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Ausgabe 08/1962

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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wer....was....wo....warum...
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,,Kleiner Bruder“ des großen Jack
Den großen und eindrucksvollen Mahagoni-Schreibtisch im holzgetäfelten Arbeitszimmer – oder besser: Arbeitssaal – des amerikanischen Justizministers hatte ich schon auf mancherlei Photos gesehen.
Von Hans Gresmann
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Starke ist nicht zufrieden
Als der Bundesfinanzminister von den Ländern 1,74 Milliarden DM zum Ausgleich des Bundesetats verlangte, rechnete er gewiß nicht damit, daß er diese Forderung gleich im ersten Ansturm werde durchsetzen können.
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Krieg ohne Kriegserklärung
Wird aus Vietnam ein zweites Korea? – Amerika hat sich unwiderruflich engagiert
Von Theo Sommer
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Streitbare Demokratie – ja, aber anders
Senatspräsident Jagusch, der Vorsitzende des 3. (politischen) Strafsenats des Bundesgerichtshofes, hat eine längere Rechtfertigung der Rechtsprechung seines Senats verfaßt, in der er mich wiederholt angreift.
Von Richard Schmid
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Letzte Viertelstunde
Man spricht – wohl mit Recht – von der letzten Viertelstunde des algerischen Krieges. Freilich ist es, wie nicht wenige glauben, auch höchste Zeit, denn die Uhr des gaullistischen Regimes scheint langsam abzulaufen.
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Gesetzesanwendung und Rechtspolitik
Dr. Jagusch hat auf einen Artikel von Richard Schmid geantwortet, an dem ich nicht den mindesten Anteil hatte, und dessen Auffassungen auch nicht in allem die meinen sind.
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Als die große Sturmflut kam...
Unterwegs in Hamburgs Katastrophenzentrum – „Schlimmer als an der Ostfront“ – „Halbstarke“ als Retter
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Unwille in USA
Castro wird immer mehr zum Ulbricht der Vereinigten Staaten. Das kommunistische Kuba liegt den Amerikanern so nahe und so sehr auf der Seele wie der Bundesrepublik der kommunistische Teil Deutschlands.
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Zeitspiegel
„Chruschtschow ist in den größeren Teil seiner Berliner Sorgen losgeworden, nicht durch eine Blockade von Westberlin, wie es Stalin 1948 versucht hat, sondern durch eine Abriegelung Ostberlins und Ostdeutschlands.
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Sorgen an der Ostsee
Die Schlacht ist geschlagen. Der Sieger aber lächelt nicht, er stellt nicht den Stolz des Überlegenen zur Schau. So etwa könnte das Bild beschrieben werden, das sich dem Betrachter nach den jüngsten Präsidentschaftswahlen in Finnland bot.
Von Dietrich Strothmann
- Wirtschaft
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Dillon macht den Dollar stark
In den Vereinigten Staaten registriert man mit Genugtuung das stete Anziehen der Konjunktur, von der allerdings erwartet wird, daß sie dieses Mal etwas längeren Atem haben wird als im Jahre 1957/58.
Von R. H. Schlesinger
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Für Aktien ein besseres Klima
Noch fehlt aber eine breite Käuferschicht – Sowjets sorgen für neue Unsicherheit
Von Kurt Wendt
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Vom Nil weggespült
Nach den vielen Anfragen zu urteilen, die von deutschen Firmen an die Deutsch-Arabische Handelskammer in Kairo gerichtet werden, befinden sich viele Hunderte dieser Firmen im dunkeln darüber, was in Ägypten vor sich geht und wie das z.
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Das Herz der großen Städte
Der große wirtschaftliche Aufstieg Westdeutschlands hat den vom Krieg besonders hart betroffenen Großstädten von Jahr zu Jahr größere Möglichkeiten des Wiederaufbaus geboten.
Von Gerhard Stöber
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Bonner Kolonialismus
Unerforschlich sind oft wirtschaftspolitische Ratschlüsse. Da werden prominente Bonner Politiker nicht müde, die Privatwirtschaft immer wieder anzuhalten, sich endlich in den Entwicklungsländern unternehmerisch zu betätigen, um im gleichen Atemzug der Gründung einer amtlichen Entwicklungsgesellschaft das Wort zu reden.
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Ohne „Sonderbezüge“ keinen Bonus
In der Hauptversammlung der Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG (RWE), Essen, am 15. Februar widersprach Aufsichtsratsvorsitzender Hermann J.
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Kapitalerhöhung der Chemie-Verwaltung?
Die Chemie-Verwaltungs-AG (Hüls-Holding), in deren Besitz sich 50 % des 180 Mill. DM betragenden Aktienkapitals der Chemischen Werke Hüls AG befindet, veröffentlicht jetzt ihren Abschluß für 1961.
Von Hüls-Holding
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Das Einmaleins der Propaganda
Seit Joseph Goebbels von der Berliner Wilhelmstraße aus über Presse und Rundfunk herrschte, seit seine Stimme über die „Goebbels-Schnauzen“ bis in die letzte Hütte Großdeutschlands drang, seitdem sind wir empfindlich geworden gegen Propaganda und horchen mißtrauisch auf, wenn verdächtige Töne anklingen.
Von Heinz Michaels
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Und jetzt kommt der Urlaub an die Reihe
Amerikanische Europa-Touristen, von denen mittlerweile jährlich nahezu eine Million die alte Welt heimsuchen, pflegen die Effizienz ihres Urlaubs in einem Satz zusammenfassen: „I made Italy and Szwitzerland in ten days.
Von Hanns Meenzen
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Experiment mit 5 3/4 Prozent
Kaum, daß die Diskussion über die 50. Sitzung des Zentralen Kapitalmarktausschusses verklungen war, beendete das Bundesanleihe-Konsortium unter Vorsitz von Bundesbankpräsident Blessing das Rätselraten über die weitere Zinspolitik.
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Gespräche am Bankschalter
Bankaktien haben Zukunft
In den letzten Wochen habe ich Ihnen, meine verehrten Leser, zwei Aktiengruppen vorgestellt, von denen ich meine, daß sie auch unter erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen ihre Besitzer nicht enttäuschen werden.
Von Ihr Securius
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Togo – Testfall für deutsche Brauereien
Von den mancherlei „Entwicklungshilfe-Projekten“, die neuerdings unentbehrlicher Bestandteil der Geschäftspolitik von Berufenen und noch mehr Unberufenen geworden sind, unterscheidet sich ein jetzt von der Schultheiß-Brauerei AG, Berlin, bekanntgegebenes Vorhaben wohltuend.
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Wenn der grüne Schleier fällt
„Um der Landwirtschaft die Teilnahme an der fortschreitenden Entwicklung der Deutschen Volkswirtschaft und um der Bevölkerung die bestmögliche Versorgung mit Ernährungsgütern zu sichern, ist die Landwirtschaft mit den Mitteln der allgemeinen Wirtschaft- und Agrarpolitik.
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Zeitraffer
Die Rückstände aus dem Jahr 1961, der Arbeitskräftemangel und die neu eingeführte Wehrpflicht werden nach Ansicht des Deutschen Industrieinstituts die Wirtschaft der Sowjetzone so stark belasten, daß dort auch 1962 mit einem schlechten Wirtschaftsjahr zu rechnen sei.
- Wissen
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Amerika holt auf
Oberstleutnant John Herschel Glenn hat es geschafft. Als erster Amerikaner, umkreiste er am Dienstag mit seinem Raumschiff „Friendship VII“ die Erde und kehrte nach der dritten Umrundung wohlbehalten wieder zurück.
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Berlin-Gespräche in Genf?
Washington will in Genf die neuen Verhandlungen über die Einstellung, von Atomversuchen mit der Berlin-Frage koppeln, die Thompson–Gromyko-Verhandlungen werden hier als festgefahren betrachtet.
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Der unbequeme Europäer
Ist de Gaulle der Hauptfeind der politischen Einigung Europas? Wer in den Tagen vor der Begegnung des französischen Staatschefs mit Bundeskanzler Adenauer die deutsche Presse las, mußte es fast glauben.
- Reisen
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Piano de Cola - in sechs Sprachen
Alljährlich erhalte ich den Taschenkalender einer britischen Fluggesellschaft. Früher war der Kalender genauso wortkarg wie die meisten englischen, und als ich – jetzt erst – einmal in dem neuen blätterte, stellte ich überrascht fest: In diesem Jahre ist der Kalender für unsere Verhältnisse geradezu geschwätzig.
- DIE ZEIT
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Zeitmosaik
(Wir grüßen) alle, die den Mut zur eigenen Überzeugung bewahrt haben, auch wenn ihre Gruppen ihnen deshalb gram sind. Wir grüßen alle, die es ertragen, Rückversicherer, Amiknechte, fellow travellers, Kapitalistensöldlinge, Arbeiterverführer genannt zu werden, wenn sie der Stimme ihres Gewissens folgen.
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ZEIT-Rätsel
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Rochus Spiecker:
Mitgefühl läßt sich nicht erzwingen
Ein Todesfall im Haus; aber man kannte den Toten nur flüchtig. Ein Flugzeug stürzt über der Großstadt ab. Ein kriegerisches Ereignis oder ein politischer Schachzug wird zum Massenschicksal.
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Was gilt die deutsche Literatur im Ausland? (2)
Grenzgängerin zwischen Italien und Deutschland
Nein, ich war vorigen Herbst nicht in Frankfurt auf der Buchmesse, aber ich habe mir von italienischen Mitwirkenden und Augenzeugen den Rummel genau beschreiben lassen – wie das „Lizenzgeschäft“ sich dort stürmisch beinahe bis zur Handgreiflichkeit abspielte.
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Reise-Vorschläge
Neu ins Programm aufgenommen: Vom 15. Mai an Flüge mit den Liniendiensten der bulgarischen „Tabso“ (Frankfurt–Varna) ans Schwarze Meer, 15 Tage „alles inbegriffen“ ab Hamburg von 103 bis 1032 Mark.
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Modernes Leben vor 100 Jahren
Ein sonderbares Ding um die Liebe. Man liegt ein Jahr lang schlafwachend zu Bette, und an einem schönen Morgen wacht man auf, trinkt ein Glas Wasser, zieht seine Kleider an und fährt sich mit der Hand über die Stirn und besinnt sich – und besinnt sich.
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Reisespiegel
Der junge Karim Aga Khan hat Gallurien gekauft, einen Küstenstreifen von 45 Kilometern Länge und drei Kilometern Breite. Was sich heute auf Sardinien als wildromantische, von Fjorden zerklüftete, steinige Landschaft darbietet, soll in sechs Jahren so aussehen: ein Dutzend neuer Fischerdörfer, zwölf Touristensiedlungen, elf Hotels, dreitausend Ferienhäuser, Straßen, Häfen, Flugplätze, Wasserleitungen, Elektrizitätswerke, ein Kunstgewerbemuseum, ein ozeanographisches Institut, Gelegenheiten für Tennis, Golf, Unterwassertauchen, Reiten – touristischer Tummelplatz für 30 000 Menschen.
- Gehört und gesehen
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Fernsehen
Vier große Reportagen gesellschaftskritischen oder zeitdiagnostischen Charakters drängten in der vergangenen Woche alles andere in den Hintergrund – auch Christian Geisslers etwas plakative „Anklage“, die es sich mit der moralischen Aufarbeitung des Dritten Reiches an Hand des Generationenschemas ein wenig leicht gemacht hatte.
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Theater
Intendant Hannes Tannert brachte zum drittenmal eine Uraufführung von Zoff heraus, dem gebürtigen Böhmen und ehemaligen Expressionisten, der seit langem in New York lebt und jetzt nach München heimkehren will, wo er einst bei Falckenberg Dramaturg war.
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Eisensteins Filme hat ein Zeichner inszeniert
Fünf Jahre nach seinem weltberühmten Panzerkreuzer Potemkin“ (1926) hat Sergej Michailowitsch Eisenstein das Programm für einen Filmregiekursus entworfen.
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Funk
Ein Arzt heiratet (auf Anraten seiner Geliebten) aus Geldnot eine steinreiche Schauspielerin, die an einem schleichenden Leiden in wenigen Jahren sterben wird.
- Gehört und Gesehen
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Film
„Toller Hecht auf krummer Tour“ (Deutschland-West; Verleih: FTR/DFG): Waisenkind Helmut, von einem amerikanischen Soldaten aufgezogen, will um jeden Preis nach Amerika und in die Air Force.
- Gesellschaft
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Stromkreise im Nervensystem
Seitdem die Menschheit den Magnetismus kennt, hat sie der Verdacht nicht losgelassen, es könne einen Zusammenhang zwischen jener seltsamen Naturerscheinung und der menschlichen Gesundheit geben.
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Tauschgeschäft mit Erbanlagen
Lassen sich Erbeigenschaften übertragen wie Krankheitserreger? Diese Frage war erstmals vor etwa sechs Jahren aufgetaucht, als es den französischen Biologen J.
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DER FALL BUCERIUS
„Panorama“, die aktuelle Sendung des Zweiten Fernsehens, gehört zu den lebendigsten Programmen auf Deutschlands Bildschirmen.
- Kultur
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Unsere Sprache
Wer ist „die“?
Mit vielen Sprachkritiken ist es so ähnlich wie mit den Auslassungen fanatischer Ernährungsreformer: wenn man alle Speisen zusammenzählt, die dieser, jener und der dritte als gesundheitsschädigend denunzieren, so bleibt am Ende nichts Eßbares mehr übrig; und so mit den umstrittenen Wörtern: wir müßten verstummen, wenn wir uns an die tausend Wort-Verurteilungen von tausend Philologen halten wollten.
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Ein Emigrant widersetzt sich Vorurteilen
Die Teilnahme der westlichen Welt an der polnischen Gegenwartsliteratur ist zwar in den letzten Jahren gestiegen, entspringt jedoch vornehmlich politischen Umständen.
Von Marcel Reich-Ranicki
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Wir verlieren viel mit Bruno Walter
Der Mann, der am 17. Februar in Beverly Hills, ein halbes Jahr nach seinem 85. Geburtstag, starb, war ein Künstler von Weltformat und ein Mensch von jener Harmonie, ausgewogener Geistes- und Herzensbildung, die in unserem Jahrhundert immer größeren Seltenheitswert erlangt hat.
Von Walter Abendrot b
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Hüben und drüben
Unbehagen
Über Ihre Einladung habe ich mich sehr gefreut. Ich soll also im Rahmen der „Internationalen Lesereihe“, die Sie in der Berliner Kongreßhalle unter dem Motto „Literatur im technischen Zeitalter“ veranstalten, einige meiner Gedichte lesen und eine Episode aus dem Roman, an dem ich jetzt arbeite.
Von Marcel
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Epigonentum
Ein anderer Autor, der unter denselben Vorwürfen zu leiden schien, behauptete gar, infolge eines längeren Aufenthalts auf einer Insel im Indischen Ozean habe er diesen Namen erst kürzlich zum ersten Male gehört.
Von Wollgang Ebert
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Kleiner Kunstkalender
Diese Mammutschau von 789 Nummern sieht unter dem Motto „Künstler werben Kunden“. Sie tun es auf dreierlei Weise, durch Schriftgestaltung, Buchgestaltung und Werbegraphik.
Von Altmeisters von Montagnola.
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Zum Lachen oder Weinen?
Wolfgang Schwerbrock schrieb unlängst in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ einen klugen und wohl-dokumentierten Artikel gegen den Rummel der Bestseller-Listen.
Von Edmund Woll
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Zu empfehlen
ES ENTHÄLT die Historie „König Richard der Dritte“ in der Übersetzung von A. W. von Schlegel, die Komödie „Liebes Leid und Lust“ in der Übersetzung von Wolf Graf Baudissin, die Tragödie „Macbeth“ in der Übersetzung von Dorothea Tieck, sowie ein Nachwort von Wolfgang Clemen.
- Länderspiegel
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Bayern
„Ich liebe die Waffe“
Bundeswehr-Offiziere auf Fasanenjagd – „Eine fatale Sache für die Bundeswehr“
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Nordrhein-Westfalen
Goldgräber vom Niederrhein
Repelen ist ein Dorf am Niederrhein, nicht weit von dem Städtchen Moers entfernt. Am Ortseingang liegt der Jungbornpark, Gedenkstätte für den Mann, der das abgelegene Dorf einst durch sein Naturheilverfahren bekanntgemacht und ihm zu dem Ansehen eines „Luftkurortes“ verholfen hat: „Lehmpastor“ Felke.
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Ärger mit der Post
Auf den Briefen nach Berlin-Grunewald soll künftig Berlin 33 stehen, auch soll es nicht mehr Berlin-Wannsee heißen, sondern nur noch Berlin 39.
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Hamburg
Spiegel kontra Strauß
Vor der Zivilkammer 15 des Hamburger Landgerichtes fand ein Randgefecht statt im Streit zwischen dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel und dem Bundesverteidigungsminister.
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Baden-Württemberg
Der umstrittene Alkohol-Paragraph
Einstweilige Anordnung des Bundesverfassungsgerichts – Die Gefängnistore öffneten sich
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Sachsen-Anhalt
Kartoffeln für den Frieden
Die Unterschrift erwarten der Bürgermeister und der Vorsitzende der Nationalen Front jedoch nicht von einem Bauern, genauer: einem Arbeiter einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG).
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Bayern
Überfüllt?
Wer die Verhältnisse an der Ludwig-Maximilians-Universität München kennt, kann den Warnungen des Asta (Allg. Studentenausschuß) vor einem Studium in München nicht zustimmen.
- Lebensart
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Erika Markwalds Rezept;
Sardelle - kleiner Fisch ganz groß
Es begann so: Ich sah eine Zeichnung, auf der waren drei Fische – ein großer, ein mittlere: und ein kleiner. Sie schwammen hintereinander her, die Mäuler aufgerissen.
Von Friedrich Schöne
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Henry Miller:
Amouren sind nicht die Liebe
Mit fortschreitendem Alter wird man vorsichtiger, läßt sich nur zögernd auf ein Glücksspiel mit der Liebe ein, oder man wird verwundbarer als je zuvor.
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Geschehen – und nicht vergessen
Tino (Norditalien), im Februar Nach ein paar richtigen Frühlingstagen, an denen wir die Pullover auszogen und nicht mehr wußten, ob der Kalender oder die Sonne sich geirrt hatten, bläst nun ein eisiger Wind von Norden, der die Bettwäsche wie weiße Bretter an der Leine knarren läßt und riesige, schimmernde Wolkengebirge am blauen Himmel zusammenfegt.
Von Monika von Zitzewitz
- Sport
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Die Hände an der Hosennaht
Beim Sprunglauf für die Weltmeisterschaften in der Nordischen Kombination im polnischen Zakopane am Fuße der Hohen Tatra hagelte es förmlich Stürze, obwohl es sich um die „kleine" Schanze handelt, deren kritischer Punkt wenig über 60 Meter liegt.
Von Carl J. Luther
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Wintersport-Marginalien
Die Eisschnellauf-Weltmeisterschaften fanden nicht, wie irrtümlich gemeldet wurde, in Oslo, sondern in Moskau statt. So hatte die Zonenmannschaft bei der doch so sportlichen Einstellung der Sowjetunion natürlich keine Einreiseschwierigkeiten! Trotzdem gab es Ärger; diesmal war ein norwegischer Sportjournalist der Anlaß.
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Weder Sieg noch Platz in Chamonix
Der Triumph der Österreicher bei den alpinen Skiweltmeisterschaften in Chamonix – von acht Titeln holten sie nicht weniger als sechs – kann leicht zu falschen Schlußfolgerungen verführen.