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Ausgabe 13/1960

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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wer....was....wo....warum...
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Unternehmungen
Für die Firma Fried. Krupp, Essen, ist das Jahr 1959 „im großen und ganzen zufriedenstellend“ verlaufen, erklärte Alfried Krupp von Bohlen und Halbach anläßlich einer Jubilarehrung.
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Der Leser fragt...
In nächster Zeit finden zahlreiche Kapitalerhöhungen statt. Da ich zwar nur ein relativ kleines, aber doch weit gestreutes Wertpapierdepot besitze, werde ich sicherlich bei vielen Papieren beziehen oder das Bezugsrecht verkaufen müssen.
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ZU EMPFEHLEN
ES GEFÄLLT, weil es ein neuartiges Nachschlagewerk ist, das Wissensbereiche und Fragen aus aller Welt umfaßt, über die man sich sonst nur mühsam und schlecht unterrichten kann; weil es praktisch ist und nicht nur genaue Zahlen, sondern, wo möglich und nötig, auch Adressen mitliefert.
- Wissen
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Zwei Fronten im Kabinett
Über den Vorschlag Hallsteins, genauer: der Kommission der EWG, den Zollabbau innerhalb der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft zu beschleunigen, gehen die Ansichten im Kabinett stark auseinander.
Von Robert Strobel
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Bittere Deutschland-Bilanz
Genau ein Jahr nach seiner Geburt hat die SPD ihren Deutschland-Plan vom März 1959 wieder zu Grabe getragen. Herbert Wehner selber, der geistige Vater dieses unglücklichen Kindes, hat dem Entwurf für eine stufenweise Wiedervereinigung die Grabrede gehalten.
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Ein vorsorgliches Veto?
Das Wort, daß man sein Pulver trocken halten müsse, könnte in Berlin erfunden sein. So wurde Bundeskanzler Adenauers Anregung, eine Volksabstimmung in Berlin noch vor der Gipfelkonferenz zu veranstalten, in Berlin selbst mit einer Art verdutzter Höflichkeit aufgenommen.
Von Thilo Koch
- DIE ZEIT
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Autos damals
Der Kraftfahrzeughandel in Westdeutschland wirbt wieder um seine Kunden. Neben neuen Wagen werden nun auch gebrauchte Fahrzeuge angeboten.
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Ich wollte nur Strümpfe kaufen...
Beinahe wäre ich Spielzeugverkäufer geworden, und ich wollte doch nur ein Paar Strümpfe kaufen. Macy’s, „das größte Warenhaus der Welt“, hatte billige Socken angeboten.
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Nicht besser, aber gut
Die Heraufsetzung der Dividende um 1 auf 10 (9) v. H. bei der Hüttenwerke Siegerland AG, Siegen, muß bei einem ersten flüchtigen Blick auf die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres zunächst überraschen; denn die Stahlflaute hat bei diesem größten westdeutschen Feinblecherzeuger einen bemerkenswert starken Niederschlag gefunden.
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Hamburg
Sammelplatz der Hoffnungslosen
Wohnwagenplatz in Rothenburgsort – Dreieinhalb Quadratmeter für vier Menschen
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Begriffs-Verwechslung
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Londoner Börse
Etwas mildere Frühlings-Laune
Nach siebenwöchiger Baisse haben sich Londons Aktienwerte in den vergangenen 10 Tagen überraschend gut erholt, Waren sie bis zum 10.
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Blick auf das Gaspedal
In Frankreich hat der EWG-Beschleunigungsplan nur ein schwaches Echo ausgelöst. Die amtlichen Kreise hüllen sich in verlegenes Schweigen, da die Idee einer Beschleunigung des Zollabbaus und des Übergangs zum gemeinsamen Außentarif der „Sechs“ vor Monaten vom seinerzeitigen französischen Finanzminister Pinay in die Diskussion geworfen worden ist.
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Pariser Börse
Afrika wirft Schatten
Das Kursniveau hat,sich bei geringen Umsätzen gehalten. Alle Versuche der Makler, die Kundschaft wieder am Börsengeschäft zu interessieren, sind vergeblich geblieben.
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Bayern
Die Rivalen trafen sich beim Starkbier
Die Münchner wählen am Sonntag ihren neuen Oberbürgermeister. Der 72 Jahre alte Thomas Wimmer (SPD), der seit Kriegsende als Bürgermeister und Oberbürgermeister die Geschicke der bayerischen Landeshauptstadt wacker und redlich leitete, kandidiert bei den Kommunalwahlen nicht mehr.
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Der Preis für die falsche Lohnpolitik
Die neuen Tarifabmachungen im öffentlichen Dienst haben Verwirrung in die Reihen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer gebracht.
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Drang nach dem Norden
Die Ursachen des plötzlichen Umschwungs am Kapitalmarkt im Jahr 1959 sind zumeist das beherrschende Thema in den Geschäftsberichten der privaten Realkreditinstitute.
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Monsieur K. in Paris
Er ist also eingetroffen, der ersehnte, der gefürchtete Gast aus Moskau, den man in Paris nach amerikanischem Beispiel den Herrn K.
Von J. Müller-Marein
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Der Rohstoff zum Werther
Seine „unablenkbare Richtung ist, dem Wirklichen eine poetische Gestalt zu geben; die Andern suchen das sogenannte Poetische zu verwirklichen.
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Nur mit der Musik haperte es
Intendant Rolf Liebermann mit einem vielversprechenden Hamburger Programm Karl Birger Blomdahls „Aniara“ – eine Bravour-Inszenierung des Regisseurs Günther Rennert
Von Johannes Jacobi
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Bundesrepublik „nicht existent“
Ein Tscheche redigiert das Telephonbuch von Guinea – Perfekte östliche Invasions-Technik
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Mein Gedicht
Auf die Frage nach „meinem Gedicht“ habe ich mich zu prüfen, warum mich vornehmlich jene Verse treffen, die vom Wasser sprechen, vom Fluß, vom Meer, vom Kahn, vom Schiff.
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Niederlage – aber für wen?
Im Trubel des Chruschtschow-Besuches droh: unterzugehen was zu normalen Zeiten wohl recht viel Lärm verursacht hätte: nämlich die Weigerung de Gaulles, die von der Mehrheit der Abgeordneten verlangte außerordentliche Sitzung der Kammer über die Not der Bauern einzuberufen Die Vertreter der Opposition auf der Linken unc der Rechten und auch einige Persönlichkeiten, die bisher mit der V.
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Als wär’s ein Stück von mir...
Als vor acht Jahren der inzwischen verstorbene Freiherr von Rechenberg im Bundestag für eine maximale Lastzug-Länge von 15 m plädierte, war es Bundesverkehrsminister Seebohm der ihn in die Schranken verwies.
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Das sonderbare Ehepaar Nelly und Heinrich Mann
Zehn Jahre nach dem Tode des Schriftstellers beginnt sich jetzt eine Legende zu bilden, die zurückgewiesen werden muß
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Haarspalter gegen AEG
Der Entschluß der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG), Berlin/Frankfurt, für das Geschäftsjahr 1958/59 unverändert 12 v.
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Die es angeht, hören nicht hin
Ein Fest der leeren Bänke – Selbstgenuß der Gelehrsamkeit – Die dritte Tagung der Deutschen Gesellschaft für Film- und Fernsehforschung in München
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Eine freche Partie
Fernab von anderen Kämpfen tobt seit dem 15. März in Moskau ein Kampf, in dem Russe gegen Russe steht: die Schachweltmeisterschaft.
Von Martin Beheim-Schwarzbach
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Rätselraten um Guinea
Hat Guineas Staatspräsident Sekou Touré Botschafter mit der „DDR“ ausgetauscht? Touré verneint es. Bonn schenkt dem keinen rechten Glauben.
Von Thilo Koch
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ZEITMOSAIK
Dieses Buch kommt über die Grenze, die wir nicht anerkennen und die es doch mit jedem Tage mehr gibt, nicht ganz ohne Schuld des westdeutschen Einzelnen, der vor lauter Mitleid die Augen und die Ohren zuhält.
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Northcote C. Parkinson:
... und alles von unserem Geld
Die Verschwendung des Staates – Dem Bürokraten bleibt nur die Wahl zwischen Zynismus und Selbstbetrug (IV)
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Thyssen-Kurse wurden schmackhaft gemacht
Die Käufer gaben zeitweise ihre Zurückhaltung auf Dennoch: Bezugsrechte belasten das Börsengeschäft
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Strategie der Bevölkerungszahlen
Der süd- und südostasiatische Raum – Bevölkerungs-Explosion und Wirtsehafts-Stägnation
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Reichstagsbrand im Zerrspiegel
Das Geheimnis des Reichstagsbrandes ist noch nicht gelüftet – auch nicht durch die Spiegel-Serie des Oberregierungsrates Fritz Tobias.
Von Hans Bernd Gisevius
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Schmutz-Vorschrift
Wasser wird seit urdenklichen Zeiten zu Reinigungszwecken verwendet. Im allgemeinen kommt Leitungswasser in Frage, das meist in kaltem Zustand verwendet wird.
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Staatspreise für Kunst
Wieder Kunstpreise — in Berlin und Hamburg. Kunstpreise des Staates sind doch fast eine Paradoxie (und zuweilen, wie vor kurzem in Bremen, wo Günter Grass den Literaturpreis nur beinahe bekommen hätte, ist das Paradoxon deutlich zutage getreten).
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Hübsche Jubiläumsgaben ...
Mit 18 v. H. Gesamtausschüttung für 1959 liegt die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, München, an der Spitze der Banken.
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Berlin
Immer noch: Fall Dlouhy
Der tschechische Oberleutnant Jaroslaw Dlouhy, den die Westberliner Fremdenpolizei im September 1959 in die CSR abschob (siehe DIE ZEIT Nr.
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Schleswig-Holstein
Sechs Schläge zuviel
Die Polizei ist mit einem Urteil des Flensburger Schöffengerichts unzufrieden – einem Urteil, das zwei Polizeihauptwachtmeister aus der Grenzstadt wegen Körperverletzung im Amt zu einer Gefängnisstrafe von je drei Monaten verdonnerte.
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Niedersachsen
Im Hubschrauber
pk, Hannover Der Brief beginnt mit einer „Warnung“ an alle Zivilisten, die nähere Beziehungen zu höheden Offizieren der Luftwaffe haben.
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Gespräche am Bankschalter:
Was ist mit den Bezugsrechten los?
Der Bezugsrechthandel beim Hüttenwerk Oberhausen hat einen kräftigen Druck auf die Aktienkurse der Gesellschaft ausgeübt. Bei Thyssen gab es bereits vor der Bezugsrechtnotierung empfindliche Verluste und auch bei anderen Gesellschaften, die jetzt ihr Kapital erhöhen wollen, sind überdurchschnittliche Kursrückgänge eingetreten.
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Internationales Wiesbaden...
„Aquis Mattiacis“ steht in großen Leitern hoch über den Säulen des Kurhaus-Portals in Wiesbaden. Diese Mattiaker, denen man die „Wasser“, nämlich die Heilquellen, zurechnete, waren schon da, als die Römer kamen.
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Bum-über–bum–alles–bum!
Nigeria ist auf der Suche nach einer Nationalhymne. Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben. Das Thema wurde von der gesetzgebenden Versammlung des jungen Staates so formuliert: Die Hymne soll die nigerische Seele ausdrücken, soll den energischen Rhythmus des Schrittes der Jäger haben und die Tugenden des nigerischen Volkes preisen.
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Schultheiss ohne Großaktionär
Die Schultheiss-Brauerei AG, Berlin, unter deren Konzerndach außer drei Berliner Beteiligungen auch die Dortmunder Bergmann-Brauerei GmbH und die Aktienbrauerei Feldschlößchen, Minden (Westf.
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Der Freund des Kanzlers
Robert Pferdmenges, der große alte Mann der deutschen Wirtschaft, wird 80 Jahre alt
Von G. B.
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ZEITSPIEGEL
Chruschtschows Krankheit und die dadurch verursachte Verschiebung seines Besuchs kommen Frankreich auf rund 2 Millionen Neue Francs zu stehen.
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Hessen
Auf der Flucht erschossen ...
Ein Polizist, der schießt und dabei auch sein Ziel trifft – das scheint es nur im Kriminalroman zu geben. Zwischen Zielen und Treffen ist ein großer Unterschied – auch bei der Polizei.
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Gegen jede Art von Einseitigkeit
Die Frühjahrsausstellung im Kunstverein Hannover ist immer Vorspiel und Auftakt der überlokalen deutschen Kunstausstellungen.
Von Gottfried Selb
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Essener Aktien-Brauerei mit Zusatz-Aktien
Daß der hohe Kurs von über 1400 v. H. bei der Essener Aktien-Brauerei Carl Funke AG, Essen, berechtigt war, zeigt der Geschäftsbericht für 1958/59 (30.
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CONAKRY:
„DDR-Botschafter“ im Villen-Versteck
In der heißen Hauptstadt der Republik Guinea bleiben alle, die etwas zu sagen haben, unbeirrt dabei: Guinea hat keine diplomatischen Beziehungen zur „DDR“ aufgenommen.
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ZEIT-RAFFER
Die bundeseigene Bergwerksgesellschaft Hibernia AG hat sich nunmehr auch entschlossen, ihren Tribut an die Strukturwandlungen auf dem westdeutschen Brennstoffmarkt zu entrichten.
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Die Brücke vom Abendland zum Morgenland
Die Älteren von uns erinnern sich noch genau an das Schlagwort von den „balkanesischen Zuständen“. Es gab eine Zeit – und sie war eigentlich erst vor knapp zwanzig Jahren zu Ende – da galten dem Mittel- und Westeuropäer alle Landstriche östlich und südlich Wiens als Bezirke, in denen liebenswürdiges Chaos und ehe heitere, sonnenbeschienene Anarchie herrschten.
Von Paul Hiihnerfeld
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Der Wiesbadener Frühling Die große Verwandlung kommt...
Der Frühling ist ein Ereignis – nicht nur ein Spiel der Gefühle, das dichterische Freiheiten aller Art herausfordert. Dies wahrhaft internationale Ereignis, das sich im Gegensatz zu den daran geknüpften poetischen Kommentaren sachlicher Nachprüfung durchaus zugänglich zeigt, ist in diesem Jahre bereits am 20.
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MARION GRÄFIN DÖNHOFF:
Nicht herausekeln lassen!
Wer Afrika im Jahre 1960 bereist und sich der Bedeutung bewußt ist, die diesem im alten politischen Kräftespiel neu aufgetauchten Kontinent zukommt, der wird die Frage, ob die Bundesrepublik die diplomatischen Beziehungen mit Guinea abbrechen soll oder nicht, anders beurteilen, als wenn er zu Hause geblieben wäre.
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Philips profitiert vom wachsenden Wohlstand
Als „Markstein“ in der Geschichte des Konzerns bezeichnet der Vorstand der N. V. Philips’ Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Holland), daß 1959 der Umsatz nach einer Steigerung um 16 v.
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BONN:
Wer lügt?
Einer von beiden lügt: Ulbricht oder Sekou Touré. Ulbricht läßt durch Presse und Rundfunk verbreiten, der guinesische Botschafter in Moskau sei nun auch in Ostberlin akkreditiert; er habe dort sein Beglaubigungsschreiben überreicht.
Von Robert Strobel
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Ulbricht wollte eine Tarn-Partei gründen
Ist es richtig, in Westdeutschland eine neue Partei zu schaffen? Ich spreche dies ganz offen aus, damit wir uns verstehen ..
Von Wolfgang Leonhard
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Heini Gewehr kann das Geheimnis lüften
Sprechen wir lieber davon, wie Göring reagierte, als ich vor dem Nürnberger Gerichtshof über den Reichstagsbrand aussagte. Ich hatte damals erklärt, daß außer dem ermordeten Gestapohäftling Rall auch alle übrigen Teilnehmer jenes SA-Sonderkommandos, das durch den unterirdischen Gang in den Reichstag eindrang und dort den Brand legte, am 30.
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Schwarz auf Weiß
Der amerikanische Schriftsteller John Howard veränderte sein Äußeres so kunstgerecht, daß er sechs Wochen lang als Neger unter Negern leben konnte.
Von G. G.
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Can-Can aus USA
Nikita Chruschtschow, Rußlands führender Filmkritiker, hätte sich über den Hollywoodfilm „Can-Can“ nicht grimmiger auslassen können als die „New York Times“.
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OSTBERLIN:
Ein Eigentor
Der greise und kranke Wilhelm Pieck selbst war aufgeboten worden, um das Sektglas vor den Fernsehkameras zu heben. Entgegennahme des Beglaubigungsschreibens, Antrittsrede des Botschafters Dr.
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Des Romans neue Kleider
Wir haben ja, dem Himmel sei Dank, wieder eine neue literarische Mode, eine Schule, besser gesagt – mit Chefideologen, Vertretern und Anhängern.
Von Barbara Bondy
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Wieder Boden unter den Füßen
Während vor einem Jahr die durch Organschaft gewährte Dividendengarantie der August Thyssen-Hütte AG ein einseitig gutes Geschäft für die freien Aktionäre der Deutsche Edelstahlwerke AG, Krefeld, war, dürfte der Abschluß des Geschäftsjahres 1958/59 diesmal auch die gewinn- und verlustübernehmende Muttergesellschaft zufriedengestellt haben.
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Der Kanzler unterm Sonnenbanner
Achttausend Kilometer sind es von der Westküste der Vereinigten Staaten bis zu jener Sichel vulkanischer Inseln, die dem asiatischen Festland vorgelagert ist – Japan.
Von Hans Gresmann
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Kurze Krise
Als Bundesverkehrsminister Seebohm in der vorigen Woche mit seinem Rücktritt und sein Fraktionskollege Schneider (Bremerhaven) sogar mit dem Koalitionsbruch drohten, da gab es, was selten vorkommt, zwei Kabinettssitzungen an einem Tag und bei der CDU viel Ärger über Schneider.
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Aktien für kinderreiche Familien
Zwar nicht unbedingt ideal, aber doch praktikabel – so wird im Bundesschatzministerium das Volkswagenwerk-Privatisierungsgesetz kommentiert, das am Ende seines langen parlamentarischen Leidensweges angelangt zu sein scheint.
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Wie lebt man mit den Dämonen?
Künstler haben, wie jedermann weiß, ihre Dämonen. Andere mögen den Teufel im Leib haben oder den Schalk im Nacken oder den Alp auf der Brust – aber der Dämon ist es, der den Künstler zum Künstler macht; mit dem er nachts in freudloser Mansarde ringt; der ihn zwingt, „Welt zum Range von Dichtung zu verdichten“, wie es so wahr heißt; es ist der Dämon, der drohend und flammenden Blicks hinter ihm steht, wenn er in diesen seinen Kompressionen „die Wirklichkeit in gültiger Weise bewältigt“, wenn er sie so lange ballt, bis der „Mensch mehr Mensch“ ist, wenn er „dem Leben einen Spiegel vorhält“ und der schnöden „Gesellschaft ins Gesicht schlägt“ – an all diesem Treiben ist der Dämon beteiligt.
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Ein Streit wird chronisch
Die Reisenden in Sachen Kohle sind gut beschäftigt, und sie werden es vermutlich noch eine ganze Weile sein. Seit der Ruhrbergbau im Dezember vorigen Jahres bei der Hohen Behörde seinen Antrag auf Errichtung eines einheitlichen Kohlenverkaufs gestellt hat, werden pausenlos Argumente und Gegenargumente in Essen, Bonn und Luxemburg gesammelt – und zuweilen auch ausgetauscht.
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Ein roh, gewaltsam Handwerk
Das soll um so anerkennender hervorgehoben werden – die achte Auflage liegt vor –, als die ersten Auflagen von 1938 an zu viele Konzessionen an jene Jahre machen mußten und besser unterblieben wären.
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Der „Kleine Kreml“ in Bünde
Heimliche Koexistenz mit der sowjetischen Militärmission – Geschäfte bei Wodka und Kaviar
Von Heinz Studcmann