Afrikas Dank an Präsident de Gaulle
Für Frankreich und General de Gaulle, der der UN Vollversammlung fernblieb, gestaltete sich die Aufnahme der ehemaligen französischen Kolonien Afrikas in die UN zu einem rechten Triumph. Jeder einzelne Vertreter der elf neuen nunmehr selbständigen Staaten pries in seiner Rede vor der Generalversammlung Hilfe uncj Großzügigkeit der einstigen Kolonialmacht, die Chruschtschow in dem gleichen Saal nicht müd4 wird zu schmähen i Als erster Redner trat Charles Okala, Außen minister von Kamerun, auf und wandte sich gegen| den ideologischen Neokolonialismus, der den; schwarzen Menschen zur Nummer in einer Masse" machen wolle und der danach trachte, den, Geist der afrikanischen Gemeinschaft durch eine Auffassung zu ersetzen, die weder etwas mit der Vergangenheit noch mit der Ideenwelt Afrikas zu tun habe.
sprach Frankreich „die Verehrung aus, die es legitimerweise erwarten, dürfe".
kas, zitierte ein heimisches Sprichwort: „Stoße minister von Niger, richtete seinen Dank im be sonderen an General de Gaulle, der die friedliche Entwicklung aus dem kolonialen Status zur internationalen Souveränität ermöglicht habe. daß während der. Entwicklung, die sein Vorredner beschrieb, „in keinem Moment die Freundschaft zwischen Frankreich und dem Tschad gelitte habe".
Die Vertreter von Dahomey und Obervolta verglichen die Beziehungen zwischen Frankreich und ihren Ländern mit den Beziehungen von Vater und Sohn — auch sie dankten speziell General de Gaulle. D ff 4
- Datum 30.09.1960 - 07:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 30.9.1960 Nr. 40
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