• Ausgabe 14/1959

    Ausgabe 14/1959

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • wer....was....wo....warum....

    Es scheint, daß man sich einigen wird auf: Vorschlag eines westlichen Friedensvertrages, lose Verbindung (nicht Konföderation) der beiden Deutschlands und stufenweise Wiedervereinigung; für Berlin unter Umständen Einbeziehung der UN.

  • Felicitas Girod:

    Offen sein

  • Felicitas Girod:

  • Der Aktionär muß wissen:

    Die Verwaltung der Deutsche Effecten- und Wechsel-Bank AG, Frankfurt/M., schlägt für das Geschäftsjahr 1958 eine um 2 auf 14 v.

  • Der Leser fragt...

    In den Zeitungen liest man immer wieder von kräftigen „Erholungen“ der Aktienkurse, auch dann, wenn es sich um erreichte Höchstkurse handelt, die dieses Papier früher nie gehabt hat.

  • Wir finden gut...

    ... daß in einer Bürgermeisterversammlung des badischen Kreises Lörrach der Vorschlag gemacht worden ist, alle Gemeinden des Kreises sollten ein Jahr lang auf die Einnahmen aus der Hundesteuer verzichten und diesen Betrag – insgesamt über 80 000 Mark – für den Bau eines Tierpflegeheims zur Verfügung stellen.

  • Wissen
  • Kongo-Nachspiel

    Die belgische Regierung hatte eine neunköpfige parlamentarische Kommission eingesetzt, um die Ursachen für die Aufstände im Belgischen Kongo zu untersuchen, bei denen 49 Afrikaner getötet und 290 Leute (darunter 49 Europäer) verletzt wurden.

  • Noch ist Deutschland nicht verloren

    Von einem Frühling der Politik konnte in der Osterwoche keine Rede sein: eher herbstlich als lenzlich mutet derzeit die Atmosphäre in Bonn an.

    Von Fritz Rene Allemann

  • Zehn Jahre NATO

    So traf es sich ganz gut, daß der zehnte Jahrestag der NATO mit der Eröffnung jener Ministerratssitzung zusammenfiel, bei der die fünfzehn Nordatlantikpaktmächte sich über die Konzeption einigen müssen, mit der sie den Sowjets beim Außenministertreffen im Mai gegenübertreten wollen.

    Von Tb. S.

  • Außenpolitische Debatte?

    Die SPD und FDP drängen auf eine außenpolitische Debatte. Man könne nicht, sagte Mende, am Vorabend einer Deutschlandkonferenz das Debattieren über die Deutschlandfrage ausschließlich den Parlamenten in Washington, London und Paris überlassen.

    Von Robert Strobel

  • Ein zweiter 13. Mai?

    Staatspräsident de Gaulles Pressekonferenz, in der er von dem „normalen Schicksal des deutschen Volkes“ sprach, hatte auch ihre innenpolitischen Folgen.

  • DIE ZEIT
  • Routine

  • Mascha Kaléko:

    Uhrenlied

  • Jeder Gast ein Fürst

    Nach einer Unterbrechung von mehr als 17. Jahren – länger als damals gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, als die Gäste schon einmal ausblieben – hat jetzt das „Rose-Hotel“, eines der ältesten in der Kurstadt Wiesbaden, seine Rezeption wieder für die Reisenden aus aller Welt geöffnet.

  • „Lipsi“

    Lipsi ist kein weiblicher Kosename, sondern ein neuer Modetanz, und zwar ein sowjetzonaler! Er wurde in Leipzig (daher „Lipsi“ nach dem lateinischen Stadtnamen Lipsia!) von einem Tanzlehrerehepaar geschaffen und kürzlich bei der Lauchhammer Tanzmusikkonferenz zuerst vorgeführt.

    Von H. W.

  • Neue Schallplatten:

    Händel mit mehr Systematik

    Am 14. April ist Händels 200. Todestag. Man hat den Eindruck, als ob die Schallplatte anläßlich dieses bevorstehenden Jubiläums nun endlich mehr Systematik in die Erfassung des Werkes dieses großen Deutsch-Engländers bringen wollte.

  • Börse: Chemie-Aktien mit neuen Höchstkursen

    Von einem „breiten“ Anlageinteresse kann auf dem Aktienmarkt zur Zeit keine Rede sein. Das bestätigen auch die Investment-Gesellschaften, deren Absatz an Zertifikaten keineswegs mehr sensationell ist.

  • Neue Wirklichkeiten

    Trotz Kant, trotz der Marburger Schule und trotz Husserl will es der Psychologie anscheinend nicht gelingen, die Grenzen ihres Forschungsbereiches einzuhalten.

  • Ist die Form der Universitäten noch zeitgemäß?

    Zu den melancholischsten Beschäftigungen für den an akademischen Fragen interessierten Zeitgenossen gehört heute zweifellos die Lektüre der zahlreichen Memoranden, Denkschriften und Resolutionen zur Hochschul- und Schulreform aus den letzten zehn Jahren.

    Von Wollgang Clemen

  • Einen Schritt näher an Baudelaire

    Seitdem vor etwas über hundert Jahren das Erscheinen der „Blumen des Bösen“ eine neue Epoche lyrischer Dichtung einleitete, ist ihr Dichter Gegenstand kritischer Überlegungen.

    Von Dieter E. Zimmer

  • Der deutsche Dichter unserer Zeit

    Dieter Wellershoff lieferte den Eignungs-Nachweis für die Herausgabe der Werke Gottfried Benns

    Von Thilo Koch

  • ZEITMOSAIK

    Man ist nicht Herr der Wirkungen seiner Sätze, ja man ist oft auch nicht schuld an ihrer guten oder bösen Wirkung. Auf den Verkehrten wirkt oft auch das Richtige verkehrt, auf den Richtigen das Verkehrte richtig.

  • Nr. 14 vom 7. April 1949

    Staat und Kultur

    Völlige Freiheit gegenüber jeder Regierung forderte Bertrand Russell bedingungslos für den kulturellen Bereich des Lebens. Während die Macht- und Besitztriebe des Menschen immer mehr reguliert und unter Kontrolle gehalten werden müssen, ist umgekehrt die Befreiung der schöpferischen Triebe des Menschen die einzige Rettung vor der Erstarrung unserer Kultur.

  • Berlin

    Touristen an der Spree

    Von der Siegessäule bis zum Brandenburger Tor stauten sich die parkenden Wagen, die meisten mit westdeutschen, auch ausländischen Nummernschildern; die Straßen zwischen Hilton-Hotel und Gedächtniskirche waren verstopft, und über den Kurfürstendamm strudelte der Menschenstrom: Berlin erlebte über Ostern eine Touristeninvasion, die alle Nachkriegsrekorde brach.

  • Notizen aus Skandinavien

    Schweden kennenlernen? „Simsalabim“ macht es dem Reisenden leicht. Die mit diesem Zauberwort benannten Touren sind eine Kombination von Rundreisen und Netzkarten.

  • Hamburg

    Bürgermeister Brauer und die badenden Babys

    Mit Miniaturbädern für Miniatur-Schwimmschüler hat Hamburgs Senat nichts im Sinn

  • Anne Frank in West und Ost

    Eine Wohltätigkeitsveranstaltung der amerikanischen „Vereinigung für die Vereinten Nationen“ gab im Palace Theatre von New York den Rahmen für die Uraufführung jenes Films „Anne Frank“, den die „20th Century Fox“ nach dem mittlerweile weltweit bekannten Tagebuch des kleinen jüdischen Mädchens gedreht hat, das kurz vor der Befreiung im KZ Bergen-Belsen zugrunde ging.

    Von Gottfried Paulsen

  • Notizen für Reisende

    Bregenzer Festspiele: Vier Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker stehen im Mittelpunkt der zwischen dem 21. Juli und dem 19.

  • Herbert Meiers Durchbruch

    Ein Lyriker findet den Weg zum Theater – „Jonas und der Nerz“ in Bern uraufgeführt

  • Hessen

    Wiesbadener Pinspotter-Debüt

    Was Pinspotter sind und warum es sie bisher in Europa nicht gegeben hat – wenigstens keine automatischen Pinspotter –, das war mir nicht klar, bis mich die Einladung (auf bestem Bütten) zu einer Pressekonferenz mit kleinem Imbiß und anschließender Besichtigung der ersten automatischen Pinspotter Europas erreichte.

  • Drei „E” für Amerikaner

    Auf dem Amazonas befindet sich in diesen Tagen das Turbinenschiff „Ariadne“ der Hamburg-Amerika Linie. 1500 Kilometer stromaufwärts bis Manaos bringt der 7500-Tonner zum erstenmal Touristen.

    Von H.-H. K.

  • Einer der helfen wollte, wurde hingerichtet

    IV. Als Berlin noch die Weltbühne war – Schuldige und Unschuldige im Sog der widerstreitenden Gewalten

  • Gespräche am Bankschalter:

    Wir schenken uns eine Prämie

    DIE ZEIT, meine verehrten Leser, hat aus ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem sogenannten Sparprämiengesetz nie ein Hehl gemacht.

    Von Ihr Securius

  • Die Antike fördert unser Selbstverständnis

    Der Berichterstatter gesteht, daß er angesichts der Stapel vqn Taschenbüchern, die sich vor iaht auf

    Von Werner Eisenhut

  • Zum Referentenentwurf eines neuen Aktiengesetzes (10)

    Faire und getreue Rechenschaft der Manager?

    Die jährliche „ordentliche“ Hauptversammlung sollte der „große Tag“ für die Praktizierung eines Aktienrechts sein, das mit den demokratischen Grundzügen unserer Wirtschaftsordnung in Einklang steht.

    Von Curt Eduard Fischer

  • Sonne und Regen bei Siegerland

    Die Hüttenwerke Siegerland AG, Siegen, ist mit ihrem Haupterzeugnis, dem Feinblech, mit dem das Unternehmen im Bundesgebiet einen Marktanteil von knapp 30 v.

  • Das Pulverfaß im Etschtal

    Mussolini hoch zu Roß, umgeben von faschistischen Emblemen, die Hand zum Gruß aufgereckt – das ist eine Sehenswürdigkeit, die man heute in Europa wohl nur noch an einer Stelle findet, in Südtirol nämlich, auf dem Monumentalfries des Palazzo degli uffici finanziari, der Finanzdirektion im italienischen Stadtteil von Bozen.

  • Sand im Getriebe der Nazis

    Hielscher beredete den Freund: „Nur wenn du bleibst, kannst du Sand in das Getriebe der Versuchsbefehle und der Versuche selber werfen.

  • Erfolgreiche DeTeWe

    Mit einer Umsatzsteigerung von 45,4 auf 53,5 Mill. DM oder um rd. 18 v. H. sind die Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG (DeTeWe), Berlin, im Geschäftsjahr 1957/1958 (30.

    Von G. G.

  • Sowjetsektor wirbt

    Auch Ostberlin wird künftig Besichtigungsfahrten durch den Sowjetsektor durchführen, nachdem schon früher Westberliner Reiseunternehmen die östlichen Stadtteile in ihre Rundfahrten hatten miteinbeziehen können.

  • Atomstrategie und Christofilos-Effekt

    „Atomexplosion im Weltraum“ – die Schlagzeilen verkündeten eine Sensation. Was steckt dahinter? Theo Löbsack, Doktor der Naturwissenschaften und Autor des erfolgreichen Buches „Der Atem der Erde – Wunder und Rätsel der Luft“, zeigt im folgenden Artikel die Bedeutung des amerikanischen Experiments auf.

    Von Theo Löbsack

  • Ein etwas kostspieliges „Recht“

    Unter den zahllosen Fragen, mit denen der vielfache Darmstädter „Kleinaktionär“ Erich Nold die Teilnehmer an der HV der Berliner Handels-Gesellschaft, Berlin–Frankfurt, teils langweilte, teils empörte, befand sich eine, die zwar in der Form unerfreulich, in der Sache aber – trotz der Ahnungslosigkeit des Fragestellers – bemerkenswert war.

  • Das verdunkelte Idol

    Man hat gesagt, die französischen Gemeindewahlen seien kein Votum gegen den General de Gaulle gewesen, sondern nur eines gegen die Gaullisten.

    Von Armin Mohler

  • Jungfernreise durch Jahrtausende

    Die gute, alte „Campidoglio“ der Adriatica, durch ein halbes Jahrhundert hindurch grande dame der Kombischiffe auf der Nahostroute, ist außer Dienst gesetzt, verkauft, gerade noch zum Verschrotten gut genug.

  • Baden-Württemberg

    Eine V2 liegt in der Kraut-Scheune

    Das gelbe Stahlgerüst, das vor einer Scheune in dem Dorf Neuhausen bei Stuttgart steht, ist mitnichten ein landwirtschaftliches Gerät: Es gehört zur Abschußbasis einer V 2.

  • Randgebiete der EWG

    Dänemark könnte sich nicht allein ohne die nordischen Länder der EWG anschließen: Es würde sich damit in die Randlage zum EWG-Raum hineinmanövrieren, in der sich Schleswig-Holstein heute befindet!“ – mit diesen Worten kommentierte der dänische Handelsminister Prof.

  • Wie gemischt sind die Gefühle?

    Von der Absicht des Auswärtigen Amtes, die deutsche Kulturpolitik in aller Welt zu intensivieren, hört man mit gemischten Gefühlen.

  • Hilfe in Rot

    Immer bequemer soll es der Reisende, der Mensch, der irgendwohin fährt, haben. Das Reisen soll ihm leicht und angenehm gemacht werden, denn die Reiseorganisationen wünschen: er soll viel unterwegs sein.

  • Sein Credo: die Gemütlichkeit

    Kritische Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit, die den „Preis der Jungen Generation“ erhielt

    Von Ruth Herrmann

  • Der Personalchef

    Viele Teilnehmer der Tagung mit dem Thema „Die Entdeckung des Mitarbeiters“ – veranstaltet von der Evangelischen Akademie Loccum – waren angenehm überrascht.

    Von Hanns-Dietrich Ahrens

  • ZEITSPIEGEL

    „Stellen wir uns alle vor Augen, wenn uns das Opfer momentan groß erscheinen mag, daß heute eine einzige Kinokarte oder eine einzige Maß Bier bereits mehr kostet als der Beitrag für einen Monat im BHKB.

  • Mode in der Stalinallee

    Die Mädchen der Jugendbrigade „Ethel Rosenberg“ im VEB Kunstseidenwerk „Friedrich Engels“ in Premnitz haben beschlossen, ihre Norm zu erhöhen.

  • Der „europäische“ Getreidepreis wird gesucht

    Mit der Besprechung, die vor einigen Tagen in Brüssel zwischen der Generaldirektion Landwirtschaft der EWG-Kommission und den Präsidenten der Bauernverbände der EWG-Länder unter Vorsitz des „europäischen Agrarministers“ Dr.

    Von Friedrich Lemmer

  • Wir gruben in Ampurias

    Die spanische Frühlingssonne ist schon heiß und trocknet die Erde. Bald werde ich wieder in Ampurias sein. Wir gruben dort im vorigen Sommer.

    Von Dieter E. Zimmer

  • Keine Expansion um jeden Preis

    Für eine starke Rücklagenbildung gegen die wirtschaftlichen Wechselfälle plädierte Vorstandsmitglied Dr. Biber in der HV der Bayerischen Vereinsbank, München, zumal im Zuge der freien Konvertibilität der meisten europäischen Länder eine neue Bewährungsprobe des Bankengewerbes bevorstehe.

  • Was dem einen recht ist ...

    Wir haben uns die Allüren eines reichen Mannes zugelegt. Eine politische Schuld soll vorzeitig getilgt werden. Und dabei hat die Geschichte mehr als einmal bewiesen, wie schnell politische Schulden – beginnen sie erst einmal zu drücken – erlassen zu werden pflegten.

  • Zur Privatisierung getrieben

    Breite Bevölkerungsschichten sind bereit, bundeseigene Betriebe in „Volksbesitz“ zu übernehmen, und zwar auf eine Weise, die dem von der Bundesregierung propagierten Gedanken des „privaten Eigentums“ genau entspricht.

  • August Thyssen-Hütte: Der überdurchschnittliche Außenseiter

    Die August Thyssen-Hütte AG, Duisburg-Hamborn, hat im Jahr der Stahlflaute ein gutes Stehvermögen gezeigt. Das jetzt vorgelegte Zahlenwerk über das Geschäftsjahr 1957/58 beweist erneut ihre über dem Durchschnitt des Reviers liegende Ertragskraft.

  • Ein Freund der Regierung

    Zu einem Wochenende luden sie Journalisten ein, um ihnen an Ort und Stelle zu zeigen, wie viele Freunde die Regierung hatte.

  • Art Buchwald:

    Kompliziertes Schnecken-Essen

    Dies war die Entscheidung: eine Dame, die ein Restaurant auf Schadenersatz verklagt hatte, weil sie nach dem Genuß von Schnecken erkrankt war, wurde vom Gericht mit ihrer Klage abgewiesen, da die Schnecken aus Dosen stammten – was den Wirt des Verdachts der Fahrlässigkeit enthob.

  • Fünf neue Fiat-Pkw

    Der lang erwartete „große“ Fiat als Limousine mit einem 1,8- oder dem daraus entwickelten 2,1-Liter-Motor feiert jetzt sein Debüt auf dem Internationalen Genfer Automobil-Salon.

  • Der Butzemann

    Schier ergreifend ist es, welche Sorgen man sich um unsere Luftfahrtindustrie macht. Sie, die sich erst ab 1955 als „Spätheimkehrer der deutschen Wirtschaft“ rühren durfte und obendrein mit finanziellen Bürden aus Kriegs- und Vorkriegszeit belastet ist, könnte möglicherweise durch Staatsaufträge für Nachbauten von ausländischen Militärflugzeugtypen „hochgezüchtet“ werden, um sich später nach Vorbild ausländischer Mammutunternehmen, „von Subventionen zu mästen“.

  • USA-Außenhandelspolitik auf Abwegen

    Mit dem Beschluß, die Erdöleinfuhr ab 1. April zu kontingentieren, hat die Eisenhower-Regierung der Kette protektionistischer Eingriffe, welche den Binnenmarkt von der immer ungemütlicher werdenden Auslandkonkurrenz abschirmen soll, ein weiteres Glied hinzugefügt.

    Von Francesco Kneschaurek

  • Bilder aus Portugal

    Die Atmosphäre eines liebenswerten und schönen Landes ist in 30 gut ausgewählten, auch farbig anspruchsvollen Aufnahmen (von Jean Dieuzaide) in dem Band „Portugal“ der Panorama-Bücher Wilhelm Andermann-Verlag, München, 61 S.

  • Der Hut

    Vor dem Schöffengericht stand ein Betrüger. Seine Wangen und die Nase und das Kinn waren getötet, aber die Stirn war bleich.

  • Schleswig- Holstein

    „Da haben wir eben einen überfallen“

    Die „Wohlstandskriminalität” bei den Jugendlichen: schnell zu Geld kommen durch Verbrechen

  • Wider das Alexandrinertum

    Zunächst soll der Mörike-Leser von der Vorstellung eines Schöpfers formschöner, spielerischer Idyllen befreit, soll ihm statt dessen ein Dichter gezeigt werden, der in einem lyrischen Bild Motive zu berühren weiß, die weit zurückreichen zum Urzustand von Mensch und Ding, zur mythologischen Deutung des Ur-Beginns.

  • Ein großer Liberaler in Frankreich

    Der Tod André Siegfrieds, des Patriarchen der politischen Wissenschaften in Frankreich und Mitherausgebers des „Figaro“, hat in diesem Augenblick eine für ganz Frankreich besondere Bedeutung.

    Von A. M.

  • Adam, Eva, sittliche Empörung

    Einen italienischen Verleger, der „Romane“ als Bilderserien herausgibt und dabei kitschige Liebesgeschichten und Räuberpistolen bevorzugt, hat der Drang zu Höherem (Geschäft) gepackt.

  • Kanada und die schleichende Inflation

    Wohl selten zuvor ist in Kanada der Budgetentwurf mit so allgemeiner Spannung erwartet worden wie in diesem Jahr. Zuviel ist in den letzten Wochen über die Zusammenhänge von Arbeitsbeschaffung, Defizit im Staatshaushalt und Geldentwertung geschrieben und geredet worden, als daß man nicht dem finanziellen Programm der Regierung fürs nächste Haushaltsjahr größte Bedeutung beimessen würde.

    Von Paul Dietrich Consmüller

  • Hier irrt Seebohm!

    Auch Minister sollten nicht an den Tatsachen vorbeiargumentieien, selbst wenn sie sich zwischen eigenen Zusagen und den Beschneidungen ihres Etats durch den Bundesfinanzminister in die Enge getrieben fühlen.

  • Standard Elektrik gut im Export

    Nach den Jahren des Wiederaufbaues haben sich die westdeutschen Unternehmen immer stärker dem Ausbau ihres Produktionsprogramms zugewandt, um krisenunempfindlicher zu werden.

    Von C. D.

  • Flugdienste werden verbessert

    Sieben Städte nimmt die deutsche Lufthansa, ab April neu in ihr Streckennetz auf. Es werden jetzt auch ab 1. April Manchester und Mailand, ab 20.

    Von H.-H. K.

  • Kunstgenießer

    Was Natur oft kalt versagt, manchmal schenkt es die Kunst. „Sommer“ heißt das Bild von Hans Thoma im ersten Seitentrakt links des Dahlemer Museums.

  • Ein völlig deutscher Gegenstand

    als einen Protest gegen die Anrempelungsversuche auffassen, die dem treuen alten Erdtrabanten seitens der modernen Raketentechnik zuteil werden? Möglich, wenngleich wir dem sinnigen Unternehmen nicht à tout prix einen kämpferischen Sinn unterstellen wollen, da es sich durchaus lyrisch und nichts als das präsentiert.

  • Terror in Tibet

    In Tibet herrscht Revolution. Ein freiheitsliebendes Volk kämpft um seine Unabhängigkeit. Die Tragödie, die sich in den letzten Wochen auf dem „Dach der Welt“ abspielte, hat aufs neue das Bild jener blutigen Herbsttage heraufbeschworen, in denen sowjetische Panzer die ungarische Erhebung unerbittlich niederwalzten.

    Von Theo Sommer

  • unzugeordnet
  • Baudissins Nachfolger

    Ein Oberst war es, der während der ersten Jahre des Aufbaues der Bundeswehr in der öffentlichkeit bekannter wurde als jeder andere Offizier dieser jungen Truppe.

    Von Lembedc

  • Pankows Rattenfängerflöte

    Seit Chruschtschows Leipziger Besuch sind die Töne, die die sowjetdeutsche Propaganda gegenüber Berlin anschlägt, sanfter als vorher.

  • Konferenzfahrplan

    1. April: Die Außenminister der Westmächte sind am Dienstag in Washington zu einer zweitägigen Geheimkonferenz zusammengekommen.

  • Franz Blücher

    Die Männer, die die Fundamente für den wirtschaftlichen Zusammenschluß Westeuropas legen, wissen weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus, wie sehr sich Franz Blücher um ihre gemeinsame Aufgabe verdient gemacht hat.

    Von R. S.