• Ausgabe 03/1963

    Ausgabe 03/1963

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Sündenbock Mewis

    Walter Ulbricht hat vor Beginn des VI. SED-Parteitages den Sündenbock für seine verfehlte Wirtschaftspolitik gefunden: Karl Mewis, den Vorsitzenden der staatlichen Plankommission.

  • Rendezvous mit Nikita

    „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit...“ – Ulbricht hat den falschen Takt OstberlinerNotizen von Heinz Stuckmann

  • Hinhaltende Politik

    Wie zu erwarten war, haben die Vermittlungsgespräche, die Ceylons Ministerpräsident Frau Bandaranaike im Auftrag sechs bündnisfreier Länder im indisch-chinesischen Grenzkonflikt geführt hat, in New Delhi ebensowenig handfeste Ergebnisse erbracht wie die vorangegangenen Verhandlungen der Colombo-Abgesandten in Peking.

  • Staatsminister taugen nicht für Bonn

    Neuerdings taucht jedesmal bei Verhandlungen über die Regierungsbildung der Plan auf, einen neuen Ministertyp zu schaffen. Man spricht von „Staatsministern“, um durch diese Bezeichnung den neuen Typ von dem der Bundesminister zu unterscheiden.

    Von Theodor Esehenburg

  • War Geffcken ein Landesverräter?

    Der Straßburger Professor Geffcken wurde eher zu milde als zu streng beurteilt

    Von Fabian von Schlabrendorff

  • Zeitspiegel

    „Wenn man in London einen Kilt trägt, denken die Leute, man sei Schotte. Wenn man ihn in Edinburgh trägt, denken sie, man komme aus den Highlands.

  • Geduldig, zäh und verschlossen

    In Paris ist es leichter, Informationen über den lieben Gott zu erhalten als über die Vorgänge in den Ministerien. Die Diskretion wird an der Seine rigoros gehandhabt, und von keinem so rigoros wie von Verteidigungsminister Pierre Messmer.

    Von Rudolf Fischer

  • Mord in Togo

    In Afrika reißt die Kette der Staatsstreiche und Anschläge nicht ab: Bombenattentat auf Ghanas Staatschef Kwame Nkrumah – Verschwörung an der Elfenbeinküste gegen die Regierung Felix Houphoult-Boigny aufgedeckt – Senegals Präsident Léopold Senghor läßt den Ministerpräsidenten Mamadou Dia verhaften – in Burundi und in Nigeria Stehen Rebellen und Oppositionelle vor dem Tribunal.

  • Was heißt da Bewährung?

    Lebenslänglich Zuchthaus hatte der Staatsanwalt beantragt – und vier Jahre Zuchthaus hat das Gericht im Prozeß gegen den Schleswiger Ratsherrn und früheren SS-Sturmbannführer Martin Fellenz verhängt.

    Von Hans Peter Bull

  • Kennedy: Realismus und Selbstvertrauen

    Washington, im Januar Die Lage war nie so gut – lapidar und bestimmt sprach Präsident Kennedy es aus. Dieser Satz bildete das Fundament seiner Botschaft über „die Lage der Nation“.

  • Roter Wackelkontakt

    Fünfzig Pfennig Eintritt sind zu entrichten. Doch kann man dafür auch an einem Preisausschreiben teilnehmen, dessen erster Preis der Motorroller „Troll 1“ ist.

  • Wirtschaft
  • HEW zahlen „echte” zehn Prozent

    Mit dem Abschluß für 1961/62 (30. 6.) der Hamburgische Electricitäts-Werke AG, Hamburg, können die Aktionäre zufrieden sein.

    Von 62.. (30. 6

  • Lichtgeschäft im Kostenschatten

    Die Aufwendungen für Forschung und Emwicklung wurden im Interesse der weiterai Festigung unserer Stellung auf dem in- und ausländischen Markt im Berichtsjahr wesentlich eihöht.

  • Parkinsonade

    Es blüht, wächst und gedeiht – das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Erst vor Jahresfrist wurde es aus der Koalitionstaufe gehoben, um der deutschen Entwicklungspolitik Ziel und Richtung zu geben, und schon ist es auf 160 Bedienstete angewachsen – Putzfrauen und Pförtner eingerechnet.

  • Die Anleger sind voller Mißtrauen

    Montanaktien in die Nähe der Kuba-Krisen-Kurse geraten – Steuerfreie Rentenpapiere sind gesucht

    Von Kurt Wendt

  • Auch die freien Berufe...

    Das Statistische Bundesamt veröffentlichte die Umsätze der freien Berufe im Jahre 1961. Nur Rechtsanwälte und Notare, Wirtschaftsberater, Ärzte, Tierärzte, Zahnärzte und Architekten werden von der Umsatzsteuer erfaßt; die Umsätze der meisten künstlerisch und publizistisch Tätigen liegen unterhalb der Freigrenze.

  • Das Gespenst des Überschusses

    Seit einem Jahrzehnt hat die britische Regierung jeweils durch leichten Druck auf die monetäre oder fiskalische Klaviatur immer sofort die gewünschte Harmonie zwischen wirtschaftlichen Hilfsquellen und Vollbeschäftigung herstellen können.

    Von Friedrieh Kessler (london)

  • Der Leser schreibt...

    Diese Gerüchte gründen sich nach unseren Feststellungen auf einen Artikel von „Die Zeit“ vom 15. Juni 1962, in dem auf Grund eines Hörfehlers der Satz enthalten war: „Massey-Ferguson ist dabei, ein engmaschiges Vertriebs- und Kundendienstnetz aufzubauen, um direkt – ohne Einschaltung des Landmaschinenhandels – Kontakt zur Kundschaft halten zu können.

  • Ein Ruhmesblatt

    Am 11. Januar 1863 begannen der Chemiker Lucius und der Kaufmann Meister in Höchst mit der Errichtung eines Etablissements zur Herstellung von Anilinfarben.

  • Lieber mit DB?

    Die Bundesbahn hat der Lufthansa den Krieg erklärt. Die Lufthansa, so meinte Prof. Niessen von der Bundesbahndirektion Köln, wolle der Bundesbahn mit Dumping-Preisen Konkurrenz machen.

    Von H. M.

  • Ein seltsamer Wachtel-Flug

    Ein Konkurs mit „nur“ 4 oder 5 Mill. DM Forderungen rechtfertigt eine ausführlichere Behandlung nur dann, wenn ungewöhnliche Begleitumstände ihn zu einem Lehrstück machen.

    Von Georg Kessel

  • Lohnpolitik ohne Klamauk

    Die Institutionen sind nichts, der Geist ist alles – Die Gewerkschaftsrente in der Bauwirtschaft – Ein Experiment beginnt

    Von Wolf gang Krüger

  • Gespräche am Bankschalter

    Es wird weiter gesponnen...

    Daß Aktien Risikopapiere sind, wissen die Aktionäre der Wollgarnfabrik Tittel & Krüger und Sternwoll-Spinnerei AG, Hamburg, nicht erst seit der letzten großen Baissebewegung, sondern schon seit vielen Jahren.

    Von Ihr Secorios

  • Pariser Börse

    Kenner kaufen Erdölwerte

    Für das kommende Börsengeschäft sind gute Voraussetzungen gegeben: Die Einzahlungen, bei den französischen Sparkassen zeigen Rekorde; etwa 60 % der umlaufenden Geldmengen gehen über die Konten der Banken; der Zahlungsbilanzüberschuß für 1962 wird mit 1,4 Milliarden Dollar ausgewiesen; die industriellen Produktionsziffern haben das Plansoll mit 7 % erheblich überschritten.

  • Guter Start

    Die vom Wirtschaftsministerium kürzlich veröffentlichten Zahlen für den Wirtschaftsverlauf in der Bundesrepublik lassen ein gutes Urteil für die kommenden Monate zu.

  • Das Beispiel der KLM

    Der gewaltige Verlustabschluß, den die Königlich-Niederländische Luftverkehrsgesellschaft (KLM) mit nahezu 100 Millionen Hfl.

  • Politik der Nadelstiche

    Es soll hier ganz nüchtern weltwirtschaftlich untersucht werden, welche Stellung die russischen Pipeline-Pläne in der Röhren Wirtschaft der Welt haben und ob es möglich ist, durch Liefrungsstopp aus der westlichen Welt diese Pläne irgendwie nennenswert zu stören.

    Von Fritz Baade

  • Nichts ist so praktisch wie Theorie

    Fragt man nach den Quellen des Volkswohlstandes, so werden Arbeit, Reichtümer, die uns die Natur bietet, Kapital, technisches und organisatorisches Wissen und vieles andere mehr genannt, selten nur wird man in diesem Katalog die Wissenschaften und noch seltener die Wirtschaftswissenschaft aufgeführt finden.

    Von Alfred Kruse

  • Zeitraffer

    In den OECD-Ländern war die industrielle Erzeugung 1962 im ersten Vierteljahr noch um 8,5%, im dritten Vierteljahr nur noch um 6 % höher als in der gleichen Vorjahreszeit.

  • Wissen
  • Konzil in Ostberlin

    Für den VI. Parteitag der SED haben die Ostblockstaaten und die kommunistische Weltbewegung eine Schar prominenter Besucher aufgeboten.

  • Bruch mit Kuba

    Viel war da nicht mehr abzubrechen. Die Handelsbeziehungenwaren schon lange auf ein Minimum zusammengeschrumpft (2 Millionen Dollar kubanische Einfuhr gegen 8 Millionen Dollar bundesdeutsche Ausfuhr im Jahr 1962).

  • Frage an Bonn

    Auf dem Geburtstagstisch des Bundeskanzlers lag am Anfang der letzten Woche ein Telegramm aus Paris. Darin wünschte Staatspräsident de Gaulle dem Freund am Rhein, daß „Sie noch sehr lange das Werk, das Sie für das Wohl Ihres Landes und das Wohl unseres Europas unternommen haben, fortsetzen können“.

    Von Hans Gresmann

  • Fünf Finger am Drücker?

    Es ist dem stellvertretenden amerikanischen Außenminister Ball gelungen, die Bedenken der Bundesregierung gegen das Konzept Washingtons für eine multilaterale NATO-Atommacht zum großen Teil zu zerstreuen.

    Von Robert Strobel

  • Reisen
  • Jetzt Ferienwohnungen bestellen

    Noch bis zum Februar, so erfuhr der Reisende unter der Hand, will der in Stuttgart etablierte „Landesverkehrsverband Württemberg“ die zweite Auflage eines Taschenbuches herausgeben, das mit Adressen der in diesem Sommer in der Bundesrepublik zur Verfügung stehenden Ferienhäuser gefüllt sein soll.

  • Skiland Spanien

    Das neue spanische Staatssekretariat für Fremdenverkehr läßt den Dollar rollen – man spricht von „Hunderttausenden von Dollars“ –, um Spanien zum Winterreiseland zu machen.

  • Ein neuer „Traum“ in der Touristik

    Aus kommerziellem Kalkül, ihren Luxusdampfer „Hanseatic“ nicht in kostspieliger Leerfahrt von der letzten Nordatlantikpassage aus Cuxhaven zur ersten von neun Kreuzfahrten für reiche Amerikaner von Florida aus in die Karibische See zu überführen, hat die Reederei „Hamburg-Atlantik Linie“ eine neue touristische Idee geboren.

  • Auskünfte über Ferienhäuser erteilen in:

    Österreich: österreichische Fremdenverkehrswerbung (Frankfurt/M.), Landesfremdenverkehrsamt (Wien), Amt der Burgenländischen Landesregierung (Eisenstadt), Tiroler Landesreisebüro (Innsbruck), Salzburger Landesreisebüro sowie die örtlichen Verkehrsvereine.

  • Eisbein international

    Reise in die Fremde und iß deutsch, oder: Liebe für den deutschen Magen? Das Deutsche Reisebüro hat herausgefunden, daß sich die Zahl der ausländischen Restaurants, die auf ihren Speisekarten deutsche Gerichte anbieten, verdreifacht habe.

  • Notizen für Reisende

    Wintersport in Frankreich Eine sehr bunt bebilderte Broschüre „Wintersport in Frankreich“ hat das französische Verkehrsministerium veröffentlicht.

  • Reisespiegel

    In Dosen, Flaschen, Tiegeln eingefangen, wandert neuerdings in immer größeren Mengen das flüchtigste der vier Urelemente über Stadt- und Landesgrenzen.

  • DIE ZEIT
  • 1963: Kein Spaß an der Freud’

    Auf runde vierzigtausend Mark aus Hamburger Faschingsfreuden wird das Finanzamt der Freien und Hansestadt in diesem Jahr verzichten müssen: Das traditionelle, dreitägige Fest der Hochschule für Bildende Künste, das sogenannte Li-La-Lerchenfeld, findet nicht statt.

  • Gehört und gesehen
  • Film

    „Tag der Rache“ (Dänemark; Verleih: Atlas): Ein dänisches Dorf im siebzehnten Jahrhundert. Eine alte Frau wird der Hexerei beschuldigt und verbrannt.

  • Gehört und Gesehen
  • Geräusche als Kunstmittel

    Als vor ungefähr sechs Jahren der japanische Film „Rashomon“ hier gezeigt wurde, war das ein Ereignis: Die starren Bilder japanischer Kunst, seit Jahrhunderten nahezu unrevidiert in unserer Vorstellung, bewegten sich plötzlich und waren zu hören.

    Von Ruth Herrmann

  • Theater

    Boulevardtheater mit zwei Häusern ist der jüngste Tip im Unterhaltungsgewerbe. Wie Gerhard Metzner in München seiner „Kleinen Komödie“ ein „Großes Haus“ (im Bayerischen Hof) hinzugefügt hat, so gliederten Anija Gräfin Orlowska und Fred Nolte ihrem „Theater an der Berliner Allee“ jetzt ebenfalls ein „Großes Haus“ an.

  • Fernsehen

    Hasenfuß mit Bomben

    Landeseigener Kunstfleiß ist zur Zeit bei der Herstellung des Heldenhaften zurückhaltend, In der Literatur wie im Film verläßt man sich mehr auf Importe, wobei Sachen zu besichtigen sind, die es mit unserem „Sperrfeuer um Deutschland“ gut aufnehmen können.

  • 12. Januar, das Hörspiel:

    „Ankommt eine Depesche“

    Es kommen viele Depeschen an, aus Toulon, aus Cannes, aus Sisteron, aus Marseille, aus Lyon, – sie kommen aus den Orten, die Napoleon durchzieht, als er Elba verlassen hat und nach Paris zurückkehrt.

  • Gesellschaft
  • Leben wir auf einer Eierschale?

    Ein neues kosmologisches Modell soll Mikro- und Makrophysik unter einen Hut bringen

    Von Robert Gerwin

  • Jewgenij Jewtuschenko

    Der Hühnergott

    Hühnergott, das ist ein Meeressteinchen mit einem kleinen Loch. Die Krim-Tataren sollen geglaubt haben, daß, wenn man durch das Loch einen Faden zieht und das Steinchen an der Hühnerstange aufhängt, die Hühner besser Eier legen.

  • Raketenabwehr mit Kugelblitzen

    Seit Röntgens Entdeckung der elektromagnetischen Wellen, die feste Stoffe durchdringen und organische Gewebe zerstören können, träumen Militärs von einer Strahlenwaffe, einer Kanone, die ihre Geschosse – energiereiche Elementarteilchen – lautlos und in extrem schneller Aufeinanderfolge mit Lichtgeschwindigkeit verschießt.

  • ZEIT-Berichte aus der Forschung

    Die erste offizielle Verlautbarung des neu gegründeten Bundesministeriums für wissenschaftliche Forschung ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die Professor Balke noch während seiner Amtszeit im Atomministerium bei einem demoskopischen Institut bestellt hatte.

  • Kultur
  • Präsident Eisenhower

    Am 20. Januar wird General Eisenhower sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten antreten. Die Ära Truman ist damit zu Ende und mit ihr der erste Abschnitt einer politischen Strategie, die dazu geführt hat, daß den Sowjetrussen und ihrem Expansionsstreben zum erstenmal nach dem Potsdamer Abkommen Halt geboten wurde.

  • Zeitmosaik

    Daß die internationale Verleger- und Schriftstellergesellschaft, die sich zur Vergabe des Internationalen Literaturpreises (Preisträger: Beckett, Borges, Johnson) und des Prix Formentor seit zwei Jahren jeweils im Mai auf der Insel Mallorca – genauer: auf dem Kap Formentor – versammelt, den spanischen Behörden ein Dorn im Auge ist, wurde schon im vergangenen Jahr klar, als die spanischen Teilnehmer Carlos Barral (vom Verlag Seix-Barral, Barcelona) und sein Lektor Salinas mitten aus den Besprechungen zu Polizeiverhören beordert wurden.

  • Der Durchschnitts-Professor

    Zu dem Artikel von Walther Killy über den „Durchschnitts-Studenten“ (DIE ZEIT Nr. 2, 1963) gingen bei uns zahlreiche empörte und begeisterte Leserbriefe ein, die wir in der nächsten Ausgabe zum Teil abdrucken werden.

  • Zeitfragen

    Was bedeutet Jewtuschenko als Lyriker?

    Während der 29jährige russische Lyriker Jewgenij Jewtuschenko durch die Bundesrepublik reist, um sich Deutschland heute anzusehen, um in Tübingen (am 17.

    Von Rudolf Walter Leonhardt

  • Erinnerungen an Otto Friedrich Regner

    Er ist einer von jenen, die man nicht totsagen kann; meine große Traurigkeit hindert mich nicht, daran zu glauben, daß ich ihn irgendwo wiedertreffen werde, vielleicht auf der nächsten Buchmesse, wo mich plötzlich, während irgendeiner Unterhaltung, ein Lachen ablenkt, das schiere Herzlichkeit dröhnt; dann werde ich, um die Ecke schauend, den voluminösen Mann erblicken mit dem mächtigen runden Schädel und der Tonsur von rotem Haar; ich werde auf ihn zulaufen und, wie immer, sagen: Grüß Gott, Herr Regner! Seine Augen werden sich noch ein wenig runder öffnen – die braune Iris rechts, die blaue links – er wird mir die große, doch leichte Hand auf die Schulter legen, und, wie immer, ausrufen: Ja, der Pieter, was treiben’s denn? – sodann von einer Herrlichkeit erzählen, auf die er gestoßen sei und die ihn dermaßen delektiere, daß er seinen Sinn nicht mehr davon abbringen könne.

    Von Pcier Härtlinj:

  • Nieder mit den Unbeschwingten

    „Psalterium profanum“ – Weltliche Gedichte des lateinischen Mittelalters, lateinisch/deutsch, herausgegeben, eingeleitet und übersetzt von Josef Eberle, mit zwölf Holzstichen von Andreas Brylka; Manesse Verlag, Zürich; 600 S.

    Von Max Rychner

  • Kleiner Kunstkalender

    KÖLN (Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde): „Kunst aus Thailand.“ Rund 350 Objekte, vorwiegend aus dem National-Museum in Bangkok, werden zum erstenmal in Europa ausgestellt.

  • Werner Hinz zum Gruß

    In einem Hamburger Theateralmanach von 1937/38 findet sich, ein Szenenbild aus der „Tragödie des Menschen“ von Imre Madách. Eva (Ehmi Bessel) schmiegt sich schutzsuchend an Adam (Werner Hinz).

  • Wolf gang Ebert:

    Leiden an München

    Es ist immer dasselbe: Meine Frau öffnet beim Frühstück einen Brief und sagt nur: Heinzelmanns! Oder sie kommt vom Telephon und sagt in einem gewissen Tonfall: Otto! – und ich weiß sofort Bescheid.

  • Intendant gesucht

    Der Theaterintendant mit dem großen. Namen spukt in den Köpfen bundesdeutscher Stadtverordneter. Sie sind fast permanent auf der Suche.

    Von Werner Koch

  • „Babij Jar“ in vier deutschen Fassungen

    Von Eckhart Schmidt und Alexander Kaernpfe

  • Zu empfehlen

    ES ENTHÄLT elf Zukunfts-Geschichten angelsächsischer Provenienz, unter anderem von Isaac Asimov, Ray Bradbury, Arthur C. Clarke, Robert A.

  • Länderspiegel
  • Mal weiß, mal gelb

    Was dem ahnungslosen Fernsehpublikum am Abend des 8. Januar über den Bildschirm als dokumentarische Life-Sendung vorgesetzt wurde, war eine von akademischen Würdenträgern inszenierte schauspielerische Amateurleistung.

  • Unter widrigen Winden

    Senatsdirektor Dr. Heinrich Maas glaubte es besonders geschickt anzufangen: Klugerweise lud er nur die lokale Presse ein, um zu verkünden, daß die Bremer Helgoland-Dienst GmbH dringend staatliche Hilfe benötige, soll sie nicht samt ihrem erst 1960 in Dienst gestellten Seebäderschiff „Bremerhaven“ den widrigen wirtschaftswunderlichen Winden zum Opfer fallen.

  • Sind’s Plastikbomben, sind’s Apfelsinen?

    Nach einem Prozeß durch drei Instanzen sind Frankfurts Taxifahrer nun genauso schlau wie vorher: Dürfen sie sich weigern, einen Fahrgast zu befördern, wenn er ihnen nicht ganz geheuer ist, oder dürfen sie es nicht? Diese Frage ist trotz rechtskräftiger richterlicher Entscheidung immer noch offen.

    Von Gerhard. Ziegler

  • Ein „Freispruch“ für Senator Schmidt

    Die neun Richter des Hamburgischen Verfassungsgerichts treten nur selten zusammen. Die Sache, über die sie in der vorigen Woche berieten, trug das Aktenzeichen 1/62, die Verhandlung war die erste des hohen Gerichts seit 1958.

    Von Hans Peter Bull

  • Lebensart
  • ZEIT-Rätsel

  • Freie Zeit im Glashaus

    Zum dritten Male fragt die Frau eindringlich, ob ihr wohl ein Platz bliebe. Ihr runzeliges Gesicht ist rund, die alten Augen blicken besorgt.

  • Elmar Lang:

    Kleine Fische an Backbord

    Mehr Boote, und alle werden schwimmen – Im Urlaub spielt man Kapitän – Das Geschäft hat jetzt Saison

  • Sport
  • Kitsch mit Aura

    Die rechte Hand legten die „Aussies“ wie beschwörend auf ein blinkendes Ungetüm, den Davis-Cup, die wertvollste aller Tennis-Trophäen.

  • unzugeordnet
  • Schneesicher – wo, wie lange?

    Wo wird bis wann mit Schnee zu rechnen sein? In der folgenden tabellarischen Übersieht vermerken wir die wichtigsten Skiplätze; alle Orte aufzuzählen, ist nicht möglich.

    Von T. H.

  • Vom Palmenstrand in den Schnee

    Der Reisende aus dem Norden fühlte seinen Kreislauf eiliger rotieren, den zu kurieren er just nach Marokko geflogen war – im Charter-Luftgefährt für rund 800 Mark.

    Von Ermano Höpner