Hypothekenzins schon über 8 Prozent

Fachleute bezeichnen die Zukunftsaussichten im freien Wohnungsbau als trübe. Gegenwärtig gewähren die Realkreditinstitute Hypotheken zu einem Zins von 7,5 Prozent, wobei die Auszahlungen zwischen 93,5 und 94 Prozent liegen. Das bedeutet eine effektive Belastung von nicht weniger als 8,15 bzw. 8,21 Prozent. Die Konditionen der Sparkassen, die sich über Spareinlagen billiger refinanzieren können, sind besser. Der Zinsfuß ihrer Hypotheken für den Wohnungsbau beläuft sich auf 7 Prozent bei einer Auszahlung von 95 Prozent zuzüglich einer einmaligen Bearbeitungsgebühr von 1 Prozent. Eine rückläufige Tendenz der Zinslast zeichnet sich noch nicht ab.

Was tat Allfonds?

Aufschlußreiche Rückschlüsse auf die Beurteilung der voraussichtlichen Börsenentwicklung in den einzelnen Ländern lassen die Anlageentschlüsse des Investment-Fonds „Allfonds“ zu. Angereichert wurde bei ihm das Schweizer Portefeuille, weil man die Schweizer Aktien nach einer dreijährigen Baisse für völlig unterbewertet hielt. Vorsichtige Neuengagements erfolgten in italienischen Aktien wegen der günstiger beurteilten Aussichten der italienischen Wirtschaft. Gewinnmitnahmen wurden bei den südafrikanischen Goldminenaktien vorgenommen, da eine eventuelle Abwertung des Pfundes bzw. eine Goldpreiserhöhung in den derzeitigen Kursen bereits als ausreichend eskomptiert betrachtet werden.

Gespaltener Schwab-Kurs

Die Bank für Gemeinwirtschaft nimmt – wie uns mitgeteilt wird – die von ihr zum Kurs von 260 Prozent placierten Aktien der Friedrich Schwab KG a. A. – Überlandversand, Hanau/Main, zum Kurs von 257 Prozent wieder zurück. Die Käufer dieser Papiere erleiden also nur einen geringen Schaden. Anders steht es mit jenen Besitzern von Schwab-Aktien, die diese über ausländische Banken erworben haben. Der Kurs der Schwab-Auslandssfücke ist nämlich inzwischen auf 200 Prozent zurückgefallen.

Zuteilung verzögert sich