• Ausgabe 08/1960

    Ausgabe 08/1960

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • wer....was....wo....warum...

  • Der Aktionär muß wissen:

    Die Erdölchemie GmbH, deren Gesellschafter die BP Benzin und Petroleum Aktiengesellschaft und die Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft zu je 50 v.

  • Der Leser fragt...

    In letzter Zeit wird immer wieder auf den ungewöhnlichen Kursanstieg bei den englischen Fernsehaktien hingewiesen, der darauf zurückgehen soll, daß das Werbefernsehen ein außerordentlich gutes Geschäft sein soll.

  • ZU EMPFEHLEN

    ES ENTHÄLT Dramen – die meisten vollständig, einige in Auszügen – von Brecht, Heym, Sternheim, Britting, Goll, Kokoschka, Hasenclever, Sorge, Werfel, Kasack, Brod, Goering, Kornfeld, Kafka und vielen anderen.

  • Wir finden gut...

    ... daß der Kölner Oberstadtdirektor Dr. Max Adenauer einem privaten Flugdienst verboten hat, während der Möbelmesse Reklameflüge über der Stadt auszuführen, weil durch den dauernden Motorenlärm die Gesundheit der Bevölkerung beeinträchtigt werde.

  • ZEITMOSAIK

    Dessen Werk wird Bestand haben, der nicht darauf aus war zu gefallen, und dem nur eines am Herzen lag: wahr zu sein, jenes Wahre zu verkörpern, das mir recht eigentlich die Definition des Schönen zu sein scheint.

  • Folgen eines Boykotts

    Die schwarze Bevölkerung in Uganda hat im vergangenen Jahr einen Boykott gegen nichtafrikanische Produkte durchgeführt. In einem Bericht über die Auswirkungen des Boykotts stellt die Barclay’s Bank fest, daß der Warenimport um 1,1 Mill.

  • ZEIT-RAFFER

    Der Geldwert wird sich in diesem Jahr wahrscheinlich verschlechtern, erklärte das stellvertretende Vorstandsmitglied des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Dr.

  • Verbotene Autowäsche

    Ein 73 Jahre alter Kaufmann hatte in einem Waldstück, das durch Schilder als „Quellengebiet“ gekennzeichnet war, seinen Wagen gewaschen.

  • Wieland Schmied

    Österreich

  • Der Pettycoat ist tot

    Nach sechs Tagen „Paris“, mit modischen Ideen bis zum Bersten vollgepfropft, weiß man wieder: die Haute Couture ist trotz aller – offenen oder versteckten – Angriffe nicht umzubringen.

  • Von der Wall Street-Schwäche angesteckt

    Das politische Unbehagen lähmt die Unternehmungslust – Standardaktien unter Druck

  • Spritzenhausgesetz, 2. Auflage

    Im vorigen Jahr ist das Feuerwehrgesetz von Baden-Württemberg für verfassungswidrig erklärt worden. Jetzt hat der Landtag ein neues Feuerwehrgesetz verabschiedet, das sich vom alten kaum unterscheidet.

  • Feuerteufel in Handschellen

    Durch die Brandruinen in Lüneburg zieht in diesen Tagen ein eigenartiges Paar mit einem ebenso auffallenden Troß – ein Kriminalpolizist, der einen frisch und intelligent aussehenden jungen Mann mit einem Kettchen an sich gefesselt hat, und hinter ihnen eine Gruppe von Beamten und Brandsachverständigen, denen der Gefesselte mit hochmütigen Gesten Erklärungen gibt.

  • Deutsche Strahlkanone schweißt von Braun-Rakete

    Im Wettrennen der Großmächte um die Eroberung des Weltraums haben sich die Vereinigten Staaten eine revolutionäre deutsche Erfindung gesichert.

  • Rette sich, wer kann

    Aber den Schiffen fehlt moderne Ausrüstung – Holzboote ingenügend – „Merkur“-Kapitän freigesprochen Von Ortwin Fink

  • ZEITSPIEGEL

    „Der Sozialismus schreitet voran und ist jetzt dabei, das kapitalistische Regime zu ersetzen. Es wäre logisch, wenn das kapitalistische Regime in Westdeutschland ausgeschaltet und ganz Deutschland sozialistisch würde.

  • Bundeskultusminister

    Diese Zeitung trägt heute einen Gedanken zu Grabe, der ihr seit ihren Anfängen lieb und wert war: den Gedanken, es könnte für die deutschen Schulen und Hochschulen, für Kunst und Literatur förderlich sein, wenn es dafür auch eine deutsche Stelle mit entscheidenden Kompetenzen gäbe – statt wie bisher eine rheinlandpfälzische, eine nordrhein-westfälische, eine südweststaatliche und acht andere: kurz, wenn ein Bundesministerium für das, was wir „kulturelle Belange“ nennen, unter welchem Namen auch immer.

  • Unruhe gut dem Treibstoff markt

    Das Ölkartell in Nöten

    Preise geraten ins Rutschen – Die Welle erreichte Deutschland mit Verspätung

  • Kalte Füße in Wall Street

    Entgegen den optimistischen Voraussagen zum Jahresanfang und in auffälligem Widerspruch zu vielen Betrachtungen in der amerikanischen Öffentlichkeit über die bevorstehenden „goldenen sechziger Jahre“, begannen die Aktienkurse in Wall Street schon wenige Tage nach Neujahr nach unten abzurutschen.

  • Mein Gedicht

    „Mein Gedicht“ kann ich nur mit demselben Vorbehalt sagen wie Mein Ich, Meine Welt, Mein Gott; denn ich bin Polytheist. Doch unterscheidet sich dies „mein Gedicht“ von jedem andern auffallend: ich kann es nicht laut lesen.

  • Auftakt zum Atomchaos?

    Jener Pilz aus Rauch und Feuer, der am vergangenen Sonnabend über der Sahara aufstieg, war das weithin sichtbare Zeichen für die 208.

  • Zwischen sechzehn und neunzehn im Club

    Wir sprachen über Teenager. Der Gastgeber unterbrach mich: „Weshalb nehmen wir nicht das gute alte deutsche Wort Backfisch?“ Einige unterstützten ihn.

  • Soll man das drucken?

    Schon hören wir die Stimmen der wohlmeinenden Kritiker von links und von rechts: Das hätten Sie aber wirklich nicht abdrucken sollen.

  • Nordrhein-Westfalen

    Die Picasso-Matratze in Köln

    Einfach süß ...“ sagte die Dame und meinte denKlubsessel mit dem Blümchen-Muster. Man sah zwar wieder Blümchen auf der Internationalen Möbelmesse 1960 in Köln: auf Sessel, Garderoben, Sofas, Wohnküchen und Matratzen.

  • DIE ZEIT
  • Verbraucher auf eigenen Wegen

    Herr Krüger kauft „direkt“...

    ... und niemand kann ihm das verübeln – Da helfen keine Gesetze und Paragraphen

    Von Wolfgang Krüger

  • Ewige Werte

    Der Künstler ist sehr für die Kritik eingenommen, sofern sie ihn durch Lob fördert und die Basis seiner Publizität erweitert; und er ist sehr dagegen, wenn sie etwas an ihm auszusetzen findet.

  • Eine Steuer pro memoria

    In den Ausschüssen des Bundestages erhält die sogenannte Grundsteuer C, kurz Baulandsteuer genannt, gerade ihren letzten Schliff.

    Von Sigmund Chabrowski

  • Was kann überhaupt Schlimmes passieren?

    Kein anderer Passus des Messing-Gutachtens ist so häufig zitiert worden wie der Satz: ‚Schlimm ist nicht so sehr, was passiert ist – schlimm ist vielmehr das, was passieren wird, wenn man diesen Gefahren nicht entgegentritt.

    Von Ervin Topf

  • Kesse Kunstzeitschrift

    Wenn bereits das Originelle oder Ausgefalleneentschiede – dann hätte die neue deutsche Kunst-Illustrierte „Vernissage“ gewonnen.

  • Schleswig-Holstein.

    Schlagbaum hoch in Schlutup

    Jahrelang, vierzehn Jahre lang, war alles tot am nördlichen Ende der Zonengrenze, wo der Eiserne Vorhang an Lübeck vorbei bis hinein in die Ostsee läuft.

  • Wer am meisten schenkt

    Die Finanzminister der sechs EWG-Staaten haben in Paris eine Aussprache über die Konjunkturentwicklung, die Entwicklungshilfe und die Harmonisierung der Steuerpolitik gehabt.

  • Hessen

    Der unmoralische Kugelschreiber

    Wegen Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz hatte sich vor der Vierten Strafkammer des Wiesbadener Landgerichts der 59jährige Bernhard S.

  • Wer saniert BMW?

    Etwa zwei Monate werden die Aktionäre der Bayerischen Motoren-Werke AG, München, noch auf einen neuen Sanierungsvorschlag warten müssen.

    Von K. W.

  • Schneller nach Marokko

    Marokko, dieses schöne Land, das immer mehr Touristen entdecken, rückt uns näher. Die Flugzeit von einem deutschen Flughafen nach Casablanca oder Rabat betrug schon bisher nur 5 bis 6 Stunden, doch saß der Fluggast durch den Umweg zum Beispiel über Paris länger auf den Zwischenstationen fest, als er in der Luft war.

  • Das Bild

    Unmittelbarer Anlaß zu dieser Glosse ist die folgende kurze Meldung, die in der ZEIT vom 29. Januar veröffentlicht wurde: Carl Zuckmayer, Verfasser des seit vier Monaten sehr erfolgreichen Romans „Die Fastnachtsbeichte“, zur Zeit an einem Schauspiel „Der betrunkene Herkules“ arbeitend, vor kurzem mit dem Großen österreichischen Staatspreis ausgezeichnet, kann jetzt von seinen Verehrern auch im Bild bewundert werden, vor seiner Schreibmaschine sitzend.

  • Hamburg

    Das Auge, wenn es ehrlich wird ...

    Die dynamische Verkäuferpersönlichkeit und ihre beste Schulung – „Manchmal, beim Verkaufsgespräch, da schwimm ich.“

  • Soll die Schiene nur Defizite transportieren?

    In Europa werden die Eisenbahnen in der Regel als politisches Instrument der Regierung benutzt. Auf Kosten der Bahn werden Subventionen an das Publikum ausgeschüttet; das hat zur Folge, daß die Eisenbahnen selber immer subventionshungriger geworden und zunehmend in planwirtschaftliche Systeme verstrickt sind – die in jedem Lande anders aussehen.

  • Zwischen Fontane und der Schockliteratur

    Dieser Roman ist diskret und der feingestuften menschlichen Regungen kundig, gehört also einer anderen Literatur an als die Werke der Schock-Literatur mit ihren Ekelsphären und bereits beim billigen Jakob erstandenen Geworfenheiten.

    Von Max Byehaer

  • Noch keine Degussa-Zusatzaktien

    Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler (Degussa), Frankfurt/Main berichtet von einem ausgezeichneten Geschäftsjahr.

    Von W. R.

  • Die Moskauer Ringleitung

    Seit einigen Wochen verhandeln Beauftragte einer westeuropäischen Industriegruppe (Italiens ENI-Konzern und die Phoenix-Rheinrohr-AG) in Moskau über ein.

    Von Hans Lindemann

  • Hüttenunion wagt große Investitionen

    Schon im vergangenen Jahr hatte die Verwaltung der Dortmund-Hörder Hüttenunion AG Dortmund, einen schweren Stand, als sie in der Hauptversammlung ihre von 7 auf 6 v.

  • Nachdenken über RWE-Zusatzaktien

    Seit Juli 1959 ist bei der Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG (RWE), Essen, wieder ein erheblicher Zuwachs im Stromabsatz eingetreten, teilte Aufsichtsratsvorsitzender Dr.

    Von W. D.

  • Steuerzahlers Rechte

    Ein geradezu erfrischender Freiheitsgeist weht aus einem kürzlich erlassenen Urteil des Bundesfinanzhofs. Man denkt dabei unwillkürlich an Schillers Ermunterung im Wilhelm Teil: „Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.

  • Frösteln in Moskau

    Der Zusammenstoß zwischen Nikita Chruschtschow und dem italienischen Staatspräsidenten hat dem Staatsbesuch Gronchis in der Sowjetunion den Stempel der Peinlichkeit aufgedrückt.

  • Deutschlands schönster Autospaziergang

    Auch ein gutes Hotel wird ein schlechtes Hotel, wenn es das falsche Hotel ist

    Von Rudolf Walter Leonhardt

  • Die Provinz gegen de Gaulle

    Die „Säuberung“ geht weiter. Der Ministerrat in Paris beschloß, jene „Territorialeinheiten“ (U. T.) in Algerien aufzulösen, die als Bürgerwehr gegen die aufständischen Fellaghas gedacht waren, in Wirklichkeit aber die Manövriermasse für jeden Ultra-Auflauf stellten.

    Von Armin Mohler

  • Am Grünen-Plan-Tisch

    Der Grüne Plan – zwar nicht die einzige, aber die sichtbarste Finanzhilfe des Bundes für die Landwirtschaft – ist für dieses Jahr mit einer Gesamtsumme von 1471 Mill.

    Von F. L,

  • Zurück von der Safari

    Macmillan: In Afrika und Asien fällt die größte Entscheidung – der nächsten fünfzig fahre

    Von Michael Davie

  • Die Bürde der Erinnerungen

    Vor dreiundzwanzig Jahren veröffentlichte Hermann Stahl seinen ersten Roman („Traum der Erde“), der ihm den Immermann-Preis der Stadt Düsseldorf eintrug.

    Von Maiia Poelchau

  • Brutus, du schläfst?

    Paul Hühnerfeld, ein tapferer, noch recht junger Buchkritiker, dessen Interessen von der Medizin bis Heidegger reichen, liebenswürdig, untadelig, vergleicht mich auf Grund meines Artikels „Die deutschen Autoren“ (Die Kultur, I, 1960) mit Kurt Tucholsky und scheut sich, Hermann Kesten einen Denunzianten zu nennen“ (Die ZEIT, 5.

  • „Passat“ auf dem Altenteil

    Seit Jahrhunderten besitzt die Hansestadt Lübeck zum erstenmal wieder ein seegehendes Schiff: die Viermastbark „Passat“. Zu einem Vorzugspreis von 315 000 Mark – das ist weniger als der Schrottwert des mit 3100 BRT vermessenen stählernen Schiffsrumpfs – hat die Stadt das Schiff gekauft.

  • Niederrheinische Hütte wieder auf Draht

    Im letzten Geschäftsjahr sei die August-Thyssen-Hütte mit der Entwicklung ihrer Organtochter Niederrheinische Hütte AG, Duisburg, „sehr zufrieden gewesen“, erklärte in einer Pressekonferenz über den Jahresabschluß 1958/59 Vorstandsvorsitzender Dr.

  • Kein Naturschutzpark für Juden

    Da liegt noch immer der Entwurf eines Gesetzes vor dem Bundestag, das die deutschen Juden unter Sonderschutz stellen soll (wenngleich es die jüdische Gemeinschaft nicht ausdrücklich erwähnt).

    Von H. G. van Dam

  • Spruch über Bellwinkel

    Das ist ein Justizirrtum ... Die Richter können das... nicht verantworten. Das ist Wahnsinn...“ Das waren die letzten Worte des ehemaligen Oberbaurats Ludwig Bellwinkel an die Zuschauer und die Presse.

  • Amerikanische Wirtschaftsprobleme

    „Wunderdrogen“- heilsam für alle

    Senator Estes Kefauver, Präsident des amerikanischen Senatsausschusses für Antitrustfragen, befindet sich seit einigen Wochen wieder einmal auf dem Kriegspfad.

    Von Rene Erbe

  • Viel Schuld – wenig Sühne

    Der Vorwurf, der uns Deutschen heute oft gemacht wird – wir hätten unsere schreckliche Vergangenheit zu schnell verdrängt und vergessen –, trifft zum Teil wohl auch für die deutsche Literatur zu.

    Von Paul Hühnerfeld

  • Wenn Automaten dichten

    Wie groß ist der Mensch! Er vermag sein Versagen vor den Aufgaben dieser Erde mit dem Aufbruch zu anderen Schauplätzen angeberisch zu kaschieren; er vermag die lästige Mühe eigener geistiger Arbeit auf Maschinen abzuwälzen – wie er es schon lange mit der körperlichen Arbeit tut; er vermag.

  • Baden-Württemberg

    Der Reaktor läßt auf sich warten

    Als 1956 im Sommer die Kernreaktor- Bau- und Betriebs-Gesellschaft Karlsruhe gegründet wurde, rechnete man damit, daß der von dieser Gesellschaft zu entwickelnde Uranbrenner spätestens im Herbst 1959 in Betrieb genommen werden könnte.

  • Barrikaden wider die Edelweißräuber

    Die Sorge um die Erhaltung der Landschaft und um den Schutz der Natur war lange eine Angelegenheit von Wandervögeln und sonstigen Romantikern; aufgeklärte „Menschen unserer Zeit“ belächelten diese Bemühungen, der allmählichen Verwandlung der Erde in ein einziges riesiges Fabrikgelände entgegenzuwirken, als sentimentalen Atavismus.

    Von Walter Abendroth

  • Gespräche am Bankscb alter:

    Noch keine Investment-Müdigkeit?

    Unter dem Namen Adiropa hat jetzt die Allgemeine Deutsche Investment – Gesellschaft mbH, München–Düsseldorf, einen Europa-Fonds aufgelegt.

  • Weniger Spargelder für den Urlaub

    Die gesamten Einlagen bei der Stadtsparkasse Frankfurt/Main stiegen 1959 um 53 auf rund 400 Mill. DM, davon Spareinlagen allein um 41 Mill.

  • Drei Fragen warten auf Antwort

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    Von Paul Hühnerfeld

  • Es geht gegen die Deutschen!

    Fritz René Allemann ist den Lesern seit vielen Jahren als Mitarbeiter der ZEIT bekannt. Wenn er aber in folgendem Artikel die Hintergründe des Kesseltreibens untersucht, das gegenwärtig gegen die deutsche Bundesrepubik inszeniert wird, so scheint immerhin der Hinweis angebracht zu sein, daß hier ein Mann das Wort ergreift, der nicht im Verdacht stehen kann, pro domo zu sprechen.

    Von Fritz Rene Allemann

  • Aus den Hauptstädten der Welt:

    London – mit Vulgarität gegen Teetassen

    Angefeindete Leuchtreklamen – Joan Littlewoods Kampf – Vom Dieb zum Dramatiker

    Von .edmund

  • Titelseite
  • Nach dem Knall

    Hurra für Frankreich – wirklich? Außenpolitisch scheint die französische Bombe noch keineswegs die automatische Aufnahme Frankreichs in die Spitzengruppe der Groß- und Weltmächte mit sich zu bringen.

  • SPD kapitulierte

    Nun sollte es also richtig losgehen. Außenpolitische Debatte – so stand’s auf der Tagesordnung des Bonner Parlaments. Neugierige drängten sich nach Tribünenkarten.

    Von Josef Müller-Marein

  • Offene Rechnung

    „Der Reichsführer SS erschien plötzlich bei uns zu Besuch und erkundigte sich, ob mir auch Kaffee mit Kuchen bekommen hätten.

  • Akten aus dem Osten

    Die Justizminister der Bundesländer haben am Wochenende in Wiesbaden das Angebot des Generalstaatsanwalts der Sowjetzone abgelehnt, „Belastungsmaterial“ gegen Richter und Staatsanwälte der Bundesrepublik durch einen „Bevollmächtigten“ in Ostberlin abholen zu lassen.

    Von H. D.

  • unzugeordnet
  • Minister am Ballhausplatz

    Ein Wiener Politiker reist durch Europa: Dr. Bruno Kreisky der im vergangenen Jahr österreichischer Außenminister geworden ist.

    Von Janko Musulm

  • Die gelbe Bürde des roten Zaren

    Die Fachleute für vergleichende Applausometrie haben zu New Delhi den Beifall gemessen und festgestellt: Zehnmal mehr Inder klatschten vor zwei Monaten für Amerikas Präsidenten Eisenhower als jetzt für den sowjetischen Premier-Nikita Chruschtschow.

    Von Theo Sommer

  • Aron und die Ostideologen

    Zu einem aufschlußreichen Dialog über die Gretchenfrage der Koexistenz kam es kürzlich zwischen Raymond Aron dem Soziologie-Professor der Sorbonne, zugleich Mitarbeiter des Figaro, und der Prawda.

    Von D. Z.

  • Jedem Dorf seine Sirene

    Bald wird es in der Bundesrepublik 30 000 Luftschutzsirenen geben. Im zweiten Weltkrieg kam man noch mit 11 000 aus, und das im ganzen Reichsgebiet.

    Von Robert Strubel