• Ausgabe 01/1965

    Ausgabe 01/1965

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Wolfgang Ebert:

    Silvester bei Zilchs

    Die Silvester-Party findet nämlich diesmal bei Zilchs statt. Daran nimmt die geistige Elite unserer Stadt, wenn nicht gar unseres Landes, teil.

  • Johnson wartet ab

    Um das Kapitol und vor dem Weißen Haus in Washington streben die Tribünen und Gerüste für die Amtseinführung des wiedergewählten Präsidenten Johnson und seines Vizepräsidenten Hubert Humphrey in die Höhe.

    Von Joachim Schwelten

  • Kühler Jazz und heiße Debatten

    Quaison-Sackey, der erste Präsident der UN-Vollversammlung, der aus dem schwarzen Afrika kommt

  • Paris: Aus der Isolierung heraus

    Vom Jahr 1965 erwartet Frankreich, daß die Gefahr der außenpolitischen Isolierung, die sich vor einigen Wochen deutlich auftat, endgültig gebannt wird.

  • Öffentliche Hand – zu offen?

    Dies könnte ein Denkmal des unbekannten Steuerzahlers sein: eine hölzerne Skulptur, einen gebeugten Mann am Stock darstellend.

  • Was will Wilson?

    Winston Churchill sagte einmal: „Ich bin nicht Premierminister geworden, um bei der Auflösung des Empires den Vorsitz zu führen.

    Von Martin Wieland

  • Wie uns die anderen sehen (II) – England

    Wo ist das wahre Deutschland?

    Deutschland hat der Welt in diesem Jahrhundert so viele verschiedene Gesichter geboten, daß es Ausländern oft schwerfällt, sein wahres Antlitz zu erkennen.

  • Bonn: Näher an Paris?

    Die Bonner Politiker blicken an diesem Jahresende in einen düsteren politischen Neujahrshimmel. Die ersten Hoffnungen, die sie an die Einigung über den europäischen Getreidepreis knüpften, sind inzwischen zunehmender Skepsis gewichen.

  • Wirtschaft
  • Erfolge und Mißerfolge

    Ein bitteres Jahr für die Kleine Freihandelszone, ein erfolgreiches Jahr für den Gemeinsamen Markt. Vor zwölf Monaten hat wohl niemand vorausgesehen, daß die wirtschaftspolitische Bilanz für 1964 mit einem derartigen Ergebnis abschließen würde.

  • Der harte Kampf der großen Konzerne um das deutsche Tankstellennetz

    Öl–Strategie

    Nein, wir wissen es nicht, wir sind nur eine reine Verkaufsgesellschaft...“ Der Stimme am Telephon hört man an, daß sie diese Auskunft schon ein dutzendmal gegeben hat.

  • ...und so geht es weiter

    Am 24. Oktober 1962, noch vor der Englandreise, unterbreitete die Hallstein-Kommission ihr „Aktionsprogramm“ dem Ministerrat und der Öffentlichkeit: „Wenn die Wirtschaft durch die Niederlegung der Handelsgrenzen zwischen den Mitgliedsstaaten in den größeren Wirtschaftsraum integriert wird, so muß auch die staatliche Wirtschaftspolitik der sechs Mitgliedstaaten in diesen größeren Raum integriert werden .

  • Die Börse bleibt voller Unruhe

    Das Börsenjahr 1964 entsprach nicht den Erwartungen. Zwar hatte niemand mit einer ausgesprochenen Hausse gerechnet, aber doch mit einem Wiederanstieg der Aktienkurse, der über den rund 10prozentigen „Erfolg“ des Jahres 1963 hinausgehen würde.

    Von Kurt Wendt

  • Das mißverstandene Problem

    Ist die Quantität oder ist die Qualität der Konzentration – oder ist beides – zu untersuchen? Dies ist die entscheidende Frage, die vor Beginn einer Enquete zu stellen ist, und die sich auch Bundestag und Bundesregierung vor der letzten Enquete hätten stellen müssen.

    Von Helmut Arndt

  • So war es...

    3. – 11. 7. 1958: Die Weichen für die europäische Agrarpolitik werden in der Konferenz von Stresa (Italien) gestellt: Vermeidung von Überproduktion, gemeinsame Preise als Regulativ, Angleichung oder Beseitigung der Subventionen, Strukturverbesserung durch Rationalisierung, Hebung des bäuerlichen Lebensniveaus auf das vergleichbarer Wirtschaftszweige.

  • Schweizer Spezialitäten

    Chemie – das ist für den Schweizer gleichbedeutend mit Basel. Die Stadt am Rheinknie, wo sich die Grenzen der Bundesrepublik, Frankreichs und der Schweiz ihr Stelldichein geben, die Stadt, deren Bewohner durch ihren ausgeprägten Bürgersinn und deren Steuerrechnungen durch wohltuende Bescheidenheit auffallen, sitzt wirtschaftlich fest auf den Grundpfeilern einer weltoffenen, erfolgreichen chemischen Industrie.

    Von Beat Huber

  • Schon abgewertet

    Das englische Pfund ist nach wie vor „im Gerede“. Wird abgewertet oder nicht, und wenn ja, wann und wieviel? Die Börse, die seit jeher meint, „die Zukunft vorwegnehmen“ zu können, hat sich auf eine Abwertung von mindestens 10 Prozent festgelegt.

    Von K. W.

  • Ohne Kommentar

    Im Zusammenhang mit den Äußerungen des Reichsbankpräsidenten a. D. Dr.......................................................

  • Gespräche am Bankschalter

    Hätten Sie das gewußt?

    Der Kapitalmarkt ist mit Steuern und Verwaltungsvorschriften reich gesegnet. Manche von ihnen kennt der Anleger, von vielen weiß er deshalb nichts, weil sie für ihn stillschweigend von seinem Kreditinstitut beachtet und erledigt werden.

    Von Ihr Securius

  • Europa-Jahr Nr. 7

    Wenn man an einem Zipfel der Tischdecke zieht, dann wackelt das ganze Geschirr. Mit diesen Worten erläuterte ein prominenter EWG-Beamter die Auswirkungen des Beschlusses über die Angleichung der Getreidepreise vom 1.

    Von Hermann Bohle

  • Zeitraffer

    Nach den bisher vorliegenden Zahlen wird der deutsche Außenhandel 1964 einen Wert von 123,5 Milliarden Mark erreichen. Davon entfallen 59 Milliarden Mark auf die Einfuhren und 64,5 Milliarden auf die Ausfuhren.

  • Wissen
  • „Über einer Leiche kämpfen?“

    Lyndon B. Johnson, der als Meister der Innenpolitik angetreten ist, scheint nicht besonders darauf zu brennen, den vertrauten Boden zu verlassen.

  • Altes versinkt, Neues erscheint

    Es ist unwahrscheinlich, daß spätere Generationen die letzten zwölf Monate ein Jahr der großen Entscheidungen nennen werden.

    Von Paul Sethe

  • Präsident Saragat

    Das weihnachtliche Wahldrama Italiens ist beendet. Nach 21 Wahlgängen hat das Land wieder einen Präsidenten: den 66jährigen Giuseppe Saragat, den Gründer der sozialdemokratischen Partei und bisherigen Außenminister.

  • Reisen
  • Ferien beim Bauern

    Ein Tip für Snobs oder Leute, mit sehr wenig Geld, die sehr viel Ruhe suchen

    Von Heinz D. Stuckmann

  • „Navigatoren des Geistes“ auf See

    Große Reiseunternehmen, Flug- und Schiffsgesellschaften geben für Teilnehmer und Passagiere ihrer Reisen Magazine heraus, die, je nach Ansehen und Kapital der Gesellschaft und der Einschätzung der Gäste, mehr oder weniger informierend und voll von werbenden Texten über die große weite Welt sind.

  • Notizen für Reisende

    3,175 Millionen Kurgäste wurden 1963 in den deutschen Kurorten gezählt. Sie hielten sich im Durchschnitt in den Mineral- und Kurbädern 24,7 Tage, in den Seebädern 16,5 Tage, in den Kneippkurorten 16,4 Tage und in den heilklimatischen Orten 15,1 Tage auf.

  • Reisespiegel

    New York – Washington – New Orleans – Austin – Houston – Hot Springs – Chicago, das ist ein 20-Tage-Programm, das ein norddeutsches Reiseunternehmen für die (knall)harten Romantiker unserer Breiten zusammengestellt hat.

  • Paare bevorzugt

    Wozu eine angetraute Frau gut ist, merkt ein Mann unter anderem auf Reisen. Reisende Junggesellen und Strohwitwer haben es heutzutage überall schwer.

    Von Wolfgang Ebert

  • DIE ZEIT
  • J. M-M:

    Alles wird besser!

    Eine Idee, von der viele Menschen im Augenblick erfüllt sind, sagt, daß im neuen Jahre alles besser sein wird. Das ist auch sehr wohl möglich.

  • Worte des Jahres

    Von Fritz Erler

  • Unser Kritiker sah:

    DIE FLEDERMAUS

    Vom zweiten Weihnachtstag bis Silvester hat die Operette Hausrecht sogar auf exklusiven Opernbühnen. Als in Hamburg Rolf Liebermann den Jahr um Jahr geäußerten Abonnentenwünschen nach „unserer lieben Fledermaus“ diesmal nachgab, bedeutete das keinen „Schritt vom Wege“.

  • Gehört und Gesehen
  • Film

    Filme als Schmarotzer der Weltliteratur

    „Krieg und Frieden“ als historischer Bilderbogen – Thomas-Mann-Verfilmungen sind ein Ärgernis

    Von Rene Drommert

  • Funk

    Es ist mir ein menschliches Bedürfnis

    Für uns als Volk und Staat geht es darum, auf einem vor Erregung zitternden Boden der Weltpolitik unseren sicheren Weg zu finden.

    Von Johannes Jacobi

  • Fernsehen

    Das Cabinet und das Herz

    Am Abend des ersten Weihnachtstages wurde, sieben Monate nach der Premiere, der Recklinghausener „Fiesco“ gezeigt, Heinrich Koch hatte die drei Fassungen des republikanischen Trauerspiels miteinander vereint, hatte (etwas) aus Mannheim und (mehr) aus Leipzig entlehnt, hatte transponiert und gerafft, hier gestrichen, dort, dem Ratschlag Goethes folgend, retuschiert .

  • Gesellschaft
  • Weltpolitik in alten Gleisen

    Das Gleichgewicht des atomaren Schreckens hat auch im Jahre 1964 funktioniert. Zwar ist keiner der alten Krisenherde des kalten Krieges ausgetreten worden, weder in Kuba (1) noch in Berlin (2), wo amerikanische und sowjetische Interessen unmittelbar aufeinanderstoßen, weder in Indochina (3) oder im Kongo (4), wo China als selbständiger Machtfaktor neben der Sowjetunion das Kräftespiel um neue Kombinationen bereichert hat.

  • Tabus in Deutschland

    Professor Konrad Zweigert ist Ordinarius für Rechtsvergleichung und Internationales Privatrecht an der Universität Hamburg und Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht.

  • Zypern-Ruhe vor dem Sturm

    Der Welt ist in diesem Jahr das traurige Schauspiel des Bruderkrieges zwischen zwei NATO-Staaten erspart geblieben. Monatelang standen Türken und Griechen bereit, ihren Landsleuten im Bürgerkrieg auf der Mittelmeerinsel Zypern beizuspringen.

  • Georg Schreiber

    Die Ärzte von Ulm

    Der „Vorstand der Ärzteschaft des Kreises Ulm“ überfiel die Gesundheitsministerin Dr. jur...................................

  • Das Dilemma in Vietnam

    „Bis zum Jahreswechsel werden wir die meisten Vietkong-Gebiete zurückerobern.“ Derart zuversichtlich und selbstbewußt äußerte sich im März der neue „starke Mann“ in Südvietnam, General Nguyen Khanh.

  • Afrikas krankes Herz

    Die Krise Afrikas war 1964 die Krise am Kongo. Sie wird auch die Krise des neuen Jahres sein. Weder die UN noch die Kongo-Kommission der „Organisation für afrikanische Einheit“ (OAU), weder die Militäraktionen der Amerikaner und Belgier noch die Versöhnungsversuche Tschombes vermochten Afrikas „krankes Herz“ zu kurieren.

  • Fahndung nach der fünften Kraft

    1964: Ein Jahr kühner wissenschaftlicher Spekulationen – Ist die Erde ein magnetischer Komet?

    Von Thomas von Randow

  • Spannungen um die Entspannung

    Stürme in Bonn, aber Flaute für Deutschland – Die Ostpolitik wurde flexibler

  • Kultur
  • Als Verteidigung gedacht

    Aber nicht die Einwendungen Zechlins gegen Fischers Beweisführung sind die entscheidenden Merkmale seines Aufsatzes.

  • Berlins doppeltes Gesicht

    Die Bauten im Nachkriegs-Berlin sind Tatsachen, die sich nicht mehr aus der Welt schaffen lassen: drüben die anspruchsvolle Eintönigkeit der Aktivistenpaläste, hüben die Formexperimente von Architekten, die ihren Anschluß nicht in Moskau, sondern bei Gropius, Le Corbusier und Frank Lloyd Wright suchen.

  • Zeitmosaik

    Der Film ist zu einer Warengattung zusammengeschrumpft, deren Wesen darin besteht, immer wieder anzukündigen: „Jetzt kommt der große, brutale, süße und pikante, noch nicht dagewesene Großfilm“, ohne daß etwas kommt.

  • Das Leid der Verratenen

    Die Literatur zum Thema Sowjetrevolution scheint unerschöpflich. Dennoch verdient dieses Buch Beachtung, weil es aus der Perspektive des unmittelbar Beteiligten geschrieben ist; es stellt das politische und moralische Testament einer bedeutenden Persönlichkeit aus der Führung der Sozialdemokratischen Partei Rußlands dar.

    Von Urte von Kortzfleisch

  • Brief aus Krähwinkel

    Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was wir entdeckten, nachdem Du weg warst. Aus der Küche hatte Pia die Maus tatsächlich verscheucht – durch bloße Anwesenheit, denn sie ist zu klein oder zu satt oder zu vornehm, um zu tun, was die Natur ihr befehlen sollte.

  • Neue Architekturkritik (1):

    Das kalorienhaltige Heiligtum von Hannover

    Am Morgen des 6. Juni 1964 versammelten sich etwa zwanzig Damen und Herren, Mitglieder des Stadtparlaments von Hannover, im obersten Stockwerk des Hotel Royal (SAS-Hotel) in Kopenhagen.

  • LOTHAR POSCHMANN:

  • Lyrik aus Berlin

    Günter Grass las 1962 den in Berlin versammelten 47ern einige Abschnitte aus einem Berlin-Roman von Rolf Haufs vor, die einen zwiespältigen Eindruck hinterließen: das Einerseits-Andererseits, welches das Schicksal der Stadt ist, übertrug sich zwar als thematisches Prinzip auf die Romanteile, konnte jedoch den kritischen Wunsch nach einer klaren Unterscheidung von Modischem und Kunstgerechtem nicht immer zufriedenstellen.

  • Unempfindlich für die Weltmachtidee

    Dieses Bild des ersten Kriegskanzlers wird wesentlich noch ergänzt und bereichert durch den Aufsatz von Karl Dietrich Erdmann „Zur Beurteilung Bethmann Hollwegs“ in der Zeitschrift „Geschichte in Wissenschaft und Unterricht“.

  • Kleiner Kunstkalender

    Die Nationalgalerie setzt mit Gottfried Schadow, Preußischem Hofbildhauer und Direktor der Königlichen Akademie der Künste in Berlin, „die Reihe der Ausstellungen fort, deren Aufgabe es ist, die fortschrittlichen realistischen Kräfte in der deutschen Kunst des 19.

  • Die „Kollektivschuld“ von 1914

    Es ist jetzt drei Jahre her, daß Fritz Fischers Buch über den „Griff nach der Weltmacht“ erschien. Im Anfang wurde das umfangreiche Buch mit seinen vielen Auszügen aus Dokumenten nur wenig beachtet.

    Von Paul Selbe

  • Wenig Kunst und viel Leben

    Hermann Kesten hat sich über Gottfried Benn mehrfach ungerecht und töricht geäußert. Aber darf man deshalb so ungerecht und töricht über Hermann Kesten schreiben, wie dies in letzter Zeit manche Kritiker in der Bundesrepublik und in der Schweiz tun? Sein Verhalten in der berüchtigten Mailänder Uwe-Johnson-Affäre Ende 1961 hatte zur Folge, daß viele an der Integrität dieses integren Mannes zweifelten und tatsächlich zweifeln mußten.

    Von Marcel Reich-Ranicki

  • „Dafür schlage ich mich“

    Fischer zitiert auch den Kaiser aus dem Jahre 1913: „Das Kapitel drei, der Kampf der Germanen gegen Russo-Gallien beginnt. Es handelt sich um Sein oder Nichtsein der Germanischen Rasse in Europa.

  • Zu empfehlen

    Paul Raabe: „Die Zeitschriften und Sammlungen des Literarischen Expressionismus“ – Repertorium der Zeitschriften, Jahrbücher, Anthologien, Sammelwerke, Schriftenreihen und Almanache 1910–1921; J.

  • Unser Seller-Teller Dezember 1964

    Welches die beiden erfolgreichsten Bücher des Jahres sein würden, stand praktisch schon vor drei Monaten fest, und es hat sich nichts mehr daran geändert: „Gantenbein“ und die „Clique“.

  • Der Vater der Atombombe und das Theater

    Der Fall Oppenheimer auf der Bühne: das Risiko eines szenischen Journalismus /

  • Länderspiegel
  • Nach einem weiteren Mauerjahr

    Zwischen den Jahren ist es in Berlin genauso wie sonst. Morgens früh schon transportiert das alte Radio vier Ost- und sieben Westprogramme ins Zimmer.

    Von Marianne Eichholz

  • Der hörige Mörder

    Das Opfer, der 28jährige Bonner Taxifahrer Karl-Heinz Koch, wies elf Stichwunden im Körper auf. Schon beim ersten Stich war die Klinge des Stiletts bis zum Heft eingedrungen und hatte eine Hauptader durchschnitten, die zum Herzen führte.

    Von Peter Stähle

  • Auf Schnapswogen

    Die dänischen Nachbarn hatten zum Endspurt angesetzt. Die Nachfahren der Wikinger waren wieder zu Hauf an Bord ihrer Schiffe gegangen, auf der Suche nach Alkohol in Schleswig-Holstein – Alkohol in jeder Menge und von jeder Sorte, in Flaschen und Fläschchen; soviel, wie es der dänische Staat nach den Zollbestimmungen zuließ.

  • Lebensart
  • Der Tele-Lehrer muß auch Dramaturg sein

    Was zuvor als „erster Versuch dieser Art in Europa“ angekündigt worden war, hat sich am Ende gar als eine Weltpremiere erwiesen: Zum ersten Mal in der Geschichte des Schulfernsehens waren in der Vorweihnachtszeit drei Klassenräume verschiedener Volksschulen in Hannover über Kabel optisch und akustisch in Gegensicht- und Gegensprechverkehr miteinander verbunden.

  • Generation X

    Wer spricht eigentlich für die Jugend? Wer – aus ihren Reihen – kann die Beweggründe ihres Verhaltens interpretieren? Sprechen diejenigen für ihre Generation, die aus Haß gegen die Erwachsenen weit alles zerschlagen, was ihnen in die Quere kommt? Oder sind die gelockerten Auffassungen in der Sexualsphäre die gültige Ausdrucksform moderner Jugend? Soziologen und Jugendpfleger beschäftigen sich seit langer Zeit mit diesen Fragen.

  • Sport
  • Groß und merkwürdig

    Wer an das Sportjahr 1964 zurückdenkt, kommt von einem zwiespältigen Eindruck nicht los: es war ein großes Sportjahr und ein merkwürdiges zugleich.

    Von Heinz Maegeriein

  • unzugeordnet
  • Kurs ohne Kompaß?

    Die Freie Demokratische Partei hat keine glückliche Geschichte. Ihrem relativ guten Erfolg bei den ersten Bundestagswahlen 1949 (11,9 Prozent) folgte ein Jahrzehnt ständiger Wahlniederlagen.

    Von Karl Hermann Flach