Diese Zeitung trägt heute einen Gedanken zu Grabe, der ihr seit ihren Anfängen lieb und wert war: den Gedanken, es könnte für die deutschen Schulen und Hochschulen, für Kunst und Literatur förderlich sein, wenn es dafür auch eine deutsche Stelle mit entscheidenden Kompetenzen gäbe – statt wie bisher eine rheinlandpfälzische, eine nordrhein-westfälische, eine südweststaatliche und acht andere: kurz, wenn ein Bundesministerium für das, was wir „kulturelle Belange“ nennen, unter welchem Namen auch immer.