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"ÜR Sammler von Photobüchern, die die Reihe ihrer schönsten Exemplare gern um ein Stück gepflegter Pornographie vermehren möchten — Sam Haskins: „Cowboy Kate & andere Stories", mit einer Einleitung von Norman Hall, aus dem Englischen von Werner von Grünau; Verlag der Europäischen Bücherei H. M. Hieronimi, Bonn; 58 — DM.

ES ENTHÄLT außer der erstaunlichen Titelstory noch drei weitere, kürzere, weniger originelle, aber immer noch fabelhaft photographierte Bildergeschichten des Südafrikaners und einen sehr hübschen, großgedruckten Text von Desmond Skirrow, der die Cowboy Sequenz des Buches paraphrasiert. ES GEFÄLLT als eine phantasievolle und aufregend montierte Huldigung an die grauen Tone und die wunderliche Romantik der alten Western, an die Schwingtüren, die Petroleumlampen und die breiten Hüte von damals, als frivole Demonstration, daß ein schwerer Pistolengurt auf einem weißen Mädchenpopo sehr lustig aussieht, aber auch, weil Haskins ein Photograph ist, dem es mühelos gelingt, alle seine verrückten Einfalle zu photographieren. Daß die angehängten kleineren Geschichten nicht so gut sind und zu oft nur das Übliche bieten — teils magere, teils füllige Mädchen in teils sentimentalen, teils akrobatischen Positionen — ist nicht so schlimm, sie nehmen nur den halben Platz in einem Buch weg, dessen andere Hälfte für Schlimmeres entschädigen könnte.

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