• DIE ZEIT: Jahrgang 1966

  • Einzelausgaben, nach Datum sortiert:

  • Ausgabe 1966/02

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    • Koalition - wie groß?

      Heinrich Lübke ist als Fürsprecher einer Großen Koalition in die politische Arena getreten. Er durfte nicht erwarten, daß er dort ohne Widerspruch bleiben würde.

    • DIESE WOCHE

  • Ausgabe 1966/03

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    • Die Sowjets als Schiedsrichter

      Die Sowjetunion, die in Europa vor einer halben Generation selber „eingedämmt“ worden ist, hat heute eine entschlossene und wohlkoordinierte Politik eingeleitet, die auf nichts anderes als auf die Eindämmung Chinas hinausläuft.

    • Sparen in Bonn

      Als Beispiel der Sparsamkeit hat Rolf Dahlgrün seinen neuen Haushalt gepriesen. Länder, Gemeinden und Sozialpartner sollen diesem Vorbild nacheifern.

  • Ausgabe 1966/04

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    • Der General auf Ostpatrouille

      Frankreichs Staatspräsident wird noch in diesem Jahr nach Moskau fahren. Die Ankündigung entbehrt nicht eines spektakulären Elements, aber auch nicht der ironischen Züge.

    • Schreibhilfe für Berlin

      Der Streit um Ernst Lemmers Aufgaben in Berlin ist kein Fall, an dem sich die politischen Geister scheiden müßten; dafür ist zuviel Menschliches, allzu Menschliches mit im Spiel.

  • Ausgabe 1966/05

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    • Mehr Schweigen – Alibi für Nichtstun?

      Wer die Erklärungen, Kommentare und Interviews liest, die unsere Politiker in den letzten zwei Wochen gegeben haben, der könnte glaubendes sei ein gesamtdeutscher Frühling ausgebrochen.

    • Dufhues oder wer sonst?

      Auch sehr prominente CDU-Vertreter wissen noch nicht, ob Josef Herman Dufhues für den Parteivorsitz kandidieren wird oder nicht.

  • Ausgabe 1966/06

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    • Deutschlands geteilter Himmel

      Das Mädchen verläßt den Geliebten, obwohl es glaubt, ohne ihn nicht leben zu können. Das Mädchen will in den anderen Teil Deutschlands zurück, aus dem beide gekommen sind.

    • Germans to the front?

      Der Kampf im Dschungel von Vietnam wird von den Amerikanern nicht mit der Hoffnung auf Sieg geführt, sondern in der bescheideneren Absicht, eine Niederlage zu vermeiden.

  • Ausgabe 1966/08

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    • Zwei Jahrzehnte

      Zwanzig Jahre sind es, daß wir die erste Ausgabe der ZEIT „machten“. Optimistisch von Natur, waren wir dennoch nicht so vermessen anzunehmen, das Blatt werde nach zwanzig Jahren noch existieren.

    • Das Wort de Gaulles

      Präsident de Gaulle ist in Rage. Er fühlt sich in der Ben-Barka-Affäre von seinen engsten Mitarbeitern hintergangen. Das jedoch wirft die Frage auf, ob nicht der Argoud-Skandal noch einmal aufs Tapet gebracht werden sollte.

  • Ausgabe 1966/09

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    • Volk oder Raum

      Die Wiedervereinigung ist zunächst nicht die territoriale Wiederherstellung der deutschen Hoheitsgewalt in den Grenzen von 1937, sondern die nationale Einheit des Volkes in den beiden deutschen Teilstaaten.

    • Kniekehlen-Tritt

      In der Schublade des Quick-Chefredakteurs Karl-Heinz Hagen liegt ein Manuskript, das nicht veröffentlicht werden soll. Der Artikel, der auf Material fußt, das der Illustrierten von unzufriedenen Sozialdemokraten zugetragen worden ist, enthält ätzende Kritik an den angeblich diktatorischen Herrschaftsmethoden des Generalmanagers der SPD, Herbert Wehner.

  • Ausgabe 1966/10

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    • Die Herrschaft der Generäle

      So ist es Kwame Nkrumah, gestern noch Ghanas „großer Messias“ und „glorreicher Baumeister des Staates“, in Peking und auch in Moskau passiert.

    • Was die Glocke schlägt

      Das Unbehagen wich der Unruhe, die Unruhe der Bestürzung. Was sich in der „Glocke“ (der Beruhigungszelle im Hamburger Untersuchungsgefängnis) ereignet hatte, erschien zunächst mehr als ein Ausnahmefall, eine Erscheinung am Rande, niemals zu billigen, aber aus manchem doch zu erklären.

  • Ausgabe 1966/11

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    • Vierzehn gegen einen

      Was sonst als Melancholie werden Konrad Adenauer und Charles de Gaulle empfinden, wenn sie auf ihre Begegnung in Paris blicken? Zerstoben sind kühne Visionen.

    • Denken an Deutschland

      In der Deutschlandpolitik geht es uns heute so wie jemandem, der einen Faden in der Hand hat, aber kein Nadelöhr findet, in das dieser Faden hineinpaßt.

  • Ausgabe 1966/12

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    • Fragezeichen über der CDU

      Anfang nächster Woche findet in Bonn der Bundesparteitag der Christlichen Demokraten statt. Konrad Adenauer wird nach sechzehn Jahren sein Amt als Parteiführer abgeben.

    • Der General bläst zum Abzug

      Für Charles de Gaulle gilt, was Ranke dem Sonnenkönig Ludwig XIV. nachsagte: „Nachdem er sich Freunde gemacht, liebt er es, sie zu vernachlässigen – sei es, um ihnen zu beweisen, daß er sie im Grunde doch nicht brauche, oder in der Überzeugung, die Furcht vor seinem Unwillen allein werde sie in Zucht halten.

  • Ausgabe 1966/13

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    • Öffnung nach Osten?

      Erst die kommenden Wochen werden das volle Maß des Wandels verdeutlichen, der sich auf dem CDU-Parteitag in Bonn angekündigt hat.

    • Geschäft mit Peking

      Dies Stahlwerk“, so schrieb vor ein paar Tagen die New York Herald Tribune, „ist offenbar dafür bestimmt, Stahl für friedliche Zwecke zu produzieren.

  • Ausgabe 1966/14

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    • Kollektiver Ungehorsam

      In den Augen der SED ist Professor Robert, Havemann ein politischer Schwerverbrecher. Erst wurde er aus der Partei ausgeschlossen.

    • Eine Note macht noch keine Politik

      Die Friedensnote der Bundesrepublik kündigt keine revolutionäre Wende der deutschen Politik an. Die Voraussage birgt kein Risiko: Sie wird nur die ohnehin Überzeugten überzeugen, bei den Widersachern Deutschlands jedoch – den Hauptadressaten also – ihren Eindruck verfehlen und bei den bisher Zweifelnden die Zweifel kaum ausräumen.

  • Ausgabe 1966/15

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    • Duldung statt Druck

      Der XXIII. Parteitag in Moskau wirkte lau, im Vergleich mit dem letzten Kongreß vor viereinhalb Jahren. Damals verzeichnete fast jede Seite des Protokolls – zumal bei Chruschtschows urwüchsigen Tiraden – „stürmischen Beifall, Heiterkeit, Pfuirufe, anhaltenden Beifall“.

    • Keine Zukunft für die FDP?

      Die Freien Demokraten hat ihre Wahlniederlage in Hamburg hart getroffen. Nicht nur, daß die Partei ein Drittel ihrer Mandate einbüßte und in gefährliche Nähe zur Fünf-Prozent-Klausel geriet; sie zerstritt sich obendrein heillos über die Frage, ob sie die Koalition mit den Sozialdemokraten fortsetzen sollte.

  • Ausgabe 1966/16

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    • Die sieche Allianz

      Charles de Gaulle ist ein großer Staatsmann – aber ein noch größerer Schauspieler und Regisseur. Seit er im Juni 1940 auf die weltpolitische Bühne trat, hat er es stets verstanden, einen längeren Schatten über das internationale Geschehen zu werfen, als ihm nach seiner eigenen Statur oder nach dem Rang Frankreichs im Kreise der Mächte zukam.

    • Muß Ky kapitulieren?

      Ob die Regierung Ky stürzen oder ob der General die Krise überstehen und dann um so stärker sein wird – das weiß heute niemand in Saigon.

  • Ausgabe 1966/17

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    • Blendwerk

      In der evangelischen Kirche rumort es. In Braunschweig protestierten hundert Pfarrer gegen die moderne Theologie. Sie bildeten eine „Aktionsgemeinschaft für Bibel und Bekenntnis“ und stellten 18 Thesen zu theologischen Streitfragen auf.

    • Zähmung des Drachen

      Zweierlei ist der amerikanischen Regierung von ihren Kritikern jüngst angekreidet worden: erstens, daß sie sich – nicht anders als ihre Vorgängerinnen seit fast zwei Jahrzehnten – gegenüber China unbeweglich und phantasielos verhalte, und zweitens, daß sie es überhaupt versäumt habe, den Inhalt ihrer China-Politik klar zu formulieren.

  • Ausgabe 1966/18

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    • Wie liberal ist die SPD?

      Willy Brandt erhielt am Wochenende Beifall für einen Satz, der in früheren Jahren jedem sozialdemokratischen Genossen als Binsenwahrheit gegolten hätte.

    • Olympia

      Als Deutschland die „Jugend der Welt“ letztes Mal zu Gast lud, im Jahre 1936, hat der Sport einer schlechten politischen Sache gedient.

  • Ausgabe 1966/19

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    • Auftakt zum Friedenskrieg

      Treten Chruschtschows Nachfolger aus ihrem außenpolitischen Schneckenhaus heraus? Anderthalb Jahre lang haben sie sich damit begnügt, den Unterbau ihrer Machtplattform zu reparieren, doch weder große Vorstöße gewagt noch große Ziele verfolgt.

    • Wer rettet die D-Mark?

      Der Sparer, so lautet ein Börsen-Bonmot, ist dumm und frech. Dumm, weil er das Geld nicht zu seinem Vergnügen ausgibt – frech, weil er dafür auch noch Zinsen verlangt.

  • Ausgabe 1966/20

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    • Staatsmänner

      Sozialistische Internationale“ – das Wort hatte einmal ehernen Klang. Heute ist die kämpferische Note gedämpfter. Für die 150 Delegierten aus 54 sozialistischen Parteien, die sich jetzt trafen, galt nicht mehr der Schlachtruf, mit dem einst die Begründer der 1.

    • Asien starrt auf Peking

      Betrachtet man ihn für sich allein, so erscheint es wenig überzeugend, wenn Präsident Johnson feststellt: Unser einziges Ziel ist es, der Bevölkerung Südvietnams gegen die Eindringlinge aus dem Norden beizustehen, um ihr zu ermöglichen, die eigene Lebensform selbst zu bestimmen.

  • Ausgabe 1966/21

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    • Neue Hoffnung auf Europa

      Erst jetzt, nach der Einigung von Brüssel, wird sichtbar, wie tief die Wunden sind, die der lange und bittere Kampf um die Zukunft der EWG hinterlassen hat.

    • Die Titoisten von Bukarest

      Um eine Hoffnung ärmer und eine Erkenntnis reicher ist der sowjetische Parteichef Breshnew letzte Woche aus Bukarest nach Moskau zurückgekehrt.

  • Ausgabe 1966/22

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    • Kys Krieg

      Die Amerikaner kämpfen in Vietnam – so die offizielle Lesart –, um einer befreundeten Regierung zu helfen. Wirksam helfen können sie nur, wenn diese Regierung möglichst stark ist und sich auf das Vertrauen des Volkes stützen kann.

    • Redner-Austausch

      Weder die Auseinandersetzungen in Ostberlin noch die in Bonn haben das Projekt der gesamtdeutschen Streitgespräche zum Scheitern gebracht.