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Ausgabe 08/1966

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Willy Brandt:
Brief an Wolfgang Neuss
Sehr geehrter Herr Neuss, der Meinungsstreit der letzten Tage veranlaßt mich zu zwei Feststellungen
Von Ihr Willy Brandt
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Willy Brandt:
Brief an Wolfgang Neuss
Sehr geehrter Herr Neuss, der Meinungsstreit der letzten Tage veranlaßt mich zu zwei Feststellungen: Ich mißbillige die Drohungen, denen Sie ausgesetzt wurden, und halte es für selbstverständlich, daß Ihnen wie jedem Mitbürger in vergleichbarer Lage jeder mögliche Schutz gewährt wird.
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Ludwig Erhards schlechte Kirchenpresse
Der westdeutsche Rechtskatholizismus sympathisiert neuerdings nicht nur mit Franz Josef Strauß, sondern auch mit der Sozialdemokratie.
Von Heinz Kornetzki
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Hat Golo Mann das Bild Franco-Spaniens unzulässig geschönt? Michel del Castillo, der in Spanien geborene, in Paris lebende Romancier („Elegie der der Nacht“), entwirft hier ein Gegenbild.
Ein katholisches Paradies?
Als ich in der ZEIT Golo Manns Artikel über das heutige Spanien las, war ich zunächst bestürzt und entrüstet; jetzt, nachdem ich darüber nachgedacht habe, empfinde ich eher Trauer.
Von Michel del Castillo
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Paragraphenhakeln um Passierscheine
Beim ersten Passierscheingespräch dieses Jahres überraschte der DDR-Staatssekretär Michael Kohl den Westberliner Senatsrat Horst Michael mit dem Verlangen nach einer ganz neuen Fassung der Passierschein-Übereinkunft.
Von Rene Bayer
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Die Ausstrahlung des Schreckens
Indiens Angst vor China ist größer als die Kritik an Amerikas Vietnampolitik
Von Marion Gräfin Dönhoff
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Berlins neuer Bischof
Mit einer überwältigenden Mehrheit hat die Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg Präses Kurt Scharf zum Bischof auf Lebenszeit gewählt.
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ZEITSPIEGEL
Der Kreml hat Albanien, Pekings isoliertem Freund in Europa, die Wiederaufnahme der seit 1961 abgebrochenen diplomatischen Beziehungen angeboten.
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Der „Konrad aus der Kiste“
Karneval an Rhein und Ruhr. Die Jecken sind los, die Büttenredner starten ihre Kalauer-Raketen. Auf der Düsseldorfer „Kö“ stehen schon die Tribünen für den Rosenmontagszug, von den Litfaßsäulen grinsen Clownsköpfe auf die Passanten herab.
Von Dietrich Strothmann
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Gomulka und der Kardinal
Unverdrossen studiert jetzt der Papst die polnische Grammatik, um sich für eine Reise zu rüsten, die gegenwärtig weniger, wahrscheinlich ist denn je.
Von Hcmsjakob Stehle
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Der Kampf um den CDU-Vorsitz
Als der Bundeskanzler, in Paris telephonisch aus Bonn erfuhr, daß Barzel erklärt habe, er sei unter bestimmten Umständen zur Kandidatur für den Parteivorsitz bereit, geriet Ludwig Erhard in Zorn und Verlegenheit zugleich.
Von Robert Strobel
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Die enthüllten Enthüller
Seit einem Jahr beschäftigen sich die Propagandisten und Agitatoren der DDR mit der Person des Bundespräsidenten, und zwar speziell mit der Tätigkeit Heinrich Lübkes während der Kriegsjahre.
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Wolf gang Ebert:
Warum Amerika recht hat
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Die großen Fische stammen von auswärts
Von den 57 Angeklagten im zweiten „Südtirolprozeß“ von Mailand werden nur zehn zu jeder Verhandlung aus der Haft vorgeführt.
Von Claus Gatterer
- Wirtschaft
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Glanzstoff
Zu groß bemessen
Die Chemiefaserproduzenten hatten im vergangenen Jahre eine bittere Pille zu schlucken: im Bereich der Synthesefäden und -fasern gab es auf dem europäischen Markt erstmals nennenswerte Diskrepanzen zwischen den vorhandenen Kapazitäten und dem Verbrauch.
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Preiskampf um Pulverkaffee
Die Preise auf dem Pulverkaffeemarkt brechen zusammen. Allüberall im Lande werden die von den Produzenten festgesetzten Verbraucherpreise („Preisbindung der zweiten Hand“) von den Händlern unterschritten.
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Die Modernisierung unserer Finanzverfassung ist wichtig – noch dringender aber ist der Abbau der Subventionen
Höhere Steuern?
Das Gutachten über die Finanzreform hat eine überraschend zwiespältige Aufnahme gefunden. Zwar wird den fünf Sachverständigen ob ihres Fleißes pflichtschuldigst Beifall gespendet, aber gleichzeitig scheinen sich alle möglichen Leute aufgerufen zu fühlen, vor den unangenehmen Konsequenzen einer Reform zu warnen – obwohl noch kaum jemand den 500 Seiten umfassenden Bericht der Troeger-Kommission gelesen haben kann.
Von Diether Stolze
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Proteste
Warum steckt die Sanierung der Bundesbahn noch in den Anfängen, obgleich schon vor acht Jahren auf Grund eines damals vorgelegten Gutachtens die Dringlichkeit dieses Vorhabens anerkannt worden ist? Es fehlt doch nicht an konkreten Vorstellungen, wie die Bahn finanziell saniert werden kann! Erst in den letzten Wochen sind wieder solche Pläne bekannt geworden.
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Gespräche am Bankschalter
Amerikaner mit Vorsätzen
Die Tätigkeit ausländischer Investment-Gesellschaften in der Bundesrepublik ist zu einem ergiebigen Thema geworden. Meine verehrten Leser, ich habe selten so viel Leserzuschriften erhalten, wie zu unserem Gespräch über „Bernhard Cornfelds einträgliche Idee“ (ZEIT Nr.
Von Ihr Securius
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Gefährlich
Nach einer offiziellen Erklärung ist die letzte 7prozentige Anleihe des Landes Niedersachsen untergebracht. Dieser Verlautbarung steht entgegen, daß die Emission unter Banken immer noch mit einem Abschlag, also unter Emissionskurs, gehandelt wird, ein Zeichen dafür, daß weiterhin Beträge unplaciert im Markt schwimmen.
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ZEIT SPART GELD
Kleinaktionäre der Zweirad-Union AG, Nürnberg, können sich zum Kurs von 250 Prozent abfinden lassen. Die Fichtel & Sachs AG, Schweinfurt, hatte Mitte Januar fast 80 Prozent des 7 Millionen Mark betragenden Aktienkapitals der Zweirad-Union von der Faun-Werke AG zum Kurs von 230 Prozent übernommen und versucht jetzt, die restlichen Aktien in ihren Besitz zu bekommen.
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Bürgermeister in Nöten
Der seit Jahren andauernde Kampf der deutschen Gemeinden um einen höheren Anteil an den Staatseinnahmen steuert einem in jeder Hinsicht bemerkenswerten Höhepunkt zu.
Von Kurt Simon
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Das Wirtschaftsbuch
Schumpeters Erbe
Die Freunde und Verehrer des bedeutenden Nationalökonomen und Soziologen Josef Schumpeter erhalten mit diesen beiden sorgfältig redigierten Bänden aus seinem bisher unausgeschöpften Nachlaß ein Geschenk besonderer Art geboten.
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Disparitäten
Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben der Landwirtschaft ist von 7 auf 6,3 Milliarden Mark zurückgegangen. So steht es im Grünen Bericht, der am Freitag von Minister Höcherl dem Bundestag vorgelegt wird.
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Ziel: Pension wie Beamte
Mehr und mehr setzt sich die Auffassung durch, daß die Altersversorgung der Arbeitnehmer vergleichbar sein sollte mit derjenigen der Beamten.
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Börsen-Report
Eisen und Stahl abgeschrieben
Ist ein möglicher Streik in der Metallindustrie bereits in den Kursen der betroffenen Gesellschaften berücksichtigt oder kommt es im Zusammenhang mit den Tarifauseinandersetzungen noch zu einer allgemeinen oder partiellen Börsenschwache? Das ist die Frage, mit der sich die Börsianer in diesen Tagen auseinanderzusetzen versuchen, auf die es aber keine eindeutige Antwort geben kann.
Von K. W.
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Alle Räder stehen still...
Alle Räder stehen still – in der Bundesrepublik aber viel seltener als in anderen großen Industrieländern. Gewerkschaften und Arbeiterschaft haben in den Jahren des wirtschaftlichen Wiederaufbaus eine beachtliche Disziplin gezeigt und den Streik als letzte Waffe im Lohnkampf bisher nur maßvoll angewendet.
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Wilhelm Röpke
Mit Professor Wilhelm Röpke ist nach Eucken und Rüstow der letzte der drei großen „Neoliberalen“ von uns gegangen, die Deutschlands Wirtschaftspolitik nach dem Krieg entscheidend beeinflußt haben.
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Zur Kasse?
Bei der ersten Beratung des Bundeshaushalts 1966 hat der Bundesrat nicht mit Kritik am Regierungsentwurf gespart. Er hat zu Recht vor Beschlüssen gewarnt, die zwangsläufig zu gefährlichen Belastungen der Zukunft führen müssen.
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Porträt: Gerhard Kienbaum
Der unbequeme Minister
Spötter behaupten, der Minister habe sein Arbeitszimmer deshalb so hoch oben im Wirtschaftsministerium in Düsseldorf – im 14.
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Durch politisches Zögern läuft die Bundesrepublik Gefahr, den ersten Plötz im Ostgeschäft zu verlieren
Mit dem Osten handeln
Was in den Schubladen der Bonner Ministerialbürokratiewie ein streng gehütetes Geheimnis bewahrt wird, brauchte im Grunde das Licht der Öffentlichkeit durchaus nicht zu scheuen: ganz konkrete Liberalisierungspläne für die Wareneinfuhr aus Ostblockländern warten nun schon seit Monaten auf ihre Verwirklichung.
Von Ingrid Neumaun
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Henninger
In allen Gläsern
Wenn es in Deutschland einen Brauerei-Chef gibt, der in zahlreiche, zum Teil verschiedenartige Bereiche hineinwirkt, so ist es der agile Henninger-Chef, Generalkonsul Bruno Schubert, der so gar nicht dem landläufigen Bild eines Bier-Gewaltigen gleicht.
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ZEITRAFFER
Sehr gegensätzlich hat sich 1965 der amerikanische Ostblockhandel entwickelt. Während die Einfuhren der USA von 102 auf 141 Millionen Dollar stiegen, sanken die amerikanischen Exporte in diesem Raum gegenüber dem Vorjahr von 340 auf 117 Millionen Dollar.
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Hoffen auf ein zweites Wunder
Das jüngste Wunder von Mailand geschah an der Börse. Während in Rom Regierungschef Aldo Moro dem Staatspräsidenten Giuseppe Saragat sein Rücktrittsgesuch überreichte, notierten die Mailänder Börsenmakler unverdrossen steigende Kurse.
- Wissen
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Zwei Jahrzehnte
Zwanzig Jahre sind es, daß wir die erste Ausgabe der ZEIT „machten“. Optimistisch von Natur, waren wir dennoch nicht so vermessen anzunehmen, das Blatt werde nach zwanzig Jahren noch existieren.
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Das Wort de Gaulles
Präsident de Gaulle ist in Rage. Er fühlt sich in der Ben-Barka-Affäre von seinen engsten Mitarbeitern hintergangen. Das jedoch wirft die Frage auf, ob nicht der Argoud-Skandal noch einmal aufs Tapet gebracht werden sollte.
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Die zweite Nachfolge-Krise
Ludwig Erhard und Konrad Adenauer, so verschieden sie nach Temperament und politischer Neigung sind, haben eines gemeinsam: den ungeliebten Nachfolger.
Von Rolf Zundel
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Nach Sibirien
Man mag argumentieren: zu Stalins Zeiten hätte es gar kein förmliches Verfahren gegeben, sondern gleich die Liquidierung. Aber das Urteil gegen die beiden Schriftsteller Andrej Sinjawskij und Julij Danielj – sieben und fünf Jahre Arbeitslager – bietet keinen Trost.
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Reise ohne Illusionen
Es ist fast eine Ironie der Geschichte, daß die Beziehungen zwischen London und Moskau heute kühler sind als unter Wilsons konservativen Vorgängern Macmillan und Douglas-Home: England hat sich ausgerechnet unter einer Labour-Regierung enger an Washington angeschlossen.
- Reisen
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Skiunfälle
Verknackste Haxen
In den Alpen ist Hochsaison. Die Hotels sind bis unter den Dachfirst ausverkauft, und alles ist ein bisserl teurer. Wer nicht schon viele Monate im voraus Quartier gemacht hat, kann nur hoffen, daß der Hotelportier sagt: „Sie haben Glück, die Dame von Zimmer 307 hat sich heut’ s’ Haxerl gebrochen, net weiter schlimm, ein ganz normaler Bruch, ihr Bett ist soeben frei geworden.
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Fernziele
Reiseunternehmen der Bundesrepublik rechnen damit, daß im Herbst die Landeerlaubnis für Charterflugzeuge in den Vereinigten Staaten erteilt wird.
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Die große Tour
Weltweite Vergleiche
Hat man nur 36 Tage für eine Welttour, vollgestopft bis an den Rand mit Besichtigungen, so sollte man dennoch versuchen, sich loszulösen, zu entkommen.
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Lektion
Als mir eine Einladung auf den Tisch flatterte, „Der Generalkonsul gibt sich die Ehre, zum British Breakfast um 8.30 Uhr einzuladen“, ließ ich doch vorsichtshalber nachfragen, ob diese kühne Morgeneinladung so stimme.
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Notizen für Reisende
1000 Kilometer, 1000 Inseln
Dem autofahrenden Urlauber bieten sich nach Vollendung der jugoslawischen Adria-Küstenstraße neue und reizvolle Möglichkeiten.
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Die große Tour (Schluß)
Die Idee, nach Angkor aufzubrechen...
Hawaii zählt noch zur Südsee, aber dieses Mallorca der USA und ihr 50. Staat ist schon am stärksten von allen Eilanden durchsetzt mit Zivilisation und Geschäftigkeit.
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Wintercamp bei Braunlage
Die gute Stube im Schnee
Der Harz steht schwarz und schweiget. Über der verschneiten Waldwiese bei Braunlage schimmern Neonmonde. Das bleiche Licht entfacht auf Aluminium, Stahlblech, Glas und Lack ein kaltes Feuer.
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REISESPIEGEL
Auf dem Erdball ist den Reiseveranstaltern für ihre erstaunlichen Pauschalarrangements kein Ziel mehr zu entlegen, keine Wüste zu öde, kein Dschungel zu unbehaglich.
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DER für Individualisten
Prestige zu kleinen Preisen
Drei Merkmale, so glaubt der Bürger unseres Jahrzehnts, bestimmen sein Ansehen: die Automarke, die Kleidung und die Urlaubsreise.
- Gehört und gesehen
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Das Theater hilft dem Autor
Nach der Wandlung des Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt vom Dramatiker zum Theatraliker enthält weniger denn je der Text eines neuen Stücks schon das Kriterium der Qualität.
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FILM
„Cincinnati Kid“ (USA; Verleih: MGM): Diesen Film sollte ursprünglich Sam Peckinpah machen, er wollte ihn schwarz-weiß drehen und hatte bereits sieben Minuten fertig, als der Produzent ihn entließ.
- Gehört und Gesehen
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FERNSEHEN
Media in vita
Vier Männer schoben einen Schlitten an. Auf dem Bildschirm sah es grazil und possierlich aus: Die Puppenleiber bewegten sich rhythmisch, Marionettenarme, Marionettenbeine pendelten umher, Handschuhfäuste umkrallten den Bob, das Mondeis blitzte, und als der Schlitten in Fahrt kam, zerbrach ein anfeuerndes Gebrüll die mitternächtliche Stille.
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Sonnabend, den 12, Februar, das Hörspiel
Der fremde Gast
Solche Hörspiele werden uns viel zu selten geboten – präzise Schilderungen gesellschaftlicher Tatbestände unseres Staates, hier: Leben und Tod eines Gastarbeiters in der Bundesrepublik Deutschland.
- Gesellschaft
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Wie steht es um den Staatsschutz in der Bundesrepublik? Diese Frage ist letzthin in der ZEIT mehrmals behandelt worden. Eröffnet hat die Diskussion unser juristischer Mitarbeiter Dr. Richard Schmid, der mit dem Verfassungsschutz ins Gericht ging. Mit Stellungnahmen von Innenminister Lücke und von Detlev Becker, dem Verlags-Direktor des „Spiegel“, wurde die Diskussion fortgesetzt. Heute hat Bundesanwalt Dr. Wagner das Wort. Ihm wird Richard Schmid antworten.
Ausverkauf des Staatsschutzes?
Das Echo auf den Pätsch-Prozeß war ein weiteres Merkmal für den seit längerer Zeit im Gange befindlichen Abbau des strafrechtlichen Staatsschutzes.
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Selbst für Amerika zu teuer
Die Riesenprojekte der Hochenergiephysik lassen sich nur in internationaler Zusammenarbeit verwirklichen
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Wie wird Erfahrung gelöscht?
Zahlreiche Experimente haben die zuerst von dem schwedischen Neurophysiologen Holger Hydén vor fünf Jahren geäußerte Vermutung erhärtet, daß Moleküle der Ribonukleinsäure (RNS) in den Nervenzellen des Gehirns eine wichtige Rolle bei der permanenten Speicherung von Gedächtnisinhalten und damit im Lernprozeß spielen.
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Meuterei der Seelords
Traurige Zeiten für Britanniens Admirale. 1946 mußten sie vom Schlachtschiff auf den Flugzeugträger umsteigen, 1966 hat auch diesen „dicken Pötten“ die Stunde geschlagen.
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Bosch rief zum Streik
Im „Rebellenviertel“ von Santo Domingo wird seit einigen Tagen wieder scharf geschossen. Heckenschützen liegen hinter Mauervorsprüngen and Dachfenstern im Anschlag.
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Strafanzeigen gegen Hassel
Nach 29 Starfighter-Abstürzen seit Januar 1965 und 16 Todesfällen häufen sich nun die Strafanzeigen gegen Verteidigungsminister von Hassel, Luftwaffeninspekteur General Panitzki oder gegen Unbekannt.
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Hornberger Schießen
Bis zur Pressekonferenz de Gaulles’ am kommenden Montag will Untersuchungsrichter Zollinger seine Voruntersuchungen in der Ben-Barka-Affäre abgeschlossen haben, aber die Hintergründe der Entführung des marokkanischen Exilpolitikers sind in den Verhören eher dunkler als klarer geworden.
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Marsch zum Mekong
Der Kriegslärm in Vietnam und Laos ist den Grenzen Thailands nähergerückt. Truppen des Pathet Lao, des in Ostlaos herrschenden kommunistischen Regimes, marschieren in Südlaos zum Mekong.
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Die Technik hat schon begonnen
Ist die heutige Maschinenwelt eine primitive Vorstufe künftiger Entwicklungen?
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Preise und Steuern
1. Das Gutachten über die Große Finanzreform, das im Auftrage der Regierungen von Bund und Ländern ausgearbeitet wurde. Eigentlich müßte es „Vorschläge für eine Reform der Finanzfassung“ heißen.
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Von ZEIT zu ZEIT
Nach seiner Rückkehr aus Paris und einem harten Gespräch mit Fraktionschef Rainer Barzel beanspruchte Bundeskanzler Ludwig Erhard unerwartet das Amt des CDU-Vorsitzenden.
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Vietnam: Vorwärts, nimmer zurück?
Die Zweifel eines Generals und eines Diplomaten – Johnsons Risiken und Rücksichten
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Der neue Bischof
Ungeachtet des Stirnrunzelns der SED-Funktionäre wurde Präses Kurt Scharf am Dienstag nicht nur von der Westberliner, sondern auch von der Ostberliner Regionalsynode mit überwältigender Mehrheit als Nachfolger des 85 Jahre alten Otto Dibelius zum neuen Bischof von Berlin-Brandenburg gewählt.
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Namen der Woche
Eugene Carson Blake, presbyterianischer Pfarrer aus den USA, wurde als Nachfolger des Holländers W. A. Visser’t Hooft zum Generalsekretär des Weltkirchenrats gewählt.
- Kultur
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ZEITMOSAIK
Am Montag verurteilte das Oberste Gericht der russischen Sowjetrepublik den Schriftsteller Andrej Sinjawskij (Pseudonym: Abram Tertz) zu sieben Jahren Arbeitslager unter verschärften Bedingungen, den Schriftsteller Julij Danielj (Pseudonym: Nikolaj Arshak) zu fünf Jahren Arbeitslager.
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Heiter und herzlos
So, wie nach dem bekannten Ausspruch das Kriegführen nicht den Generalen anvertraut werden darf. Ein Fach ist beim Fachmann nicht immer am besten aufgehoben; er sieht nichts anderes.
Von Ernst Stein
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Nehru wollte ein freies Indien
Die Literatur über Indien und über große Inder in Deutschland ist nicht unerheblich. Dies gilt sowohl für die Vorkriegszeit als auch für die Gegenwart.
Von Ernst Wilhelm Meyer
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Weltgeschichte – von nah gesehen
Versehen mit Bibliographie, Register und vor allem einem tagebuchartigen Report, bringt dieses Buch den ersten lesbaren Überblick über die Konferenz von Jalta und einen aufschlußreichen Einblick in ihren Mechanismus.
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Kunstkalender
„Pluralismus“ (Köln, Galerie Gmurzynska): Ein neuer, in Paris kreierter Ismus wird erstmals in Deutschland vorgestellt. Paris ist, zugegeben, neuerdings ein bißchen ins Hintertreffen geraten.
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Müssen Schiller-Forscher nach Weimar?
Daß Kultur und Wissenschaft in der Bundesrepublik seit langem auf Sparflamme gehalten werden, ist denjenigen, die sich dafür interessieren, bekannt.
Von Rudolf Walter Leonhardt
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Lichtkaskade, Feuersäule
Turners heutiger Ruhm basiert auf seinen späten Bildern und Aquarellen, wo sich der Gegenstand, die Landschaft in farbige Nebel und Lichtkaskaden auflöst, wo er die impressionistische Konzeption vorwegnimmt und in einer Technik arbeitet, die man tachistisch nennen könnte.
Von Gottfried Sello
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Nr. 8 vom 23. Februar 1956
Beiläufig
In einer Rede vor der Arbeitsgemeinschaft junger Unternehmer in Stuttgart hat Bundeskanzler Adenauer vor einiger Zeit erklärt, er bedauere es sehr, daß bei der Industrie wohl Unterstützung für die angewandten Wissenschaften, aber kaum eine Stiftung für die Geisteswissenschaften und Grundlagenforschung zu bekommen wäre.
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Die Wirklichkeit sehen
Heute, mehr als zwei Jahrzehnte nach Flucht und Vertreibung, ist es noch immer unendlich schwierig, über die Gebiete jenseits der Oder und der Neiße zu berichten.
Von Urte von Kortzßeisch
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Signale des Grauens
Ein freundlich dreinblickender Herr mittleren Alters, auf den ersten Blick als Engländer erkennbar, ging am Vormittag der Basler Vernissage im offenen, leicht patinierten Regenmantel unauffällig durch die Ausstellungsräume: Graham Sutherland, lässig und doch nicht salopp, wirkt wie einer von jenen Londonern, die täglich um die Mittagszeit aus den großen Bankgebäuden der City hervorquellen.
Von Petra Kipphoff
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Aus den Hauptstädten der Welt:
Wien - sparen! sparen!
Durchbruch einer jungen Schauspielerin – Die Wiener Operette soll heimatlos werden – Wird anstelle des Burgtheaters eine Hochgarage errichtet?
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An den Intendanten des Westdeutschen Rundfunks
Wer „viele Jahre an dieser harten Speise kaute“, der weiß, daß es keine Patentlösung für das Zentralproblem des umstrittenen Rundfunks gibt.
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In vier Erdteilen unterwegs
Von Polen über Jugoslawien nach Prag, Bukarest und Budapest führt die Verfasserin ihre Leser; von Betschuanaland über den Kongo nach Guinea und Liberia; von der Goldküste über Nigeria nach Rhodesien, Njassaland und Südafrika; von Indien nach Bali, Hongkong, Vietnam und Thailand; von tunesischen Oasen nach Kairo, Palästina, Damaskus und in den Irak und schließlich nach Texas, Louisiana, Chikago und Princeton .
Von Hans Fleig
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ZU EMPFEHLEN
ES ENTHÄLT die 98 n. Chr. geschriebene länderkundliche Monographie des Tacitus über Germanien, ein Unikum der römischen Literatur; die vorzügliche Übersetzung von Arno Mauersberger, die die alles Überflüssige beiseite lassende Sprache des Römers in ein ebenso prägnantes Deutsch überträgt; dazu die ganzseitigen Handzeichnungen H.
Von H. S,
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Die Grenzen literarischer Freiheit (VIII)
Literatur – die Kunst des Möglichen
Njet na swjetje chushe dury / naschej matuschki zensury (nichts in der Welt ist dümmer als unsre gute alte Zensur) – dieser Art war die gutmütige Verachtung, mit der witzige Russen vor einem Jahrhundert von der zaristischen Zensur sprachen.
Von Victor S. Frank
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Unhaltbare Zustände
Die Universität Göttingen ist ohne Finanzhilfe nicht mehr funktionsfähig / Von Roland Rabl
Von Roland Rabl
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Noch ein Triumph des Gustaf Gründgens
An nichts freilich war Gorski weniger gelegen als an der Verbreitung dieses Buches. Vielmehr wollte er, da er in ihm eine Verunglimpfung des Andenkens an Gustaf Gründgens zu sehen glaubte, den Neudruck verhindern; er strengte deshalb einen Prozeß an, doch wurde seine Klage vom zuständigen Hamburger Gericht im vergangenen Sommer abgewiesen.
Von Marcel Reick-Ranicki
- Länderspiegel
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Kölns magere Jahre
Mit der Miene eines Mannes, dem der Dank der Vaterstadt gewiß ist, verkündete der Kölner SPD-Chef John van Nes Ziegler in der vergangenen Woche, Kölns fette Jahre seien nun vorüber, die mageren würden folgen.
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Des Teufels Admiral
Heute sieht man das natürlich anders, um 180 Grad anders“. Der 56 Jahre alte Verlagsprokurist und ehemalige Erste Offizier auf dem Blockadebrecher „Rio Grande“, Hans Georg Ehrhardt, steht vor dem Hamburger Schwurgericht und soll sich als Zeuge an die verhängnisvolle Stunde erinnern, in der vor 22 Jahren, am 4.
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Verhindertes „Liebeskonzil“
Es gibt auch in Bayern Skandale, die nicht zur Affäre taugen. Und es gibt – seit Ludwig Thoma immer seltener – Affären, aus denen nie ein Skandal wird.
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Neuss im Trockendock
Berliner Klima, so kleinkariert es auch oft erscheinen mag, zehrt. Seit Anfang Dezember zehrt es erheblich an Wolfgang Neuss’ Nerven.
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„Schwatzt mal schön“
Die Anglomanie Hamburgs ist bekannt. Die Pöseldorfer jeunesse dorée bevorzugt blaue Blazer und englische Hemden, die Handelskontore am Ballindamm mit ihrem Tor zur Welt ähneln ein wenig der Londoner City, und natürlich ist das Hamburger Wetter englisch.
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Ein zweiter Fall Lettenbauer?
Am 20. April 1965, nach 18jähriger Haft und Verwahrung, war der 83 Jahre alte Rentner Johann Lettenbauer in die Freiheit zurückgekehrt.
- Lebensart
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Nachwort zum Fall Matura
Es stand in einer illustrierten Zeitschrift: „Das Mysteriöse vergrößert die kalten Fakten: Helga Matura hatte Peitschen in ihrem Schlafzimmerschrank.
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J.M-M:
Kein Abschied für Wolfgang Neuss
Der Kabarettist Wolfgang Neuss kündigte an, er werde nach Schweden emigrieren. Denn bei uns zulande sei die Freiheit – oder meint er seine Freiheit? – vertan.
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Modernes Leben in Schlagzeilen
Luna 9
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Warum bringen sie sich um?
Hitler hat sich angeblich am 30. April 1945 gegen 15.30 Uhr (kein heute lebender Mensch war dabei, und über den Zustand der Leiche gibt es widersprechende Aussagen) eine Kugel durch den Mund ins Gehirn geschossen, um seinem Leben ein Ende zu machen.
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Traschke fragt:
Wer war’s?
In seinem Jahrhundert dachte noch kaum jemand an Autos, Eisenbahnen oder gar Flugzeuge. Man fuhr in der Kutsche, und wer sich das nicht leisten konnte, ging eben zu Fuß, auch über sehr weite Strecken.
- Sport
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Der HSV – Ein Prozeß – Die Nordischen
In der Bundesliga war der 8:0-Sieg des Hamburger Sportvereins (HSV) gegen den Karlsruher Sportclub am letzten Sonnabend die größte Überraschung.
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Die deutschen alpinen Skiläufer:
Schlußlicht auf der Piste
Die deutschen alpinen Skiläufer haben in diesen Wochen keine gute Zeit. Bei den großen Skirennen, an denen sich die Elite der Welt beteiligte, beim Lauberhorn-Rennen in Wengen in der Schweiz, am Oberjoch in Deutschland, beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel in Österreich und bei den Rennen in Cortina d’Ampezzo in Italien, belegten sie nur in Ausnahmefällen (Bogner wurde siebenter im Abfahrtslauf in Kitzbühel und zehnter im Slalom in Cortina) Plätze unter den zehn Weltbesten Skirennläufern.