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Ausgabe 09/1960

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Ein Großer – menschlich
In einem der Hefte bekam der Lehrer folgendes zu lesen: „Mein Vater ist sehr berühmt. Er ist Nobelpreisträger. Die Leute halten ihn für sehr klug.
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wer...was...wo...warum...
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Der Aktionär muß wissen:
Die Hypothekenbank in Hamburg schlägt die Ausschüttung einer Dividende von 14 (12) v. H. auf das Grundkapital von 9 Mill. DM vor.
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Der Leser fragt...
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, zu welchem Zeitpunkt man im Besitz von Aktien sein muß, um in den Genuß von Dividenden, Bezugsrechten oder auch sog.
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ZU EMPFEHLEN
ES GEFÄLLT, weil hier ein enthusiastischer Fachmann (der Verfasser ist Angehöriger des renommierten Allensbacher Instituts) seine Sache mit jenem Grad von Gewissenhaftigkeit vertritt, der – weil dies hierzulande nun einmal das höchste Erstrebenswerte ist – Anspruch auf „Wissenschaftlichkeit“ erheben darf -a.
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Dresden - Berlin, retour
Ich kenne einen Rentner. Er ist über achtzig Jahre alt und wohnt bei Dresden. Er wollte seinen Bruder in Berlin besuchen – zu dessen 80.
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Mein Gedicht
Dieses Sonett ist nicht eins jener Gedichte, die ein Farbenspiel widerstrahlen, einen Laut der Natur zum Widerhall bringen, es ist nichts, das etwas aus der Sinnenwelt zurückfluten läßt, wie es doch ganz sonderlich die Funktion der edelsten lyrischen Poesie ist; aber es gibt einen Bereich des Liedes und Verses, und dieser ist jenem grundsätzlich gewiß gleichberechtigt und ebenbürtig, der einen Gedanken auf unnachahmlich deutliche Art ausformt; und ferner einen weiteren Bereich, der ein Gefühl ausdrückt – die Aufgaben und Möglichkeiten des Gedichtes sind ja unermeßlich.
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Wenn der Kreml „realistisch“ sagt...
Dreimal wird in der knapp sechs Seiten langen „Erläuterung“, die der sowjetische Botschafter Smirnow den SPD-Politikern Erich Ollenhauer und Herbert Wehner zur Berlin-Frage übergab, dem regierenden Bürgermeister Willy Brandt und seinem Magistrat von Westberlin vorgeworfen, sie seien nicht „realistisch“ genug.
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Prüfungen von gestern für Kunst von heute?
In Karlsruhe hat es einen Krach gegeben. Ein Künstler ist aus der Haut gefahren. Keine Lokalgröße, sondern ein Mann von internationalem Renommee: der Graphiker HAP Grieshaber, Professor an der Akademie der Bildenden Künste.
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ZEITMOSAIK
Auf seine Kandidatur für einen Sitz in der Académie Française verzichtete Paul Reynaud, der zur Zeit der deutschen Invasion in Frankreich als President du Conseil amtiert hatte.
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Londoner Börse
Angst vor dem Schatzkanzler
Wie auf dem Kontinent, so haben die Aktienkurse in letzter Zeit auch in England an Glanz verloren. Nachdem sie über zwei Jahre hinweg fast ohne Unterbrechung steil angestiegen waren, ist den Anlegern nun wieder einmal bewußt geworden, daß es an der Börse keinen Einbahnverkehr gibt.
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Für den Himmel ist sie nur ein Köder
Im Hamburger Deutschen Schauspielhaus ist „Der Seidene Schuh“ über die Szene gegangen. Der Münchner Gastregisseur Kurt Horwitz, der 1944 schon die deutschsprachige Erstaufführung in Zürich inszenierte, hatte Paul Claudels Welttheater noch im Einvernehmen mit dem Dichter gekürzt – die Vorstellung in Hamburg dauerte dreiunddreiviertel Stunden.
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Gespräche am Bankschalter:
Das Risiko der Volkswagenwerk-Aktien
Die Privatisierung des Volkswagenwerkes wird in absehbarer Zeit verwirklicht. Vermutlich im kommenden Jahr, noch vor den Bundestagswahlen.
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ZEITSPIEGEL
Ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes habe schon vorher von dem geplanten weihnachtlichen Sudel-Anschlag auf die Kölner Synagoge Kenntnis gehabt, behauptet das amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek.
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Die Bibel kernphysikalisch ausgelegt
In der Bibel, die offenbar auf verschiedene Weise recht haben kann, steht es im Ersten Buch Moses, Kapitel 19, so: „Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch irgend hier einen Eidam und Söhne und Töchter, und wer dir angehört in der Stadt (Sodom), den führe aus dieser Stätte.
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Locke des Stars in der Tüte
Sind Teennager „eine Erfindung interessierter Wirtschaftskreise"? Wer die „Paten" der Clubs kennt — beispielsweise die Hut, die Kosmetik, die Miederindustrie —, wird ohne Bedenken mit ja antworten.
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ZEIT-RAFFER
Für Tabakwaren sind 1959 in der Bundesrepublik 6,7 Mrd. DM (im Vorjahr 6,4) ausgegeben worden. Davon entfallen 82 v.H. auf Zigaretten.
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Nr. 9 vom 2. März 1950
Die gleiche moderne Kunst
In den letzten Monaten haben eine ganze Reihe von Kritikern die moderne Kunst dadurch verdächtig zu machen versucht, daß sie ästhetische Verhaltensweisen zu ethischen Tatsachen ummünzten.
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Kam Gott im Weltraumschiff?
Terrasse von Baalbek als Abschußrampe – Atomexplosion verwüstet Sodom und Gomorrha:
- DIE ZEIT
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Der Verrat am Pfennig
Seit es eine systematische Verkaufspsychologie gibt, ist der Ausdruck „König Kunde“ allen geläufig. Dieser zunächst für den Verkäufer als Eselsbrücke gedachte Begriff ist seinerzeit auch dem Käufer bekanntgeworden, der sich oft nur deshalb als Majestät gebärdete, um zu prüfen, ob man ihn als solche respektiere.
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Vernunft – durch Genie verklärt
Von Heine als „Raffael der Musik“ bezeichnet, von Schumann bewundert wegen der kühnen Schöpferkraft, wegen seines Fleißes und seiner Phantasie, von Mendelssohn-Bartholdy der „vollkommene Virtuose“ genannt, von Liszt und Delacroix, dem Maler, um seiner Gaben und seiner unerschöpflichen Liebenswürdigkeit als Freund verehrt, von der Schriftstellerin George Sand geliebt, verzehrte er sich in seiner eigenen Glut, ein Komet, der an Polens Himmel aufleuchtete, seine glänzende Bahn über Europa zog und bald wieder verlosch: Frederic Chopin (1810–1849).
Von Katharina Hoke
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Der Leser schreibt...
Der Jahrgang 1958 war mengenmäßig der größte des 20. Jahrhunderts im jetzigen Bundesgebiet (4,8 Millionen Hektoliter). Der 1959er erbrachte nur 10 v.
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Gibt es irgendwo Welten aus Anti-Materie?
In fast allen großen Kulturländern der Erde werden heute ebenso kostspielige wie komplizierte Apparate gebaut, von denen der Laie gewöhnlich nicht viel mehr weiß, als daß sie irgendwie „mit dem Atom“ zusammenhängen.
Von Theo Löbsack
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Der Versuchung widerstanden!
In den letzten Jahren ist es üblich geworden, die Tüchtigkeit einer Unternehmungsleitung an der Steigerung der Bilanzsumme zu messen.
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Doch der Klempner kam nicht
Der tropfende Wasserhahn im Badezimmer, die nicht mehr richtig schließende Tür, der Defekt am Lichtschalter, das undichte Haus dach – welch ärgerliche Kleinigkeiten des Alltags.
Von Sigmund Chabrowski
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Segni in Nöten
Der Beschluß der italienischen Liberalen, das Kabinett Segni nicht mehr zu unterstützen, ist nur der Anlaß der Regierungskrise in Rom.
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Juliusturm finanziert Gunst der Bürger
Auf die französische Regierung ist in den letzten Tagen und Wochen eine Welle von Lohn- und Preisforderungen zugerollt, der sie sich nicht mehr erwehren kann – wenigstens nicht so, wie es die Preisstabilität erfordern würde.
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Wie polemisiert man?
Wir erinnern uns: Paul Hühnerfeld hatte (DIE ZEIT, 5. II. 1960) Hermann Kesten vorgeworfen, er habe im Januarheft der Zeitschrift „Die Kultur“ ein Pauschalurteil über die zeitgenössische deutsche Literatur ausgeprochen – ein Verdammungsurteil.
Von Hermann Kesten
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Es geht schon los...
Die Bundesregierung hat bei der EWG-Kommission in Brüssel zwei Anträge gestellt, um den Schwierigkeiten zu begegnen, in die einige Zweige der Ernährungswirtschaft durch den Zollabbau geraten sind.
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Cocteau filmt Cocteau
In Paris uraufgeführt: „Das Testament des Orpheus“ – Ein geträumt biographisches Gedicht mit vielen Berühmten
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Gold und Flitter in Squaw Valley
Mit dem imposanten Aufwand von 2700 Sängern und 1500 Musikern, die die feierliche Hymne „These Things Shall Be“ intonierten, wurden am 18.
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Amerikanische Wirtschaftsprobleme
Investment-Trusts kauften „defensive Aktien“
Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges spielen die „Investment-Trusts“ auf dem amerikanischen Kapitalmarkt eine immer größere Rolle.
Von Rene Erbe
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Hamburg
Schüsse in der „Weltraumstille“
Der Gerdts-Prozeß in Hamburg – „Ich hatte einen Nachholbedarf an Frauen“ – Tristan erschoß Isolde
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„Es genügt nicht, Cäsar zu ermorden...“
Aus Afrikas Stämmen sollen Völker werden – Westafrikanische Reisenotizen (III)
Von Marion Gräfin Dönhoff
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Baden-Württemberg
„Sitzen müssen wir sowieso“
Blaß und mit verweinten Augen saß die 25jährige Cutterin Christa Noack auf der Anklagebank vor dem 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofes.
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Bayern
Einem sittlichen Gebot zuwider...
Der bayerische Spielbankenprozeß muß neu verhandelt werden, hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe auf die Revisionsanträge der verurteilten Bayernparteipolitiker Baumgartner, Geislhöringer und Klotz sowie des früheren CSU-Abgeordneten Michel entschieden.
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Schuß vor den Bug des Finanzministers
Kurz vor Ende des Haushaltsjahres droht Ebbe in der Kasse des Bundes. Zwar sind die Steuereingänge höher als veranschlagt; aber dennoch hat der Bund eine erneute massive Beanspruchung des Geldmarktes angemeldet.
Von W. R.
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Vor dem Furchtbaren nicht erschrecken
Tibor Dérys Leben – unter so vielen – ist ein Beispiel für jenen schrecklichen Satz des Schweizer Literarhistorikers Walter Muschg: ‚.
Von Barbara Bondy
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Die Parteien und ihr Geld
„Die Parteien wirken, bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen.
Von Th. Eschenburg
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Chruschtschow säubert
Das Parteipräsidium, das höchste Machtzentrum der Partei und des Staates, hat zur Zeit 14 Mitglieder. Theoretisch sind sie alle gleichberechtigt, in Wirklichkeit jedoch schält sich immer mehr eine Differenzierung zwischen ihnen heraus.
Von Wolfgang Leonhard
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Vom Test zur Charakter-Spionage
Graphologische Gutachten dürfen die Intimsphäre des Arbeitnehmers nicht verletzen
Von Manfred Mielke
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„Vom Ich zum Wir“
Der Unbekannte hat, noch bevor die Zonenregierung ihren Bericht über die Erfüllung des Volkswirtschaftsplans 1959 fertiggestellt hatte, einen bitteren Kommentar zu diesem Aufmarsch der Zahlen geliefert.
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Sorgen wegen der sinkenden Preise
Dr. Boden, Vorstandsvorsitzender der AEG Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft, meinte auf einer Pressebesprechung, die Aktionäre hielten es für selbstverständlich, daß die Ergebnisse Jahr für Jahr besser würden.
Von W. R.
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Bundesbank-Schuß streift die Börse
Das Hin und Her der Kurse verstärkt die Nervosität der Anleger – Chancen für die kurzfristige Spekulation
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Mit Zigarre und Rotwein – aber ohne Regiebuch
Große Schauspieler rühmen an Heinz Hilpert, der am 1. März 70 Jahre alt wird, das Einfache, Klare, Selbstverständliche
Von Felix Emmel
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Nordrhein-Westfalen
Luftkrieg in Köln
Trotz des schönen Frühlingswetters waren am 11. Februar einige Kölner Bürger, unter ihnen der Oberstadtdirektor Dr. Max Adenauer, mit dem Kölner Himmel nicht zufrieden.
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Pariser Börse
Auf Zehenspitzen zu neuen Ufern
Die Pariser Börse verfolgte in den letzten Wochen, nachdem ein Kursgleichgewicht erreicht worden war, die Haltung der angelsächsischen Börsen und der von ihnen abhängigen Plätze (besonders Amsterdam und Brüssel) besonders aufmerksam.
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Was soll die Kassenreform Neues bringen?
e) Krankengeld: je nach Familienstand 65 bis 75 v. H. des Arbeitsentgelts für die Dauer von 6 Wochen, 50 v. H. für die Zeit von der 7.
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Polens Grenze
Die Oder-Neiße-Gebiete sind für das Funktionieren des polnischen Staats- und Nationalorganismus so wesentlich, daß wir ohne sie nicht mehr existieren könnten.
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Die Umlaufsgrenze ist erreicht
Das abgelaufene Geschäftsjahr 1959 war für die Hypothekenbanken, sofern sie einigermaßen glücklich operiert haben, außerordentlich günstig.
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Rezept für Filmstars
Dominique Boschero ist der Name eines jungen Mädchens aus Paris, das von dem italienischen Filmmanager Fortini entdeckt wurde.
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Diese Süße ist schlimmer als der Tod
Indro Montanelli schrieb im „Corriere della Sera“ zu Federico Fellinis Film La dolce vita („Das süße Leben“): „Dieser Film müßte für Leute über sechzig verboten werden.
Von Carola Eckert
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Die Tragödie eines Atompazifisten
Sechzig Männer, Atomforscher und Armee-Ingenieure, haben letzte Woche in Paris ihren Lohn für die Mitarbeit an Frankreichs Bombe erhalten.
Von Robert Jungk
- Titelseite
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Ike unterm Kreuz des Südens
Fauchend schoß Anfang der Woche die Düsenmaschine des amerikanischen Präsidenten vom Flugplatz Washington steil in die Wolken.
Von Hans Gresmann
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Melsheimer schweigt
Ernst Melsheimer, seines Zeichens Generalstaatsanwalt der Zone, ist ein überaus eifriger Briefschreiber – eifrig jedenfalls immer dann, wenn es ihm darum geht, die Justiz der Bundesrepublik aufzufordern, sie möge doch einen „Beauftragten“ in die Ostberliner Archive schicken, wo so viele belastende Akten über ehemalige „Nazi-Richter“ liegen sollen.
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Adenauer fördert Antisemitismus...
In seiner großen Debatte über den Antisemitismus am 18. Februar zeigte sich der Bundestag des ernsten Gegenstandes würdig. Die Parteien hatten nur ihre Besten auf das Rednerpodium geschickt.
Von Gerd Bucerius