Bessere Verbindung – kürzere Fahrt

Wie schnell und erfolgreich die Bundesbahn ihren Betrieb auf Diesellokomotiven umstellt, zeigt das Beispiel des „Bahnbetriebswerkes“ Hamburg-Altona: Von den anderthalb Millionen Kilometern, die ihre Maschinen zurücklegten, besorgten nur noch knapp 500 000 Kilometer Dampflokomotiven. Allerdings läuft die Verdieselung in Gebieten, wo elektrische Zugförderung, vorherrscht, wie in Süd- und Westdeutschland, natürlicherweise nicht im gleichen Umfang voran.

Der „Blaue Enzian“ zwischen Hamburg und München, der in diesem Jahr durch den Zug „Mediolarum“ einen unmittelbaren TEE-Anschluß nach Mailand erhielt, wodurch in beiden Richtungen eine sehr rasche Tagesverbindung über den Brenner hergestellt wurde, wird von Sommer 1961 an auch einen Triebwagenanschluß nach Bad Gastein (und zurück) bekommen, über die Tauernbahn.

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Der Zug „Roland“, schnelle Verbindung zwischen Bremen und Basel, wird vom nächsten Sommer an bis Zürich verlängert, wo er, in beiden Richtungen, direkte Weiterführung nach Mailand gewinnt durch einen neu geschaffenen schweizerischen TEE-Zug über den Gotthard. Dadurch entsteht die kürzeste Fahrzeit zwischen Norddeutschland und Mailand, die bisher möglich ist.

Dagegen wurde der Plan, 1961 einen TEE zwischen München und Rom laufen zu lassen, auf der internationalen Fahrplankonferenz für ein Jahr zurückgestellt. J. Beck

Während der Wintersportsaison hat der Zug ab Frankfurt um 13.22 Uhr nach Frankreich in Metz Anschluß an den französischen Zug nach Saint Gervais und Chamonix.

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  • Quelle DIE ZEIT, 16.12.1960 Nr. 51
  • Schlagworte Sommer | Frankreich | Mailand | Bad Gastein | Basel | Bremen
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