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Ausgabe 40/1960

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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wer....was....wo....warum...
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Der Leser fragt...
In Ihrer Ausgabe vom 16. September 1960 beantworten Sie eine Leser-Frage über die Aussichten der DEA-Aktien. Ihre Ausführungen dürften im allgemeinen zutreffend sein.
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Zu empfehlen
„Lieder der Welt“ – Eine Sammlung von Texten und Musikbeispielen, Band 1: „Lieder Zentral- und Westafrikas“ (herausgegeben von Boris Konietzko); Band 2: „Türkei“ (herausgegeben von Ruth Michaelis); Band 3: „Lappland“ (herausgegeben von Samuli Aikio und Robert Crottet); 26 weitere Bände in Vorbereitung; Christian Wegner Verlag, Hamburg; pro Band 32 S.
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Ein trojanisches Pferd und 16 Atomschläge
Mir war gar nicht wohl in meiner Haut. Immer wenn ich in den Rückspiegel meines Wagens blickte, sah ich nur eine rollende Panzerkette.
Von Heinz Michaels
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Abschied von Marx
Der Kreml hat stillschweigend einen entscheidenden Bestandteil des Marxismus revidiert. Die Marxsche Lehre von der „zunehmenden Verelendung im Kapitalismus“ ist gestrichen.
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Verfahren Oberländer
Die Bonner Staatsanwaltschaft hat nach etwa einjähriger, gründlicher Untersuchung das Ermittlungsverfahren gegen den früheren Bundesvertriebenenminister Professor Oberländer wegen dessen angeblicher Mitbeteiligung an Massentötungen in Lemberg im Sommer 1941 eingestellt.
Von R. S.
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Raoul Salan, der „Chinese“
Meine Freunde! Ich rufe euch zu: Vive la France! Vive l’ Algerie française!“ Er erhebt seinen Arm, grüßt und dreht sich um. Unter dem blauen Himmel von Algier steht General Salan vor einer erregten Volksmasse.
Von Sigfrid Dinser
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Hauptangriffsziel: Willy Brandt
Schor einige Tage vor Beginn des traditionellen Jahrestreffens der jungen Mannschaft der CDU hatte ihr Vorsitzender, der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr.
Von "
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Hat das Arbeitsamt noch Arbeit?
Angeregt durch Parkinson, besuchte unser Korrespondent verschiedene Arbeitsämter
Von Heinz Stuckmann
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Es bleibt bei Schuld und Sühne
Die große Strafrechtsreform ist jetzt in ein entscheidendes Stadium eingetreten. Die Absichten, Möglichkeiten und Grenzen dieser vieldiskutierten Reform zeigt im folgenden der Hamburger Generalstaatsanwalt E.
Von Ernst Buchholz
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Afrikas Dank an Präsident de Gaulle
Für Frankreich und General de Gaulle, der der UN-Vollversammlung fernblieb, gestaltete sich die Aufnahme der ehemaligen französischen Kolonien Afrikas in die UN zu einem rechten Triumph.
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Die Krise in Laos
Revolutionen mögen im Kongo turbulenter, in Kuba blutiger, bei Kommunisten ideologisch fundierter sein, nirgends aber scheinen sie besser zu gedeihen als im hinterindischen Königreich Laos.
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Das Land unserer Väter
„An Euer Ohr drang das Echo der Drohung, die ein feindseliger Mensch im fernen Westen in seinem Hochmut und im Vertrauen auf seine Macht gegen das Land unserer Väter und unsere Freiheit geschleudert hat.
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Vor Beginn der Vollversammlung ...
10 Uhr 10: Polizeisergeant Ralph Dracon bindet sein Pferd „Augustus“ von einer der Holzbarrieren los, mit denen die First Avenue und das UNO-Gebäude am East River gegen Demonstranten gesichert sind.
Von Egon Vacek
- Wirtschaft
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Kontroversen auf der Tagung des Vereins für Socialpolitik
Wissenschaft braucht noch nicht zu kapitulieren
Keine „Patentlösung” für die Konzentrationsfrage – aber immerhin Möglichkeiten der Einflußnahme
Von Erwin Topf
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Kanada sucht Exportmärkte
Die Bundesrepublik ist nach und nach zu einem wichtigen Kunden für Kanada geworden. Um so aufmerksamer verfolgen kanadische Geschäftsleute und Regierungsstellen das Entstehen des Gemeinsamen Marktes in Europa und alle Anzeichen, die über das weitere Schicksal des deutsch-kanadischen Handels Aufschluß geben könnten.
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Das gehört der Vergangenheit an
Darum und derweilen aber vollzieht sich nun auch – am sichtbarsten in England – eine Unterwühlung des Eigentums im Innern. Eigentum – das hatte einmal die Bedeutung, daß der Eigentümer sein Eigenleben führen, eine Familie gründen und mit Sicherheit sein Vermögen Kindern und Kindeskindern hinterlassen konnte.
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Die Träger der Macht
Je weniger aber der Großeigentümer, der Besitzer eines Mehrheitspakets, der Verwalter einer Aktienmehrheit noch die Aktiengesellschaft als „sein“ Eigentum, sein privates Eigentum ansehen kann, mit dem sich nach Belieben schalten und walten, das sich gebrauchen und mißbrauchen läßt, um so dringlicher wird die Frage, wer dann eigentlich in den Mammutunternehmungen die Macht in Händen hat und wer die Träger der Macht bestellt.
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Der Leser schreibt...
Die deutsche Umsatzsteuer wird bekanntlich auf jeder Stufe des Wirtschaftsablaufs erhoben; sie ist als Mehrphasenumsatzsteuer sowohl vom Erzeuger als auch vom Großhandel und Einzelhandel zu zahlen.
Von Kurt Riechers, Braunschweig
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Diskussion um die Aufwertung der D-Mark
Das Interesse der Gesamtwirtschaft
Die Meinung eines Bankfachmannes: Verzicht auf Aufwertung bedeutet weitere Subventionierung der Ausfuhr
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Londoner Börse
In guter Hoffnung
Auf den Londoner Aktienmärkten wurde die unregelmäßig aufwärtsgehende Tendenz, mit freundlichem und starkem Grundton, beibehalten.
Von D. Seh.
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Soziologische Aspekte der Konzentration (II)
Die Unterwühlung des Eigentums
Wahrscheinlich ist es den Mitlebenden selten bewußt, wenn sich eine Wandlung der Eigentumsvorstellung vollzieht, und noch weniger, wenn und daß sie selbst zu dieser Wandlung beitragen.
Von Edgar Salin
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Angst vor der Währungsreform
Die jugoslawische Bevölkerung sieht dem Jahresbeginn 1961 mit gemischten Gefühlen entgegen
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Gerling mit guten Dividenden
Die beiden zum 30. Juni bilanzierenden Gesellschaften der Gerling-Rückversicherungsgruppe legten jetzt ihre Berichte für das Geschäftsjahr 1959/1960 vor.
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Monopole hüben und drüben
Auf der Jahrestagung der Deutschen Handelsvereinigung SPAR wurde die Nachfragemacht der freiwilligen Zusammenschlüsse als eines der aktuellsten wirtschaftspolitischen Themen bezeichnet.
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Automobile aus EWG und EFTA
Die Preisrelationen werden sich stark verändern – wenn kein „Brückenschlag“ erfolgt
Von Jacques Stohler
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Zeitraffer
Der Kampf zwischen den Automobilerzeugern um den Absatz hat auch in der Schweiz schärfere Formen angenommen. Die Schweizer Vertreter der tschechoslowakischen Skoda-Werke bieten den Käufern eines Wagens eine Gratis-Flugreise nach Prag und einen Aufenthalt in der Tschechoslowakei an.
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Eine Angestellten-Ideologie gibt es nicht
Auch die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft wird sie nicht formulieren können
Von Wolfgang Krüger
- Wissen
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Ein Köder für die Länder
Der Bundeskanzler und sein ebenso kampfesfroher Innenminister haben im Fernsehstreit mit den Ländern einen bedeutsamen Erfolg errungen.
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Olympiade der Politiker
Dem amerikanischen Präsidenten unterlief in seiner Rede, dem ersten Höhepunkt der Vollversammlung, ein symptomatisches Versprechen: Er verwechselte „United Nations“ und „United States“.
Von Thilo Koch
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Duell vor 60 Millionen
Selbst Marylin Monroes provozierende Aufforderung in New York „Let’s make love zog am Abend des 27. September nicht mehr: am Broadway blieb jeder zweite Theaterstuhl frei.
Von Egon Vacek
- DIE ZEIT
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Ein Blick – ein Druck – ein Photo
Zum zehnten Male findet in Köln die Internationale Photo- und Kino-Ausstellung, die „photokina“, statt. Die Zahl der Neuheiten hält sich diesmal in Grenzen, dargeboten werden vor allem die verbesserten Errungenschaften des Vorjahres, allem voran die „automatische Kamera“.
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Ich-Verdoppelung per Kamera
Jener Mensch, der tief über eine spiegelnde Pfütze gebeugt zum erstenmal sah, daß er sich selbst anguckte, muß sehr gestaunt haben.
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Oda Schaefer:
Das Einhorn
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Chruschtschow rüttelt an der UNO
In New York begann die größte und gefürchtetste Vollversammlung aller Zeiten. Chruschtschow reagierte auf die Kongo-Niederlage und die UN-Gläubigkeit der neuen afrikanischen Staaten mit der Forderung, den UNO-Generalsekretär durch einen dreiköpfigen Exekutivausschuß zu ersetzen, der aus je einem Vertreter des Westens, des Ostens und der neutralen Staaten gebildet werden solle.
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Zeitmosaik
Zu den zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, die in der Frankfurter Buchmesse Anlaß genug für besondere Bemühungen sahen, gehörte die wohl berühmteste literarische Zeitschrift der Welt: das Times Literary Supplement.
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Kleiner Mann im „kleinen“ Weltkrieg
Heinz Rühmann als „Der brave Soldat Schwejk“ – Tragische Figur von großer Lustigkeit
Von Rene Drommert
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Pariser Börse
Interesse für Erdölwerte
Nach den lebhaften Kurssteigerungen der letzten Monate scheint die Börse eine Konsolidierung anzustreben. Darin dürfte sich in den nächsten Wochen kaum etwas ändern.
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Ein Denkmal
Der Steinhaufen neben der Straße von Hamburg nach Berlin am Dorfausgang von Neu Gülze im mecklenburgischen Kreis Hagenow ist keineswegs ein zufälliges Sammelsurium von Feldsteinen, wie man annehmen könnte.
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Brief der Woche
Mit diebischem Vergnügen habe ich den „scharfen Protest“ des Bundesführers des Verbandes der Werbemanager, Bonn, gegen einen Herrn Robert Neumann gelesen, der „wahrscheinlich irgendwo in einer kleinen Klipp-Werbeagentur mühsam sein Leben mit dem Anpreisen von Pfennig-Artikeln fristet“.
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Fünf Frauen im Krieg
Deutsche und jugoslawische Männer toben im Balkan-Krieg herum, und fünf jugoslawische Frauen wissen nicht recht, weshalb. So geraten sie mit dem patriotischen Ehrenkodex in Konflikt, als sie sich alle an denselben deutschen Besatzungscasanova verlieren.
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Filme der Woche
Zorniges Schweigen (England). Ein Nonkonformist revoltiert gegen die dumpfe Masse. Er stellt sich einer machtwütenden Gewerkschaftszentrale und wird fast zugrunde gerichtet.
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Aus Leipziger Sicht
Das Vertrauen in die fruchtbare Vielfalt der Arbeitsweisen ist nicht eben die erste Tugend der deutschen Literaturwissenschaft.
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Ich knipse für die Erinnerung
Vor vier Jahren und zwei Wochen haben wir unseren Photoapparat – kurz: den „Apparat“, nicht die „Kamera“ – erworben, weil wir ein Kind gekriegt hatten, das uns so hübsch, so originell, so eigentümlich, so besonders erschien, daß wir unsere Erinnerung an solches Erleben mit Bildern zu unterstützen fest entschlossen waren.
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Zeitspiegel
„Es gibt keine europäische Großmacht mehr. Wir können die christlich-humanistische Kultur Europas nur retten, wenn die europäischen Länder zusammenhalten und fest zusammengehen mit den Vereinigten Staaten.
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Börsen sehen auf die UNO
In den letzten Tagen war man in den Börsensälen wieder „unter sich“. Die deutsche Bankenkundschaft, soweit es sich um Daueranleger handelt, hat sich durch die teilweise beträchtlichen Kursschwankungen bei den Aktien nicht beunruhigen lassen, um so weniger natürlich, als sich immer wieder zeigte, daß an schwachen Tagen die Rückkaufsneigung des Berufshandels recht beträchtlich wurde und auch Teile des Auslandes auf Basis der niedrigen Kurse wieder „einstiegen“.
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Afrikaner, die nie einen Löwen sahen
II. Was wird aus den Wildtieren Afrikas? – Pflege und richtige Nutzung sind wichtig – Ruf an die UNESCO
Von Bernhard Grzimek
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Die Vermögens-Zusammenballung läßt sich abbremsen
Damit wäre, soweit es in solch gedrängter Form überhaupt möglich ist, das Fazit aus den Verhandlungen gezogen, die von der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften – dem alten „Verein für Socialpolitik“ – auf der diesjährigen Tagung in Bad Kissingen zum Thema „Konzentration“ veranstaltet worden sind.
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Kesse „Liebesspiele“
Über die „Liebesspiele“ kann man nicht etwa – wie Alfred Polgar über das französische Konversationsstück – sagen: „Nichts, aber in Seidenpapier“.
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Der friedliche Wettbewerb
Ich glaube, wir im Westen sollten nicht in die Fehler der Vergangenheit fallen, politisch nur für den Augenblick zu planen. Die Kommunisten haben Zeit, sie planen nicht nur für die Zukunft, sondern sie leben schon in der Zukunft.
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Schwarz am Zug
Auf die etwas beunruhigende Nachricht hin, unter den Zimmervermieterinnen der Bundeshauptstadt herrschten Rassenvorurteile, habe ich neulich eine Probe aufs Exempel gemacht.
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Gespräche am Bankschalter:
Alle Bewertungsmethoden sind nur Hilfsmittel
Seit es eine Börse, seit es Aktien gibt, sucht man nach zuverlässigen Maßstäben, mit denen sich der „echte“ Börsenkurs berechnen läßt.
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Groß-Reinemachen
Dem allgemeinen Kehraus, den Oberst Mobutu im Kongo veranstaltet hat, sind auch zwei geheimnisvolle Persönlichkeiten zum Opfer gefallen, Lumumbas nächste Berater: Ein Weißer, der sich Serge Michel nannte (Inhaber eines Nansen-Passes), seit einigen Jahren in Tunis wohnhaft, wo Lumumba ihn auf der Rückreise von New York traf, mitnahm und zu seinem Pressechef machte.
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Mein Gedicht
Auf einer Wanderung
Für mich gibt es so viele Lieblingsgedichte wie Lieblingslieder oder dito Komponisten. Fragt man einen Liedersänger darum, so muß der notwendig in arge Schwierigkeiten geraten.
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Erich Kästners Ehrung
Taucht in einer Versammlung von Eltern und Erziehern der Name Kästner auf, so gibt es sofort zwei Lager: Die einen berichten, daß die schon in ihrer Jugend zerlesenen Exemplare seiner Kinderromane daheim auf dem Bücherbord auf die nächste Generation warten.
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Ohne Sorgen in die Freiheit
Am 1. Oktober wird wieder ein afrikanischer Staat unabhängig. „Na, wenn schon“, wird der geneigte Leser denken und sich erinnern, daß es im August acht Staaten waren.
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Kegeln politisch
In Ihrem Artikel wird der Splitter im Auge des anderen beschrieben, der Balken im eigener jedoch nicht gesehen. Lang und breit lassen Sie sich über Ihre Bemühungen aus, Strafanzeige zu stellen.
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Selbständigkeit keine Gefahr
Im Albert-Nationalpark des ehemals belgischen Kongo, der unmittelbar an den König-Elizabeth-Nationalpark des britischen Uganda anschließt, haben die afrikanischen Wildwarte, nachdem die Kongo-Republik selbständig geworden war, ihre Arbeit weitergetan, auch, nachdem ihre belgischen Chefs abgereist waren.
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Nr. 40 vom 5. Oktober 1950
Diximus
Die Presse darf, sie soll und muß heute darüber schreiben – über sich selbst. Beileibe nicht, um sich zu verteidigen, nicht um pro domo zu reden, sondern einzig und allein, weil die Presse eine Angelegenheit der Öffentlichkeit ist! Noch stets, wenn die Presse geniert wurde, ist die Öffentlichkeit geniert worden; noch stets war Aufhebung der Pressefreiheit das Ende der Demokratie und Anfang der Gewaltherrschaft.
- Kultur
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Berliner Festwochen: Halbzeit
Zehn Jahre bestehen die Berliner Festwochen jetzt. Die Kritik an der Einrichtung – wozu Festspiele nun auch noch in Berlin? – ist verstummt.
Von Johannes Jacobi
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Unsere Achillesfersen
Sperber ist ein philosophischer Kopf, ein politisches Temperament, ein scharfsinniger Erzähler, ein geschulter Psycholog, ein gelehrter Kritiker und entlaufener Schüler des Marxismus und Hegelianismus, er ist ein denkender Moralist, ein Menschenfreund, ein echter Liberaler des zwanzigster Jahrhunderts.
Von fanes Sperber
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Sind Musikschüler Freiwild?
Gewerbefreiheit ist eine schöne Sache – überall, wo das Wesen der in Frage stehenden Tätigkeit eben im „Gewerbe“ liegt. Begreiflicherweise gibt es Leute, die bestreiten, daß dies bei der Funktion des Musiklehrers der Fall sei, obwohl feststeht, daß die wenigsten Menschen, die dieser nervenstrapazierenden Arbeit obliegen, es aus zarter Sorge um die musikalische Ader ihrer Zöglinge tun: die meisten tun es ohne Zweifel, weil sie Geld verdienen müssen.
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Abenteuer in München
Thomas Wolfes vergeblicher Versuch, die derbe Geselligkeit der Deutschen zu genießen
Von Ernst von Salomon
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Bücher, Bücher, Bücher...
Missa fuit! Diese Frankfurter Messe nämlich, seit langem sehr säkularisiert, aber dem Schöpfergeist doch noch näher als manche andere, kurz: die Buchmesse 1960.
Von Rudolf Walter Leonhardt und Dieter E. Zimmer
- Länderspiegel
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Mark Brandenburg
Abschied von Rheinsberg
Rheinsberg ist eine kleine Stadt mit großem Namen. Der Alte Fritz und Kurt Tucholsky haben sie berühmt gemacht. Der preußische König durch einen längeren Aufenthalt (1736/40), der dem märkischen Flecken Rang und Gesicht gab; der Schriftsteller durch eine zauberhafte Liebesgeschichte, die besser für Rheinsberg warb, als tausend illustrierte Prospekte.
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Nordrhein – Westfalen
„Sie kommen vor das Standgericht“
Für uns ist das Leben nur Kampf um die Versorgung“, sagt die 49jährige Hertha Burr. „Und das schlimmste ist: Wir sind für die Beamten nur lästige Bettler.
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Nordrhein-Westfalen
Strandgut der Großstadt
Es ist Sonntag früh neun Uhr. Um diese Stunde, da den meisten Bürgern nichts ferner liegt als der Gedanke an Arbeit, verläßt der Richter vom Dienst am Düsseldorfer Amtsgericht seine Wohnung in der Gewißheit, einen anstrengenden Tag vor sich zu haben.
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Schleswig-Holstein
Aufstand der Nackedeis
Es war im Juli vergangenen Jahres. Am Strand für Freikörperkultur in St. Peter-Ording stürmten damals zehn Hüllenlose auf einen Strandsegler los, der sich in ihr Reservat gewagt hatte, und bewarfen die Insassen mit nassem Sand.
- Leserbriefe
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Funk . Fernsehen
Mystisches um Simson und Delila
Die Urbilder menschlicher Leidenschaft im Alten Testament und in den antiken Götter- und Heldensagen sind für Künstler eine gefährliche Versuchung.