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Ausgabe 20/1959

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Wir finden schlecht...
... daß die Ortsgruppe Duisburg im Landesverband des Gaststätten- und Hotelgewerbes sich noch immer gegen einen „stillen 17.
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wer was.... wo.... warum...
Gromyko steckte in dieser (von vornherein aussichtslosen) Forderung zurück – um dann am zweiten Tag die Frage einer Konferenzbeteiligung Polens und der Tschechoslowakei mit um so größerem Nachdruck vorzubringen.
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Unternehmungen
Der Versichertenbestand der Nova Krankenversicherung a. G., Hamburg, hat inzwischen 400 000 erreicht. 1958 hat sich die Beitragseinnahme einschließlich Nebenleistungen auf 40,8 (37,1) Mill.
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Der Aktionär muß wissen:
Bei der Continental Gummi-Werke AG, Hannover, ergibt sich nach Vornahme der erforderlichen Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie der Zuweisung von 4,21 Mill.
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Wir finden gut...
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Der Leser fragt...
Ich habe durch die hiesige Sparkasse „Anleihe der Deutschen Bundesbahn von 1959“ erworben, aber man sagt mir, es sei kein Ersterwerb und könne nicht steuerbegünstigt gespart werden.
- Wissen
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Berlin – 10 Jahre danach
Auf dem Genfer Konferenztisch liegen die Entwürfe zu vielen Beratungspunkten, doch ist es vor allem ein Name, der unsichtbar und symbolhaft im Beratungssaal des alten Völkerbundspalastes steht: Berlin.
Von H. G.
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Neuer Meilenstein Genf
Der Weg der Weltgeschichte seit 1945 ist mit Konferenzen gepflastert. Frieden, Sicherheit, deutsche Wiedervereinigung – zu keinem der drei zentralen Probleme in der Auseinandersetzung zwischen Ost und West hat es an Plänen, Vertragsentwürfen und Vorschlägen je gemangelt.
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Kampf um die Macht in Bonn
Der Kampf um die Macht in Bonn, ausgelöst durch die bevorstehende Kabinettsumbildung, hat längst begonnen. Allerorten: in den Ministerien, im Apparat der Regierungspartei, in den Interessenverbänden wird gerechnet, gewogen, kombiniert.
Von Marion Gräfin Dönhoff
- DIE ZEIT
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Weiter vorwärts – ohne „Rückpfiff“
In unserer Nr. 17 veröffentlichten wir einen Artikel, der sich unter dem Titel: „Minister Lücke wurde zurückgepfiffen“ kritisch mit den Plänen des Wohnungsbauministers zur Überführung der Wohnungswirtschaft in die soziale Marktwirtschaft beschäftigte.
Von Paul Lücke, Bundesminister für Wohnungsbau
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Nr. 20 vom 19. Mai 1949
Wendepunkte
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Kontakte und falsche Rücksicht
Die Deutschen gaben, wie viele der in Cannes beteiligten 31 Nationen, auch einen Empfang – übrigens nicht etwa im Carlton, dem luxuriösesten der Hotels an der Croisette, sondern im Hotel Martinez, gleichfalls nur wenige Meter vom Meer entfernt.
Von Rene Drommert
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Gespräche am Bankschalter:
Durch Investment-Split wird keiner reicher!
Die nur von gelegentlichen „Schwächeperioden“ unterbrochene stabile Tendenz der deutschen Aktienkurse kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich immer mehr Aktiensparer die Frage vorlegen, ob es jetzt nicht an der Zeit ist, die aufgelaufenen beträchtlichen Kursgewinne „sicherzustellen“, das heißt, sich von einem Teil des Aktienbesitzes zu lösen.
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ZEITMOSAIK
Der Stiftungsrat für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels hat beschlossen, den Friedenspreis 1959 Theodor Heuss zu verleihen.
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Botschafter am Katzentisch
D. Z., Bonn, im Mai Vier Tische stehen im Genfer Konferenzsaal: * ein großer runder und drei kleine. Um den großen runden haben sich die Vertreter der Vereinigten Staaten, Frankreichs, Großbritanniens und der Sowjetunion versammelt.
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Baden-Württemberg
Dienst an der Spritze
Das Bundesverfassungsgericht, dessen Chef der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Dr. Müller ist, bereitet die Entscheidung über ein Landesgesetz vor, das im Jahre 1956 unter dem jetzigen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes, Dr.
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Cassella im ruhigen Fahrwasser
Die Cassella Farbwerke Mainkur AG in Frankfurt a. M., die vierte und kleinste Nachfolgegesellschaft der IG-Farbenindustrie, ist wieder in das ruhige Fahrwasser der sachlichen Arbeit zurückgekehrt.
Von W. R.
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ZEIT-RAFFER
Die britische Industrie hat eine Reihe größerer russischer Aufträge erhalten. Der größte Sowjetauftrag, der je in England einging, fiel an den Konzern Courtaulds: bestellt wurden Anlagen im Wert von 15 Mill.
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Gestraffte HV der Commerzbank
Die letzten Hauptversammlungen großer Gesellschaften haben gezeigt, daß eine bestimmt auftretende Verwaltung, ohne dabei das Aktienrecht zu verletzen, die Debatten in Grenzen und auf einem Niveau halten kann, das einer Versammlung von Aktionären nun einmal angemessen ist.
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Niedersachsen
Waisen, die noch Eltern haben
An diesem Abend war die Situation dramatisch“, sagte der Direktor des Waisenhauses. „Wir waren angerufen worden: zwei Jungen, dreizehn und vierzehn Jahre alt, seien zu uns unterwegs.
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Weder „Schwarzjacken“ noch „Schwarze Panther“
Die Kirmes-Schlägerei in Schwerte – Jugendkammer fällte die Urteile – Staatsanwalt: Keine Bande
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Das Taugenichts zwischen Ost und West
]Jach der Lektüre von Eichendorffs „Aus dem L Leben eines Taugenichts" erhebt sich cie Frage, ob diese Geschichte uns heute noch etwas zu sagen habe.
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Denkwürdige Taten auf 64 Feldern
Zunächst bedeutet es für den Kenner eine hohe Genugtuung, daß endlich die Leistungen Klaus Junges gesammelt worden sind, der mit 15, 16 Jahren die deutsche Schachwelt durch sein geniales Spiel verblüffte, mit 18 als internationaler Großmeister gelten durfte und von Aljechin als kommender Weltmeister bezeichnet wurde, und der als eines der letzten Opfer des Monstrums, 21 Jahre alt, am 27.
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Hilde Domin:
lch lade dich ein
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Der Durrellismus
Habemus poetam. Die Nachfolge Boris Pasternaks als Erfolgsautor für gehobene literarische Ansprüche ist offenbar gesichert: für Lawrence Durrell.
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Markenkraftstoffe à la carte!
Die großen Erdölkonzerne befinden sich auf dem deutschen Markt im harten Wettbewerb. Wenn der einzelne Kraftfahrer davon wenig merkt, dann liegt es daran, daß sich der Konkurrenzkampf nicht wie bei anderen Branchen im Unterbieten der Preise niederschlägt, sondern im „Wetteifern“ der Tankstellen untereinander, in der Schaffung von neuen „Qualitäten“ und auf anderen Gebieten, die dem Kraftfahrer verborgen bleiben.
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Von Hamburg nach Tokio
Ab Freitag, den 15. Mai, kann man von Hamburg über den Pol nach Tokio fliegen. Es ist die erste und zur Zeit schnellste Polverbindung Deutschland–Japan.
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Rheinland-Pfalz
Weinkontrolle am Schlüsselloch
Sie dürfen für sich den traurigen Ruhm in Anspruch nehmen, vielleicht als erster aus reinem Wasser mit Zucker, Hefe und einigen Chemikalien ein reines Kunstprodukt hergestellt zu haben, während (der Geisenheimer Weinhändler Valentin) Korn immerhin noch ein Drittel Traubensaft zur Herstellung seines Weines verwendete“ – so kommentierte Landgerichtsdirektor Albert Assmann vom Landgericht Kreuznach die Weinproduktion des 52jährigen Fuhrunternehmers Wilhelm Holzmann.
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Eichendorff- vielgeliebter, wenig bekannter Dichter
Eine Einführung und eine Interpretation anläßlich der soeben erschienenen Gesamtausgabe des dichterischen Werkes
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Mit „Alexandra“ zu Alexandra
Angelsachsen nennen wir die Bewohner der Britischen Inseln, und im Norden Deutschlands spricht man auch gern von den „englischen Vettern“.
Von Günther Specovius
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Strehlers „Platonov“ im Piccolo Teatro
Dieses Jugendwerk ist in jeder Phase bereits ein echter Tschechow, vielschichtiges und vielgesichtiges Abbild des russischen fin de siècle und in der Essenz nicht weniger „modern“ als ein Ionesco.
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Tanz als Therapie
In Bad Oeynhausen lernen Kurgäste tanzen. Die Kurverwaltung hat für ihre Gäste Tanzkurse eingerichtet, in denen jeder – sofern vom Arzt nicht anders verordnet – die neuesten Gesellschaftstänze erlernen kann.
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Was wirft wo welche Schatten voraus?
Die Konferenz findet hier gar nicht statt. Genfer Veranstaltungskalender meldet für die ersten Maitage: Wilhelm Kempff am Klavier, Louis Armstrong, Bilder von Barnabé, kanadische Eishockeyprofessionals – kein Wort von Außenministern, Berlin-Frage, nur: Zimmerknappheit für Delegationen.
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Der Oxer brachte sie zu Fall
Auf der römischen Piazza di Siena, wohl dem schönsten Turnierplatz der Welt, fand die Generalprobe für die Reiterkämpfe der nächstjährigen Olympischen Spiele statt.
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Landesbank Westfalen vor Kapitalerhöhung
Die jetzt vorgelegte Bilanz der Landesbank für Westfalen – Girozentrale – weicht in ihrer Tendenz von der vergleichbarer Institute kaum ab.
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Zu einem heiklen Thema
Der amerikanische General Eddleman, fünfundfünfzigjährig, Berufsmilitär seit 35 Jahren und seit dem vergangenen Monat Oberbefehlshaber der amerikanischen Landstreitkräfte in Europa, hat am Himmelfahrtstag einen stattlichen Hasen aufgescheucht, als er sich nach einem Essen der Bonner Auslandspresse den Fragen der Journalisten stellte.
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BHE im Rechtsgalopp
Im Bayerischen Landtag kam es in der vergangenen Woche zu einem harten Zusammenprall zwischen der SPD-Opposition und den Regierungsparteien (CSU/BHE/FDP).
Von Gert Krejssig
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Für Rheumatiker
Unter den Rheumabädern Europas nimmt das italienische Bad Abano Therme eine Sonderstellung ein. Der von heißen Quellen durchzogene vulkanische Untergrund ist die Ursache eines immer milden, wohltätigen Klimas, das dieses Bad von jeder Saison unabhängig macht.
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Mit Leidenschaft gegen Kohlenzoll
eingeführten Kohlenzolls ist es still geworden. Aber daß die mit diesem Zoll zusammenhängenden Probleme im Grunde ungelöst sind, würde auf der Hauptversammlung der Nordwestdeutsche Kraftwerke AG, Hamburg, deutlich.
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Deutsche Anleger bleiben vorsichtig
In der abgelaufenen Woche wurde wieder einmal deutlich, wie sehr Teile des deutschen Aktienmarktes jetzt im internationalen Fahrwasser schwimmen.
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Algerien im Roman
Nedschma oder das Gedicht oder das Messer – diesen sonderbaren Titel trugen die Verse eines achtzehnjährigen Algeriers, die 1948 der angesehene Mercure de France veröffentlichte.
Von Dieter E. Zimmer
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Balsam für Bagdad?
Wenn es eine Hauptstadt der nichtkommunistischen Welt gibt, die mit Waffen zu beliefern eine Torheit wäre, dann ist es Bagdad“, schrieb am Montag der Leitartikler des Manchester Guardian.
Von Jh. S.
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Aus den Hauptstädten der Welt:
John Osbornes London
Das Musical des genialen Enfant terrible fiel durch – Die Stars aber strahlen in Stratford upon Avon – Eine kulinarische Revolution in England – Zwei Rekorde: Picasso und Churchill
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Westberliner in Sanssouci
Wir wollen Ihnen einen recht schönen Nachmittag bereiten.“ Auch wenn man die im Naturell der Dame liegende Übertriebenheit abzog, erzeugte die so betont unpolitische Begrüßung durch die Vertreter des politischen Ostens das Gefühl eines Krampfes.
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Schleswig-Holstein
Ein korrektes Urteil...
Die Frau war gemeinsam mit ihrem Mann 1945 beim Zusammenbruch der deutschen Ostfront in Stettin geblieben. Auch dann noch, als die Russen und später die Polen kamen.
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Maler und Bildhauer suchen den Mythos
Wir waren interessiert, und es wird auch den Besucher interessieren, wieweit das Mythische und Mythologische in der heutigen Kunst eine Form gefunden hat“, sagt Karl Hartung, prominenter Bildhauer und Präsident des Deutscien Künstlerbundes, im Vorwort zum Katalog.
Von 7r waren interessiert
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Wahl mit Zielphoto
Ein ruhiger Wahlkampf, eine ruhige Wahl. Dann eine Nacht echter Erregung. Erregung im großen Saal der Hauptwahlbehörde im Innenministerium, wo die Mandatsverteilung und die Stimmenzahl in Leuchtzahlen aufscheinen, Erregung im Hauptquartier der konservativen ÖVP, in der Kärntnerstraße; Erregung in der sozialistischen Zentrale in der Löwelstraße, bei den Menschen auf der Straße, in Kaffeehäusern, in Bars.
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Die Saar wird gleichgeschaltet
Mit der bevorstehenden Eingliederung der Saar in die Bundesrepublik auch auf wirtschaftlichem Gebiet wird auch die weitgehende Rechtsgleichheit in beiden Gebieten hergestellt.
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Kind, Fahrrad und Ziege
Die Frau hatte den Mann gleich vor den Transport der Ziege mit dem Fahrrad gewarnt. Sie sagte, sie kenne die Ziegen. Aber er hatte nur gelacht und gesagt: eine Ziege sei kein Elefant, und er werde schon mit ihr fertig werden.
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ZEITSPIEGEL
„Stellen Sie sich nur den Irrsinn vor. Zur Zeit streiten wir uns in der Akademie für Sprache und Dichtung darüber, ob Deutschland mit drei oder mit sieben Atombomben einer bestimmten Wirkung vernichtet werden kann.
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Neue Drohungen gegen die Autofahrer
Freiwild für die Polizei – Die Gründe für Verkehrsunfälle – Verbote helfen wienig, aber sind billig
Von Rudolf Walter Leonhardt
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Solide Weltstadt am Zürichsee
Es gibt eine Straßenbahn, die fährt zehn kurzweilige Stunden und dann ist, wer im Hamburger Hauptbahnhof einstieg, in Zürich angekommen.
Von Peter johannsen
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Dr. Seebohm zu Füssen
Der wandlungsfähige Verkehrsminister begibt sich gelegentlich auf Seitenpfade
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Murren nach dem Sieg
In England, Schottland und Wales haben letzte Woche Gemeindewahlen stattgefunden. An dem Ergebnis rätsein die Parteizentralen und die politischen Auguren noch immer herum.
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Das Grabkreuz im Groß-Flottbeker Keller
Die Literatur hat von jeher eine Art Sonderkämmerlein gehabt, in dem das Makabre wohnt. Daraus holten, um nur einige zu nennen, Shakespeare, Hauff und Poe den besonders starken Tobak, das große Schaudern, das vom Friedhof und von den Toten ausgehen kann.
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Münchens schönste Hoffnungen
Der Zustand, den die gemütlichste aller Millionenstädte alljährlich während der Rüstzeit auf die Touristensaison durchleidet, ist zwar Gewohnheit geworden, und der berühmte Münchner Schlachtruf: „Reißt’s die Straßen auf, die Fremden komma!“ hat bereits eine alte Tradition; aber wie es diesmal aussieht, das ist wohl doch noch nicht dagewesen! Es ist, als sei die ganze Stadt in Verteidigungszustand versetzt und mit einem nahtlosen Schützengrabensystem durchzogen.
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Im Sumpfdickicht des Films
Machen Sie sich ein paar schöne Schauerstunden – gehen Sie ins Kino.“ In Hamburg waren es in einem einzigen Kino innerhalb von sechs Wochen nun schon 50 000 Besucher, die dieses Versprechen der Filmtheater nutzen wollten.
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Fröhliche Pilger
Es ist eine aus „Kindern der Welt“ und „Kindern des Lichtes“ bunt zusammengewürfelte Gesellschaft, die sich da auf den Weg nach Rom begibt.
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Liquide Fassade
Die Geschäftsbanken sind weitgehend der Ansicht, daß sie mehr Wertpapiere (vor allem Staatsanleihen und Obligationen) erworben haben, als vielleicht gut ist.
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Bei Mannheim geschah kein Wunder
Der Schutz für Fußgänger, spielende Kinder und Radfahrer vor dem motorisierten Straßenverkehr liegt – eines Tages wird sich das auch in den Ministerien herumsprechen – nicht in der Geschwindigkeitsbeschränkung, sondern in einer radikalen Trennung von Autostraße, Radfahrweg, Fußgängersteig und Kinderspielplatz,wie sie ja, wenigstens in den Großstädten, durchaus durchführbar wäre.
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Burgiba in der Klemme
Noch immer tritt Habib Burgiba, Tunesiens Staatspräsident, für Freundschaft und Zusammenarbeit mit dem Westen ein, obgleich seine Nachbarn, der Istiqlal in Marokko und die FLN in Algier, ihn darob mit äußerster Mißbilligung strafen.
Von B. I. Modi
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,,Alles Gute, Hinnerk“
In Hannover regiert wieder der Sozialdemokrat Hinrich Wilhelm Kopf, der die Zügel schon von 1946 bis 1955 in der Hand hatte.
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Gefesselt an Vertrags-Buchstaben
Wieder einmal sind die Bemühungen des Ministerrats der sechs Montan-Union-Länder und der Hohen Behörde der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, eine Lösung für die Schwierigkeiten im westeuropäischen Bergbau zu finden, erfolglos geblieben.
Von Jacques Stohler
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Impressionen (II)
Brandenburger Tor
Hinter dem kleinen Schild „Achtung, Sie verlassen jetzt West-Berlin“ beginnt Stille. Vor dem Tor wird die Grenze durch zwei Arten von Straßenlaternen markiert.
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Wer zahlt für die Straßen?
Die Beratungen der Höcherl-Kommission, die der Regierung endgültige Vorschläge über die Finanzierung eines zunächst vierjährigen Stiaßenbauprogramms und Pläne über die Regelung der Lkw-Maße und -Gewichte unterbreiten will, werden sich bis Ende Mai hinziehen.
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Sturm und Feuer bezeichnen das Wesen des Geistes
Wir geben hier Professor Dr. Ernst Steinbach das Wort, dem Tübinger Ordinarius für Religionsphilosophie und Sozialethik, zugleich Direktor des Universitäts-Instituts für christliche Gesellschaftslehre.
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Inselparadies mit Maurerlärm
Wie klingt das herrlich: Hotel Playa in Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Das ist ein Name, den man in der Urlaubsvorfreude so richtig genießerisch auf der Zunge zergehen lassen kann.
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Wiederannäherung Amman-Kairo?
Westliche Beobachter in Jordanien sehen in der Ablösung des bisherigen Ministerpräsidenten Samir El Rifai durch Hazza Majali die Chance für eine schrittweise Wiederannäherung zwischen Amman und Kairo.
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Der Ämter Übermut
Nun ist das „Wirtshaus im Spessart“ also doch in Schutt und Asche gesunken. Eine Autobahn ist wichtiger als ein paar Hektar gewachsener Natur.
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Schlaf aus Protest
Wer das Leben aus der Schlafperspektive betrachtet, kann die Menschen in Leicht- und Schwerschläfer einteilen. Beide Gattungen haben ihre Vor- und Nachteile, weil die einen auch dann leicht einschlafen, wenn sie eigentlich vach bleiben wollen, während andere den wohlverdienten Schlummer mühsam erkämpfen müssen.
Von Kurt Krüffer
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Notizen für Reisende
Bad Salzuflen: Ein Postamt am Kurpark wurde von der Bundespost eingerichtet, um den Kurgästen einen längeren Weg zu ersparen.
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Das Lothringische Kreuz über Frankreich
In der Tat, die Gewichte auf der Waage zwischen Freiheit und Ordnung haben sich in der Jahresfrist seit dem 13. Mai 1958 bedeutsam verschoben.
Von Josef Müller-Marein
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„General Quijote“
Ungewöhnlich rasch fand Anouilhs jüngstesWerk auf die deutschsprachige Bühne: wenige Monate nach der Pariser Uraufführung wurde „L’Hurluberlu“ im Theater in der Josefstadt deutsch gespielt, ein glanzvoller Abend vom Stück her, von der Aufführung her und auch in der Resonanz des ein wenig heiklen Wiener Premierenpublikums.
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Biertrinker – zuverlässige Kunden
Der Verdienstausfall der Stahl- und Bergarbeiter im Montanflautenjahr 1958 ist am Bierkonsum erstaunlicherweise spurlos vorbeigegangen.
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Auch Sparkassen kaufen Wertpapiere
Die steigenden Spareinlagen haben den Sparkassen des Bundesgebiets eine wachsende Aktivität im Kredit- und Darlehensgeschäft ermöglicht.
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Bremen
Glasbau zwischen Giebeldächern?
Der große Wurf war nicht dabei“. Mit dieser resignierten Feststellung zog der international geschätzte Architekt Professor Heinrich Bartmann das Fazit aus dem vom Bremer Parlamentspräsidenten August Hagedorn (SPD) ausgeschriebenen Wettbewerb für den Bau eines „Hauses der Bürgerschaft Das Preisgericht, das unter dem Vorsitz des Darmstädter Professors in dreitägiger mühseliger Arbeit die 71 eingesandten Entwürfe begutachtet hatte, konnte sich deshalb auch nicht entschließen, den ersten Preis zu vergeben.
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„Keine Feier ohne Meyer“
Es geht um die künftige Gesellschaftsform der Hermann Meyer & Co. AG, Berlin. Das seit 70 Jahren bestehende Unternehmen begann einst in der Rechtsform der OHG als kleine Spirituosenfabrik und Weinhandlung mit wenigen Filialen „rund um den Schornstein“.
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Kritik am Heiligen Offizium
Listige Deutungen des Anti-Kommunisten-Dekrets führten zu harten Kontroversen
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Viele Jäger sind des Hasen Tod
Die sogenannte Hübschmann-Kommission, die im Auftrag des Bundesfinanzministeriums die technischen Einzelheiten der Umsatzsteuerreform zu prüfen hat, entwickelt bemerkenswerten Fleiß.
Von Günter Kosh
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Oskar Loerke:
Nach dem Gewitter
Wir entnehmen das Gedicht einem Buch, das Hermann Hakel zusammengestellt und „Die Bibel im deutschen Gedicht des 20. Jahrhunderts“ genannt hat (Benno Schwabe Verlag, Basel-Stuttgart; 163 S.