• Ausgabe 18/1964

    Ausgabe 18/1964

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Geplagte Leibwächter

    Präsident Johnson treibt seine Leibgarde zur Verzweiflung. Er ist dauernd in Bewegung, rast von einem Termin zum anderen, wirft dabei die ganze Sicherheitsplanung über den Haufen, stürzt sich mitten in die Menge und schüttelt Hände, deren er habhaft werden kann.

  • Zeitungsaustausch mit der DDR

    Walter Ulbricht hat erklärt, er sei bereit, einige westdeutsche Zeitungen, wie etwa Die Zeit oder die Süddeutsche Zeitung, in der DDR zum Verkauf auszulegen, wenn die Garantie dafür gegeben wäre, „daß in Westdeutschland das Neue Deutschland in gleichem Maße verkauft wird“.

  • Kultur nach Plan

    Harald Wessel, der wortgewandte Kollege vom „Neuen Deutschland“, hat uns die Augen geöffnet. Es wurde wieder einmal, wie jeden Tag sechs Stunden lang, diskutiert.

  • Außenpolitische Verwirrung

    Der Streit um die Bonner Außenpolitik geht wieder einmal um die Frage, ob die Bundesregierung eine neue Initiative in der Deutschland-Frage ergreifen und zu welchem Zeitpunkt sie aktiv werden soll.

  • Alle Chancen für Wilson

    Seitdem im Jahre 1911 die parlamentarischen Fünf-Jahres-Perioden eingeführt wurden, hat noch keine Regierung wirklich bis zum allerletzten Augenblick mit der Auflösung des Parlaments gewartet.

    Von Martin Wieland

  • Bitterfelder Frühling

    Es ist unzulässig und unnötig in den komplizierten Prozeß der Schaffung eines Kunstwerkes reglementierend einzugreifen“, verkündete der SED-Vorsitzende im Kulturpalast des Industriestädtchens Bitterfeld vor den 1000 Delegierten der „2.

  • Johnson lenkte ein

    Mit der wachsenden Neigung Frankreichs, sich aus den integrierten Kommandostellen der NATO zurückzuziehen und die militärische Planung des Bündnisses zu blockieren, nimmt das Interesse der Vereinigten Staaten an allen Projekten, die den Zusammenhalt der Allianz auf neuen Ebenen wiederherstellen oder festigen könnten, zu.

  • Ostberlin sucht Märtyrer

    Das KP-Verbot in der Bundesrepublik soll propagandistisch besser ausgenutzt werden

  • Zeitspiegel

    „Ich bin doch einer der Ihren, herausgewachsen unter Millionen aus dem deutschen Volk, und weil ich kein Felsblock bin, sondern ein fühlender Mensch mit Verstand, mit Hirn und mit Herz, brauche ich die Zustimmung des deutschen Volkes.

  • In den vier Kanzlerwänden

    Wann immer Bundeskanzler Ludwig Erhard in den letzten Monaten an seinem Schreibtisch im Palais Schaumburg saß – sein Vorgänger Konrad Adenauer blickte ihm über die Schulter.

    Von Peter Stähle

  • Roden statt Reden

    Das ist das schiere Gegenbild des „häßlichen Amerikaners“: ein Mann, der es im Aussehen mit jedem Hollywood-Star, an Idealismus mit jedem Urwaldapostel und an Energie mit jedem Erfolgsmanager aufnehmen kann – eine Mischung von Gregory Peck, Albert Schweitzer und Henry Ford.

  • Vietcong in Ostberlin

    In neun Sprachen hat kürzlich der nordvietnamesische Rundfunk in Hanoi diese Nachricht verbreitet: Mit der Akkreditierung eines Leiters der Vertretung der „Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams beim „Nationalrat der Nationalen Front“ in Ostberlin habe „eine neue Etappe der solidarischen Verbundenheit zwischen der Bevölkerung Südvietnams und der DDR“ begonnen.

    Von Hans Lindemann

  • Wissen
  • Durchbruch für Johnson

    Fünf Monate lang hat Lyndon B. Johnson gebraucht, um ganz aus dem Schlagschatten des toten Präsidenten Kennedy herauszutreten.

  • Ein Franzose namens Reynaud

    „Zeit meines Lebens begleitet mich eine bestimmte Vorstellung vom Wesen Frankreichs. Das Gefühl hat sie mir ebenso eingegeben wie der Verstand.

    Von Marion Gräfin Dönhoff

  • Zweiter Frühling der CDU?

    Der geschäftsführende CDU-Vorsitzende Dufhues kann jetzt ungeniert den Satz wiederholen, der ihm von seinen vorsichtigen Parteifreunden in Stuttgart lange Zeit sehr übelgenommen worden ist: Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg seien Testwahlen für die Bundesrepublik.

    Von Rolf Zundel

  • Reisen
  • Dreimal die Schweiz

    Im Kanton Wallis liegt Zermatt. Im letzten Jahr erschütterte ein lauter Skandal diesen Hochgebirgskurort, als im Winter 1963 unter seinen Gästen sich Typhus ausbreitete, hervorgerufen durch unzulängliche Kläranlagen in Zermatt.

  • Österreich

    Die Helden sind rostig

    Wien hat seine Burg, seinen Heurigen und den Heesters. Das ist nun freilich nicht alles und auch nicht unbedingt das Wichtigste.

    Von Heiner Emde

  • Norditalien

    Auf dem Eselspfad von Golf zu Golf

    Der Zug zur Sonne und zum Süden ist das unverkennbare Merkmal unserer Reisezeit. Die wenigen stillen Plätze am Wasser muß man allmählich mit der Lupe suchen, seit geschulte Reisefachleute fast die ganze Küste für ihre Auftraggeber erobert haben.

  • Reise-Notizen

    25 000 junge Menschen über 14 Jahre verbrachten im vergangenen Jahr mit den 28 katholischen Jugendferienwerken ihren Urlaub.

  • Reisen und Lesen

    Glauben Sie nicht, verehrter Leser, daß Jugoslawien so ist, wie Sie erwarten! Jugoslawien ist anders. Solche Sätze fließen leicht aus der Feder, und deshalb sind sie meistens trügerisch.

  • Reisespiegel

    einen staunen zu machen, wenn sie steigen, wenn sie verglichen mit Vorjahreszahlen eine Null mehr aufweisen. Also man verwundere sich, staune und lasse sich beeindrucken: Der Welt-Reiseverkehr wird, so schätzen es die Reisebüroexperten, 1964 um zehn Prozent steigen, vergleiche man ihn mit den Zahlen des Vorjahres.

  • Korsika: hundert neue Hotels

    Die Insel Korsika hat in den letzten Jahren immer mehr Touristen angezogen – wenn sie auch hinter anderen Inseln des Mittelmeeres wie Elba, Sardinien oder gar Mallorca weit zurücksteht; denn die Preise im Reiseland Frankreich sind hoch – und Inselpreise immer noch ein bißchen höher.

  • Wo Paradiese winken

    Verschwiegenheit scheint in der Berichterstattung über Reiseziele und Urlaubsziele auf jenen Inseln zu liegen, auf Plätzen und Stränden, die sich die Menschen ausgesucht haben, um den Versuch zu machen, wie im Paradiese oder, genauer ausgedrückt, paradiesisch für kurze Zeit zu leben.

  • Der Garten der Welt

    Dieser Tage wurde bei strahlendstem „Kaiserwetter“ die Wiener Internationale Gartenausstellung unter dem Rufnamen WIG 64 eröffnet.

    Von R. N.

  • Der Wettlauf um die Touristen

    Fast gleichzeitig, zu Beginn der großen Feriensaison 1964, haben offizielle Regierungsstellen in Italien und Frankreich zu energischen Maßnahmen aufgerufen, „alles für die ausländischen Touristen zu tun“.

  • DIE ZEIT
  • Ich finde Zeitungen schrecklich

    Dem Tier genügt, daß es lebt, der Mensch aber will dazu auch noch Zeitung lesen. Er hält „Glück“ für das ihm gebührende Seelenklima und betrachtet darum alle Unglücke als Ausnahmen, von denen er laut klagend Kunde gibt.

  • In Paris tritt ein neuer Retter auf

    Wenn Ende 1965 das Septenat de Gaulles zu Ende geht und das Volk zu den Wahlurnen eilt, dann werden vermutlich auch die nächsten sieben Jahre der französischen Geschichte unter der Präsidentschaft des Generals stehen, vorausgesetzt, daß er will (und warum sollte er nicht wollen?), vorausgesetzt auch, daß er wieder vollauf zu Kräften kommt.

    Von Josef Mülier-Marein

  • Der alte Mann am Bosporus

    Mit dem Fuchs, dem so gerissenen, angeblich unbezwingbaren Fabelwesen des Griechen Äsop, hat er kaum etwas gemein – der bald achtzigjährige Ismet Inönü, nun schon zum vierten Male türkischer Ministerpräsident, der Ismet Pascha, wie ihn Freund und Feind ehrfürchtig nennen.

    Von Dietrich Strothmann

  • Zeitmosaik

    Am letzten Donnerstag wurde in Bochum die bundesdeutsche Shakespeare-Woche eröffnet, in Weimar feierte die Konkurrenz, denn seit nunmehr etwa einem Jahr ist die deutsche Shakespeare-Gesellschaft zeitgemäß gespalten.

  • Die Karriere eines SS-Offiziers

    In der vergangenen Woche öffneten sich sechs Türen des Braunschweiger Untersuchungsgefängnisses für den ehemaligen SS-Offizier Hans-Walter Zech-Nenntwich.

    Von Kai Hermann

  • Die ewige Jungfrau

    Unter der Überschrift „Der Ritt der Jungfrau“ hat das Organ des Vatikans, der Osservatore Romano, in seiner französischen Ausgabe eine Würdigung der Verteidiger von Dien Bien Phu veröffentlicht.

  • Kein „Flüchtling“

    Alfred Kantorowicz ist in seinem Leben schon mehr als einmal geflohen – in Deutschland und aus Deutschland. Seine letzte Flucht aber, die aus der DDR in die Bundesrepublik, hat ihn nicht zum Flüchtling gemacht, jedenfalls nicht offiziell.

    Von H. G.

  • Wolfgang Ebert:

    Keine Flucht-Chancen

    Jeden von uns kann es eines Tages treffen. Ein paar befremdliche Ostkontakte. Ein bißchen kommunistische Wühlarbeit. Ein klein wenig literarischer Landesverrat.

  • Alibi - für was?

    Achtenswerte Motive rechtfertigen nicht ein schlechtes Gesetz. Das Bundeskabinett tat deshalb gut daran, die geplante Novelle zum Paßgesetz noch einmal zurückzustellen.

  • TRUDE HEISE:

    Limericks

  • Test statt Los

    Bisher werden unter den tauglichen Dienstpflichtigen nicht die für den Militärdienst geeignetsten jungen Männer zur Bundeswehr eingezogen, sondern nur jene, die das Los bestimmt.

  • Indianer sein ist schwer

    In Tesuque leben 205 Pueblo-Indianer. Es ist eine Gruppe kulturverwandter nordamerikanischer Stämme, zu denen die Keres, Acoma, Dorf) Zuñi und Hopi gehören.

  • Gehört und gesehen
  • Film

    „Die Tote von Beverly Hills“ (Bundesrepublik; Verleih: Constantin): Es fällt schwer, sich vorzustellen, was den dreißigjährigen Regisseur Michael Pfleghar und seinen noch jüngeren Produzenten Jürgen Pohland gereizt haben kann, gerade Curt Goetzens Stück auf die Leinwand zu bringen.

  • Unser Kritiker sah:

    OTHELLO

    Die 87. Vorstellung als Festaufführung – solche Stabilität des Premieren-Niveaus, fünf Jahre lang, das ist augenblicklich wohl nur mit einer Felsenstein-Inszenierung möglich.

  • Gehört und Gesehen
  • Mit der Faust und nicht mit dem Kopf

    Mit der rechtsradikalen John-Birch-Society hat er nicht nur den Vornamen gemeinsam: John Wayne, der eigentlich stabgereimt Marion Michael Morrison heißt und 1907 in Winterset, Iowa, geboren wurde.

    Von Uwe Neitelbeck

  • Revue für politische Zeitfragen

    Was wäre, wenn ... Solche Frage, reizvoll „ und spielerisch, verpönt zu recht bei Wissenschaftlern, für Politiker voller Fallstricke, ist noch allemal dem Journalisten, dem Fragenden aus Beruf also, ein „Sesam öffne dich“.

    Von D. St.

  • Fernsehen

    Panorama-Jubiläum

    Eugen Kogon nahm sich in der letzten – und zugleich der hundertsten! – „Panorama“-Folge eines äußerst delikaten Themas an: Er diskutierte die Frage, ob das Wörtchen „DDR“ auch weiterhin in Anführungsstriche gesetzt werden solle.

    Von Ulri-.h Gregor

  • Gesellschaft
  • Der Überraschungscoup des Julius Nyerere

    Tanganjika – Sansibar, ein ungleiches Gespann – Ein Sieg für Afrika oder den Kommunismus?

  • Die alten Stützpfeiler des Empire wanken

    Fast alle britischen Stützpunkte am See- und Luftweg zum Nahen und Fernen Osten sind gefährdet: Unruhen im Protektorat Aden und auf den Malediven, der Bürgerkrieg auf Zypern und der Parteienhader auf Malta stehen auf der Tagesordnung des Commonwealth-Ministeriums in London, das den Empire-Nachlaß verwaltet.

  • Kreuz gegen Halbmond

    „Die griechisch-türkische Freundschaft ist tot!“ Es war kein geringerer als der türkische Staatschef General Gürsel, der dies sagte.

  • Von ZEIT zu ZEIT

    Beträchtliche Gewinne der CDU, bescheidener Zuwachs der SPD, vier Mandatsverluste der FDP und weniger als fünf Prozent der Stimmen für die restlichen Parteien bei verbesserter Wahlbeteiligung gab es in Baden-Württemberg.

  • Namen der Woche

    Franz Josef Strauß, Verteidigungsminister a. D., veröffentlicht ein Buch über seinen Anteil am Aufbau der Bundeswehr. Titel: „Une armee renaissante“ („Wiedergeburt einer Armee“).

  • HAVANNA

    Neuer Nervenkrieg gegen die USA: Nach dem Abzug der letzten Sowjettruppen von der Zuckerinsel (3000 Mann) übernimmt Kuba zwölf Flugabwehrbatterien mit sowjetischen SA-2-Raketen in eigene Regie.

  • Weltausstellung mit Krawall

    Mit schrillen Mißtcnen begann die Weltausstellung in New York. Die Organisation zur Bekämpfung der Rassendiskriminierung, denen die negerfreundliche Politik der Regierung zu lasch und langsam ist, hatten Hunderte von Demonstranten aufgeboten, die hupend, singend, schreiend, mit Sitz- und Liegestreiks auf U-Bahnhöfen, Rolltreppen und in Pavilloneingängen die Besucher des ersten Tages (eine halbe Million) an die Not der Neger erinnern sollten.

  • Laos – ein Wunderland

    Die Situation in Laos dem „Königreich der Million Elefanten“, ist wie eh und je unwirklich wie im Märchen. 78 Offiziere haben die Macht in Vientiane an sich gerissen, wollen es aber nach außen verheimlichen.

  • SEOUL

    Nach Meinung der US-Militärs ist die südkoreanische Armee (500 000 Mann) jetzt stark genug, um mit einem etwaigen Angriff der Nordkoreaner allein fertig zu werden.

  • Kultur
  • Heile Welt mit Scheuklappen

    TlTenschenwürde", „Ehrfurcht vor Gott", - Einehe und eheliche Treue" haben ihren Wert in sich.

    Von Tenschenwürde&quot

  • Heile Welt mit Scheuklappen

    Menschenwürde“, „Ehrfurcht vor Gott“, „Einehe und eheliche Treue“ haben ihren Wert in sich. Wieweit sie geeignet sind, um als Maßstäbe zur Beurteilung moderner Literatur zu dienen, steht dahin.

    Von Tenschenwürde&quot

  • Das Enzösische

    Eine Antwort eigener Art wurde dem Buch von Etiemble aus Amerika zuteil. In der „New York Times“ beklagte Russell Baker die Gefährdung des Amerikanischen durch das Französische.

  • GÜNTER EICH:

    Vier Gedichte

  • Zum Lachen oder Weinen?

    Aber so wörtlich meint er es natürlich nicht. Er will mit dem Klischee von den lachenden Gesichtern, in solchem Bausch-und-Bogen-Stil der Reportage, nur ausdrücken, wie herzerwärmend er die Zustände dort fand.

    Von Edmund Wolf

  • Brief an einen Freund jenseits der Grenzen

    Mich interessiert dieser Gegenstand nicht sonderlich, bin jetzt auch ganz mit Wie und Was beschäftigt, die beide wohlbehalten von der Reise zurück sind.

    Von Dein Loki

  • Unser Seller-Teller April 1964

    Diesen und ähnlichen statistischen Erhebungen werden von Zeit zu Zeit immer wieder die gleichen Vorwürfe gemacht: daß sie nur bedingte Gültigkeit hätten (was nie bestritten wurde, im Gegenteil) und daß sie nur wertlose Bücher aufführten, da die Welt dem Guten gegenüber blind sei; verkannt müsse es dahinkümmern.

  • Sprechen Sie Atlantisch?

    Das Buch „Parlez-vous franglais?“ von dem Sorbonne-Professor Etiemble ist in Frankreich gleich nach seinem Erscheinen (in der Taschenbuchreihe „Idées“ des Verlages Gallimard) zum Verkaufsschlager geworden.

    Von Peter Fischer

  • Kleiner Kunstkalender

    Die Weinstadt Ingelheim am Rhein feiert, mit Hilfe des Hauses C. H. Boehringer Sohn, „Holländische Tage“, bis zum 3. Mai. Auf dem Programm stehen Vorträge (über Rembrandt, über Albert Verwey und Stefan George), eine Blumenschau, Filmabende, ein Pantomimen-Gastspiel und eine Ausstellung, mit der jedes große Museum Ehre einlegen könnte: 79 Meisterzeichnungen aus Hollands Goldenem Jahrhundert, die gute Hälfte kommt aus holländischen Museen, der Rest aus deutschen und Schweizer Museen und Privatsammlungen.

  • Von Kartoffeln zu Hollywoodfilmen

    Drei Generationen amerikanischer Historiker haben sich mit dem Problem befaßt, welche Rolle der europäischen Erbschaft in der Geschichte der USA zukommt.

  • War Mr. W. H. ein Faschingsprinz?

    Über das Leben Shakespeares ist eine ganze Bibliothek geschrieben worden, aber was wir an verbürgten Zeugnissen über ihn besitzen, hätte Raum auf ein paar Seiten.

  • Shakespeare – von Beckett her verstanden

    Ein Ereignis: das Shakespeare-Buch des polnischen Literaturhistorikers Jan Kott / Vor Hans Mayer

  • Die entartete Kriegskunst

    In den dreißiger Jahren erregten zwei schmale Bücher über die künftige Strategie und Taktik einiges Aufsehen. Sie lehrten, daß die kommenden Kriege, anders als die Schützengraben-Feldzüge des Ersten Weltkrieges, durch mächtige Stoßkeile von Panzerkorps schnell entschieden werden könnten.

    Von Paul Selbe

  • Andreas Feininger: „Solarisation“

    Der Photograph Andreas Feininger ist ein Handwerker mit Geschmack, bienenfleißig, gründlich und ab und zu genial. Er ist einer der berühmtesten Photographen der Welt, nicht der brillanteste, nicht der eigenwilligste, aber sicher der vielseitigste (Andreas Feininger: „Die Welt neu gesehen“, aus dem Amerikanischen von Karl Mönch; Econ Verlag, Düsseldorf; 230 S.

  • Hüben und drüben

    Wilhelm Emrichs Tohuwabohu

    Der Germanist Wilhelm Emrich wurce vor einiger Zeit gebeten, eine Rundfunksendung über Büchner und seine Nachwirkungen in der modernen Literatur zu schreiben.

    Von Marcel

  • Walter Muschg:

    Deutschland ist Hamlet (II)

    Im ersten Teil seiner geistesgeschichtlichen Analyse unter dem Titel „Deutschland ist Hamlet“ gab der Basler Literarhistoriker Professor Dr.

  • Zu empfehlen

    Jerzy Kawalerowicz: „Mutter Johanna von den Engeln“ und „Nachtzug“, Filmtexte, aus dem Polnischen von Peter Lachmann, herausgegeben von Theodor Kotulla; sonderreihe dtv, Deutscher Taschenbuch Verlag, München; 162 S.

  • Mit der Feder gegen die Diktatur

    Diktatoren, gleich welcher Couleur, haben es hierzulande, hält man sich an die stattliche Reihe der Biographien, leichter. Selbst deren Paladine samt Helfershelfer und Steigbügelhalter, ermuntern zum Beschreiben ihres Tun und Lassens.

    Von D. St.

  • Länderspiegel
  • Die evangelischen Omnibusse

    An der Isar hat der Verkehrsteilnehmer ohnehin nichts zu lachen. Und nun erhält die bayerische Hauptstadt noch ein neues Verkehrsproblem: evangelische Schulbusse.

    Von Paul Stein....

  • „Ich bin Anastasia”

    Seit vierundvierzig Jahren beansprucht eine Frau, die jetzt Anna Anderson heißt, daß man sie als die jüngste Tochter des letzten russischen Zaren, als die Großfürstin Anastasia, anerkenne.

  • „Ein Vorschlag zur Güte“

    Das „Jahr der großen Toten“ wirkte sich bis in die deutschen Rathäuser aus. Überall in der Bundesrepublik wurden um die Jahreswende Straßenschilder ausgewechselt.

  • Bildersturm in Kiel

    Einige Richter des Kieler Landgerichts werden in den nächsten Wochen eine Kunstreise machen: Sie wollen in Kiel, Flensburg und anderen Orten Schleswig-Holsteins Kirchenfenster besichtigen.

  • Lieber Weiberlist als Waffenruhm

    Die Weiber von Weinsberg sind mit Recht hochgerühmt. Woran ihr Herz am meisten hing, das durften sie mitnehmen, als ihre belagerte Stadt sich vor ein paar hundert Jahren feindlicher Übermacht beugen mußte.

  • „Manchmal mußten wir massiv werden“

    Bis vor wenigen Tagen war im Limburger Euthanasie-Prozeß den beiden Oberstaatsanwälten Zinmal und Wenzge wenig Erfolg vergönnt gewesen: In zwei Monaten mit insgesamt siebzehn Verhandlungstagen hatte der Prozeß gegen den Angeklagten Dr.