-
Ausgabe 12/1965

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
-
Schlappe für die Gaullisten
Der Ansturm der Gaullisten auf die französischen Rathäuser ist, wie erwartet, mißglückt. Schon der erste Wahlgang der Gemeindewahlen endete mit einem eindeutigen Sieg der alten Bürgermeister und der Provinznotabein.
-
Bomben allein genügen nicht mehr
Die Welt ist gegenwärtig Zeuge eines spannenden militärischen Experiments: Die größte Luft- und Seemacht, die USA, versucht einen störrischen kleinen asiatischen Staat, Nordvietnam, durch Bombenkrieg zur Einsicht zu bringen.
-
Tschombés Triumph
Zum erstenmal seit seiner Rückkehr aus spanischem Exil in den vom Bürgerkrieg erschütterten Kongo, hat der stets lächelnde Ministerpräsident Moise Tschombé allen Grund, zufrieden zu sein.
-
Springer an der Front
Auch für die Fernsehwerbung ist Berlin eine Insel. Das bedeutet nach Ansicht der Zeitungsverleger, daß der Wirkungsbereich des Werbefernsehens des Senders Freies Berlin (SFB) genauso begrenzt ist wie die Werbekraft der Berliner Tageszeitungen.
-
Konsequent im Guten wie im Bösen
Prominente italienische Intellektuelle gehen mit ihrem Landsmann Indro Montanelli ins Gericht
-
Dienst ist Dienst, Schnaps ist Whisky
Er ist einer der 51 000 Männer der in der Bundesrepublik stationierten Britischen Rhein-Armee und „Mitverbraucher“ der beiläufig 85 Millionen Pfund, die von den Steuerzahlern diesseits und jenseits des Kanals für diese Truppe aufgebracht werden müssen.
Von Werner Höfer
-
Alter Mann mit alten Illusionen
Der erste Eindruck: Er ist alt geworden. Das schmale Arbeitergesicht unter dem weißen Haar wirkte kleiner, als man es in Erinnerung hat.
Von Peter Bender
-
Zeitspiegel
Vergeblich suchen die Chinesen in Neu-Delhi seit drei Jahren Arbeiter, um ihr neues Botschaftsgebäude fertigzustellen. Nach dem chinesischen Angriff auf die indische Himalaja-Grenze verließen die Maurer das halbfertige Gebäude und kamen nie wieder.
-
Wolfgang Ebert:
Schön in der Tinte
An: Johnson Chef bin gegenwärtig ich. Leider ohne die Macht, die ein demokratischer Präsident besitzt. Sie wissen genau, daß wir diese Demonstrationen veranstalten mußten.
Von gez. Johnson
-
Der Fall Mihajlo Mihajlov
In Jugoslawien steht ein politischer Prozeß vor der Tür, bei dem die Partei Titos allein in den Augen Moskaus gewinnen kann.
-
Mal geliebt, mal getadelt
Ein ehemaliger deutscher Diplomat antwortet auf die Thesen des Amerikaners Joseph Kraft
Von Albrecht von Kessel
-
Rückzug der Kirche?
Imposant wie vordem wird sich auch der 12. Evangelische Kirchentag darstellen, der vom 28. Juli bis zum 1. August unter dem Motto „In der Freiheit bestehen“ in Köln stattfindet.
-
Friedenskorps sucht Freiwillige
In diesen Arbeitshallen wird der Wagenpark der libyschen Regierung instandgehalten, überholt, repariert. Dreihundert einheimische Arbeiter versuchen sich an den Autos.
Von Hans Gresmann
-
Amerika und die Wiedervereinigung Deutschlands
Die westliche Politik in Europa sollte – dies wurde in der letzten Ausgabe dargestellt – auf drei Voraussetzungen beruhen: Die militärische Stärke des Westens muß aufrechterhalten werden, Osteuropa und Rußland müssen gleichermaßen in jede dauerhafte Lösung einbezogen, und das Problem der Wiedervereinigung Deutschlands muß mit evolutionären Veränderungen im Osten verknüpft werden.
Von Zbigniew Brzezinski
- Wirtschaft
-
Der Dollar erobert die Welt
Die Kritik an den sprunghaft steigenden Investitionen der Amerikaner in aller Welt wächst. Während die Wirtschaft der „betroffenen“ Länder die Überfremdung fürchtet, hat die amerikanische Regierung zunehmend Sorgen, weil durch den Kauf und den Ausbau von Unternehmen im Ausland die amerikanische Zahlungsbilanz seit Jahren passiv ist und immer mehr Gold abfließt.
-
Porträt: Eberhard von Brauchitsch
Friedrich Flicks jüngster Majordomus
Er hat das gemacht, was in Biographien gern als „Blitzkarriere“ bezeichnet wird: vor zehn Jahren begann Eberhard von Brauchitsch seine Laufbahn bei der Lufthansa als Assistent des Vorstandes, heute zählt er zu der kleinen Gruppe industrieller Spitzenkräfte, die Entscheidungen über Milliardenvermögen zu treffen haben.
-
Leben mit der Automation
Eine Untersuchung der amerikanischen Wirtschaftszeitschrift „Fortune“ über die Auswirkungen der Automation (Die ZEIT Nr. 6 und 7) kam zu dem Schluß, daß die Gefahren des technischen Fortschritts zumeist weit übertrieben worden sind.
-
Der Wissenschaftliche Beirat Schmückers will künftig mehr Licht in die Tätigkeit der Bonner Lobby bringen
Die Karten offen auf den Tisch!
Klagen über den Einfluß der Interessengruppen auf wirtschaftspolitische Entscheidungen von Regierung und Parlament sind bei uns überaus beliebt.
-
Modellwechsel ist teuer
Bei der Vorlage des Geschäftsberichts für 1964 gab Robert G. Layton, Vorsitzender des Vorstandes der Ford-Werke AG, Köln, rundheraus zu: „Mit der Rendite sind wir 1964 nicht zufrieden.
Von Kurt Wendt
-
Weiter Weg
Englands Außenhandel hat sich gebessert. Das monatliche Defizit ist im Februar um mehr als die Hälfte kleiner gewesen als noch im Januar.
-
Das neue Wirtschaftsbuch
Lebensbilder großer Nationalökonomen
Die herkömmlichen Lehrbücher und theoriengeschichtlichen Werke der Wirtschaftswissenschaft behandeln den Entwicklungsgang der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften fast ausschließlich problem- oder ideengeschichtlich.
Von Lutz Köllner
-
Bonn hinkt nach
Dem Zwang der Verhältnisse gehorchend, hat sich die Bundesregierung entschlossen, den Osthandelspartnern einen kleinen Schritt entgegen zu kommen.
-
Zeitvergeudung
Die Bezeichnung „groß“ verdient die jüngste Verkehrsdebatte des Bundestages höchstens als quantitative Bezeichnung. Ihr Tagesordnungspunkt hatte achtzehn Unterpunkte.
-
Aus Unternehmungen
Mit 208,3 Millionen Pfund lag das Nettoergebnis der Royal Dutch/Shell-Gruppe im Geschäftsjahr 1964 um 3 Prozent niedriger als im Jahr 1963, obwohl der Absatz an Rohöl und Erdölprodukten um 10 Prozent gestiegen ist.
Von Shell Ltd.
-
Die Flick-Gruppe
Die Zentrale des Konzerns ist die Friedrich Flick Kommanditgesellschaft in Düsseldorf. Sie kontrolliert durch Tochtergesellschaften weit über 100 verschiedene Unternehmen, darunter den Chemie- und Zellstoffkonzern Feldmühle/Dynamit-Nobel, Buderus, die Stahlwerke Südwestfalen, die Maximilianshütte in Sulzbach-Rosenberg und die Metallhüttenwerke Lübeck.
-
Helmut Meinhold:
Wie stark dürfen die Löhne steigen?
Fast jedermann hat heute so viel von produktivitätsorientierter Lohnpolitik gehört, daß ihm irgendwie unbehaglich ist, wenn die Löhne stärker steigen als die Produktivität.
-
Falsche Zeugen
Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat es sich selten leichter gemacht als mit seiner jüngsten „Grundsatzerklärung zur vertikalen Preisempfehlung“: Mit dem Blick auf die Beratungen im Wirtschaftsausschuß, die auf eine Einschränkung von Preisempfehlungen abzielen, preist der BDI dieses Instrument in den höchsten Tönen und verwahrt sich gegen jede Einschränkung.
Von W. B.
-
Wenn Nasser die Verträge bricht...
Noch ist lange nicht ausgemacht, ob überhaupt, in welcher Form und wieviele arabischen Staaten ihre wirtschaftlichen Beziehungen zur Bundesrepublik wirklich abbrechen werden.
Von Diether Stolze
-
Schwierig
Ende dieser Woche beginnen in Brüssel die Verhandlungen über Österreichs Bindung an den Gemeinsamen Markt. Rund zweidreiviertel Jahre waren nötig, ehe in dieser Sache mit der konkreten Arbeit begonnen werden konnte.
Von H. B.
-
Kostenflut
Wir sind in großer Sorge über die Flut der Kostenerhöhungen, die wir in diesem Jahr aufzufangen haben“, erklärte Vorstandsmitglied Otto-August Siering bei der Vorlage des Geschäftsberichtes der Hüttenwerke Oberhausen AG für 1963/64.
-
Gespräche am Bankschalter
Kein Schutz vor Geldentwertung
Bislang stand es fest: Die Aktie repräsentiert einen Substanzwert. Sie schützt damit gegen Gefahren der Geldentwertung. Nach zwei Inflationen hatte es sich als richtig erwiesen, Sachwerte zu besitzen, denn die Anlagen auf Geldwertbasis (vor allem Sparkonten und festverzinsliche Wertpapiere) wurden jedesmal scharf zusammengeschnitten.
-
Der kranke Kanal
Es bedarf schon des geschulten Auges eines alten Fahrensmannes, um zu bemerken, daß die Schiffe, deren hohe Decksaufbauten da stolz und majestätisch über die grünen Weiden Schleswig-Holsteins zu gleiten scheinen, langsamer fahren als sonst.
-
Motoren der EWG
Vielleicht ist die gemeinsame Währung der EWG-Staaten schon viel näher, als wir es alle heute glauben.“ So sagte es kürzlich ein prominenter Franzose im Gespräch mit Deutschen – und scheint dafür anschließend in Paris zurückgepfiffen worden zu sein.
Von Hermann Bohle
-
Kleiner Bilanzlese
Zurückhaltend wie stets gab Geschäftsinhaber, Dr. Eduard von Schwartzkoppen, nicht viel Auskunft über die Erträge der Berliner Handels-Gesellschaft, Frankfurt–Berlin, die als filiallose Bank das Kreditgeschäft mit bedeutenden Kunden „en gros“ betreibt.
-
Zeitraffer
Besorgt ist die EWG-Kommission über die zu erwartende Preisentwicklung im Jahre 1965. Nur in der Bundesrepublik und Frankreich besteht nach ihrer Ansicht die Hoffnung, daß das Preisniveau nicht um mehr als 2,5 Prozent steigt.
- Wissen
-
Kopfschütteln in London
Nach dem Kreuzverhör, dem Harold Wilson im Unterhaus unterzogen wurde, ist kaum noch zu bezweifeln, daß es ihm bei seinen Bonner Gesprächen nicht gelang, von Bundeskanzler Erhard zu irgendeiner wichtigen Frage das letzte Wort zu hören; nicht einmal das vorletzte oder vorvorletzte.
-
Pokerspiel in Nahost
Seit mehr als acht Jahren schob man im Palais Schaumburg die Frage der Anerkennung Israels vor sich her, bis Erhard sie nun so überraschend entschieden hat.
-
Die belasteten Richter
Gibt es wirklich nur noch ein paar Richter unter uns, die in der Nazizeit „exzessive Todesurteile“ gefällt haben? Im Bundesjustizministerium glaubt man das.
-
Strich unter die Vergangenheit?
Mit diesem ungewöhnlichen Zitat – es ist das Wort eines jüdischen Mystikers aus dem 18. Jahrhundert – schloß der CDU-Abgeordnete Benda seine Rede in der Verjährungsdebatte des Bundestages.
Von Rolf Zundel
- Reisen
-
Hinweise auf Südafrika
-
Devisenstrom: ein interessanter Reisepegel
Ohne gleich auf eine „Auslandsmüdigkeit“ der Bundesbürger schließen zu wollen, so steht nach Untersuchungen der Deutschen Bundesbank fest, daß die Deviseneinnahmen aus dem Reiseverkehr in den letzten beiden Jahren wesentlich stärker gestiegen sind – als die Ausgaben für Auslandsreisen.
-
Flitterwöchner
Da, wie man weiß, die meisten Ehen in jungen Jahren geschlossen werden, ist es nur natürlich, wenn ein Jugendreisebüro (Paneuropa München) sich der Hochzeitspaare annimmt und ihnen einen besonderen Honeymoon-Service bietet.
-
Zwei Tage in: Frankfurt am Main
Diese Geschichte machte vor einiger Zeit in Frankfurt die Runde: Ein altes Auswandererehepaar, das die Rhein-Main-Metropole vor vielen Jahren verließ, kam zum Besuch in die Heimat zurück.
-
Fichtelgebirge
Burg mit Felsenlabyrinth
Wunsiedel? Der Zugschaffner, mit dem ich die Strecke von Heidelberg nach Würzburg zurücklege, hat den Namen dieses Ortes noch nie gehört; er spricht ihn wie ein Fremdwort aus, vorsichtig, gedehnt.
-
Rührende Kundschaft
Der flotte Mann hinter dem Abfertigungsschalter der Lufthansa auf dem Wiener Flughafen war verzweifelt. Er wischte sich den Schweiß von der Stirn und sagte brüsk: „Tut mir leid, ich kann keinen mehr mitnehmen, das Flugzeug ist besetzt.
-
Das preußische Herz Berlins
Ostern werden die Westberliner wieder die Möglichkeit haben, ihre Verwandten im östlichen Teil der Stadt zu besuchen. Sie werden dann vielleicht auch einen Spaziergang durch das alte Berlin machen, dessen preußischer Charakter wieder geweckt zu werden scheint.
-
Bericht aus Südafrika (Schluß)
Medizinmänner im Pondoland
Uberlandreisen für Frühaufsteher – Durban: farbig heiß, grotesk – Umtata: Magie, Moral, Naivität
Von Eka von Merveldt
-
Notizen für Reisende
Reise zu den Inseln der Karibischen See mit den niederländischen Kombischiffen „Prinz der Nederlanden“ und „Oranje Nassau“ (je 7 500 BRT).
-
Reisespiegel
Die französische Regierung ist nach wie vor bemüht, den immer mehr zurückgehenden Fremdenverkehr erneut anzukurbeln. Wurden schon Maßnahmen ergriffen, um Qualität und Komfort der Hotels zu heben, soll nun auch der Empfang der Touristen im Ferienland Frankreich neu „gestaltet“ werden.
-
Oster-Spazierfahrten
Natürlich, man kann dem Frühling entgegenfliegen. In wenigen Stunden ist man jenseits der Alpen. In Tunis oder Sorrent mag man schon in den Cafés auf den Straßen sitzen, während man in Frankfurt oder Hamburg den Pelz noch als angenehm empfindet.
- DIE ZEIT
-
Theater
Hildegard Knef zieht durch die Lande, mit dem Erstlingsstück eines heute vierunddreißigjährigen Amerikaners. Eigentlich sind es zwei Einakter: „Unabhängigkeitstag“ (der seine deutsche Premiere in der „Werkstatt“ des Berliner Schillertheaters hatte) und „Mrs.
-
Kärrner der Gerechtigkeit
Das Zimmer liegt im siebenten Stockwerk des Abgeordneten-Hochhauses zu Bonn am Rhein. Es ist nüchtern, sachlich, eines von hundert Zimmern in diesem Parlamentariersilo.
Von Dietrich Strothmann
-
Lebensraum oder Friedensordnung
Hans-Adolf Jacobsen: Zur Konzeption einer Geschichte des Zweiten Weltkrieges 1939 bis 1945. Disposition mit kritisch ausgewähltem Schrifttum (bearbeitet unter Mitwirkung von Joachim Röseler); Bernard & Graefe Verlag für Wehrwesen, Frankfurt am Main; 176 Seiten, 14,80 DM.
-
Neuralgische Punkte der Erziehung (V)
Angst im Kinderzimmer
Wenn ein Kind nachts aufschreit und zu den Eltern ins Schlafzimmer stürzt, weil sich unter seinem Bett ein Räuber verberge, dann versuchen Vater und Mutter meistens, es dadurch zu beruhigen, daß sie Licht anmachen und ihm den leeren Platz unter dem Bett zeigen.
-
Film
„Mordrezepte der Barbouzes“ (Frankreich; Verleih: Interfilm): Georges Lautner hat viele schlechte Filme gemacht, diese Kriminalkomödie ist nicht.
-
Quiz mit textilen Einbußen
Jetzt, da der Gott Jokus seine Prunkkalesche längst wieder eingemottet hat, sei rückblickend eine Feststellung erlaubt: Es war der angezogenste Karneval, den man zwischen München und Köln in den letzten Jahren erlebt hat.
-
Die Rebellion der SPD-Studenten
Der alte Streit der Partei mit ihrem akademischen Nachwuchs ist neu entbrannt
Von Kai Hermann
- Gehört und Gesehen
-
Stereophonie als Anleitung zu intensiverem Hören
Die Technik setzt den Hörer auf einen Platz, den es in Wirklichkeit nicht gibt
Von Heinz Tose! Herbort
-
Fernsehen
Kedell aus Estland, Kant aus Bayern
Ich bedauere es sehr, daß es noch keine Fernseh-Akademie gibt, die diesen hohen Namen verdient; es ist ein Jammer, daß die Rundfunkschulen, einst mit so viel Enthusiasmus begründet, dahinvegetieren.
-
Funk
Die Tauben
Die Psyche eines in Beruf und Ehe Gescheiterten, der zum Selbstmord als äußerster Bestätigung seiner illusionären Freiheit entschlossen ist, durchleuchtet Hermann Moers.
Von Willi A. Koch
- Gesellschaft
-
Nahostkrise
Schlußbilanz
Die Folgen der Nahostkrise für die Bundesrepublik sind noch nicht abzusehen. Als einziger Erfolg für Bonn steht fest, daß Israel grundsätzlich zu vollen diplomatischen Beziehungen mit Bonn bereit ist, freilich zu etlichen Bedingungen.
-
„Der Neger ist der Held des Kampfes“
„Der wahre Held dieses Kampfes ist der amerikanische Neger“, rief Präsident Lyndon Johnson am Montag vor dem Kongreß aus. „Seine Aktionen und Proteste, sein Mut, Sicherheit und Leben zu riskieren, haben das Gewissen der Nation wachgerüttelt.
-
Firefly auf Mikrobenjagd
Nur wenn Klarheit darüber besteht, in welchem Umfang sich Mikroorganismen in den äußeren Lufthüllen der Erde befinden, können Maßnahmen getroffen werden, Raumsonden in keimfreiem Zustand auf benachbarte Planeten zu bringen.
-
Avantgarde im Biedermeierstil
Im Dezember 1941 hatte Thomas Mann, der damals in seinem neuerbauten Landhaus in Pacific Palisades bei Hollywood lebte, einen heftigen Verdruß.
Von Richard Schmid
-
Weniger Tote, aber mehr Unfälle
Nicht entsetzt, nicht erschrocken, ja nicht einmal überrascht waren die Vielen, die es mitansahen: Mit 100 km/st war ein schwerer Lkw-Transporter die breite Straße in einem Außenbezirk von Los Angeles entlanggerast; plötzlich geriet er aus seiner Spur und rammte die stählerne Leitplanke.
-
Zypern – brodelnder Vulkan
Der Streit um Zypern, seit sechs Monaten fast vergessen, ist am Wochenende wieder aufgelebt: Griechen und Türken lieferten sich im Nordwesten der Insel längere Feuergefechte; die türkische Luftwaffe wurde in Alarmzustand versetzt.
-
Arndt: Die Sprache der potentiellen Mörder
Adolf Arndt (SPD): Es ist hier so etwas leichthin gesagt worden, das alles kehre doch nicht wieder. Niemand kann in der Geschichte für irgendein Volk die Hand ins Feuer legen, daß Massaker nicht wieder vorkommen.
-
Kein Erdrutsch
Argentinien: Im neuen Parlament verfügt die volksradikale Partei Präsident Illias über die meisten Sitze (75 von 192). Illia kann jedoch nur mit Hilfe von Splitterparteien regieren.
-
Die Eskalation in Vietnam
Es war ein langer Weg von der kaum beachteten Ankunft einer kleinen amerikanischen Militärmission in Saigon im Jahre 1955 bis zum aktiven Eingreifen amerikanischer Streitkräfte in den vietnamesischen Bürgerkrieg.
-
Von ZEIT zu ZEIT
Das Kabinett und die Knesseth Israels stimmten dem Bonner Angebot zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu. Zum zweiten Male reiste der CDU-Bundestagsabgeord- nete Dr.
-
Sukarno kam nicht
Seit Wochen schwirren in Südostasien Gerüchte über Friedensverhandlungen zwischen Malaysia und Indonesien. Angeblich, hatte der mahysische Premierminister Tunku Abdul Rahman seine Flugreise nach Bangkok, der Hauptstadt Thailands, schon gebucht.
-
Namen der Woche
Franz Lucas, ehemaliger Lagerarzt in Auschwitz, von mehreren Zeugen als human und hilfsbereit geschildert, von Mitangeklagten schwer belastet, gab jetzt zu, zeitweise jüdische Häftlinge selektiert zu haben.
-
ZEIT-Berichte aus der Forschung
Materieteilchen, die von starken Eruptionen auf der Sonne in den Weltraum hinausgeschossen wurden, sind nach Ansicht zweier tschechoslowakischer Forscher die Ursache dafür gewesen, daß die weiße Kappe am Südpol des Mars Ende August und noch einmal Anfang September 1957 für einige Tage verschwand.
-
Sorgen um bunte Mattscheiben
Amerikas Farbfernseh-„Uhren“ gehen falsch. Den Schaden hat der Zuschauer: die geplagten Besitzer von Farbfernsehgeräten in den USA sind während der Sendungen damit beschäftigt, durch vorsichtiges Drehen an den Bedienungsknöpfen für eine erträgliche Farbqualität der Bilder zu sorgen.
- Kultur
-
Deutscher Roman, von Paris aus gesehen
Wir haben viele deutsche Romane über den Krieg und die Niederlage gelesen. Wir haben nicht einen gesehen, der uns ein verständliches Bild Deutschlands unter dem Hitlerregime gegeben hätte, der uns den Alltag, die Straßen, die Cafés, die deutschen Familien gezeigt hätte, und der uns in das Bewußtsein der Menschen dieser Epoche hätte eindringen lassen.
-
Große Pianisten
Der Raum ist beschränkt, und das kulturelle Leben ist weit – weiter, als Pessimisten es wahrhaben wollen. Damit sich nicht allzu hart im Räume die Sachen stoßen, verlagern wir immer einmal wieder das Gewicht.
Von Joachim Kaiser
-
Deutsche an der Moskauer Universität
Mit großer Selbstverständlichkeit fahren heute deutsche Professoren, Assistenten und Studenten für einige Tage oder für einige Monate zu wissenschaftlicher Arbeit in das westliche Ausland.
Von Wohgang Kasack
-
Zeitmosaik
Shakespeare, wie er es selber gemacht hätte: so lautet die Eigeninterpretation von Orson Welles für seinen neuesten Film „Chimes at midnight“, dessen letzte Szenen gerade gedreht werden und der voraussichtlich im Mai in Cannes gezeigt werden wird.
-
Unsere Sprache
Beziehungsweise
Die Vor- beziehungsweise Nachteile mancher Schreibe beziehungsweise Rede sind einbeziehungsweise vielfältig. Denn wer, wie immer auch, vor- beziehungsweise angibt, hat, so meint er beziehungsweise ahnt er nur, mehr vom Leben.
-
Hüben und drüben
Goes, Grass und Weiss
In der ZEIT vom 12. Februar wies ich darauf hin, daß sich die deutschen Schriftsteller an der fundamentalen Diskussion um die Frage der Verjährung nicht beteiligen.
Von Marcel
-
Kritische Annalen von Walter Jens:
Ein Ausgelieferter übertönt die Nacht
Dem Autor der Lieblosen Legenden gelang mit seinem neuen Roman ein großer Wurf
-
Langbeinige Hermaphroditen und winzige Jungfrauen
Dafi ausgeiechnet in der Bundesrepublik em solches Buch erschemt, ist erne angenehme Uberraschung: R
Von Uwe Nettelbeck
-
Kampf der Alten gegen die Jungen
Der zweite Russische Schriftstellerkongreß, der am Sonntag, dem 7. März, nach fünftägiger Dauer in Moskau zu Ende ging, stellt das erste offizielle kulturpolitische Ereignis nach Chruschtschows Sturz dar und verleitet damit geradezu zu übereilten Trugschlüssen.
-
Unbewältigte Gegenwart
Ob es wohl einmal eine Zeit gegeben hat, in der die allgemeine Rede von der „unbewältigten Vergangenheit“ noch keine unausstehliche Phrase war? Heute ist sie natürlich Pose, als ob; und wer sich noch in generellen Sätzen über das „Bewältigungs“-Thema versucht, wird kaum gelesen werden.
Von Robert Heeger
-
Realpolitiker und Träumer
Kein führender Politiker des Weimarer Deutschlands hat zu seinen Lebzeiten und nach seinem Tode soviel Interesse erregt wie Gustav Stresemann.
Von Waldemar Besson
-
Jungmädchen-Klischees
Schon als kleines Mädchen habe ich mich gelegentlich gefragt, wer wohl die Damen seien, die meine geliebten Kinderbücher schrieben.
-
Wieviel ist die eigene Bibliothek wert?
Jedem Kind seine eigene Bibliothek“ ist der Wahlspruch des „Kinder- und Jugendbuchclub Domino“, der unterdessen rund zwanzig Bände – Paperback, besonders gelungene und bei aller Verschiedenheit stilistisch einheitliche Titelbilder, DIN-A-5-Format, 120 bis 180 Seiten – vorgelegt hat.
Von Sybil Gräfin Schönfeldt
-
Terror durch Vorurteile
Daß die Psychologie auch politische Aufgaben hat, wußte schon Platon. Aber es dauerte Jahrhunderte, bis sie sich von einem unwissenschaftlichen Propagandainstrument zu einem Forschungszweig entwickelte, der durch genaue empirische Untersuchungen dazu beitragen will, all die unbewußten Haltungen und Kräfte zu durchleuchten, die immer wieder und überall politisches Geschick beeinflussen.
Von Renate Kingma
-
Kleiner Kunstkalender
Die Frühjahrsausstellung profitiert davon, daß der Deutsche Künstlerbund in diesem Jahr auf eine eigene Ausstellung verzichtet (warum er sich zu dieser Zwangspause verurteilt und sich seines traditionellen Forums begibt, darüber würden wir gern Authentisches vom Präsidenten Hartung oder vom Geschäftsführer Seel hören).
-
Mafia – jugendliterarisch
Soziale Themen, Bücher gesellschaftskritischen Gehalts sind in der deutschsprachigen Jugendliteratur rar. Kästner, die Tetzner und Held, Lenzen, Plate und Noack sind mit ihren Versuchen ohne Nachfolger geblieben.
-
Eine Jüdin stellte uns Fragen
Vera Elyashiv ist Jüdin; eine Überlebende deutscher Konzentrationslager. Als parlamentarische Korrespondentin einer israelischen Zeitung folgte sie der Einladung, einen Fernsehfilm über die Bundesrepublik zu drehen.
Von Urte von Kortzfleisch
-
Strukturen für Familie X
Daß das große Konzertpublikum der neuen und neuesten Musik mit Reserviertheit begegnet, ist nicht neu. Daß trotzdem in den größeren Städten sich für Matineen und Konzertabende mit ausschließlich neuer Musik genügend interessierte Hörer finden, beweist die Praxis, in München wie in Hamburg, in Köln wie in Berlin.
Von Heinz Josef Herbort
-
Fehlschlag liberaler Politik
Den besiegten Politiker von 1870 kennen nur noch die Berufshistoriker. Aber vielleicht kann Zeldins gescheite, klare und lebendige Untersuchung den letzten Ministerpräsidenten Napoleons III.
Von Paul Sethe
-
Klassik für die Jugend
Klassik ist im allgemeinen Sprachgebrauch das fraglos Gute und Wertvolle. Der Kampf um die Anerkennung ist seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten verraucht, das Urteil steht fest: die Griechischen Heldensagen oder Huckleberry Finn – zu beidem braucht man nicht mehr viel zu sagen.
-
Juden haben Theater zu spielen
Den Titel „Jüdisches Theater in Nazideutschland“ hören heißt sicherlich für viele gleichzeitig die Frage aufwerfen, ob dergleichen im totalitären Staat Hitlers, in dem die „Endlösung“ der jüdischen Frage Primat besaß, überhaupt möglich gewesen ist.
Von Hermann Lewy
-
Jugend-Sachbücher neuen Stils
Unverdrossen marschiert das Sachbuch, und das auf breiter Front und mit nachhaltigem Erfolg auch für junge Leser. Die sogenannte „Belletristik“ ist – nach dem Urteil vieler Sortimenter und Bibliothekare – in die Defensive, mancherorts sogar schlicht an die Wand gedrückt worden.
Von Horst Künnemann
-
Bücher mit ernsten Absichten
Ernst des Lebens – fast erwachsen – aber ein Buch soll dabei sein, und das ist recht so. Bücher sind Freunde, und Freunde in der Not prüft man auch nicht so gründlich, sondern ist froh, daß sie da sind.
-
Heute vor 20 Jahren:
Film-Flucht aus Berlin
Einem Manne wie mir, einem Asphaltliteraten, vom Berliner Asphalt fortzuhelfen, war riskant. Und das Risiko, das jener „Jemand“ eingegangen ist, wird erst mit dem Krieg vorüber sein.
Von Erich Kästner
-
Viele leben in vielen Welten
Zum Erscheinen der Gesamtausgabe der Dichtungen Alfred Momberts Von Rath Bowert
-
Weltkampf gegen den Hunger
Nach seinem provozierenden Buche „Der Wettlauf zum Jahre Zweitausend“ legt der Verfasser, im Klappentext als „gefürchteter“ ehemaliger Direktor des bekannten Harmsschen Institutes für Weltwirtschaft in Kiel vorgestellt, ein weiteres Werk vor, dessen Inhalt sich wiederum mit dem Lieblingsthema dieses Gelehrten und Publizisten beschäftigt: der Malthusschen Bevölkerungsentwicklung unter modernen Industrie- und weltwirtschaftlichen Voraussetzungen.
Von Lutz Köliner
-
Augiasstall in Amerika
1956 war Jim Hoffa, ein unauffälliger, schweigsamer Mann, der ein Haus in einem anspruchslosen Viertel Detroits bewohnte, Boß der Teamster von Detroit und Vizepräsident dieser mächtigen Gewerkschaft, also Herr über rund 50 Millionen Dollar Gewerkschaftsvermögen, Herr über 1,3 Millionen Wählerstimmen – nach dem ins demokratische Jahrhundert übertragenen Grundsatz cuius regio huius religio – und Herr über das schamlose Bündnis der Gewerkschaft mit den Gangstern, doch dies war noch nirgends aktenkundig, wenn auch durchaus wirksam.
Von Hannsf erdinand Döbler
-
The English Kinderduden
Das 1880 von dem Hersfelder Gymnasialdirektor (Konrad) Duden erstmalig herausgegebene Rechtschreibebuch gleichen Namens, inzwischen um sieben Bände erweitert und mit astronomischen Auflageziffern, die der Verlag verschweigt, dieser Duden, man verrät da kein Geheimnis, ist das BGB der deutschen Sprache, „Zuverlässigkeit bis Unfehlbarkeit“ wird ihm von einem Rezensenten attestiert, und der Verlag zitiert es nicht ohne Behagen.
-
Zu empfehlen
ES ENTHÄLT Christoph Martin Wieland: Die Geschichte des Prinzen Biribinker; Johann Wolfgang Goethe: Das Märchen; Wilhelm Heinrich Wackenroder: Ein wunderbares morgenländisches Märchen von einem nachten Heiligen; Novalis: Das Märchen von Hyazinth und Rosenblütchen; Novalis: Klingsohrs Märchen; Clemens Brentano: Von dem traurigen Untergang zeitlicher Liebe; Eduard Mörike: Die Hand der Jezerte; Carl Wilhelm Salice Contessa: Magister Rößlein; Friedrich de la Motte Fouqué: Eine Geschichte vom Galgenmännlein; Achim von Arnim: Die drei liebreichen Schwestern und der glückliche Färber; E.
-
Artur Rubinstein
Vergegenwärtigt man sich die ungeheuren Zumutungen des Virtuosendaseins: die Gefahr der Verkrampfung, Erstarrung, Verfestigung, Schwächung, routinierter Wiederholung, dann ist das Spiel des 1889 geborenen, auch im achten Jahrzehnt seines Lebens unaufhörlich konzertierenden Artur Rubinstein ein Wunder.
-
Warum die Menschen einander umbringen
Nur allzu selten hat ein Rezensent das Vergnügen, ein Buch ohne Vorbehalt rühmen zu können. Dieser hohe Genuß steht mir bevor angesichts der Würdigung des Buches von Man lasse sich nicht täuschen.
Von Hoimar von Ditfurth
- Länderspiegel
-
Der Fall Bilfinger
Hat nach Rheinland-Pfalz nun auch das Land Baden-Württemberg seinen „Fall Drach“? Fast scheint es so, nachdem vor wenigen Tagen das Präsidiumsmitglied der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN), Max Oppenheimer, auf einer Veranstaltung seiner Organisation mit umfangreichem Belastungsmaterial gegen den Stuttgarter Oberverwaltungsgerichtsrat Dr.
Von W. M., Mannheim
-
Patentrezept eines Fußgängers
Der Initiator der „Schutzgemeinschaft Straßenverkehr“, der Ministerialrat a. D. Dr. Walter Kühn, ist leidenschaftlicher Fußgänger.
Von Gerhard Ziegler
-
Der „Verrat“ an der Saar
Der Saarbrücker Landtag hat mit Zustimmung der sozialdemokratischen Opposition eine Änderung des Artikels 27 der Landesverfassung beschlossen, die es ermöglicht, von nun an auch im Saarland christliche Gemeinschaftsschulen einzurichten.
-
Was Mister Hilton kann...
14 000 der 23 000 Studenten an den vier Westberliner Hochschulen sind auf den freien Wohnungsmarkt angewiesen. 60 Prozent der Westberliner Studenten kommen aus der Bundesrepublik und aus dem Ausland.
-
Trutzburg der Kunstmoral
Drei Dutzend Frühaufsteher standen am Sonntagmorgen fröstelnd vor dem Celler Schloß und diskutierten – erregt teils, teils amüsiert – einen Anschlag am verschlossenen Hauptportal.
-
Ein Böllerschuß
Für so manchen biederen Bürger der kleinen Stadt Neustadt in Holstein ist Heinrich Böll plötzlich zum schwarzen Schaf der deutschen Literatur geworden, jedenfalls erklärte ihn der ehemalige CDU-Landrat des Holsteiner Kreises Oldenburg, Rohwedder, zum „anarchistischen Schriftsteller“.
-
Ein Fleck der Schande
Seinen Namen meldet kein Lied. Allein der § 361 f des Strafgesetzbuches erwähnt ihn, nennt ihn einen „schuldhaft Obdachlosen“ und droht mit Haft.
-
Ein Professor muß gehen
Der ärztliche Direktor des Hafenkrankenhauses der Freien und Hansestadt Hamburg, Professor Dr. Gerhard Küntscher ist ein weithin geachteter Mann.
- Lebensart
-
Das Rezept eines Erfolgsmenschen
Man kennt sie nicht. Wenn man sie sieht, weiß man nicht, wen man vor sich hat. Sie sehen smart aus, mit einem Stich ins Konservative.
-
Für Spieler
Amüsement mit der Logik
Drei Späße aus Amerika und Deutschland für Intellektuelle – Mit Würfel und Grips
-
J. M-M: Achtung, Fußgänger!
In Kiel wurde vorige Woche ein Mann, der bei roter Ampel einen Zebrastreifen überquert hatte, zu einer Woche Haft verurteilt.
-
Modernes Leben vor 100 Jahren
In der größten Stadt der Welt, London, mit dem großen Straßenlärm, beschäftigt man sich seit längerer Zeit mit Versuchen, möglichst geräuschlose Straßen herzustellen .
- Sport
-
Vater Jahn war nicht der erste
In eine der schwierigsten Gedichtformen, die des Sonetts, goß Beauvais de Chauvincourt im ausgehenden 16. Jahrhundert das Lob über die Künste Archange Tuccaros, zugleich die poetische Einleitung zum Buch des Schöpfers des Bodenturnens gebend.
-
Die armen Trainer
Sie lehren Fußballspielen, haben oft keine Ausbildung und werden bezahlt wie Minister