Erfindungen

beim Häuserbau hat man in den Vereinigten Staaten versuchsweise ein Gerät verwendet, das Schallwellen im Bereich von über 100 Hz ausnützt, um. einen Pfahl in den Boden zu treiben. Im Rhythmus der Schallwellen verkürzt und verlängert sich der Pfosten, und diese minimalen Längeveränderungen genügen, um — gemeinsam mit der Belastung durch das neue Gerät selbst — eine schnelle Durchbohrung des Bodens zu ermöglichen. Ein Pfeiler von 30 Zentimetern Durchmesser konnte auf diese Weise innerhalb von nur wenig mehr als anderthalb Minuten bis zu einer Tiefe von 17 Metern in den Boden gerammt werden. Das ist etwa zwanzigmal schneller, als es mit Hilfe eines Dampfhammers hätte geschehen können. Zudem verursachen die Schallwellen dabei auch sehr viel weniger Lärm als der Hammer.

 
  • Quelle DIE ZEIT, 16.2.1962 Nr. 07
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