

  • Des weißen Mannes Ehre

    Dem 46jährigen Eisenbahnarbeiter Peter Jansen van Vuuren, Bürger der Südafrikanischen Union, wurde ein Geschick zuteil, das Selbst in unserer an Verrücktheiten gewiß nicht armen Welt den Rang höchster Abstrusität erreicht.

  • Die Krupps

    Schlagworte sind wertbeständige Münze: nicht totzukriegen. Und sie bleiben häufig auch dann noch im Umlauf, wenn sie längst schon zur Falschmünze geworden sind.

  • Galante Welsche

    Sie dürfen nicht stimmen, die Schweizerinnen nämlich. Was sonst nur noch ein paar mohammedanische Staaten ihren Frauen verwehren, bleibt den Bürgerinnen der ältesten Demokratie Europas weiterhin versagt: zu wählen und gewählt zu werden.

  • Club-Interesse

    Nikita Chruschtschow hat auf dem XXI. Parteitag eine atomwaffenfreie Zone für den Pazifik vorgeschlagen. Der Rapacki-Plan, der das gleiche für Zentraleuropa vorsieht, wird nicht nur vom Osten propagiert, sondern fand auch im Westen Befürworter.