• Ausgabe 01/1962

    Ausgabe 01/1962

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Janusköpfiges Japan

    Die Razzia war vorüber, noch ehe in der japanischen Hauptstadt der Morgen dämmerte. An 32 Wohnungstüren hatten die Polizisten gepocht, dreizehn Männer hatten sie verhaftet.

    Von Theo Sommer

  • Fazit nach dem Goa-Streich

    Ende eines falschen Mythos – Nüchterne Einschätzung der Politik Nehrus Von Hans Walter Berg

  • Freie Fahrt bei „Njet“

    Am letzten Tag des vergangenen Jahres fingen die amerikanischen Offiziere von Checkpoint Charly am Ausländerübergang Friedrichstraße damit an, die sowjetischen Dienstwagen nach dem Oberst Solowjew, Kommandanten in Ostberlin, oder seinem politischen Berater zu durchforschen.

  • Vorsicht, Gemeinsamer Markt!

    Schon wirft die Dezimalrechnung ihre drohenden Schatten auf die Insel, und wir müssen um unser alterprobtes System bangen. Ist es nicht ebensogut wie das kontinentale? Was sage ich! Es ist besser.

    Von George Mikes

  • Moskaus Mann in Washington

    Niemand wird hier „smiling Mike“ sonderlich vermissen. Michael A. Menschikow, der bisherige Sowjetbotschafter in Washington, führte seinen Spitznamen „lächelnder Michael“ vier Jahre mit Anstand.

    Von Thilo Koch

  • Zeitspiegel

    „General de Gaulle ist einer der großen Männer unserer Epoche, ein Mann von Weitblick, ein bewundernswerter Redner. Aber – wie soll ich’s sagen? – er ist ein nutzlos großer Mann.

  • Mendès-France hat Zukunftspläne

    Ein Buch, daß Mendès-France 1953 erscheinen ließ, heißt: „Gouverner c’est choisir“. Aber leider hat der Autor dies Prinzip: „Regieren heißt, eine Wahl treffen“, ein einziges Mal nicht befolgt.

    Von Josef Müller-Maiein

  • Der Abberufene und sein Nachfolger

    Menschikow wurde am 7. Januar 1958 zum Botschafter seines Landes in den USA ernannt. Er galt als Schützling Mikojans, unter dem er schon in den dreißiger Jahren als Fachmann für Außenhandel eine recht erfolgreiche Karriere absolviert hatte.

    Von Tenschikow wurde am 7

  • Ärger in Conakry

    Die sowjetische Botschaft unterstützte in Guinea all die Elemente, die glaubten, daß eine bündnisfreie Politik eine engere Verbindung mit dem kommunistischen Block nicht ausschließe – eine Ansicht, die besonders unter den Jüngeren weite Verbreitung fand.

  • Wirtschaft
  • Entwicklungshilfe mit Vernunft

    Auf dem Felde der Entwicklungshilfe haben die gebenden Länder in den vergangenen Jahren sehr viel Lehrgeld zahlen müssen, weil man offensichtlich davon ausging, daß die Sympathien der Politiker der unterentwickelten Länder käuflich wären.

  • Überschuß – in Paris geplant, von Europa bezahlt?

    Die Väter des EWG-Vertrages hatten noch die Wahl. Sie konnten 1955/56 entweder eine Reihe von Sonderlösungen für die Landwirtschaft konzipieren oder aber die schrittweise Einordnung des Bauernstandes in die Zoll- und Wirtschaftsunion bestimmen.

    Von Hermann Bohle

  • Schultheiss durchdringt westdeutschen Markt

    Die Schultheiss-Brauerei AG, Berlin, hat einschließlich ihrer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften im Geschäftsjahr 1960/61 (30.

    Von G. G.

  • Paris hat die Spendierhosen an

    Die Ausgabeninflation des Staates nimmt in Frankreich beängstigende Formen an. Der ordentliche Staatshaushalt 1962 weist gegenüber dem Vorjahr eine neue Ausgabenerhöhung um rund 10 % auf.

  • Der Aktionär muß wissen

    Die als Holding in der Energiewirtschaft tätige Elektrische Licht- und Kraftanlagen AG (Köln) schlägt für das Geschäftsjahr 1960/61 (30.

  • In der roten Tinte

    Das „Jahr der roten Tinte“ nannte Malcolm A. Maclntyre, der Präsident der amerikanischen Luftfahrtgesellschaft Eastern Air Lines, vor einigen Wochen das Jahr 1961.

  • Die zwei ungleichen Hälften

    Eine Prognose für die USA-Wirtschaft fällt schwer Gefahr droht im zweiten Halbjahr,

  • Das ist die Börse

    Der Haussier

    Mit dem Titel „Unter uns Kapitalisten“ hat der Droste Verlag, Düsseldorf, eine stattliche Sammlung von Bank- und Börsenwitzen herausgebracht.

  • Gespräche am Bankschalter

    „Hinter gläsernen Bilanzen“

    Gibt es eine Methode, die hundertprozentig an der Börse vor Verlusten schützt? Mit dieser Frage beschäftigt man sich nicht erst seit heute, sondern praktisch schon so lange, wie es eine Börse gibt.

    Von Ihr Securius

  • Aktionäre kamen nicht zu kurz

    Ein breites Produktionsprogramm hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile sind darin zu sehen, daß das Unternehmen gegen Konjunkturabschwächungen in einzelnen Branchen gesichert ist, daß es niemals voll von einem Rückgang in einem ganz bestimmten Bereich erfaßt werden kann.

  • Überwindung der Anonymität (II)

    Die Brücke zum Menschen

    Auch Wirtschaftsunternehmen müssen sich mit den öffentlichen Interessen abstimmen

    Von Friedrich Körte

  • Tagegelder nicht für den Fiskus

    Durch Krankheiten sind schon viele Menschen um Beruf und Arbeit gekommen. Nicht nur hohe Krankheitskosten können zu Verschuldung und Not führen, öfter bedeuten noch Verdienstausfall und Weiterlaufen der normalen Unkosten den wirtschaftlichen Ruin des Kranken.

  • Pariser Börse

    1962 – ein Jahr der Konzentrationen

    Das Börsenjahr 1961 ist in Frankreich allen Befürchtungen zum Trotz weniger schlecht gewesen, als zeitweilig zu befürchten war.

  • Sorge vor kommenden Bezugsrechten

    Kapitalerhöhungen nicht immer ein Mittel zur positiven Beeinflussung der Börsentendenz

  • Zeitraffer

    Nach dem 13. August haben sich rund 4000 Westdeutsche, darunter 200 Frauen, um einen Arbeitsplatz in Berlin bemüht. Davon sind bisher etwa 700 vermittelt worden.

  • Wissen
  • Stalmann-Skandal

    Was als Riesenskandal zu beginnen schien und sich als Mischung von internationaler Intrige und kriminalistischem Puzzlespiel fortsetzte, endete in diesen Tagen als kavaliersgroteske: Hollands Landwirtschaftsminister Marianen dessen „vertrauliche“ Anzeige den in langen Dienstjahren unbescholtenen Ministerialdirektor Stalmann erst ins Gefängnis und dann unter anhaltenden Verdacht der Bestechlichkeit gebracht hatte, trat an die Rampe und verbeugte sich mit der Bitte um Entschuldigung.

  • Schatten der Vergangenheit

    Das israelische Parlament, die Knesset, debattiert in diesen Tagen über die deutsch-israelischen Beziehungen. Und es geht dabei um die Frage, ob Israel die kulturellen Beziehungen zur Bundesrepublik noch weiter einengen oder gar abbrechen soll.

  • Verzögerung in Brüssel

    Bis in die letzten Tage des eben abgelaufenen Jahres hatte man in Bonn gehofft, daß sich die sechs EWG-Länder doch noch vor Jahresende in Brüssel einigen würden, damit die zweite Stufe des Zusammenschlusses, wie geplant, am 1.

  • Biedermeier in Karlsruhe

    Wir haben in dem hinter uns liegenden Jahr in dieser Zeitung mehrfach sehr scharf dagegen Stellung genommen, daß ein Volk mit den traurigen, durchaus selbstverschuldeten Erfahrungen der Deutschen so wenig wach – um nicht zu sagen verschlafen – seine gegenwärtige politische Lage miterlebt, anstatt sie geschärfsten Sinnes mitzugestalten.

    Von Französischer Alptraum

  • Wider Salazar

    Jahrzehntelang hat Portugal im Windschatten der Weltgeschichte gelegen. Eine penibel geordnete, konservative Wirtschaft, die mäßigen Wohlstand verbreitete, ein diktatorisches Regime, das, wenn nicht Grabesruhe, so doch ein Schweigen der Angst und Resignation über das Land legte – es gab wirklich nicht viel zu berichten vom westlichen Teil der Iberischen Halbinsel.

  • Reisen
  • Exotische Werbetrommeln

    Es goß draußen; im Reiseteil der Zeitungenwurde zur Fahrt in den Bergschnee eingeladen. Ich wärmte mich im Frankfurter Büro von Alan R.

  • Skitour auf dem Schneebalkon

    Dolomiten: Zauberland für den Bergromantiker, Ziel des wagemutigen Felskletterers; seit etwa zwei Jahrzehnten auch Inbegriff für begehrte Wintersportorte mit internationalen Namen: Cortina, S.

    Von Toni Hiebeier

  • Reise-Vorschläge: Polen, Übersee, Norwegen

    Für Bürger der Bundesrepublik veranstaltet das Deutsche Reisebüro (DER) Sonderreisen mit Eisenbahn oder Flugzeug zu den Skiweltmeisterschaften, die vom 18.

  • Reisespiegel

    Den „bisher größten Rekord in der Geschichte des deutschen Tourismus“ hat das Jahr 1961 dem Fremdenverkehr gebracht. Etwa 45 % aller erwachsenen Bundesbürger fuhren in die Ferien – das sind im Verhältnis immerhin 5 % mehr als in den Vereinigten Staaten von Amerika.

  • Gleiches Recht für alle

    Ein Mann mit Hund steigt ein, und der Schaffner besteht auf einer Fahrkarte auch für das Tier...............................

  • DIE ZEIT
  • Nicht mehr ins Dunkel irren

    Wir leben in einem Zeitalter der Entdeckungen und Erfindungen. Aber je stürmischer wir vom Neuen zum Neuesten fortstürzen, um so weniger gelingt es uns, die Richtung unserer Weiterbewegung festzustellen.

  • ..heute..morgen..übermorgen..

    Wer regelmäßig die sensationellen Mitteilungen über die Erfolge der Medizin liest, muß glauben, daß wir bald alle Krankheiten „ausgerottet“ haben werden, vielleicht sogar den Tod solange verhindern können, bis wir alt wie Methusalem sind.

  • Kleines Jagdlexikon

  • Erfindungen

    Ein führendes amerikanisches Stahlunternehmen, die National Steel Corporation, hat Patentschutz für ein neues Verfahren erhalten, das es gestattet, die Festigkeit von Stahl durch Zusatz von Niobium bis zu 50 % zu erhöhen.

  • Gehört und gesehen
  • Theater

    Vor fünf Jahren vom Autor wegen eines Theaterskandals in Paris fürs Ausland gesperrt, kam diese Abrechnung mit französischer Tugendboldigkeit jetzt doch nach Berlin.

  • Film

    „Alles Gold dieser Welt“ (Frankreich; Verleih Pallas): Geschäftstüchtige Manager aus Paris wolen ein südfranzösisches Bergnest in einen mondänen Luftkurort verwandeln, die Härte zweier Bauernschädel aber läßt ihr Unternehmen schmählich scheitern: Ein Viertel Jahrhundert hat René Clair diesen Stoff in seinem Herzen bewegt.

  • Fernsehen

    Heitere Tage, saure Feste

    Das Programm der Weihnachtswoche war auf den ersten Blick äußerst ansehnlich: Tschaikowskij, Kleist, Künneke, Andersch, Nestroy, Smetana, Tschechow – eine sehr deutsche Zusammenstellung.

  • Gehört und Gesehen
  • Der Großinquisitor

    weitverbreiteten Übersetzung des Großinquisitors von Dostojewskij angemerkt, daß der Dichter seine Parabel vom Kampf der „mechanischen Welt“ gegen den Geist, gegen Christus, nicht als Theologe oder Räsoneur, nicht als Rechtender und Klagender, sondern als Dramatiker konzipiert habe.

  • Böll amüsiert seine Schauspieler

    Als der Vorhang aufging, sah man auf der Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses ein schlichtes Spielgerüst: ein verankertes Floß.

    Von Johannes jacobi

  • Gesellschaft
  • Was ist Europa heute wert?

    Europa sieht sich auf die Waage der Geschichtegelegt und für zu leicht befunden. Seit rund zweihundert Jahren zeigt die europäische Literatur – gerade die der wachsten und hellsten Geister – eine ununterbrochene und entschiedene Linie der Selbstkritik.

  • „Wir lösen Ihre Probleme!”

    In einigen amerikanischen Zeitschriften erschien kürzlich das Photo eines Mannes, der ganz offensichtlich der Verzweiflung nahe war.

    Von Thomas v. Randow

  • Kultur
  • HILDE DOMIN:

    Von uns

  • Nr. 1 vom 3. Januar 1952

    Trotzdem gestorben

    Der 72. Geburtstag Marschall Stalins, der in allen Ländern des Kominform mit großem amtlichem Pomp begangen wurde, ist von der sowjetischen Presse völlig totgeschwiegen worden.

  • Zeitmosaik

    Jeder Mensch braucht jemanden, mit dem man reden kann. Aber bei uns hat niemand Zeit. Das Gespräch mit einem Freund ist anscheinend aus der Mode gekommen.

  • Wie darf man zitieren?

    Die Kunst der Diskussion, des Austragens von Meinungsverschiedenheiten, der fairen Polemik ist hierzulande unterentwickelt. Wie sollte das auch anders sein? Sie wurde weder durch Kaiser noch durch Führer sehr ermutigt, und auch heute noch oder wieder fänden viele das Leben bequemer ohne sie.

  • Neues Leben aus alten Anekdoten

    Der Weg zur Hölle ist mit Memoiren gepflastert, in denen die guten Vorsätze den längst vollbrachten Taten nachgeliefert werden – sei es in den Erinnerungen von Schlachtenlenkern, die sich, wenn schon nicht uns, beweisen, warum der Feldzug nur so oder warum er überhaupt nicht gewonnen werden konnte; sei es in den Denkwürdigkeiten von Staatsmännern, die alle, ausnahmslos, Europa oder einen anderen einschlägigen Erdteil gerettet haben.

    Von Ernst Stein

  • Neue Wagen fahren schlecht

    Manche Menschen kennt man jahrelang, und dennoch, bleiben einem wesentliche Züge ihres Charakters verborgen. Ich hatte meinen Bekannten allerlei angesehen, aber nicht, daß es sich bei ihnen um ausgepichte Autokenner und -fachleute handelt.

    Von Wolfgang Ebert

  • Links, rechts und die junge Literatur

    Wir wollen komplizierte historische Vorgänge ein wenig vereinfachen: Im englischen Parlament saßen links die Liberalen, die für Freihandel und nebenher für die Freiheit im allgemeinen waren, rechts die Konservativen, die soliden Grundbesitz mit soliden Grundsätzen verbanden.

    Von Werner Ross

  • Ad Astra

  • Schiller und die Zeitgeschichte

  • Ohne die Adresse zu hinterlassen

    Der einunddreißig Jahre alte Slawomir Mrozek aus Krakau ist Surrealist, also geht es ihm um die Wirklichkeit, die er mit überwirklichen Motiven verfremdet, um sie zu verdeutlichen.

    Von Marcel Reich-Ranicki

  • Hüben und drüben

    Literaturpreise

    Ein „wunderbar florierender Literaturbetrieb“ meinte der Feuilletonchef der Welt, Georg Ramseger – werde hierzulande „vorgetäuscht durch eine Fülle von Preisen und Preisgekrönten“.

  • Kleiner Kunstkalender

    Die Ausstellung dauert vom 14. Juli bis zum 16. September. Sie umfaßt ungefähr 70 Gemälde, außer dem eigenen Bestand des Museums Leihgaben der großen internationalen Museen.

  • Unser Seller-Teller Dezember 1961

    Wieder hat der deutsche Buchhandel sein Geschäft des Jahres hinter sich, wieder hat er keinen Grund zu klagen, es sei denn über ein Zuviel an Arbeit.

  • Mein Bild

    1960, II – so unpoetisch sind heute Titel. Die Scheu vor jeder Erklärung, und sei sie auch nur assoziativ, vor der Preisgabe jedes Gefühls ist heute größer denn je.

  • Buch und Leser

    Die Soziologie der Literatur bedarf keiner Verteidigung: um so mehr einer Definition, einer Trennungs- und Scheidekunst, die endlich ein Urteil darüber wagt, was sich unter dem einen Hut der Gesellschaftstheorie der Dichtung zusammendrängt.

    Von Peter Demetz

  • Zu empfehlen

    Bodo W. Jaxtheimer: „Knaurs Mal- und Zeichenbuch“, mit einer Ermunterung von Theodor Heuss; Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf.

    Von R. D.

  • Ein Gedicht ist eine Maschine

    William Carlos Williams, der Lehrmeister der jungen amerikanischen Dichtergeneration

    Von Hans Magnus Enzensberger

  • PETER HUCHEL:

    An taube Ohren der Geschlechter

  • Länderspiegel
  • Bayern

    Eine „Dame“ wollte ihre Aktien verkaufen

    Die Münchner Zeitungen beschäftigen sich seit einiger Zeit wieder ausführlich mit dem heikelsten aller Großstadtprobleme. Den Überschriften wie „Proteste gegen Dirnenunwesen“ folgen zwar regelmäßig andere wie „Sittenpolizei verbessert Überwachung“, aber in bestimmten Stadtgebieten sind die Zustände schier unerträglich geworden.

  • Baden-Württemberg

    Pistole neben dem Lenkrad

    Taxifahrer zu sein, ist ein gefährlicher Beruf, wenn man bedenkt, daß ein Taxiüberfall kriminell Veranlagten immer noch die relativ einfachste Methode zu sein scheint, zu Geld zu kommen.

  • Bayern

    Besetzt...

    Der Münchner Stadtrat konnte sich bis jetzt noch nicht zwischen der – auf dem Papier’seit Jahrzehnten bestehenden – U-Bahn und dem von der Bundesbahn gewünschten S-Bahnprojekt entscheiden.

  • Die Nietenhose

    Ich sah, wie er mit Spucke einen Fleck aus seiner Hose machte. Er sagte, daß er von drüben komme. Die Hose hätte dabei einen Fleck gekriegt, und daß er überhaupt ’rübergekommen sei, daran sei auch seine Hose schuld.

    Von Ben Witter

  • Berlin

    Das mißbrauchte Wappentier

    Der Bär ist das Wappentier Berlins. Den Berliner Bären gibt es in vielen Ausführungen: Er schmückt die Fahne dieser Stadt, im Auto dient er oft als Maskottchen, und im Zoo kann man ihn bewundern.

  • Schleswig- Holstein

    Ärger an der Grenze

    Für die deutschen Grenzbewohner an der deutsch-dänischen Grenze begann das neue Jahr gleich mit Ärger. Sie sind erbost über das neue, deutsche Zollgesetz, das am 1.

  • Lebensart
  • Modernes Leben

  • Das Giraffenohr

    In einem unserer zoologischen Gärten kam eine Kontrolldelegation des Ministeriums auf die Spur einer merkwürdigen Affäre. Während einer gründlichen Revision im Giraffengehege stellte man fest, daß das linke Ohr einer gewissen Giraffe ein wenig mehr hing als das rechte, eine bei dieser Art von Tieren nie zuvor beobachtete Erscheinung.

    Von Tanusz Oseka

  • Kenner aus Leidenschaft

    Östlich der Sonne, nördlich der Erde

    Karola, meine Freundin, sammelt Märchen. „Moment mal...“, pflegt sie jedesmal bei dieser Bemerkung zu rufen, weil sie meint, man dürfe sie nicht schlankweg eine Sammlerin nennen, weil sie es weder den Brüdern Grimm noch Aarne oder Thompson, noch Grundtvig gleichtue, noch Angelika Merkelbach-Pinck, die in unseren Tagen noch in Lothringen umherstreifte und den Leuten beim Märchenerzählen auf den Mund schaute.

  • Den Finger krumm, das Jagdgesetz gebeugt...

    Unter Tumulten wurde kürzlich im Kreise Daun (Eifel) die Gemeindejagd des Dorfes Grees versteigert. Alter Pachtpreis für ein Jahr: 800 Mark; neuer Pachtpreis für das 400 Hektar große Jagdgebiet: 5000 Mark.

    Von Peter Mörser

  • Promille, Punkte, Polizei

    Man hätte dem sympathischen Neuminister Stammberger einen leichteren Start gewünscht, als ausgerechnet den im Kampf der deutschen (Kraft-)Wagen und (Prinzip-)Gesänge.

    Von Walter Gom

  • Rätsel in Reimen

    Unter Freunden hat Carl Ludwig Schleich einmal gesagt: „Wenn wir ein Rätsel der Natur gelöst haben, stehen gleich drei andere dafür auf.

    Von Friedrich Schöne

  • Sport
  • Der Finanzminister am Ball

    Die neuernannten jungen Minister der Bundesrepublik legen sich forsch ins Zeug. Nachdem der Justizminister mit seiner Absicht, die Grenze für die Fahruntüchtigkeit eines Autofahrers auf 0,8 Promille Blutalkoholgehalt herabzusetzen, einen Sturm der Proteste auslöste, will jetzt offenbar sein Kollege vom Finanzministerium nicht nachstehen.

  • Auch nach den Olympischen Spielen purzelten die Rekorde

    Man hat es sich bei uns – und nicht nur bei uns! – mehr und mehr angewöhnt, beim Rückblick auf ein Sportjahr ausschließlich mit Zahlen zu operieren.