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Ausgabe 06/1963

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Der Mann, der Nein sagte
Wenn man sagt, daß der preußische Offizier eine „Züchtung“ war, dann kann man dies mit gleichem Recht von den hohen Beamten der französischen Verwaltung sagen, zumal von denen, die ihre Laufbahn als „Inspecteurs des Finances“ begonnen haben.
Von Josef Müher-lvfereiti
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Partnerschaft trotz de Gaulle
Die USA werden weiterhin die atlantische Gemeinschaft anstreben. Was Präsident Kennedy den „Grand Design“, den großen Entwurf, genannt hat, bleibt auch nach de Gaulles Distanzierung und nach dem „schwarzen Dienstag“ von Brüssel das außenpolitische Grundkonzept der Vereinigten Staaten.
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Krise in Kanada
Kanadische Studenten verbrannten Strohpuppen, die Züge des amerikanischen Präsidenten trugen. Ein diplomatischer Mißgriff des State Department hat zu einer ernsten Vertrauenskrise zwischen den nordamerikanischen Staaten und in Kanada zu einer folgenreichen innenpolitischen Krise geführt.
Von K. H.
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De Gaulles „Großer Plan“
Wohl die interessanteste Antwort auf diese Frage hat Jean-Jaques Servan-Schreiber gegeben. In einem Aufsatz, veröffentlicht in der „Neuen Politik“ vom 2.
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Zeitspiegel
„So wie Hitler seinen Marschall Petain hatte, der Frankreich für ihn regierte, so hat jetzt der französische Diktator einen deutschen Petain gefunden in Gestalt des Kanzlers Adenauer, der Deutschland für ihn regiert.
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Kongo – Ruhe vor dem Sturm?
Die UN hat im Kampf gegen Katanga die Oberhand behalten. Die Auseinandersetzung begann am 11. Juli 1960, als Präsident Moise Tschombe seine reiche Kupferprovinz aus der Kongo-Republik herauslöste.
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Abenteuer einer NATO-Atommacht
Washingtons neue Pläne: politisch vielleicht nützlich-, aber militärisch sinnlos
Von Theo Sommer
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Dichtung und Wahrheit
Nun haben wir’s also amtlich, schwarz auf weiß, im endlich veröffentlichten „Spiegel“-Bericht. Was wir seit Monaten vermutet und dann behauptet haben: daß nämlich der frühere Bundesverteidigungsminister in der „Spiegel“-Affäre eine ganz andere Rolle gespielt hat, als er es wahrhaben wollte, und daß er das Parlament, daß er Kabinettskollegen und die Öffentlichkeit bewußt getäuscht hat, ist nun amtlich erwiesen.
Von Robert Strobel
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Aus Geesthacht nichts Neues
In einem Kleinstadt-Gymnasium übernahm ein Großadmiral den Geschichtsunterricht
Von Kai Hermann
- Wirtschaft
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Die Börse ist nicht zu erschüttern
Auf einer Kölner Veranstaltung wurde kürzlich Bankier Hermann J. Abs, Sprecher der Deutschen Bank, gefragt: „Was halten Sie vom Aktienmarkt?“ Seine Antwort: „Die Finger!“ – Nun ist diese Formulierung zwar nicht ganz neu, doch ist es bezeichnend für die Einschätzung der gegenwärtigen Börsensituation, wenn sie von dem „Chef“ des größten und bedeutendsten deutschen Kreditinstituts gerade jetzt wiederholt wird.
Von Kurt Wendt
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BASF spart Personal
Die Badische Anilin & Soda Fabrik AG, Ludwigshafen, konnte 1962 die Früchte der Preiseinbrüchen in b
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Leitbilber für ein neues Europa (Schluß)
Die Vernunft regiert das Programm
Konjunktur und Entwicklung können in der EWG nicht einfach sich selbst überlassen werden
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Und nun also: Air Union
Es scheint, daß ein vieldiskutierter Plan europäischer Zusammenarbeit, der jetzt, vier Jahre alt ist, noch in diesem Jahr Gestalt annimmt: das Zusammenwirken der vier Luftfahrtgesellschaften Air France, Lufthansa, Alitalia und Sabena im Rahmen der Air Union, Im Oktober 1962 erfuhr man, daß General de Gaulle diesem Projekt, das seit Jahresfrist von der französischen Regierung aufgegeben worden war, doch noch seine Zustimmung erteilt hatte.
Von Daniel Leroy (paris)
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Das Finanzamt bekam weniger
Die Besitzer von Bankaktien werden sich damit abfinden müssen, daß „ihre“ Institute im vergangenen Jahr trotz erhöhter Aktivität und trotz gestiegener Bilanzsummen mit verringerten steuerpflichtigen Gewinnen aufwarten werden.
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Der Leser schreibt...
Der Leser könnte aus Professor Kruses Beitrag die Meinung gewinnen, die sogenannte Grenznutzenschule bzw. subjektive Wertlehre sei – worauf der Verfasser wohl hinaus will – völlig steril gewesen und habe die Nationalökonomie in eine Sackgasse geführt.
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Kampf um das Geld der Landwirte
Seit der Währungsreform hat die deutsche Landwirtschaft über eine Million Schlepper und fast 100 000 Mähdrescher gekauft. Von insgesamt 27 Mrd.
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Harter Frost über Europa
Nach dem brüsken, durch Frankreich erzwungenen Abbruch der Verhandlungen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und England ist der Seelenfrieden auf dem „alten Kontinent“ dahin.
Von Hermann Riedle
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Kein Bonus bei Hoechst
Der Vorstandsvorsitzende der Farbwerke Hoechst AG, Professor Dr. Winnacker, stellte auch für die nächsten Jahre bei voraussichtlich kontinuierlicher Umsatzzunahme eine günstige Prognose.
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Das Freundes-Opfer
Das ist in Bonn wirklich nicht an der Tagesordnung: Ein Staatssekretär lehnt es ab, für sein engeres Arbeitsgebiet weiterhin die Verantwortung zu tragen.
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Resignieren wegen de Gaulle?
De Gaulle hat Großbritanniens Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft im Namen Europas, ja, im Namen des EWG Vertrages gewabsam unterbunden.
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In Wolfsburg steh’n die Räder still
Giuseppe ist ärgerlich. 50 Mark weniger als sonst wird er in diesem Monat in seiner Lohntüte finden – 7500 Lire weniger auf dem Konto, für das er sich in seinem italienischen Heimatdorf einen kleinen Weinberg kaufen will.
Von Heinz Michaeis
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Auf Borgwards Spuren?
Allen Auto-Fabrikanten steht eine härtere Wegstrecke bevor. Nach einem Jahrzehnt, in dem Volkswagen, gefolgt von Renault und Fiat das Rennen gemacht haben, sieht es jetzt so aus, als ob der Angriffsstoß von den in amerikanischem Besitz befindlichen Unternehmen in Deutschland und Großbritannien kommt, während die großen europäischen Unternehmen eine Verteidigungsschlacht führen.
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Bayer ist optimistisch
Die Farbenfabriken Bayer AG, Leverkusen, hat auch im Geschäftsjahr 1962 an ihrer expansiven Politik konsequent festgehalten.
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Wachablösung am Bonner „Markt“
Der Besucher aus der „Provinz“, der in Bonn, am Markt Nr. 26–32, zum Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHT) kommt, kann seine Enttäuschung meist nur schwer verhehlen.
Von Sigmund Chabrowski
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Gespräche am Bankschalter
Niemand will Geld verlieren...
In der vergangenen Ausgabe haben wir, meine verehrten Leser, ein Gespräch über das Rentensparen begonnen. Ihren zahlreichen Zuschriften entnehme ich, daß mit dem Rentensparen viele falsche Vorstellungen verbunden werden.
Von Ihr Securius
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Mit Rotstift zu neuer Größe
Die drei wichtigen IG-Farben-Nachfolger (BASF, Bayer und Hoechst) haben sich in der vorigen Woche noch einmal ausdrücklich zur Dividendenkontinuität bekannt.
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Personalkosten machen Sorgen
Die Uhrenfabriken Gebr. Junghans AG, Schramberg, wächst offensichtlich immer stärker in die Nürnberger Diehl-Gruppe hinein, die als Organmutter über 6 Mill.
Von C. D.
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Unsere Börsenglosse
Berlin-Risiko ohne Prämie
In der Hauptversammlung der Berliner Kraft- und Licht (BEWAG)-AG, Berlin, widmete Vorstandsmitglied Johann Bröse einen großen Teil seiner Ausführungen dem besonderen Risiko, dem die BEWAG-Aktien ebenso wie andere Berlin-Werte unter den gegenwärtigen Umständen unterliegen.
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Das gefährliche Dreieck
Nach dem Rom-Besuch Macmillans verstärkte sich die in London sofort nach dem Brüsseler Fiasko aufgeflatterte Hoffnung, daß die Fünf eine weitere Abkehr der EWG von England bremsen und damit die Bahn für einen späteren englischen Beitritt nicht weiter verrammeln wollen.
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Zeitraffer
Die freie Welt hat in den Jahren 1945 bis 1961 etwa das Zehnfache dessen an Entwicklungshilfe gegeben, was der gesamte Ostblock zur gleichen Zeit zur Verfügung stellte.
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Am Rande notiert
Es war Professor Erhard, der den Bundeskanzler veranlaßte, im sogenannten Stabilisierungsprogramm die Vorlage eines regierungsamtlichen Wirtschaftsberichts anzukündigen.
- Wissen
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Umweg über die Freihandelszone
Der Schock des 29. Januar 1963 wird in Europa noch lange nachwirken. Doch jede emotionelle Reaktion scheint wenig sinnvoll; man muß nüchtern nach Auswegen suchen.
Von Alwin Münehmeyer
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Bonn sucht die Zauberformel
Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Professor Erhard und Bundeskanzler Adenauer über die jüngste Entwicklung in Brüssel und in Paris lassen sich nicht mehr vertuschen.
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Stalingrad und ein General
Noch ehe es zu einem handfesten Skandal kam, beginnen sich die Fernseh-Wogen um das Spiel „Stalingrad“ wieder zu glätten: General Foertsch als Generalinspekteur der ranghöchste Offizier der Bundeswehr, hat sich bei dem Bearbeiter der Fernsehfassung, Claus Hubalek, entschuldigt.
Von D. St.
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Nach dem Debakel: Wohin, Europa?
Proteste allein sind keine Politik. Als vor zehn Tagen Charles de Gaulle ein europäisches Hoffnungsgebäude zertrümmerte, lief ein zorniger Aufschrei über den Kontinent, über den Ärmelkanal nach England, über den Atlantik nach Amerika.
Von Hans Gresmann
- Gehört und gesehen
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Funk
„Das Karussell des Einhorns“
Es ist noch ein Kinderkarussell von der lieben altmodischen Art: ohne Motorräder, Autos und Raketen, dafür aber mit so geheimnisvollen Wesen wie Einhorn, Hirsch und Phönix.
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Film
„Die weiße Taube“ (Tschechoslowakei; Verleih: Neue Filmkunst): Von Zeit zu Zeit, wenn die Behörden es gestatten, erlaubt sich die Filmkunst in den Ostblockstaaten eine Erholungspause von den politischen Pflichtübungen.
- Gehört und Gesehen
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Fernsehen
Hubaleks Niederlage bei Stalingrad
Den Auftakt, die Vorgeschichte des Dritten Reiches, reproduzierte eine Gemeinschaftsarbeit des Westdeutschen und des Süddeutschen Rundfunks (Redaktion: Huber, Müller, Ruge; Wissenschaftliche Beratung: Professor Besson) unter dem Titel „Wie es dazu kam“.
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Theater
Zum siebzigsten Geburtstag des in Baden-Baden wohnenden Werner Bergengruen wurde eine Dramatisierung seines berühmten Romans uraufgeführt.
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Im Western nichts Neues
Der erste Cinerama-Spielfilm „Das war der Wilde Westen“ – Unwillkommener Anlaß zu einem Nachruf
Von Uwe Netfeibeck
- Gesellschaft
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Nach der ersten Bombe...
... kann nur ein katastrophensicheres Nachrichtensystem den nuklearen Krieg verhüten
Von Thomas v. Randow
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Plötzlich schwiegen die Sender
Das Magnetfeld der Erde gerät häufiger einmal in Bewegung, und dann gibt es meistens Ärger mit den transkontinentalen Radioverbindungen.
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Laßt uns das Eis brechen!
Der Erdball hat es allmählich satt, als Fußball behandelt zu werden, den die politischen Kannegießer mit ihren von der Geschäftigkeit naß gewordenen Fußballschuhen immer wieder mitleidlos bald in die eine, bald in die andere Richtung stoßen.
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ZEIT-Berichte aus der Forschung
Raumfahrtexperimente werden auf die Dauer nicht ohne Einfluß auf das Wetter bleiben, meint Jerome Pressman von der Geophysics Corporation of America in einem Bericht an das amerikanische Verteidigungsministerium.
- Kultur
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Ebert:
Zynische Italiener
Manchmal bedarf es nur eines einzigen Briefes, um einen die Welt in einem anderen Licht sehen zu lassen. So ein Brief – man kann schon beinahe von einem Aufschrei sprechen – erreichte mich in diesen Tagen aus der italienischen Botschaft.
Von Tanchmal bedarf es nur eines einzigen Briefes
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Zeitmosaik
Am 16. Februar wird in den USA eine neue Zeitschrift erscheinen, die New York Book Review Sie wird einen Umfang von 48 Seiten haben, 25 cts.
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Zeitfragen
Mehr Französisch?
Die Frage „Bundeskultusministerium oder nicht“ ist mit Recht umstritten. Denjenigen von uns, denen die Argumente dagegen schwerer zu wiegen scheinen als die Argumente dafür‚ wurde dieser Tage wieder einmal ein anschauliches Beispiel an die Hand gegeben.
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Haut die Gruppe 47!
Was mag ausgerechnet Dufhues zu seinen verletzenden und linkischen Ausfällen gebracht haban? Dufhues, der sich zum Beispiel in einem Interview über grundsätzliche Fragen der Öffentlichkeitarbeit der CDU (in der Süddeutschen Zeitung vom 8.
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Zeitlos
Vor allem aber sollten alle europäischen Staaten bedenken, daß sie in einem Boot sitzen. Nicht nur gegenüber der Sowjetunion, sondern zunächst einmal gegenüber Amerika.
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Kleiner Kunstkalender
In der Fachliteratur sind sie unbekannt. Kein Museumsmann, kein Sammler norddeutscher Fayencen, kein versierter Kunsthändler weiß oder wußte bisher von ihrer Existenz.
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müssen majuskeln modern?
Nachdem man einige Jahre lang nichts von den Rechtschreibereformern vernommen hatte und die ganze „Bewegung“ bereits für eingeschlafen hielt, erfuhr man auf einer Pressekonferenz in der Wiener „Concordia“, daß man inzwischen in ministeriellen Hinterzimmern sorgsam getagt hatte und dicht vor dem Endsieg stehe.
Von Wilhelm Hock
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Der Kaukasische Kreidekreis in Schwarz
Es gibt hier eine Studentenbühne, Dramatic Society genannt, die Brechts Kaukasischen Kreidekreis aufführte. Ich habe selten so gebannt einer Aufführung zugesehen und kann mir nicht vorstellen, daß Brechts Absicht, durch Verfremdung tiefer aufzuschließen, jemals besser in Erfüllung ging – wenn auch nicht gerade auf die vorgesehene Weise.
Von Hermann Hatzfeld-Dönhoff
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Hinter den Kulissen des Rundfunks
An einem Kommentar von Wolfdietrich Schnurre entzündete sich ein schwelender Konflikt
Von Dieter E. Zimmer
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Ein kritischer Querschnitt
Unser heutiger „Kritischer Querschnitt“ ist insofern ein Kuriosum, als man zwar notfalls noch von Querschnitt reden könnte, differenzierte Kritik diesmal aber mehr denn sonst vermissen muß.
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Mehr Kunst als proletarisch
Daß unsere Kenntnis vom Theater-Theoretiker Brecht bruchstückhaft und gar zu eng gewesen ist, zeigt die jetzt vom Suhrkamp Verlag vorbereitete, auf sechs Bände berechnete Ausgabe der „Schriften zum Theater“, deren erste beiden Bände im Frühjahr erscheinen sollen.
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Zu empfehlen
FÜR Germanisten und Zeitungswissenschaftler – Fritz Schlawe: „Literarische Zeitschriften 1885 bis 1910“ und „Literarische Zeitschriften 1910 bis 1933“; Sammlung Metzler, Realienbücher für Germanisten, Stuttgart; 93 ti.
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Umstrittener Führer der Jugendbewegung
Ich weiß, welch zähflüssiger Strom die Gesellschaft ist. Mancher Junge nimmt sich vor, dagegen anzurennen. Aber wenn der Strom ihn erfaßt hat, erlahmen seine Kräfte bald, und er läßt sich mit den anderen treiben, einerlei, wohin es geht.
Von Harry Pross
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Brief aus dem Rheinland (III)
es geht mir sehr nahe, daß Du so viele Deiner Tage in Weltschmerz und Trübsal verbringst, weil Du Dich Deiner Staatsangehörigkeit schämst.
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Unsere Sprache
Häutungen
Es wird sich wohl nicht mehr beweisen lassen – obwohl der Verdacht naheliegt –, daß Curzio Malapartes weiland aufregender Roman „Die Haut“ schuld daran war, als plötzlich auf dem literarischen Markt die Haut Metapher wurde.
- Länderspiegel
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In der Radarfalle
Von einer „Radarfalle“ war nicht mehr die Rede, als der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, der Bremer Abgeordnete Ernst Müller-Hermann, in Nienburg als Verkehrssünder vor dem Einzelrichter stand.
Von Gerhard Ziegler -
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„Der weite Weg ist unsittlich”
Dem Sekretär Braun vom Bürgermeisteramt in Freimersheim, einem Dörfchen in der Südpfalz, ist die Frage nach der Dorfschule peinlich.
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Konflikt zwischen „Links” und „Rechts“
Wird Berlins Freie Universität, im Gegensatz zu ihrer Tradition, schlagende Verbindungen zulassen oder nicht? Das ist der eigentliche Sinn der von den Fakultätsältesten den 14 000 Studenten zur Urabstimmung gestellten Frage.
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Die Hausjustiz in der CSU
Spätestens am Sonnabend der vergangenen Woche wurde mit aller Deutlichkeit offenbar, was Mitglieder der Christlich Sozialen Union, die nicht bedingungslos vor ihrem Landesvorsitzenden kuschen, von der CSU-Hausjustiz erwarten müssen.
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Proporz – mit der Stoppuhr gemessen
Es sieht aus wie „Tele-Sibirsk“. Der Anfahrtsweg ist mit Brettern vernagelt. Erdarbeiten sind durch den Frost liegengeblieben.
- Lebensart
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Die Dame im Etui
Der Sommer, in Paris gesehen – Die Devise: Immer schlanker – Kommt die „Mode“ aus der Mode?
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Grüne Exoten sind nicht mehr exklusiv
Des Wintergartens Umzug in die Neubauwohnung – Seitensprung zwischen Monstera und Zimmerpalme Mallorca in allen Räumen – Ersatznatur wuchert im Blumenfenster
Von Wolfgang Paul
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Völkerverständigung mit Portwein und Parolen
Europa liegt unter einer Eis- und Schneedecke, aber irgendwo muß der Frühling, sein. Ich fand ihn in Lissabon, wohin ich por bem, pour bien: „in guter Absicht“ gekommen war – mit dem Eröffnungsflug einer neuen Linie der portugiesischen Fluggesellschaft TAP.
Von Eka von Merveldt
- Sport
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Sie trotzen dem Schicksal
Der Bundespräsident hat kürzlich der Versehrtensport-Gemeinschaft Gelsenkirchen und ihrer Sitzballmannschaft, die dreimal hintereinander Bundessieger wurde, das Silberne Lorbeerblatt verliehen.
Von Adolf Metzner