Wirtschaft

Wirtschaftsaufschwung ohne Inflation?

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Feuilleton

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DIE ZEIT

Das Maß ist voll!

Merkwürdig, daß es soviel leichter ist, die politische tische Meinung von 37 Millionen Wählern vorauszusagen als die politischen Handlungen eines einzigen Mannes nach der Wahl.

Strategie des Terrors

Der Rauchpilz der sowjetischen Superbombe von Nowaja Semlja hat für alle Welt ein Zeichen gesetzt. Auch die ferventesten Neutralen werden hinfort wohl kaum noch glauben, daß der Diktator im Kreml für gutes Zureden empfänglich sei – ja, sie werden, wenn von Nikita Chruschtschow die Rede ist, nicht einmal mehr das mahnende Wort vom „Gewissen“ benutzen können.

Verdruß, Mißtrauen, Zorn ...

Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU, Dr. Krone, der gewiß nicht leicht nervös zu machen ist, scheint doch unruhig geworden zu sein, als immer mehr Telegramme bei ihm eingingen, in denen seine Partei- und Fraktionsfreunde ihrem Ärger über den peinlichen ergebnislosen Verlauf der Koalitionsverhandlungen Luft machten.

Zuversicht in Washington

Das Rumoren der Panzer in Berlin wird natürlich auch in Washington aufmerksam vernommen. Aber man verzeichnet die neuesten Grenzkomplikationen mit mehr Ruhe als vor acht Wochen.

Ärger mit der Rheinarmee

Sogar die Engländer beginnen allmählich, sich ernsthaft über die Kampfkraft ihrer Rheinarmee und über den NATO-Beitrag ihres Landes Sorge zu machen.

„Freie Wahlen“ in Portugal

Am 12. November geht das portugiesische Volk an die Wahlurnen, um 130 Abgeordnete für die Nationalversammlung zu wählen. Manche Leute fragen sich hier, wozu eigentlich? Die Regierung unter Salazar wird den Schlüssel zur Macht doch nicht aus den Händen geben, und schließlich wird unter den 130 doch kein einziger Abgeordneter sein, der der Opposition angehört.

Ohne Amt und Mandat

Walter Bauer ist 1901 in Heilbronn geboren, sein Vater hatte ein kleines Ledergeschäft. Nach Absolvierung der Realschule und einer kaufmännischen Lehre studierte er Nationalökonomie.

Zeitspiegel

„In meinem Alter kommt der Schlaf nachts nicht mehr wie bei einem Kind. Man liegt oft lange wach, greift dann zur Zeitung...

An deutschen Stammtischen

Um den weißgescheuerten, runden Holztisch, der deutsche Gasthausbehaglichkeit verkörpert, sitzen acht Herren. Es ist ihr Stammtisch.

Arbeiter: Scharfe, politische Klingen

Wieder ein anderer Schauplatz: Facharbeiter eines westdeutschen Mammutbetriebes, Männer gesetzter Jahre in der Mehrzahl, Kriegsteilnehmer, gewerkschaftlich organisiert, fünf von acht sind SPD-Wähler – oder Mitglieder –, es sind politisch geschulte Köpfe.

Nach sieben Jahren Krieg

Düster ist das Bild, das die Algerienpolitik der französischen Regierung im Herbst 1961, am 7. Jahrestag der Revolution bietet.

Neue Überraschungen aus Moskau

Die 5000 Delegierten im Moskauer Kreml-Theater erleben gegenwärtig ein seltsames Schauspiel: einen Kongreß, der gleichzeitig auf zwei Ebenen stattfindet.

Vor Tische las man’s anders!

„Die lebenspendende Quelle der aufrichtigen, unverbrüchlichen Freundschaft zwischen dem sowjetischen und dem albanischen Volk ist die marxistisch-leninistische Ideologie.

Die Pflicht der Polizei

In der französischen Presse mehren sich die Stirnmen, die die Polizeimethoden während der letzten Algerier-Demonstrationen in Paris geißeln und das Schweigen der offiziellen Stellen verurteilen.

Geheiligte Apartheid

Unterstützung für seine Politik der Rassentrennung hat Südafrikas Premierminister Dr. Verwoerd bei der Reformierten Kirche seines Landes gefunden.

Gaitskells Vorschläge fielen durch

Der Kongreß der Sozialistischen Internationale, der kürzlich in Rom zu Ende ging, hat eine große Chance vertan. Die 43 sozialistischen Parteien und Exilorganisationen hätten ein Gegengewicht zu der sowjetischen Heerschau in Moskau bilden können.

Selbstkritik eines Ex-Kaisers

Öffentliche Selbstkritiken sind in den Zeitungen des Ostblocks heute nichts Besonderes mehr. Parteifunktionäre, Staatsbeamte und Wirtschaftsfunktionäre nehmen bereitwillig jederlei Schuld auf sich, nur um die Unfehlbarkeit der Partei nicht in Frage zu stellen.

Warum ist Italiens KP so stark?

Die italienische KP zählt rund 1,5 Millionen Mitglieder. Sie ist die stärkste kommunistische Partei außerhalb des Ostblocks, und nach einigen Jahren der Stagnation, ja des Rückgangs, formiert sie sich wieder zum Angriff.

Zuerst kommt die Politik

Die Studenten kamen aus Ghana und aus der Bundesrepublik, aus dem Kongo und aus der Schweiz, aus der DDR und aus Frankreich.

Vorsorge für den Ernstfall

Wenn der zeitungslesende Bundesbürger bei der morgendlichen Lektüre das Wort „Notstand“ ließt, sträuben sich ihm die Haare. Notstand“ sieht, sträuben sich ihm die Haare.

Bayern: Die goldene Toilette war teurer

Am Donnerstag der kommenden Woche wird der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts München darüber befinden, ob ein bayerischer Bürger, der auf dem Terminzettel vor dem Verhandlungssaal etwas ungenau als „Herzog v.

Schleswig-Holstein: Ramckes Alterssitz

Dies ist wirklich nur eine kleine Nachricht, wenn man sich erinnert, mit welchen Neuigkeiten der General Hitlers das vorige Mal von sich reden machte: Im Frühjahr 1959 verlor Ramcke bekanntlich einen fünf Tage dauernden Beleidigungsprozeß vor dem Hamburger Amtsgericht.

Baden-Württemberg: Romantik für 40000 Mark

Alte Schwarzwaldhöfe, womöglich mit Stroh gedeckt, sind das Entzücken der Erholungsgäste, nicht immer jedoch der Besitzer. Mancher dieser Höfe steht unter Denkmalschutz, und die alte Zimmermannsarbeit oder das mächtige Walmdach zu erhalten, kostet Geld.

Auf des Volkes Nase!

Ein Volkspolizist darf keinen Befehl verweigern. Denn er würde sonst des Volkes Befehl verweigern!“ So sagt Ulbricht. Aber wer ist denn dieses Volk? Wo wird des Volkes befehlende Stimme laut? Ulbricht würde keinen Augenblick zögern, auf diese Frage zu antworten: „Wir: die Partei! Ich: der Generalsekretär!“ Und nach dieser Erklärung wäre jede weitere Diskussion überflüssig.

Hessen: Debatten unter einer Glasglocke

Was soll ich denn als Soldat der Bundeswehr tun, wenn ich eines Tages, in einem Krieg, plötzlich einem Volksarmisten aus Dresden gegenüberstehe!“ Nur für einen kurzen Augenblick herrschte im Auditorium Maximum der Marburger Universität Totenstille.

Berlin: Der Wasserturm

In ihrer letzten Ausgabe berichtete die ZEIT vor! einem Wasserturm, der auf Westberliner Gebiet steht, jedoch von Volkspolizisten besetzt wird.

Berlin: „Die Mauer fällt bald zusammen!“

Fast jeder Tourist, der nach Berlin kommt und eine der üblichen Stadtrundfahrten unternimmt, hat es schon einmal gehört: mit den Steinen, die nötig waren, um eine Mauer quer durch unsere Stadt zu errichten, hätte die Sowjetzone etwa 5000 Wohnungen bauen können.

Frauen wählten SPD

Vor allem Rentnern und Frauen verdanken die Sozialdemokraten ihre Erfolge bei der Bundestagswahl am 17. September. So wenigstens hat es das Hessische Statistische Landesamt bei einer „repräsentativen Auszählung der Wahlberechtigten und Wähler nach Alter und Geschlecht“ ermittelt.

Für die Statistik

Am 26. Oktober ging ich zu meiner Sparkasse. Da das Geld dort nicht ganz so schnell schwindet wie im Portemonnaie, wollte ich einen Betrag auf mein Sparkassenbuch einzahlen.

Hamburg: Protest gegen die Bombe

Sie gaben für einige Stunden die Suche nach einer Bude auf, ließen Immatrikulation Immatrikulation sein und versammelten sich statt dessen in den Nachmittagsstunden des 30.

Erzieher der Massen

Bronowski ist einer der größten Glücksfälle für das englische Fernsehen“, schrieb vor kurzem eine Londoner Zeitung. „Der Mann verfügt über die Präzision und Erfahrung eines geschulten Wissenschaftlers, und doch hat er sich die menschliche Wärme bewahrt.

Jahr der ruhigen Sonne

Als die Wissenschaftler aller Kulturländer im Internationalen Geophysikalischen Jahr 1957/58 der Erde und dem sie umgebenden Weltraum „auf den Zahn fühlten“, da war die erfreulichste Mitarbeiterin dieses Unternehmens die Sonne.

Prophezeiung

Die Parkinsonsche Krankheit, eine Nervenlähmung, die sich durch Schütteln und Zittern der Gliedmaßen äußert, wird in etwa 25 Jahren ausgestorben sein.

Richtung Zukunft

Daß Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und synthetische Farbstoffe in unseren Lebensmitteln enthalten-sind, ist allgemein bekannt, seit das Lebensmittelgesetz erlassen wurde, in dem einige erlaubt, andere verboten wurden.

Der Kampf um den 2. Kanal

Mit der Vereinbarung über die Errichtung einer „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“, die auf Drängen Dr.

Ein Projekt jagte das andere

Am 26. Februar 1960 zeichnete sich bereits die Gefahr einer Verfassungsklage ab. Angesichts einer offensichtlichen Verzögerungspolitik der SPD wurde in Kreisen der CDU der Plan erwogen, eine GmbH zu gründen mit dem Auftrag, das zweite Programm durchzuführen und es dann auf eine Klärung vor dem Bundesverfassungsgericht ankommen zu lassen.

Schriftsteller antworten...

1. Als ich zwanzig war, glaubte ich nur an Kafka. Mit siebenundzwanzig interessierte mich Proust. Mit dreißig hatte ich Spaß an Joyce.

Zeitfragen: Wer oder was ist...?

Die deutsche Nachkriegsliteratur findet, wenn sie sich an der Sitzordnung alter britischer Parlamente orientieren wollte, offenbar auf der Linken statt.

Kleiner Kunstkalender

Die große Maillol-Aussfellung, die das Pariser Musee National d’Art Moderne im Hinblick auf den bevorstehenden 100. Geburtstag des Bildhauers (am 8.

Zugeständnisse oder nicht?

Zur gleichen Zeit, da die Sowjets auf der einen Seite verbreiten lassen, sie wären in einem interalliierten Gespräch über Deutschland zu großen Zugeständnissen bereit, legen sie auf der anderen Seite schweres politisches Sperrfeuer auf Westberlin.

Zu Robert Neumanns Hitler-Film

Ich glaube, es ist zunächst einfach eine Tat, einmal die Dokumente zusammenzustellen und sie unserer Jugend vorzuführen. Schon unsere jetzigen Studenten haben ja das alles nicht mehr bewußt erlebt.

In solcher Nacht

Gestatten: mein Name ist Giovanni Pontano. Ich bin der Gemahl der Moreau in dem Antonioni-Film „Die Nacht“. Ich habe irgendwie das Gefühl, daß ich Ihnen eine Erklärung schuldig bin.

Literatur-Nobelpreis für Ivo Andric

In der vergangenen Woche wurde der jugoslawische Erzähler und Lyriker Ivo Andrić von der Schwedischen Akademie in Stockholm mit dem Nobelpreis für Literatur 1961 ausgezeichnet: für „die epische Kraft, mit der er Motive und Schicksale in der Landschaft seiner Heimat gestaltet“.

Mein Bild

Als Schauspieler liebe ich jegliche Kunst. Kunst war – und wird bleiben! Wenn die Menschen von Politikern nicht mehr wissen, wird Michelangelo sie immer noch beglücken.

Mitschuldige sind überall

Am Tage, da diese Zeitung ausgeliefert wird, findet im Zürcher Schauspielhaus die mit Spannung erwartete Premiere von Max Frischs „Andorra“ statt.

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