• Ausgabe 06/1962

    Ausgabe 06/1962

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Ist Propaganda nötig?

    Drei Millionen DM sollen in den letzten Monaten darauf verwandt worden sein, in England für den Gemeinsamen Markt zu werben.

  • Wie der Koalitionsausschuß arbeitet

    Der noch vor kurzem heftig umstrittene und sogar als verfassungswidrig kritisierte Koalitonsausschuß hat inzwischen seine ersten Koordinierungsversuche hinter sich.

  • Gelehrter Feuerkopf

    Am 10. Februar wird der derzeitige Rektor der Universität Basel, Edgar Salin, 70 Jahre alt. Wer ihn sieht, wer seine unglaubliche Arbeitskapazität kennt, seine in Jahrzehnten unveränderte Freude am Schaffen, am Lehren, am Schritthalten mit den Erkenntnissen und Erfordernissen der Zeit, der ist überzeugt, daß die Behörden sich irrten, als sie ihn unter dem 10.

    Von Marion Dönhoff

  • Wendung nach links – wie weit?

    Der wahre Sieger des christlich-demokratischen Parteikongresses in Neapel ist Pietro Nenni, der Führer der italienischen Sozialisten.

  • Die Karlsruher Fronten

    Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht – Dr. Jagusch: Jurist von großem Format

  • wer....was....wo....warum....

  • Sprungbrett nach oben?

    Der energische, ehrgeizige Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Dufhues, wird – so erwartet man in Bonn – wohl bald sein Ministeramt niederlegen, um einen sehr viel wichtigeren Parteiposten zu übernehmen.

    Von R. S.

  • Zeitspiegel

    „Es wäre wahrscheinlich klug von den Westmächten, Bonn direkte Verhandlungen mit Moskau versuchen zu lassen – damit die Deutschen die verbotene Frucht schmecken und feststellen können, wie bitter sie ist.

  • Ein Diplomat im Dienst des Friedens

    Als Theo Kordt, in den ersten Jahren nach dem Zusammenbruch der Leiter der politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes, Ende Januar einem schweren Leiden erlag, ist in der Öffentlichkeit wohl seiner Verdienste um die Wiederherstellung des diplomatischen Dienstes und insbesondere um die Normalisierung der Beziehungen zu Griechenland auf dem Athener Botschafterposten gedacht worden.

    Von Hans Rothiels

  • HEINRICH JAGUSCH:

    Ist streitbare Demokratie noch modern?

    Die andere Seite der Staatsschutz-Justiz – Entgegnung auf Richard Schmids Kritik

  • Tauziehen um Europa

    Die Verhandlungen über das Europäische Statut, das den politischen Zusammenschluß der EWG-Länder einleiten soll, nehmen einen wechselvollen Verlauf.

  • Stammbergers Drei-Stufen-Plan

    Justizminister Stammberger ist optimistisch: Noch bis zu den Parlamentsferien dieses Jahres hofft er, die erste Stufe seines „Dreistufenplanes“ zu einer großangelegten Strafrechtsreform bewältigt und die zweite erklommen zu haben.

  • Kekkonens Doppel-Sieg

    Wenn es tatsächlich zutreffen sollte, daß die beiden jüngsten finnischen Wahlen – für das Präsidentenamt und zum Reichstag – das „Werk Moskaus“ waren, dann ist die Rechnung Nikita Chruschtschows nicht aufgegangen.

  • Protokoll von Plutarch bis Pappritz

    Bismarck: „Wo ich sitze, ist immer oben“ – Die Cocktailparty: Rangordnung im egalitären Zeitalter

    Von Theodor Eschenburg

  • Kommunismus in Zahlen

    Unter dem Titel „Die Arbeiterbewegung in den kapitalistischen Ländern von 1959 bis 1961“ hat das Moskauer Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen eine Sammlung von aufschlußreichen Studien herausgegeben.

    Von Wolfgang Leonhard

  • Kleine Geschenke ...

    Neue Richtlinien über die Annahme von Belohnungen und Geschenken hat Bundesinnenminister Höcherl erlassen. Danach ist es den Bundesbeamten stillschweigend gestattet, „übliche und nach allgemeiner Auffassung nicht zu beanstandende geringwertige Aufmerksamkeiten“ anzunehmen und sich bei bestimmten Gelegenheiten bewirten zu lassen.

  • Wirtschaft
  • Ein schweigsamer Nachfolger

    In dem Ringen zwischen Imperial Chemicals und Courtaulds entfalten nun beide Parteien die gleiche robuste Kampfeslust. Während aber die Öffentlichkeit bei jedem Vorstoß von ICI das persönliche Ungestüm des Präsidenten Chambers sieht, fehlt auf Seiten von Courtaulds eine solche Personifikation.

  • Staatszuschüsse machen sinnlich

    Der Wild wuchs im Bereich der öffentlichen Altersversorgung muß beseitigt werden

  • Hoechst-Bezugsrecht noch offen

    Es gehört zu den Gepflogenheiten der Farbwerke Hoechst AG daß sie am Anfang eines neuen Jahres einen ersten Überblick über das Ergebnis des alten gibt.

  • Wirtschaftswunder am Polarkreis (II)

    Seiltänzer zwischen Ost und West

    Der wirtschaftliche Aufschwung Finnlands trotz erheblicher Verluste im Zweiten Weltkrieg und trotz hoher Reparationszahlungen an die Sowjet-Union ist ein faszinierendes Beispiel für die Aktivität jenes Vier-Millionen-Volkes am Polarkreis.

    Von Otwin Fink

  • Herrlichen Zeiten entgegen

    Der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow hat ernste Sorgen. Seit einigen Jahren fordert er den Westen zum wirtschaftlichen Wettbewerb heraus, den er in „historisch kurzer Zeit“ für sich entscheiden will.

  • Gespräche am Bankschalter

    Hypothekenbank - Aktien sind risikoarm

    Die lange Abwärtsbewegung in den vergangenen Monaten hat die risikoarmen Aktien in den Augen der Anleger aufgewertet. Es hat sich nämlich gezeigt, daß in der Regel die reichlich mit „Phantasie“ ausgestatteten Papiere gegen Rückschläge am anfälligsten waren.

    Von Ihr Securius

  • Zu den Auseinandersetzungen in der Metallindustrie

    Die pervertierte Lohn-Demokratie

    Auch die Bundesrepublik braucht eine gesetzlich verankerte Schlichtungsordnung / Von Wolfgang Krüger

    Von Im Wirtschaftswunderland

  • "Angeboten - nicht verkauft"

    enn die Verbrauchsschätzungen auf Grund der Entwicklung bis zürn Herbst vergangenen Jahres zutreffen, dann haben sich in der Bundesrepublik 1961 an die 75 Milliarden Zigaretten im Gegenwert von über 6 Mrd. DM in Rauch aufgelöst.

  • Siemens liegt gut im Rennen

    In Berlin nur noch Rationalisierungsinvestitionen – Im Konsumgütergeschäft liegen Reserven

  • Aktionärs-Illusionen

    Der Vertreter, den der Darmstädter Opponent Erich Nold zur Hauptversammlung der Berliner Kraft- und Licht (BEWAG)-AG, Berlin, entsandt hatte, zeichnete sich durch mindestens gleiche sachliche Unkenntnis, wenn auch durch konziliantere Haltung aus.

  • RWE schöpfte aus dem vollen

    Hohe Ertragskraft führt zur Strompreissenkung – Vorerst keine Kapitalerhöhung

  • China schränkt sich ein

    Die seit drei Jahren andauernde Ernährungskrise in China hat die Struktur des chinesischen Außenhandels entscheidend verändert.

  • Sehr erfreulich!

    Wenn auch das Kontensparen 1961 die Sparkassen mit einem gegenüber dem Vorjahr von 5,1 auf 4,8 Mrd. DM ermäßigten Zuwachs nicht voll befriedigt haben mag, in einem Punkte fiel die Bilanz jedoch überaus zufriedenstellend aus: die prämienbegünstigten Spareinlagen sind um 807 Mill.

  • Ein harter Mann

    Da ist Paul Chambers. Er hat wenig gemeinsam mit einem typischen britischen Industriellen. Und in vieler Hinsicht sind die Imperial Chemical Industries (ICI), die er leitet, ebenfalls alles andere als ein gewöhnliches britisches Unternehmen.

    Von Neal Ascherson

  • Nach dem Bayer-Bezusrecht dieStreikgefahr

    Die Börse kommt in diesem Jahr nicht zur Ruhe – Nur neue Anleihen sind Mangelware

    Von Kurt Wendt

  • Recht und Wirtschaft

    Freispruch ist Freispruch

    Der Bundesfinanzhof ist in einem S-Urteil von grundsätzlicher Bedeutung zu dem erfreulichen Ergebnis gekommen, daß Strafverteidigungskosten eines wegen Mangels an Beweisen freigesprochenen Steuerbürgers absetzbare Betriebsausgaben sind, wenn die angebliche Straftat aus der betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit heraus erklärbar ist (Urteil vom 13.

  • Fonds in aussichtsreicher Branche

    Der Television-Electronic Fund, Chicago, dessen Aktien in der Bundesrepublik von deutschen Banken vertrieben werden, legte jetzt seinen Jahresbericht 1961 in deutscher Sprache vor.

  • Zeitraffer

    In der Bauwirtschaft wird am 1. April ein tarifloser Zustand eintreten, wenn die Tarifpartner dieses Wirtschaftszweiges sich nicht vorher über das von der Gewerkschaft geforderte und den Unternehmern abgelehnte zusätzliche Urlaubsgeld für die in der IG Bau organisierten Arbeitnehmer einig werden sollten.

  • Wissen
  • Bonn ohne Führung

    Uunsere heutige Nummer trägt das Datum vom 9. Februar 1962. Die Wahlen zum Bundestag fanden am 17. September 1961 statt. Es sind also seither fast fünf Monate vergangen.

  • Kennedys Widerpart

    Wenn über der Politik John F. Kennedys ein Unstern leuchtet, so heißt er Kuba. Das Landungsfiasko auf der karibischen Insel hat ihm drei Monate nach seinem Amtsantritt schwer zu schaffen gemacht.

    Von Hans Gresmann

  • De Gaulle auf der Kommandobrücke

    Keine Gefahr von Schiffbruch“, versicherte de Gaulle am Montag in seiner Fernsehansprache, „seit das Steuerruder kräftig gehalten wird, die Mannschaft das Manöver sicherstellt und die Passagiere vertrauensvoll an ihrem Platz bleiben“.

    Von Rudolf Fischer

  • Reisen
  • Erholung „für ein geringes Entgelt“

    Ein Kurhotel mit 80 Betten, das im Frühjahr 1962 eröffnet wird, hat jetzt die in Wiesbaden ansässige „Deutsche Gesellschaft für Kur- und Erholungsheime für Handel und Industrie e.

  • Wohlfeil durch die Lüfte

    Pauschalflugreisen, kombiniert mit Bahn und Schiff – immer mehr, immer besser

  • Kur im Alpenpark Montafon

    Zum „Abschalten“ ist das Montafontal im österreichischen Vorarlberg einzigartig geeignet. Abseits der großen Autopisten liegt es nahe dem Bodensee, hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen.

  • Reisespiegel

    Gerade haben Kur- und Verkehrsverein, Kur- und Stadverwaltung von Driburg, dem intimen, gepflegten Bad am Teutoburger Wald, den Kampf gegen den Kitsch auf Postkarten begonnen und ein Gütezeichen für gute Exemplare eingeführt, da entbrennt schon der Kampf um den „guten Bürger“.

  • DIE ZEIT
  • Rochus Spiecker :

    Warnung für Zentauren

    Wer hat nicht schon davon gehört? Ein erlebnishungriges Mädchen vergiftet einem braven Jungen die Seele und macht ihn zu einem Bösewicht.

  • Keine Lübke-Briefmarke

    Die „Landesvaterserie“ der Deutschen Bundespost hört demnächst ein für allemal auf. Von den 26 Milliarden Heuss-Marken, die seit 1957 in Umlauf gebracht wurden, sind nur noch 20 Millionen vorrätig – und zwar die höheren Werte.

  • Gehört und gesehen
  • Fernsehen

    Jetzt trat auch Deutschlands Schriftsteller Heinrich Böll auf den Bildschirm, um gesprächsweise bekanntzugeben, daß er auf den Besitz eines Telephons verzichtet.

  • Theater

    „Nun hat er sich auch einmal an Richard Strauß erproben wollen und ist glanzvoll gescheitert.“ Dieses Resümee in der Süddeutschen Zeitung ist um so bemerkenswerter, als der Kritiker Walter Panofsky zu den ergebenen Anhängern des Neubayreuther Wagnerstils gehört.

  • Funk

    Irgend so eine zweitrangige Gottheit von arkadischer Einfalt wird in ihrer paradiesischen Einsamkeit von Menschen aufgestöbert und brüsk zum Beistand im Lebenskampf aufgefordert.

  • Gehört und Gesehen
  • Die Preise der deutschen Filmkritiker

    Zum sechsten Mal wird in diesem Jahr der „Preis der Filmkritik“ verliehen: am 6. März im Hamburger Hotel Atlantic. Die Ausgezeichneten erhalten eine Muschel in Gold mit eingelegter Perle – nach einem Entwurf von Professor Ewald Mataré.

    Von D. Z.

  • Film

    „Paris Blues“ (USA; Verleih: United Artists): Zwei amerikanische Jazzmusiker, ein weißer und ein schwarzer, leben in Paris nur ihrem Metier.

  • Gesellschaft
  • ZEIT-Zünder

    Erhebliche Zerstörungen an Holzbauten bereiten den Bürgern, der Provinz Ontario in Kanada große Sorgen. Die Schäden werden von den dort beheimateten Holzameisen angerichtet, die Balken und Bretter durchlöchern.

  • Süßwasser aus dem Meer

    „Einer der ältesten Träume der Menschheit ist Wirklichkeit geworden.“ Mit diesen Worten eröffnete der amerikanische Präsident im Frühsommer 1961 die große Entsalzungsanlage in Freeport, Texas.

  • Machtlos gegen Aberglauben

    Wer hierzulande von der Medizin der Zukunft spricht, denkt an Fortschritte der Krebs- und Virusforschung, an Herz-Lungenmaschinen, an Lebensverlängerung, Verjüngung, an eine Art irdischen Paradieses.

    Von Thomas Regau '

  • Ist Ulbrichts Mauer aus Stein und Stacheldraht die einzige, die Deutsche von Deutschen trennt? Nein, sagt die politische Schriftstellerin Margret Boveri, daneben gibt es eine immaterielle, doch ebenso undurchdringliche Mauer: die der Vorurteile und der gegenseitig bedingten Propaganda-Effekte. Dr. Boveris Plädoyer für einen Abbau dieser Mauer erscheint demnächst in einem Taschenbuch des Verlages Rütten und Loening („Berlin und keine Illusionen“. Dreizehn Beiträge zur Deutschlandpolitik). Wir können uns nicht allen Einzelheiten ihrer Analyse anschließen, glauben indessen, daß die höchst unbequemen Fragen, die sie aufwirft, wichtig und bedenkenswert sind.

    Mauern die wir selber bauen

    Ebenso schlimm wie die Mauer aus Steinen, Mörtel und Zement, die am 13. August quer durch Berlin gebaut worden ist, scheint mir die Mauer zu sein, die sich im Laufe der letzten fünfzehn Jahre fast unmerklich in der Vorstellungswelt der Deutschen auf beiden Seiten der Trennungslinie gebildet hat.

  • Richtung Zukunft

    Die Welt ist ja verrückt geworden“ – diese Bemerkung ist ebenso verbreitet wie grobschlächtig. In der vergangenen Woche ist sie von fünfundzwanzig führenden Psychiatern und Sozialpsychologen aus elf nichtkommunistischen Ländern unter die Lupe genommen worden.

  • Kultur
  • Zeitmosaik

    Vor nun 25 Jahren, im Sommer 1937, wurde in München die Ausstellung „Entartete Kunst“ eröffnet. Die Leitung des Hauses der Kunst wird im Herbst dieses Jahres eine große Sammlung „Verfemte Kunst“ ausstellen.

  • Zeitfragen

    Was gilt die deutsche Literatur im Ausland?

    Über Ansehen und Einfluß der neueren und neuesten deutschen Literatur im Ausland herrscht weitgehend Unklarheit. Zwei Spielarten der Naivität müssen die Unkenntnis ausgleichen: die eine nimmt gutgläubig an, unsere Nachbarn kennten und schätzten uns wie wir selbst (schätzen wir uns? nach außen hin bestimmt); die andere, kritische, behauptet, die deutsche Literatur stehe jenseits der Grenzen denkbar niedrig im Kurs oder werde überhaupt ignoriert.

  • Was gilt die deutsche Literatur im Ausland? (1)

    Spanien – Rilke-Mode und wenig mehr

    Die jungen spanischen Schriftsteller sehen das Idealbild von Deutschland erschüttert

  • Deutsche Studenten heute

    Jüngste Analysen des Statistischen Bundesamtes haben inzwischen untermauert, was jeder, der sich auf soziologische Weise für Politik interessiert, längst zu wissen glaubte: Auch der letzte Wahlsieg der CDU/CSU wurde vor allem mit den Stimmen der Frauen errungen.

    Von Rudotf Walter Lconhardt

  • Schloß und Riegel

    „Es ist unerhört, wie sie wieder unserem Verteidigungsminister ans Leder wollen.“ Meine Frau hatte schon immer eine Schwäche für starke Männer, hat dann aber mich geheiratet.

    Von Woligang Ebert

  • Kleiner Kunstkalender

    Mit Willem de Kooning, mit Asgar Jörn und ihren amerikanischen Gesinnungsgenossen repräsentiert Karel Appel jene zweite Welle des Fauvismus, die in den fünfziger Jahren in die Gefilde einer geschmackvoll gepflegten Malerei wie ein Sturzbach einbrach.

  • Hüben und drüben

    Ballast

    Der Romancier darf schlechthin alles. Er kann sich sogar Verstöße gegen die Logik oder gegen den guten Geschmack leisten. Nur eins darf er nie und unter keinen Umständen: den Leser langweilen.

    Von Marcel

  • DAGMAR NICK:

    Zeichen

    Von woher ist der Wind,

  • Jahrgang 1926 auf der Bühne

    „Weh dem, der nicht lügt“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg – Racheakte in „buh“

    Von Johannes Jacobi

  • Ein Buch von der Liebe und den Liebenden

    Fast ein Jahrtausend zurück in eine uns ferne Zeit, in eine uns unbekannte Kultur führt uns Ibn Hazms „Halsband der Taube“, das von der Liebe und den Liebenden handelt.

    Von Walter Boehüch

  • All die seltsame Macht und Herrlichkeit des Lebens

    Interessanter sind in der Regel die Briefe von Schriftstellern, bei denen zwischen Leben und Werk eine erhebliche Differenz besteht.

    Von Rudolf Härtung

  • Nr. 6 vom 7. Februar 1952

    Studenten 1952

    Von den rund 116 000 Studierenden an 16 Universitäten, 8 Technischen Hochschulen und 24 Wissenschaftlichen Sonderhochschulen in der Bundesrepublik wurden 95 vH statistisch erfaßt.

    Von 16 °/o

  • Länderspiegel
  • Bayern

    Flüchtlinge 1. und 2. Klasse

    Drei Monate war ich im Lager. Jetzt haben sie mir gesagt, ich bin kein Flüchtling“, erzählt mir verbittert ein junger Jugoslawe.

  • Schleswig-Holstein

    Rebellion in Kiel

    Sollen Studenten der Bundesrepublik auch jetzt noch zu sportlichen Begegnungen in die Zone fahren? An dieser Frage hat sich jüngst wieder eine erbitterte Fehde entzündet.

  • Bayern

    Ein Professor kämpft um seinen Stern

    Vor der fünften Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichts erschien der Rektor der Münchner Universität, begleitet vom Dekan und Prodekan der Medizinischen Fakultät.

    Von Otto von Loewenstern

  • Gottesdienst mot.

    Mit einem Büssing-Kipper-Fahrgestell Typ LU 55 „Burglöwe“, eingerichtet als Sattelzugmaschine (6-Zylinder-Dieselmotor – 110 PS) und einem Kässbohrer-Sattelschleppanhänger mit Kastenaufbau (nach hinten ausziehbar auf eine Kastenlänge von ca.

  • Berlin

    Ist S. ein Märtyrer?

    S. hatte Theologie studiert. Er zählte sich aber nie zu den Christen der inneren Emigration, die sehnsüchtig auf den Tag ihrer Befreiung von Trübsal und Tränen warten.

  • Baden-Württemberg

    Die Leidtragenden

    Wer fühlt sich zurückgesetzt, wenn er an einer Beerdigung nicht teilnehmen darf, weil sie „auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille“ stattfindet? Niemand; denn jedermann achtet diesen Wunsch.

  • Nordrhein-Westfalen

    Die Reisegruppe

    In der Vorhalle des Essener Hauptbahnhofes verharren die Menschen, die durch den Eingang strömen, einen Augenblick vor einer kleinen Gruppe, die sich an der Rückwand gebildet hat; blicken sie erstaunt, dann unsicher lächelnd an und wenden sich dann schnell ab, greifen zur Morgenzeitung; blinzeln noch ein- oder zweimal über den Rand, dann lassen sie es sein.

  • Lebensart
  • Steingut – Edelmann aus Ton

    Das gute Geschirr ist wieder im Kommen, sagt der Chefverkäufer eines großen Porzellangeschäfts, das richtig repräsentative, für sonntags und Gäste und Familienfeiern.

  • ZEIT-Rätsel

    Von Friedrich Schöne

  • Sport
  • Roboter auf Skiern...

    Mit 7 : 5 Stimmen hat das Organisations-Komitee des Internationalen Skiverbandes (FIS) die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 1962 in Chamonix kurzfristig abgesagt.

    Von Heinz Maeserlein

  • Sport, Raserei – und was nun?

    Auch der Sieg des deutschen Viererbobs bei den Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Bobsport in einer schweren Krise steckt.