• DIE ZEIT: Jahrgang 1963

  • Einzelausgaben, nach Datum sortiert:

  • Ausgabe 1963/02

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    • Sieg ohne Order

      Als die UN vor zweieinhalb Jahren im Kongo die Verantwortung, übernahm, geschah dies, um die Ordnung wiederherzustellen und um Blutvergießen zu verhindern.

    • Metropolis

      Man hat sich gefragt, wie sich wohl das Verschwommenste der drei Berliner essentials, nämlich die Lebensfähigkeit der Stadt, definieren lasse.

  • Ausgabe 1963/03

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    • Konzil in Ostberlin

      Für den VI. Parteitag der SED haben die Ostblockstaaten und die kommunistische Weltbewegung eine Schar prominenter Besucher aufgeboten.

    • Fünf Finger am Drücker?

      Es ist dem stellvertretenden amerikanischen Außenminister Ball gelungen, die Bedenken der Bundesregierung gegen das Konzept Washingtons für eine multilaterale NATO-Atommacht zum großen Teil zu zerstreuen.

  • Ausgabe 1963/04

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    • Verschlechterte Positionen

      Die innerdeutschen Verhandlungen, vornehmlich dazu gedacht, der DDR einen 400-Millionen-Kredit gegen freie Fahrt für die Westberliner nach Ostberlin zu gewähren, scheinen wiederum auf dem Nullpunkt angelangt zu sein.

    • Minen gegen den feindlichen Bruder

      Pakistans stellvertretender Außenminister S. K. Dahlevi trägt in den westeuropäischen Hauptstädten die Bedenken seiner Regierung gegen Indiens Rüstung vor.

  • Ausgabe 1963/05

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    • Die CSU bremst

      Es war die CSU – genauer Franz-Josef Strauß –, die die Veröffentlichung des „Spiegel“-Berichts so lange verzögerte. Nun hat sie eine neue Retuschierung des Berichts erzwungen.

    • Dilemma in Bonn

      In allen Fraktionen, in den Ministerien und auch im Palais Schaumburg hat der Abbruch der Brüsseler Verhandlungen Besorgnis ausgelöst.

  • Ausgabe 1963/06

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    • Umweg über die Freihandelszone

      Der Schock des 29. Januar 1963 wird in Europa noch lange nachwirken. Doch jede emotionelle Reaktion scheint wenig sinnvoll; man muß nüchtern nach Auswegen suchen.

    • Bonn sucht die Zauberformel

      Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Professor Erhard und Bundeskanzler Adenauer über die jüngste Entwicklung in Brüssel und in Paris lassen sich nicht mehr vertuschen.

  • Ausgabe 1963/07

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    • Warnung vor de Gaulle

      Es gibt immer wieder Leute, die meinen, wenn Chruschtschow und Kennedy sich nur einmal so richtig zusammensetzten, dann würden, sie sich bestimmt einigen, weil das doch für alle das beste sei.

    • Washingtons nüchterne Härte

      Das Bild vom Reiter übern Bodensee wäre übertrieben. Aber es war unverkennbar: Staatssekretär Carstens hat in Washington das Eis unter seinen Füßen knistern gehört.

  • Ausgabe 1963/08

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    • Fall Becker, 2. Teil

      Nicht immer vermag die Politik der Justiz vorzuschreiben, welchen Weg sie einschlagen soll. Der Untersuchungsausschuß des Düsseldorfer Landtages hatte dem Bonner Landgerichtspräsidenten Dr.

    • Erhards Chancen sinken

      Noch immer hat Professor Erhard bessere Chancen, Adenauers Nachfolger zu werden, als irgend ein anderer CDU-Politiker. Aber seine Aussichten nehmen von Monat zu Monat ab.

  • Ausgabe 1963/09

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    • Diese Woche in der ZEIT

      Robert Neumann: Auf den Spuren Woifgang Harichs W. Kinnigkeit: Strauh THEMEN DER ZEIT (S. 8) Francois Bondy: Gespräch mit Karl jaspers FEUILLETON (S.

    • Wirrwarr im Westen

      Den Amerikanern wird in letzter Zeit oft vorgeworfen, daß sie auf die Wünsche ihrer Verbündeten keine Rücksicht nähmen, daß sie ihren Partnern rücksichtslos Gewalt antäten.

  • Ausgabe 1963/10

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    • Gewerkschaftront gegen de Gaulle

      Die Fünfte Republik de Gaulles sieht sich einer anschwellenden und disziplinierten gewerkschaftlichen Massenbewegung gegenüber.

    • Allzu hoch hinaus

      Was hört und liest man da seit einiger Zeit? 25 Stockwerke für Abgeordnetenzimmer, Sitzungsräume, Sekretariate – ein Hochhaus weit über Bonn hinaus sichtbar – für unseren Bundestag! Ein Rundbau auf Stelzen nahe beim Rhein für das Plenum; ein Neubau für die Fraktionen, ein neues Gebäude für den Bundesrat.

  • Ausgabe 1963/11

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    • Bonns Sündenbock

      Ob man wohl in anderen Ländern auch so häufig den für den eigentlich Schuldigen hält, der das Unrecht beim Namen nennt, nicht aber den, der das Unrecht beging? Wie oft, wenn wir Hitlers Untaten oder das Weiterwirken seiner einstigen Handlanger anprangern, bekommen wir Briefe, die anklagend fragen, warum wir denn „das eigene Nest beschmutzen“ – als ob nicht die Nazis das eigene Nest beschmutzten, sondern die, die heute darüber berichten! Manche Leute glauben merkwürdigerweise, Verbrechen, Mißgriffe und Korruption seien dem Staat und der Gesellschaft nur dann, abträglich, wenn sie bekannt würden.

    • Modellfall Warschau

      Für unsere Außenpolitik ist der 7. März zu einem wichtigen Datum geworden. An diesem Tag wurde der erste langfristige Handelsvertrag zwischen Polen und der Bundesrepublik unterzeichnet und die Einwilligung Polens zur Errichtung einer Handelsmission in Warschau erteilt.

  • Ausgabe 1963/12

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    • Kurzes Gedächtnis

      Dufhues denkt, aber Adenauer lenkt. Vor einer knappen Woche noch vertrat der geschäftsführende CDU-Vorsitzende die Meinung, Adenauer werde auch den Parteivorsitz niederlegen, wenn er als Kanzler zurücktritt.

    • Genormtes Gewissen

      Dies hat sich so mancher in den letzten Tagen gefragt. Und wohl auch noch dieses: Wie mag das Gewissen der Abgeordneten – dem allein sie doch verantwortlich sind – beschaffen sein, wenn eine ganze Fraktion sich gedrängt fühlt, im wichtigsten Moment, nämlich dann, wenn es um politische Entscheidungen geht, in die Wandelgänge zu flüchten? Und dies nur, weil ein Pfiffikus entdeckt hatte, daß dann an der für Beschlußfassungen vorgeschriebenen Zahl fünf Abgeordnete fehlten.

  • Ausgabe 1963/14

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    • Der SPD-Trend

      Über ein Jahrzehnt lang hat die CDU ihre führende Stellung in der Bundesrepublik fast unangefochten gehalten. Sie profitierte von der Regel: Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg.

    • Maßlos

      Das CDU-Parteipräsidium hatte einen beschwörenden Appell erlassen, auf „propagandistische“ Ausgabenanträge, welche Währung und Konjunktur gefährden, zu verzichten.

  • Ausgabe 1963/15

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    • Unternehmen Charme

      Der Zunft der Kreml-Astrologen und Pekinologen hat sich eine neue Gilde politischer Auguren zugesellt: die der Elyseeologen.

    • Kunstgriff

      Der Streit um den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag scheint nun doch noch in Harmonie auszuklingen. Bonn hat ein Patentrezept gefunden: die Präambel.

  • Ausgabe 1963/16

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    • Unter dem Gesetz der Furcht

      Wenn der Papst seine Stimme erhebt, merkt die Menschheit auf. Auch Nichtkatholiken, auch Nichtchristen, sogar Atheisten tun es, denn der Heilige Vater ist mehr als das Oberhaupt seiner Kirche.

    • Stille vor dem Sturm

      Über die Kanzler-Nachfolge ist viel, zuviel geredet worden; geholfen hat es nicht. Jetzt wird geschwiegen, aber dieses Schweigen nützt auch nichts mehr.

  • Ausgabe 1963/17

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    • Scherben in Laos

      Noch kein dreiviertel Jahr ist es her, daß die Genfer Vierzehn-Mächte-Konferenz dem Dschungelkrieg in Laos ein Ende setzte, doch heute hält das labile hinterindische Königreich die Kanzleien in Ost und West schon wieder in Atem.

    • Machtwort der Union

      Die Entscheidung über Adenauers Nachfolger stand schon fest, ehe die Parteigremien am Montag und Dienstag zusammentraten. Die Mehrheit der CDU/CSU wollte eine weitere Verzögerung der Nachfolgefrage nicht mehr hinnehmen.

  • Ausgabe 1963/18

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    • Schattenboxen um Berlin

      In Bonn und Berlin haben diese Fragen manche Gemüter in Wallung versetzt, seitdem durchgesickert ist, daß sich Bundespräsident Gerstenmaier – der das Parlament zum erstenmal seit 1958 wieder in die alte Reichshauptstadt einberufen wollte – von den drei Westalliierten einen sanften, doch deutlichen Refus geholt hat.

    • „Wunderstahl“

      In Österreich war eine grandiose Erfindung gemacht worden: antimagnetischer Stahl, vorzüglich, so hieß es, zum Bau von U-Booten geeignet.

  • Ausgabe 1963/19

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    • Das Streik-Signal

      Wenn sich auf einem Markt zwei Monopolisten gegenüberstehen, so kommt es meist nicht zu einem Geschäft, sondern zum Kampf. Beide Parteien verharren auf ihren Forderungen und lassen sich nicht in Verhandlungen ein.

    • Der Zug nach links

      Die italienischen Wahlen haben nach Ansicht vieler Kommentatoren ein doppeltes Ergebnis gebracht: einen Linksruck und zugleich eine Absage an Fanfanis Experiment der apertura a sinistra, der Öffnung nach links.

  • Ausgabe 1963/20

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    • Atlantische Chance

      Ein jegliches hat seine Zeit... Brechen und Bauen.“ Es war Dean Acheson, der dieses Bibelwort im März in seiner Berkeley-Rede zitierte – jenem weithin hallenden Appell an die Anrainer des Atlantiks, sich nicht durch engstirnigen Nationalismus den Weg in eine Zukunft transatlantischer Partnerschaft zu verbauen.

    • Wahl in Niedersachsen

      Noch vor zwei Wochen waren bei der Bonner CDU fast nur pessimistische Prognosen für die Niedersachsenwahl zu hören. Der peinliche Streit um die Kanzlernachfolge, das deprimierende Ergebnis der Landtagswahl in der CDU-Hochburg Rheinland-Pfalz, dem die schwere Wahlschlappe in Berlin vorausgegangen war, die beunruhigenden demoskopischen Umfrage-Resultate – dies alles hatte die Erwartungen der CDU gedämpft.

  • Ausgabe 1963/21

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    • Fast einstimmiges Ja

      Der Bundestag hat den deutsch-französischen Vertrag ratifiziert – mit Präambel. Ohne sie, die den Vorrang der multilateralen Verträge mit den EWG-Partnern, des Deutschland-Vertrages und der NATO klarstellt, wäre der Vertrag nicht fast einstimmig gebilligt worden.

    • Atlantische Runde

      Europäer und Amerikaner haben im ersten Treffen zur „Kennedy-Runde“ in Genf hemdsärmelig und hart miteinander um die atlantische Partnerschaft EWG-USA verhandelt.

  • Ausgabe 1963/22

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    • Nach den Flitterwochen

      Auf der deutsch-französischen Konferenz in Bad Godesberg fiel das Wort: Jetzt seien die deutsch-französischen Flitterwochen zu Ende und es beginne der nüchterne Alltag.

    • Ein Kind ohne Namen

      An zwei Fronten hat sich die westliche Gemeinschaft letzte Woche aus ihrer winterlichen Erstarrung gelöst: bei der GATT-Welthandelskonferenz in Genf und bei der NATO-Ministerratstagung in Ottawa.