• DIE ZEIT: Jahrgang 1961

  • Einzelausgaben, nach Datum sortiert:

  • Ausgabe 1961/02

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    • Zeichen in der Wüste

      In der Nähe des kleinen afrikanischen Ortes Reggane stieg an einem der letzten Tage des alten Jahres ein Feuerpilz in den Wüstenhimmel.

    • Abschied vom französischen Algerien

      Am Wochenende ist in Frankreich und in Algerien Referendum. „Ja“ oder „Nein“ zu der Doppelfrage: Selbstbestimmungsplan und provisorisches Sonderstatut für Algerien.

  • Ausgabe 1961/03

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  • Ausgabe 1961/04

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    • Wie viele Chinas?

      Die „Zwei-China-Theorie“, nach der Mao Tsetungs Machtbereich und Tschiang Kai-scheks formosanische Zufluchtsinsel als gleichberechtigte Staaten nebeneinander bestehen sollen, hat in dem neuen amerikanischen Außenminister Dean Rusk zum erstenmal einen offiziellen Befürworter gefunden.

    • Ludwig Erhard – oder nicht?

      Der große, greise Kanzler Konrad Adenauer teilt mit dem großen, greisen Kanzler Otto von Bismarck nicht nur das Altersübel der schlaflosen Nächte.

  • Ausgabe 1961/05

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    • Der Weg zu Europa

      Als der Kongreß der Europa-Bewegung am 11. und 12. November 1960 in Luxemburg tagte, wurde General de Gaulle am ersten Tag von fast allen Rednern als „Anti-Europäer“ scharf angegriffen.

    • Ein Gewerkschaftsgroschen?

      Der Vorschlag der Industriegewerkschaft Bau, Steine, Erden, einen sogenannten Solidaritätsbeitrag für die nichtorganisierten Bauarbeiter einzuführen, hat in der Öffentlichkeit großes Aufsehen erregt und ist weithin auf entschiedene Ablehnung gestoßen.

  • Ausgabe 1961/06

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    • wer... was... wo... worum...

      • NEW YORK – Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen wurde aufs neue zu einer Kongo-Debatte einberufen.

    • Bonn muß zahlen

      Die deutsch-amerikanischen Finanzgespräche dauern noch immer an. Das Bundeskabinett hat am Montag über die deutschen Verhandlungsvorschläge beraten und die Maßnahmen beschlossen, mit denen die Bundesregierung die amerikanische Zahlungsbilanz stützen will.

  • Ausgabe 1961/07

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    • Endspurt der CDU

      Was nützt die absolute Mehrheit, wenn sie durch divergierende Gruppeninteressen nicht zur Auswirkung gelangt? Selbst der starke Bundeskanzler konnte die Verabschiedung der Krankenversicherungsreform nicht erzwingen, weil die Ärzte, die Krankenkassen, die Patienten, die alle miteinander in diesem Jahr Wähler sind, jeder etwas anderes wollen.

    • Dialog Hamburg – Ostberlin

      Unsere Leser haben in der vorigen Nummer der ZEIT einen Dialog zwischen Kurt Ehrich, dem Intendanten des Deutschlandsenders in Ostberlin, und dem Verleger der ZEIT, Dr.

  • Ausgabe 1961/08

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    • Der Tote lebt

      Als der Chefredakteur der holländischen Wochenzeitschrift „Elseviers“, Daan van Rosmalen, vor einigen Tagen telephonisch ein Gespräch mit Moise Tschombe, dem Ministerpräsidenten von Katanga, führte und dabei der Name Lumumba erwähnt wurde, gab es folgende Dialogpartie: Tschombe: „Wir sind Schwarze, und ein Schwarzer diskutiert nicht über das Schicksal von Gefangenen.

    • Von Paris nach – London

      Es war letzte Woche, bei der Sechserkonferenz der EWG in Paris, viel von der dominierenden Rolle Frankreichs die Rede, von seinem Bestreben, durch Geschick mehr denn durch Macht die Führungspositionen einer Gemeinschaft zu erlangen, welche doch ursprünglich ganz nach dem Gleichberechtigungsprinzip angelegt war.

  • Ausgabe 1961/09

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    • Sarajewo im Busch?

      Der Geist des toten Lumumba geht um, und seine Mörder treiben weiterhin ihr Unwesen. Sieben neue politische Morde werden verzeichnet.

    • Ostberlins sogenannte Erleichterungen

      „Tages-Aufenthaltsgenehmigungen“ heißer seit dem 16. Februar jene Dokumente, die die Deutschen aus dem Bundesgebiet benötigen, wenn sie den Berliner Ostsektor besuchen wollen.

  • Ausgabe 1961/10

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    • Wo blieb das Machtwort?

      Nebel liegt wieder, so stellt man in Washington verdrossen fest, über dem Versprechen der Bundesregierung, sich an der Entwicklungshilfe tatkräftig zu beteiligen.

    • Verblüffung in Bonn

      Weder im Palais Schaumburg noch in den zuständigen Ministerien hatte man mit einem solchen Urteil gerechnet. Ebenso überrascht waren die Mitglieder der Bundestagsfraktion der CDU/CSU.

  • Ausgabe 1961/11

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    • Halbzeit Harriman

      Der Besuch des ersten Abgesandten Präsident Kennedys in Bonn verlief sehr zufriedenstellend. In der Beurteilung Rußlands stimmten Adenauer und Harriman voll überein, was früher nicht immer der Fall gewesen war.

    • Hart, aber nicht unfair

      Die Amerikaner lieben einen harten Wahlkampf. Nixon und Kennedy blieben einander nichts schuldig. Dennoch gab es keine persönlichen Tiefschläge.

  • Ausgabe 1961/12

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    • Freie Fernseh-Wirtschaft

      Die „Freies Fernsehen-GmbH“ hat aus dem vollen gewirtschaftet. Übrigblieb jetzt nur ein Leertitel. Noch wenige Tage vor der Verkündung des Karlsruher Urteils wurden Verträge für fünf Jahre schriftlich abgeschlossen.

    • Rapackis Revisionismus

      Bevor der polnische Außenminister Rapacki Wien verließ, sagte er auf einer Pressekonferenz: „Niemand hat Polen einen konkreten Vorschlag für die Normalisierung der Beziehungen mit der Bundesrepublik unterbreitet Er fügte hinzu: „Was die Ersatzlösungen für diplomatische Beziehungen anbelangt, so ist seit langem bekannt, daß wir sie weder für richtig noch für zweckentsprechend halten.

  • Ausgabe 1961/13

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    • Teststopp als Test

      In Genf sitzen seit Dienstag wieder die Unterhändler der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und der Sowjetunion am Konferenztisch.

    • Gomulka wettert

      Der polnische Parteichef Gomulka hat am vergangenen Wochenende zugleich gegen die Bundesrepublik, gegen den Vatikan und gegen das polnische Episkopat gewettert.

  • Ausgabe 1961/14

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    • Osterspaziergang

      Als Dr. Faust mit seinem Famulus um diese Jahreszeit am Flusse dahinwanderte („Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren...“), da gab es einiges, was es auch heut’ noch gibt: „Ohnmächtige Schauer körnigen Eises“ und „des Frühlings holden, belebenden Blick“.

    • PEN-Diskussion

      Im Dezember 1960 hatte die Hamburger Polizei eine Veranstaltung des „Deutschen PEN-Zentrums Ost-West“ in der Freien und Hansestadt verhindert.

  • Ausgabe 1961/15

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    • PEN-Diskussion

    • Prozeß in Israel

      Am kommenden Dienstag um 10.30 Uhr wird der israelische Bundesrichter Mosche Landau im neuen Stadthaus zu Jerusalem den Prozeß gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann eröffnen.

  • Ausgabe 1961/16

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    • Wir Deutschen im Wellental

      Wer mit den Mitteln der mass communication, wie der sehr anschauliche englische Ausdruck lautet – also mit Presse, Funk oder Fernsehen – zu tun hat, der weiß, wie sprunghaft und unbeständig das öffentliche Interesse ist: das Interesse jener Institutionen, aber auch das Interesse des Publikums.

    • Die achte Entdeckung Amerikas

      Die achte Amerikareise des nimmermüden Bundeskanzlers wurde ausgerüstet wie eine Expedition, die einen politisch neuen Erdteil erschließen soll.

  • Ausgabe 1961/17

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    • Verteidigungs-Wirrwar

      Wenn die Russen konventionell angreifen, werden wir uns konventionell verteidigen, wenn sie uns atomar angreifen, werden wir uns atomar verteidigen.

    • Eine noble Geste

      In diesen Tagen, in denen der Prozeß Eichmann die satanischen Verbrechen der Nazizeit wieder aller Welt ins Gedächtnis ruft und in vielen Ländern Filme laufen, die sich mit jenem düsteren Geschehen befassen, empfinden wir es dankbar als eine besonders noble Geste des französischen Justizministers Michelet, daß er seine Zustimmung zur Verfilmung seines Buches „Rut de la Liberté in einer deutsch-französischen Gemeinschaftsproduktion gab.

  • Ausgabe 1961/18

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    • CDU in Siegesstimmung

      Auf dem Kölner CDU-Parteitag herrschte Siegesstimmung. Mit einer Mischung aus Spott und Selbstsicherheit ließ der Kanzler erkennen, was er von der Bundestagswahl für die SPD erwartet: eine Niederlage.

    • Nach den Stürmen

      Immer geschieht das Unwahrscheinliche, das Unvorhergesehene, denn das staatliche Leben vollzieht sich im Bereich der menschlichen Freiheit.

  • Ausgabe 1961/19

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    • Lehren von Laos

      In den Berichten, die jetzt aus Washington kommen, häuft sich ein Ausdruck: das Wörtchen „Krise“. Hundert Tage nach dem Beginn seiner Amtszeit – am Ende der legendären präsidentiellen „Flitterwochen“ also – zeigt John F.

    • SPD ohne Angriffsgeist

      Nicht wenige SPD-Anhänger – vielleicht mehr, als nach außen erkennbar wird – sind mit ihrer Partei nicht zufrieden. Ihnen ist die „weiche Welle“, wie in SPD-Kreisen selbst der Kurs der Partei seit Godesberg und Hannover mit einem Unterton von Spott und Zynismus genannt wird, zuwider.

  • Ausgabe 1961/20

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    • Friedhofsruhe

      Seit ein paar Tagen geistert eine furchtbare Zahl durch Europa: es heißt, in Angola seien seit dem 15. März 20 000 Afrikaner ums Leben gekommen.

    • De Gaulle: Umsiedlung!

      Es war der 8. Mai 1961, der 16. Jahrestag des Sieges über Deutschland. Welch einmalige Gelegenheit für den faszinierenden Redner de Gaulle, das glückhafte Ende des Weltkrieges auf die Zukunft des Landes zu projizieren.

  • Ausgabe 1961/21

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    • Zweiergipfel im Juni?

      Präsident Kennedy will im Juni in Stockholm, Wien oder Genf mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow zusammentreffen – womöglich unmittelbar nach seinem Besuch in Paris.

    • New Yorker „Zufall“

      Im Mai 1940 hatten deutsche Divisionen Dänemark besetzt, und im September 1943 bereiteten Hitlers Schergen den großen Schlag gegen die Juden des Landes vor.