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Ausgabe 21/1966

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Bruderkuß mit Vorbehalt
Fast genau zwei Jahre ist es her, daß sich Nikita Chruschtschow von den Ägyptern feiern ließ und die brüderlichen Küsse seines Gastgebers Nasser hinnahm.
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„Kein Ersatz für Diplomatie“
Ort und Tag sind gut gewählt, um einer guten Sache zu einem guten Start zu verhelfen: In Berlin, am Himmelfahrtstag, stellt sich in einer öffentlichen Gründungsversammlung die Deutsch-Israelische Gesellschaft zum erstenmal vor, nachdem sie vor ein paar Wochen, unter Ausschluß der Öffentlichkeit, in Bonn gegründet worden war.
Von Werner Höfer
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Ein General will Ordnung schaffen
Lagos, Anfang Mai Who knows tomorrow? – Wer kennt das Morgen? So stand in großen Lettern auf dem Holzverschlag des primitiven Privatbusses (im Volksmund Mammy-waggon genannt), hinter dem mein Taxi vom Flughafen Lagos herkroch.
Von Gertrud Mander
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Die Illusionen der SED
Der Dialog zwischen SPD und SED hat sich in einen Streit über die Termine der offenen Gespräche verwandelt: Die SPD hatte „Mai“ vorgeschlagen, die SED mit „Juli“ geantwortet.
Von Rene Bayer
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,,...über alles in der Welt“
Sie aber kamen, rund 70 000 Vertriebene. Wenzel Jaksch, Präsident ihres Bundes, zählte sie auf: „Oberschlesische Bergleute, heimatvertriebenes Landvolk, Fischer und Schiffer aus Pommern, sudetendeutsche Glasmacher, Rentner, Studenten, Professoren, Männer im Priesterkleid.
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Gesamtdeutsche Vorhut
Beelitzer Spargel, Teltower Rübchen, Spreewälder Gurken, Obst aus Werder – jeder Berliner Feinschmecker erinnert sich an derlei heimische Spezialitäten, die es im Westteil der Stadt nun schon seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.
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Der harte Weg nach oben
Helmut Schmidt ist recht unsanft daran erinnert worden, daß seinem Ehrgeiz Grenzen gesetzt sind. Er wurde nicht zum Hamburger Landesvorsitzenden der SPD gewählt.
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Ein Ja zur Polizei
Der Fahrer eines Streifenwagens ist in Verkehrssachen kompetenter als der Richter ohne Führerschein
Von Rudolf Walter Leonhardt
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Ein Cowboy als Präsident?
Vor kurzem zeigte die amerikanische Fernsehgesellschaft NBC einen Film mit Lyndon Johnson auf seiner heimatlichen Ranch in Texas.
Von Joachim Schwellen
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Nicht im Hinterzimmer
Die ZEIT brachte in ihrer Ausgabe vom 11. März 1966 unter dem Titel „Die Anklage der SPD-Fronde gegen Herbert Wehner“ Ausführungen über die SPD-Werbung im Zusammenhang mit der Bundestagswahl.
Von Robert Strobel
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Fortuna ohne Glück
Einer der größten Erfolge der italienischen Filmindustrie hieß „Scheidung auf italienisch“. Die halbe Welt hat über diesen Film gelacht.
Von Sandra Sassone
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ZEITSPIEGEL
Die Sowjets wollen dem französischen Staatspräsidenten General de Gaulle während seines Besuchs in Moskau eine Ehre zuteil werden lassen, die vor der sowjetischen Revolution lediglich die Zaren ihren Gästen gewährten.
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Wolfgang Ebert:
Schlüssel in Moskau
Neuerdings macht man sich wieder Gedanken darüber, wie man das getrennte Deutschland vereinigen könnte. Manche – wie Rüdiger Altmann in seinem Fernsehfilm – meinen, auf dem Wege über eine Konföderation.
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Eine Streitschrift aus Bayern
Ihren „roten Baron“, den bayerischen Sozialdemokraten Waldemar von Knoeringen, kennt die SPD als einen kritischen Streiter. Vor Jahren schon hat er sich von den Kommandobrücken der Partei in Bonn und München zurückgezogen; er wollte Zeit gewinnen, um über die Demokratie nachzudenken.
Von Ulrich Lohmar
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Freistaat Gibraltar?
Seit Montag verhandeln die Außenminister Spaniens und Großbritanniens über die Zukunft der einzigen noch in Europa verbliebenen britischen Kolonie: um den felsigen Stützpunkt Gibraltar, der vor 262 Jahren den Spaniern geraubt wurde.
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Seit die rechtsradikale NPD einige Wahlerfolge errungen hat, fürchten manche Politiker in der Bundesrepublik um die Demokratie. Welche Ideen aber hat die NPD anzubieten, welche Ressentiments vermag sie zu mobilisieren?
Die Gefahr von rechts
Seit einigen Monaten ist in der Bundesrepublik eine eigentümliche Diskussion darüber in Gang gekommen, ob die Rechtsradikalen, die sich neuerdings bemerkbar machen, mehr oder weniger geschickt getarnte Nazis seien.
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Wünsche aus Washington
Mit viel gutem Willen, aber ebenso großen Sorgen sieht sich die Bundesregierung den Problemen des von McNamara geforderten Devisenausgleichs gegenüber.
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Triumph und Resignation Otto Brenners
Ludwig Rosenberg registrierte überrascht eine Wortmeldung zu den Anträgen Nr. 144 bis Nr. 146. Der Chef der IG Chemie, Wilhelm Gefeller, trat ans Rednerpult und mahnte die Delegierten des 7.
Von Kai Hermann
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Im Sturm des Sprachenstreits
Nennt man die „Mauer“ in Berlin die schändlichste Verrücktheit unserer politischen Welt – nun, es gibt noch andere Verrücktheiten.
Von Josef Müller-Marein
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Labour kontra Gewerkschaft
Der Streik der britischen Seeleute richtet sich nicht nur gegen die Schiffseigner, er ist – wie der linksliberale Guardian mit ungewohnter Schärfe feststellte – ein „Streik gegen den Staat“.
Von Einer der Bosse der britischen Seeleute-Gewerkschaft in seinem Hauptquartier Aufnahme: dpa
- Wirtschaft
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Salzdetfurth
Überproduktion droht
Schneller als erwartet hat die Salzdetfurth AG, Hannover, die Dividendenkürzung von 1962 wieder aufgeholt. Damals war die Stillegung des Steinkohlenbergwerks Mansfeld der Anlaß, von 14 auf 12 Prozent zurückzugehen.
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Gespräche am Bankschalter
DEA-Aktionäre müssen entscheiden
Die Deutsche Erdöl-AG, Hamburg, hat am letzten Wochenende praktisch aufgehört, ein selbständiges Unternehmen zu sein. Wenn erklärt wird, die DEA bleibe auch nach Übergang der Majorität an die Texaco Inc.
Von Ihr Securius
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WMF
Breite Basis
Mit einer Umsatzsteigerung von 14 Prozent auf 237,4 Millionen Mark kann die Württembergische Metallwarenfabrik (WMF), Geislingen/Steige, mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 1965 zufrieden sein.
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VEW
Neu an der Börse
A Is der deutschen Börsen jüngstes Kind stellt - sich nunmehr einer der größten Stromerzeuger der Bundesrepublik vor. Die Vereinigte Elekwollen aus ihrer kommunalen Isolation heraus und bemühen sich um das Vertrauen der privaten Aktionäre.
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ZEIT SPART GELD
Die jetzt im Bundesgebiet und West-Berlin lebenden Reichsmarksparer, die am 8. Mai 1945 Sparkonten im heutigen Bereich der sowjetischen Besatzungszone hatten, sollen eine Entschädigung von 8,5 Prozent des Reichsmarknennbetrages erhalten.
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Phrix
Wer kauft?
Wird die Phrix-Werke AG, Hamburg, ein Chemie-Faser-Unternehmen mittlerer Größenordnung, in absehbarer Zeit ihre Selbständigkeit verlieren? „Warten wir in Ruhe die kommende Hauptversammlung am 21.
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Das Wirtschaftsbuch
Betrieb in Formeln
Der Kaufmann muß heute das Geschehen im Betrieb und auf dem Markt mit Hilfe mathematischer Formeln und Modelle erfassen und durchsichtig machen.
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Von 1967 an muß Bonn jährlich eine Milliarde Mark an Brüssel zahlen. Aber das Geld ist nicht verloren.
Was kostet das Grüne Europa?
Wir veranstalten auf der europäischen Bühne die große Agraroperette – sollen wir denn den Franzosen nun auch noch die Eintrittskarten bezahlen?“ Dieser scherzhafte Vergleich der Brüsseler Ministerverhandlungen über die Agrarmarktfinanzierung der EWG paßte kaum zu der Härte, mit der Bonns Delegation um jedes zehntel Prozent feilschte, das die Bundesrepublik eventuell zusätzlich in den europäischen Fonds für die Landwirtschaften zahlen könnte.
Von Hermann Bohle
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Der Berliner Kongreß
gab erregte Debatten über die Notstandsgesetze; es wurde diskutiert über das Für und Wider der Ostkontakte und der Schwangerschaftsunterbrechung.
Von Wolfgang Krüger
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Neue Form für alte Firmen
Die AEG – nach Siemens der zweitgrößte deutsche Elektrokonzern – kommt nicht zur Ruhe. Auf der Hauptversammlung am 23. Juni in Berlin sollen die Aktionäre wieder einmal einem Konzernumbau zustimmen, der allerdings jetzt so weitgehend ist, daß danach schwerlich noch schwerwiegende Änderungen möglich sind.
Von Kurt Wendt
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Handwerk lohnt noch immer
Der Bauunternehmer S. ist in eine üble Pleite hineingeschliddert. Er bereut es heute, daß er vor anderthalb Jahren seinen gut bezahlten Posten als Bauleiter in einem Großbetrieb aufgegeben hatte, um selbständig zu werden.
Von Kurt Döriiij*
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Mitbestimmung - warum eigentlich?
Kunst der Kontroverse“ hat der Amerikaner John Kenneth Galbraith die Beobachtung wiedergegeben, daß traditionelle Konflikte die Tendenz haben, sich zu institutionalisieren.
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AUS UNTERNEHMUNGEN
Die Deutsche Genossenschaftskasse, Frankfurt/Main, war mit der Geschäftsentwicklung 1965 zufrieden. Während sich die Bilanzsumme um 14 Prozent auf 4,68 Milliarden Mark erhöhte, stiegen die Gesamteinlagen um 17 Prozent auf knapp 2,8 Milliarden Mark.
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Ein Volk von Rentnern
Die Aussichten sind trübe. Schon heute läßt sich mit Sicherheit voraussagen, daß die Zahl der Rentner und Kinder, die von je tausend Erwerbstätigen miternährt werden müssen, in den nächsten 15 Jahren stark ansteigen wird.
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Wall Street ist nervös
Wall Street, die bedeutendste Börse der Welt, ist nervös und empfindlich geworden. Die inflationistischen Tendenzen in den USA, die steigenden Anforderungen des Krieges in Vietnam und die Ungewißheit über den zukünftigen wirtschaftspolitischen Kurs Washingtons haben ein latentes Gefühl der Unsicherheit hervorgerufen.
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Porträt: Wolfgang Schmitz
Daumen auf Österreichs Kasse
Binnen zweier Stunden, so berichtet die politische Fama, hat Österreichs Bundeskanzler Josef Klaus die erste Einparteienregierung der Zweiten Republik zusammengestellt, als klar geworden war, daß es ihm nicht möglich sein würde, die Sozialisten in eine neue Regierungskoalition zu hieven.
Von Karl Graber
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Aus Recht und Wirtschaft
Keine geheime Finanzgerichtsbarkeit
Vor Gericht hat der Steuerfiskus dieselbe Stellungwie der Steuerpflichtige. Daher kann es vor Gericht auch keine Aktengeheimnisse geben, die dem Steuerzahler einseitig vorenthalten werden könnten.
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ZEITRAFFER
Erstmals seit Ende des Krieges werden deutsche Banknoten auf deutschem Papier gedruckt. Die Louis Staffel Feinpapierfabriken in Witzenhausen erhielten von der Bundesbank nach Abschluß der Entwicklungsarbeiten den Auftrag zur Herstellung des Spezialpapiers.
- Wissen
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Neue Hoffnung auf Europa
Erst jetzt, nach der Einigung von Brüssel, wird sichtbar, wie tief die Wunden sind, die der lange und bittere Kampf um die Zukunft der EWG hinterlassen hat.
Von Diether Stolze
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Die Titoisten von Bukarest
Um eine Hoffnung ärmer und eine Erkenntnis reicher ist der sowjetische Parteichef Breshnew letzte Woche aus Bukarest nach Moskau zurückgekehrt.
Von Hansjakob Stehle
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Vietnamesisches Krisenkarussell
Auch der jüngste Coup des regierenden Vizeluftmarschalls Ky änderte kaum etwas am trostlosen Einerlei südvietnamesischer Innenpolitik.
- Reisen
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Autotest in Schweden
Die halbstaatliche Organisation AB Svenska Bilprovning führt seit 1. Januar 1965 den wohl härtesten Fahrzeugtest der Welt durch.
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Zur Diskussion
Nicht stur auf der Spur
Fast die gleichen Erfahrungen, die Heinz Stuckmann mit dem Triumph TR 4 gemacht hat, sind mir mit meinem etwas kleineren Austin Healy Mk.
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REISESPIEGEL
Die südafrikanische Tourist Corporation legt in ihrem jetzt veröffentlichten Jahresreport die Erfolgszahlen des Jahres 1964/65 vor.
- Auto
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Bürger im Schilderwald (II)
Geliehene Autorität
Die Rolle des Verkehrspolizisten – Psychologische Konsequenzen der Uberregelung
Von Thomas Regau
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VERKEHRSSPIEGEL
Die rigorose Änderung der Straßenverkehrsordnung Anfang 1965 bewirkte nur eine vorübergehende Verbesserung der Verkehrsdisziplin.
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Neu auf den Straßen
Fiat 124
Der neue Fiat 124 unterscheidet sich im wesentlichen von den übrigen Fiat-Modellen durch die niedrigere Gürtellinie: So konnten die Fenster ein wenig erhöht werden.
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Die Erde als Bilderbuch
Die Erde als Bilderbuch: Da sehen die Länder aus, als betrachte man sie durch das Bullauge einer Raumkapsel. Und die Erde in traditioneller kartographischer Beschreibung: Karten des berühmten Edinburgh-Atlas und des Times-Atlas.
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STVO – aufgeschoben
So tönte es schon vor vielen Jahren aus Bonn, nachdem Verkehrsexperten aller Art in emsiger Arbeit einen neuen Entwurf zur Ablösung der Straßenverkehrsordnung (seit 1937 in Kraft) ausgearbeitet hatten.
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Anders als Prospekte
Über Sizilien, die größte Insel im Mittelmeer, wissen wir trotz der Fülle der Italienliteratur und obwohl sie zum klassischen Land deutscher Reisesehnsucht im Süden gehört, immer noch wenig.
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Meine Landschaft: Der Gäuboden
Dieser Strom im Strom
Es ist kein Tal und nennt sich auch nicht Tal, obwohl das Recht dazu aus der geologischen Formung der Landschaft ohne weiteres zu beziehen wäre.
Von Josef Martin Bauer
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Per Fiat 500
Enkel des berühmten Topolino
Noch bleibt uns die neueste Schöpfung ausTurin vorenthalten: der Fiat 124. In der Bundesrepublik soll er allerdings erst frühestens Mitte Juni auf dem Markt sein.
Von Heinz D. Stuckmann
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Steuergelder für Schlaglöcher
Der Frost ramponiert Jahr für Jahr unser Straßennetz. Nicht nur Land- und Gemeindestraßen werden unpassierbar, sogar die Oberfläche mancher Bundes- und Europastraßen gleicht oft genug einer wildromantischen Kraterlandschaft.
Von H. R.
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Keine Zeit im Urlaub
Wer auf Niveau hält, nimmt Bücher mit in den Urlaub. Mindestens ein dickes, anspruchsvolles, für das zu Hause die Zeit fehlte.
Von Gerd Rink
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Informierende Photos
Die Konjunktur der Touristik hat eine Konjunktur der Reiseschriftstellerei im Schlepptau, viele flüchtige Bücher darunter, die besser ungeschrieben blieben.
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Küsten am Mittelmeer:
Beängstigend viele Betten
Das Mittelmeer ist das Ferienzentrum Europas. Wir fahren heute mit der systematischen Erforschung seiner Küsten fort. Die Côte d’Azur, eine der renommiertesten Ferienlandschaften ist das älteste europäische Ballungszentrum des Tourismus.
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Reisen und Lesen
Ein Raffael in Bloomsbury
Wahrscheinlich gibt es keine andere Stadt auf der Welt, die ihre Kunstschätze so irreführend arrangiert hat wie London. Nicht nur sind die Unterschiede zwischen wichtigeren Museen und Kunstgalerien verwischt und anscheinend voller Rätsel, sondern es gibt auch viele Bilder, Skulpturen und andere Kunstschätze von großer Bedeutung, die sich tatsächlich in abgelegenen Sammlungen, in Landhäusern, die an der Peripherie Londons liegen, sowie in Vorstadtkirchen verstecken.
- DIE ZEIT
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Essen für die Forschung
Versuchs-Esser helfen der amerikanischen Nahrungsmittel-Industrie, indem sie sich mit Karikatur-Gesichtern identifizieren. Eine solche Untersuchung zur Messung des Geschmackswertes neuer Fleischprodukte ging kürzlich am IIT-Forschungsinstitut in Chicago zu Ende.
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Sintflut naht millimeterweise
Jedes Jahr steigt der Wasserspiegel aller Weltmeere um anderthalb Millimeter. Der amerikanische Geophysiker Dr. L. A. Kivioja von der Purdue Universität macht dafür das langsame Abschmelzen der Eiskappen an Nord- und Südpol verantwortlich.
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Asymmetrisches Heck
Große Tankschiffe leisten mehr, wenn ihr Heck asymmetrisch geformt ist, stellte der Hamburger Schiffbau-Ingenieur Ernst Nönnecke fest.
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Fiat für Moskaus Straßen
Noch in diesem Jahrzehnt sollen, so wollen es jedenfalls die sowjetischen Planer, Fiat-Autos über Moskaus Straßen rollen – Autos, die nicht in Turin, der italienischen Autometropole gebaut werden, sondern in einer russischen Fabrik.
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Politische Kurzsichtigkeit und doktrinärer „Liberalismus“ haben den Aufbau eines deutschen Erdölkonzerns verhindert
Die Fehler bei der DEA
Die Würfel sind gefallen: In etwa drei Wochen wird aller Voraussicht nach das letzte große Unternehmen der Mineralölindustrie, das sich noch in ausschließlich deutschem Besitz befindet, einen amerikanischen Mehrheitsaktionär bekommen.
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Das Projekt
Zwischen dem Fiat-Konzern und dem sowjetischen Ministerium für die Automobilindustrie ist ein Vertrag über den Bau einer Fabrikanlage abgeschlossen worden, in der täglich 2000 Personenautos (Jahresproduktion 600 000) produziert werden sollen.
- Gehört und gesehen
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Stanislaw Jerzy Lec
Es stimmt leider, daß die polnischen Schriftsteller auch heute wieder gezwungen sind, sich auf das absolute Gehör ihrer Leser zu verlassen.
- Gehört und Gesehen
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Tradition in Rösselsprüngen
Canossa fand in Leverkusen statt, so könnte man voreilig das Ereignis interpretieren, das Rolf Wedewer am letzten Wochenende inszeniert hatte.
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In Polen beschlagnahmt
Eine wertvolle Plattform für Kontakte nannte der polnische Kulturminister Motyka die Warschauer Internationale Buchmesse am Eröffnungstag.
Von Petra Kipphoff
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Erich Engel
Ihm fehlte glücklicherweise alles, was den Regisseur alten Stils ausmachte. Zunächst einmal sprach er leise auf den Proben, das Gebrüll der Dompteure fehlte.
Von Manfred Wekwertli
- Gesellschaft
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Die Angst vor der Bombe
Die Sympathien, die sich Präsident de Gaulle bei seiner Tournee durch Südamerika erworben hat, drohen ihm in einigen. Ländern verlorenzugehen.
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Zerredeter Redneraustausch
Zwar hatten sich die Juristen der drei Bonner Parteien in wenigen Stunden über einen Gesetzentwurf geeinigt. Demnach sollten SED-Funktionäre für befristete Zeit außer Strafverfolgung gesetzt werden, sofern nicht einen Monat vorher schon ein Haftbefehl gegen sie vorläge.
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Der Sprung nach Danang
Am Sonntagmorgen um 2.30 Uhr bestiegen 2500 Marinesoldaten der südvietnamesischen Armee auf dem Flugplatz Tan Son Nhut achtzehn Transportflugzeuge.
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Wenn ein Kind ins Krankenhaus kommt...
„Etwas Barbarisches geschieht“
Dies ungefähr spielt sich ab: Ein Kind wird eingeliefert. Erst steht ein weißes Auto vorder Haustür, zwei Männer mit weißen Schürzen packen das Kind, legen es auf ein Bett, schwanken die Treppe zum Vorgarten hinunter, die Großen laufen mit, reden, daß alles fein ist, daß ein lieber Doktor da ist, der schon wieder heil macht, und viele Kinder zum Spielen, und guck mal, was für ein schönes Auto extra für dich, nur keine Angst, Mama ist ja da: Aber die Angst sitzt schon längst im Hals.
Von Jürgen Zimmer
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Die gefährliche Grenze
Der Luftkrieg über Nordvietnam erreichte vorige Woche eine gefährliche Grenze: Peking beschuldigte die USA einer „Kriegshandlung“ über chinesischem Hoheitsgebiet.
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Sturm gegen Schröder
CSU-Vorsitzender Franz Josef Strauß eilte nach seiner Rückkehr aus Afrika zum Bundeskanzler und kritisierte die Antwort des Auswärtigen Amts auf das französische NATO-Memorandum vom März als zu hart und undiplomatisch.
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Erhard: Es ist doch so, daß wir uns abmühen
Sie, Herr Präsident Wild, haben bei der Einweihung Ihres Handwerkshauses in Bonn einen so großen Schlüssel erhalten, von dem ich hoffe, daß er Ihnen nicht zur Bürde wird, daß er aber gut sperrt, damit nicht der kollektivistische Geist in das Handwerk eindringt (Starker Beifall).
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Aufstand der Kap-Studenten
Ebenso wie in Barcelona, Rom und Mexico City sind jetzt auch in der Südafrikanischen Union die Studenten für die Freiheit und die Menschen rechte auf die Barrikaden gestiegen.
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Der Protest der katalanischen Priester
Schwere Herausforderung des Franco-Regimes – Gummiknüppel schlugen auf Tonsuren
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Von ZEIT zu ZEIT
Im Norden Südvietnams entstand innerhalb des Bürgerkriegs mitdenVietcongs ein Bürgerkrieg zwischen der buddhistischen Opposition und Regierungstruppen.
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Wachstumshormon entschlüsselt
Die chemische Struktur des menschlichen Wachstumshormons ist jetzt vollständig entschlüsselt worden. Diesen bedeutsamen wissenschaftlichen Erfolg meldete eine amerikanische Forschergruppe unter Leitung von Professor Choh Hao Li an der Universität von Kalifornien.
Von V. D.
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Auf der Spur der Kometen
Allmählich finden in Deutschland auch jene Gebiete der Weltraumforschung Beachtung, die über den engeren Bereich der Erde und der sie umkreisenden Satelliten hinaus den Mond, die Planeten und den interplanetaren Raum als Ziel haben.
Von Dietber Schmidt
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Die Politiker haben zu wenig Ahnung
Die deutsche Wissenschaft hat endlich ihren Minister und ihre Debatte. Sie ist damit zu einem „Anliegen“ geworden, welches allzumal Jungfernreden neuer Abgeordneter „eignet“ und ihnen einen Akzent setzt, der des Beifalls aller Parteien und Parteiungen im Hohen Hause sicher ist.
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Namen der Woche
Kwame Nkrumah, Ex-Präsident von Ghana und Ehrenpräsident von Guinea, soll jetzt von Interpol gejagt werden. Das Militärregime in Accra ließ sechzig Staaten einen Steckbrief zugehen, in dem der ehemalige „Erlöser“ des Diebstahls und der Erpressung beschuldigt wird.
- Kultur
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Studenten-Profi
Seit die amerikanischen Studenten in unmißverständlicher Weise darauf aufmerksam gemacht haben, daß sie zu vielen Dingen eine eigene Meinung haben und daß sie oft ganz und gar nicht mit ihren Vätern übereinstimmen, ist man in Amerika dabei, diese unbekannte Sorte Menschen zu erforschen.
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ZEITMOSAIK
An den amerikanischen Universitäten herrscht Panikstimmung. Die Wehrerfassungsbehörde der Vereinigten Staaten hat an die Hochschulen Fragebögen verschickt, deren 150 Fragen in drei Stunden beantwortet werden müssen: von fast einer Million junger Amerikaner.
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Auskunft über die Kunst von heute
Vielleicht wird einmal die Malerei der fünfziger Jahre, die als Informel, tachistisch, action painting oder Automatismus bekannt geworden und verbraucht worden ist, ähnlich wie einst der Impressionismus als Übergangserscheinung interpretiert werden.
Von Jürgen Harten
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Vom Doppelsegen der Ironie
Als Hans Castorp dem gewaltigen Mynheer Peeperkorn auf ironische und beinahe treuherzige Art sein Abenteuer mit Clawdia Chauchat gesteht, mußte der große Holländer auch dieses Bekenntnis und seine eigentümliche Gewandtheit mit einem bereits geäußerten Kompliment quittieren: „Ich lausche mit unwillkürlichem Vergnügen auf Ihr behendes, kleines Wort.
Von Richard Exner
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Der größte Verrat
Landesverrat gilt in diesem Jahrhundert nicht mehr unbedingt als ehrlos. Die Tat des Obersten Oster, der im Frühjahr 1940 die deutschen Angriffspläne gegen Holland und Belgien preisgegeben hat, ist das berühmteste Beispiel dafür, daß einer aus Gewissensnot zum Verräter werden kann.
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Kunstkalender
• „René Auberjonois“ (Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum und Galerie im Taxispalais, Innsbruck): Der wohl beste Kenner des Werkes von René Auberjonois, Guido Fischer, Direktor des Aargauer Kunsthauses, hat für diese Ausstellung eine hervorragende Auswahl von 44 Gemälden und 60 Handzeichnungen des zweifellos bedeutendsten Schweizer Malers seit Hodler zusammengetragen.
Von Gottfried Sello
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China kann sich wandeln
Alle gegenwärtigen Zeichen deuten darauf hin, daß der Bruch zwischen Peking und Moskau auf absehbare Zeit nicht zu beheben ist.
Von Günther Specavius
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Phantastische Träume
Ingelheim nicht nur die Stadt des Rotweins, des Spargels und der Chemie ist, weiß der Kunstkenner seit einigen Jahren. Hier werden alljährlich im Frühjahr im Rahmen „Internationaler Tage“ Kunstausstellungen gezeigt, deren Organisatoren es sich dank dem Mäzenatentum der Familie Boehringer leisten können, erlesene Qualität zu bieten.
Von Knut Fischer
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HILDE DOMIN:
Graue Zeiten
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Geschichte der „Schandmauer“
Erzählt von einem Franzosen – Der 13. August 1961 aus der Sicht der „kleinen“ Leute
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Das sechste Juristen-Jahrbuch
Professor Erdsieks jährliches Sammelwerk, jetzt zum sechsten Male erschienen, ist manchmal in einem anderen Sinne „repräsentativ“ als der Herausgeber es sich wünscht: einigen der Autoren fällt es schwer, anders zu schreiben als in dem gewohnten Aktendeutsch, und sehr oft gehört ihre Liebe mehr den Feinheiten des geschriebenen Rechts, insbesondere des Verfahrensrechts, als den sozialen Gründen und praktischen Auswirkungen eines Gesetzes.
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S-Bahnhof Friedrichstraße
Wenn es die Berliner Mauer nicht gäbe, müßte man sie erfinden...............................................................
Von Eric Bentley
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Die akademische Vorlesung
Viel Zeit könnte an den Universitäten eingespart und nützlicher verwendet werden
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Fernsehen
Warten auf Jean Paul
Doktor Katzenbergers Badereise scheint auch unter gewandelten Aspekten ein unerschöpfliches Thema zu sein: Vor zwei Jahren, wir erinnern uns gut, sah man, in Rosemarie Bungerts Kurfeuilleton, die Wasser von Nauheim, die Wasser von der Oos, die Wasser von Badenweiler aufspritzen, jetzt hingegen sprudelten Kissingens Bronnen und die Quellen Neuenahrs, der Verfasser der Sendung hieß Brodmann, und der nannte seinen kritischen Essay: Die Konjunkturgeschädigten, Beobachtungen unter deutschen Kurgästen.
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Lebenskunst in der Volksdemokratie
Vladimir Páral: „Die Messe der erfüllten Wünsche“ – Eine Geschichte von der geminderten Aktivität, aus dem Tschechischen von Franz Peter Künzel; prosa viva 24, Carl Hanser Verlag, München; 112 S.
Von Wollgang Kraus
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THOMAS JEIER:
Irgendwo...
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Glückliches England
Diese grundlegende Studie über das heutige englische Parteisystem zeichnet sich aus durch eine souveräne Verbindung von zeitgenössischer Information, historischer Perspektive und sympathischem Verständnis moderner politischer Praxis.
Von Klaus Epstein
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DIE NEUE SCHALLPLATTE
Zur rechten Zeit werden Entweder und Oder Komponenten von ein und derselben Sache.“ Das Wort stammt von Strawinsky und ist gedacht als Antwort auf den leisen Vorwurf, seine „Neue Klassizität“, jene Periode seines Schaffens also, in der die Ästhetik und die musikalischen Formen des 18.
Von Heinz Josef Herbort
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Mich abschließen, erfinden
Wenn heute Einblick in die Werkstatt eines Schriftstellers geboten wird, geschieht das meistens unter dem Aspekt der Publicity oder dem einer ästhetischen Reflexion über das Kunstwerk selbst.
Von Marianne Kesting
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Terror im Internat
Auf die Frage, was er in Frankreich gelernt habe, antwortete der siebenundzwanzigjährige Volker Schlöndorff, der erst seit ein paar Monaten wieder in der Bundesrepublik lebt, es handele unmoralisch, wer seinen Beruf freiwillig und doch schlecht ausübe.
Von Uwe Nettelbeck
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Laienkritiker
In vier nun vergangenen Abenden führte Frau Brigitte Gerstenmaier „alte Leute“ zurück zu den Büchern. Vor erlesenem Kreise, zu dem sich nicht nur ältere Damen der Godesberger Gesellschaft, sondern auch Schüler und Studenten einfanden, qualifizierte sich die geistig selbständige Frau des Bundestagspräsidenten als Laienkritikerin.
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Keine Stimme gegen Hessisches Hochschulgesetz
Genau ein Jahr hat es gedauert: Am 11. Mai 1965 wurde das erste Hochschulgesetz, das Ernst mit der Reform der Universitäten machen will, vorgelegt; am 11.
Von Hilke Schlaeger
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ZU EMPFEHLEN
ES ENTHÄLT den breit angelegten Versuch eines unruhigen Geistes, sein an Ereignissen nicht eben armes Leben Jüngeren mitzuteilen; angesichts der bewegten Biographie Ehrenburgs keine leichte Aufgabe.
Von Peter Urban
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Die Schuld der Neutralen?
zu sagen: dieses Buch ist im gewissen Sinne eine Katastrophe. Kaum jemals ist ein moralischer Impuls, ein herzzerreißendes, weitreichendes Motiv beklagenswerter zugrunde gegangen, bejammernswerter ruiniert worden.
Von Barbara Bondy
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Haare in der Suppe
Jubiläen sind allemal Anlässe für jubelnde Gefühle. Auf einer nüchternen Ebene könnten sie auch Ausgangspunkt kritischer Rückbesinnung und planender Vorausschau sein.
Von Horst Künnemann
- Länderspiegel
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Adolf Hitler, Ehrenbürger a. D.
Über ’ne Leiche kann man doch nicht diskutieren. Die ist rechtlich ein Nullum!“ So fertigte Dr. Peter Kentenich, Stadtdirektor von Bergisch Gladbach, am vergangenen Wochenende im Rathaussaal den Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion und Landtagskandidaten Theo Röhrig ab.
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Marktplatz für Mütter und Kinder
Die Hamburger handelten nach dem amerikanischen Rezept: Man nehme viele Parkplätze (2000), pflanze um sie herum diverse Einzelgeschäfte und Kaufhäuser, die Waren aller Art feilbieten – vom frischen Spargel aus Schwetzingen bis zu Teppichen aus Teheran.
Von Conti
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Richter mit Handlanger-Lohn
essens Richter begnügen sich nicht mehr mit Mahnungen und Appellen: „Die Unabhängigkeit unseres Standes gerät in Gefahr, wenn nicht umgehend etwas für die Aufbesserung unserer Gehälter geschieht.
Von Gerhard Ziegler
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Gymnastik an der Mauer
Die Westberliner Zöllner und ein altes Gesetz aus der Zeit der Militärregierung
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Keine Flucht?
Unter der Überschrift „Gnade für rechts“ berichtete DIE ZEIT am 6. Mai 1966 auf Seite 15 darüber, daß ich zwei Mitarbeiter der Marburger Studentenzeitung „sine sine“, die Studenten Faure und Moser, wegen Beleidigung anzeigen mußte und daß diese mit Geldstrafen belegt wurden.
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Der dänische Kreidekreis
Sven und Peter aus Bremen, drei Jahre alte Zwillinge, beschäftigen gegenwärtig die Bremer und dänischeÖffentlichkeit. Vor zweieinhalb Jahren gab das Jugendamt der Hansestadt die unehelich, geborenen Kinder in die Obhut von Kirsten und Helmer Omdal in Kopenhagen.
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Bann gegen Bummelanten
Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Huber schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe. Seine Klappe: das Hochschulgesetz. Es soll dem weiß-blauen Freistaat eine Reform der Universitäten und Hochschulen an Leib und Gliedern bescheren.
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Schutz vor Naturschutz
Wenn der Westwind über das Münsterland streicht, neigen sich die Eichen, Birken und Buchen der Wallhecken. Kilometerlang durchziehen diese Hecken kreuz und quer die flachgestreckte Landschaft, begrenzen Äcker, Wiesen und Weiden.
- Lebensart
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„Wortbild“ an Stelle von „Wortsinn“
Unser Lateinunterricht beginnt in der Quarta, wenn die Jungen zwölf bis dreizehn Jahre alt sind. Seit zwei Jahren beobachte ich, daß die Jungen Schwierigkeiten mit dem Lesen haben.
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Sie ist schrecklich lang und schrecklich schön
So stand also ohne Anleitung mein Mund recht hilflos offen, und ich putzte verlegen meine Brille, als der Zufall und das Gedränge in der Halle des Wiener Flughafens mich an die Seite einer schwarzen Schönheit warfen.
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J. M-M:
Die dicke Pompidou
Dem Großgärtner Joseph Le Gall in Plougastel (Finistère) ist die Züchtung einer neuen Erdbeere gelungen. Es ist eine kräftige Pflanze, und Kenner loben, daß die Frucht dick, fest und süß sei.
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Wald, in dem kein Vogel singt
Vom deutschen Wald gehören etwa vierzig Prozent privaten Besitzern, der Rest ist Staatswald. Weil Laubbäume augenblicklich durch die niedrigen Holzpreise kaum noch Ertrag bringen, ersetzen die Privatbesitzer die Laubwälder, die sie geschlagen haben, fast nur noch durch Nadelbäume.
Von Bernhard Grzimek
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Tratschke fragt:
Wer war’s?
Er galt als der reichste Mann der Welt. Und er war sehr mächtig. Dennoch litt er an Minderwertigkeitsgefühlen, und zwar wegen eines körperlichen Defekts, der ihm das Atmen und vor allem das Sprechen erschwerte.
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Der große Streit um die Fibel
Nach unserer heutigen Kenntnis der tatsächlichen Vorgänge gibt es nur ein ganzheitliches Lesenlernen, wie auch immer der Unterricht methodisch angelegt ist.
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Das macht Franzosen so sicher: Magie der Erziehung zum Schlaukopf
Die Franzosen, die im Lauf der letzten fünfzig Jahre viele Illusionen über sich selbst verloren haben, sind nichtsdestoweniger überzeugt, das kultivierteste Volk der Erde zu sein.
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Modernes Leben in Schlagzeilen
Frühling
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Ben Witter:
Und dieses Jahr nach Prag
„Bei unserem letzten Camping ließ sich mein Mann einen Bart stehen; wenn er dunkel gewesen wäre, wissen Sie, hätte ich ja nichts gesagt.
- Sport
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Konflikt im Team
Notizen zum Internationalen Seminar für Kleingruppenforschung und ihre Anwendung im Sport
Von Dr. Hans Lenk
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Doping oder nicht
Tour-de-France-Idol Jacques Anquetil hatte soeben die Radrundfahrt Lüttich–Bastogne–Lüttich mit fünf Minuten Vorsprung gewonnen.
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Auch du, Brutus?
Besitzt der englische Schwergewichtsmeister wirklich keine Chancen gegen den modernen Cassius aus Amerika, dessen Titel er sich gern am 21.