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Ausgabe 10/1967

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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McCloys Vermittlung
McCloy, der im Auftrage des amerikanischen Präsidenten kam, hat schon manche heikle diplomatische Mission in Bonn mit großer Geschicklichkeit und guter Kenntnis der deutschen Verhältnisse erfolgreich ausgeführt.
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Stichwahl in Paris und anderswo
In dieser Woche zwischen den beiden Wahlsonntagen kommt bei politischen Gesprächen immer wieder die Rede auf Fälle, in denen die Prophetie versagt hat.
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Gehlen – Chef auf Zeit
Daß der Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Dr. Ernst Brückner, mit 57 Jahren „aus gesundheitlichen Gründen“ in den Ruhestand versetzt und der vormalige Leiter der Abteilung III (Linksradikalismus) des Amtes, Dr.
Von Hans Detlev Becker
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Zur besonderen Verwendung
Das Zimmer 341 des Auswärtigen Amtes liegt nicht im Ministerbau, sondern in der riesigen Kanzleiwabe jenseits der Auffahrt, und wenn Egon Bahr zum Chef will, muß er ein ganzes Ende laufen – über jene verglaste Brücke, die der Amtswitz „höhere Diplomatenlaufbahn“ getauft hat.
Von Theo Sommer
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Der „feine Herr“ von Treblinka
Der Bahnhof sah so freundlich aus, wie der Bahnhof einer Kleinstadt aussehen muß. Er hatte Fenster mit bunten Vorhängen und grünen Läden.
Von Dietrich Strothmann
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Deutsche Wünsche zum Sperrvertrag
Die Wellen der Erregung schlagen nicht mehr so hoch, aber die deutschen Besorgnisse wegen des Atomsperrvertrages sind keineswegs verflogen.
Von Kurt Becker
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Kopfschütteln über Bonn
Das deutsche Talent, sich in einer durchaus vertretbaren Sache zum falschen Zeitpunkt mit schiefen Argumenten ins Unrecht zu setzen, feiert in diesen Wochen Triumphe – mit der Polemik gegen einige Klauseln des umstrittenen Atomwaffenvertrages.
Von Jochim Schwelien
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Jahrhundertelang hatten die Kirchen den Antisemitismus nicht nur geduldet sondern ihn sogar noch gefördert
Die Juden und die Schuld der Christen
Wir stehen vor einem Scherbenhaufen, der dem geistigen Auge um so sichtbarer wird, je weiter der Aufbau unserer Wohlfahrtsgemeinschaft fortschreitet.
Von Paul Gre
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Wolfgang Ebert:
Deutscher Aufschrei
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Indien ohne Alternativen
Nach dem Erdrutsch sind Erzkonservative und Marxisten aufeinander angewiesen
Von Hans Walter Berg
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Der Nachfolger von Kiesinger
Einen Steinwurf von Bundeshaus und Kanzlervilla entfernt sitzt Kurt Georg Kiesingers Stuttgarter Amtsnachfolger Hans Filbinger.
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ZEITSPIEGEL
„Seitdem die Jagd auf öffentliche Sündenböcke zu einer nahezu risikofreien Art von Sport aller voraussetzungslosen Amateure geworden ist, schleicht die Zaghaftigkeit wie ein Virus durch die Amtsstuben.
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Frankreichs Mitte wird zerrieben
Wenn Frankreichs Wähler nicht am kommenden Sonntag eine Überraschung liefern, dann wird General de Gaulle weiter über die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung verfügen.
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Das Münchner Spektakel um die „Deutschland-Stiftung e. V.“ und ihren „Konrad-Adenauer-Preis“
Drei Preise und ein schlechter Nachgeschmack
Kardinal Julius Döpfner war dabei, der Erzbischof von München-Freising. Und Staatsminister Dr. Alois Hundhammer war dabei, der Stellvertreter des bayerischen Ministerpräsidenten.
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Selbstzerfleischung in der FDP
Der Leiter der Pressestelle der FDP in Bonn, Wolfgang Schollwer, hat mit einer Studie über die Deutschland- und die Außenpolitik weit über seine Partei hinaus Aufsehen und Widerspruch hervorgerufen.
Von Koben Strobel
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Wer zuletzt beißt...
Als am 1. April vorigen Jahres die absolute Mehrheit der neuen Labour-Fraktion mit 97 Sitzen feststand, hätte Harold Wilson es wahrscheinlich für einen schlechten Scherz gehalten, wenn ihm jemand gesagt hätte, diese Majorität sei um mindestens zwanzig Abgeordnete zu gering ausgefallen.
Von Karl-Heinz Wocker
- Wirtschaft
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US-Konzerne
Gefeuert
Robert Gibson, Präsident der Libby McNeill & Libby — mit 300 Millionen Dollar einer der größten Lebe
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Franz Reuter
Dr. Franz Reuter, Herausgeber der Wirtschafts- und Finanz-Zeitung „Der Volkswirt“, ist am 2. März nach schwerer Krankheit im siebzigsten Lebensjahr gestorben.
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Mehrwertsteuer
Ein gewagtes Experiment
In dieser Woche will der Finanzausschuß des Bundestages seine Beratungen über die Einführung der Mehrwertsteuer abschließen.
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ZEIT SPART GELD
Viele mittlere und kleinere Unternehmen entschließen sich zu einer zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit, die – bei Aufrechterhaltung der Selbständigkeit – ihre Wettbewerbskraft stärkt.
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Monopolamt?
Vor dem Gesetz sollen zwar alle gleich sein, aber leider ist das nicht immer so. Dem alten preußischen Prinzip hat die frühere Bundesregierung zuwider gehandelt, als sie das Bundeskartellamt in Berlin daran hinderte, gegen die Wettbewerbsbeschränkungen im Einzelhandel und in der Mineralölwirtschaft und gegen die Versicherungskartelle vorzugehen.
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Auslandsinvestitionen
Schwarzer Durst
Die Brasserie du Benin S.A., Lome in Togo, an der die Holsten-Brauerei in Hamburg und die Schultheiss-Brauerei in Berlin die Mehrheit haben (nur 25 Prozent des Aktienkapitals von drei Millionen Mark sind im Besitz des Staates Togo) hat sich so gut entwickelt, daß sie in der Lage sein wird, schon nach Abschluß des ersten Braujahres eine Dividende von sechs Prozent auszuschütten.
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Gespräche am Bankschalter
Wohin steuern die Aktienkurse?
Zwei „Richtungen“ beherrschen zur Zeit die Diskussion in den Börsensälen. Da sind einmal die Optimisten, die meinen, daß die Wirtschaftspolitik der neuen Bundesregierung es rechtfertigt, die gegenüber den deutschen Aktien geübte Zurückhaltung aufzugeben.
Von Ihr Securius
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Börsen-Report
Spekulation auf Sparflamme
An der Börse rasch Geld zu verdienen, ist wieder mühsam geworden. Die Aufwärtsbewegung der Kurse, die in den ersten sechs Wochen des neuen Jahres das Börsenbild bestimmte, hat sich festgefahren.
Von K. W.
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Braun
Formschön
Daß auch ein kleineres Unternehmen der Elektrobranche im Konzert der Großen mithalten kann, hat die Braun AG im letzten Geschäftsjahr (30.
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VEBA
Stromlinie
Die Veba (Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks-AG) wird auch in Zukunft verstärkt in das Energiegeschäft steigen. Das war einer der wesentlichen Aspekte auf der diesjährigen Pressekonferenz über den Jahresabschluß 1965/66.
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Hüttebräuker
Seitdem die grüne Front entdeckte, daß Staatssekretär Hüttebräuker vom Bundesernährungsministerium nicht blindlings alles unterschrieb, was sie ihm vorlegte, versucht sie, ihn aus dem Amt zu drängen.
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Ruhrkrise: Neben dem Bergbau gehört der Stahl zu den kranken Branchen. Auch hier ist Konzentration das Rezept
Roßkur für die Stahlwerke
Die deutsche Stahlindustrie lebt heute – so gestehen ihre führenden Manager ein – im Armenhaus der Bundesrepublik. Von sinkenden Erlösen und steigenden Kosten gleichermaßen bedroht, steht sie mit dem Rücken zur Wand und kämpft gegen den Untergang.
Von Heinz-Günter Kemmer
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Der Zauderer im Weißen Haus
Die amerikanische Wirtschaft hat das Vertrauen zu Präsident Johnson verloren
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Ochel-Plan
Einen Sturm der Entrüstung haben die Vorschläge des Hoesch-Generaldirektors Ochel ausgelöst, mit denen der unkonventionelle Montan-Boß aus Dortmund einen Ausweg aus der Kohlenkrise weisen will.
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Arbeitgeber und Gewerkschaften lehnen Lohnleitlinien ab; doch Schillers „Orientierungshilfe“ reicht auch aus
Sozialpartner an der Leine
Auch für die Sozialpartner ist nun die Zeit des laisser-faire, laisser-aller endgültig vorüber. Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände haben sich verpflichtet, an dem „Aufschwung nach Maß“ mitzuwirken, soweit das in ihren Kräften steht, und ihre lohn- und preispolitischen Entscheidungen in das wirtschaftspolitische Programm der Bundesregierung einzuordnen.
Von Wolfgang Krüger
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ZEITRAFFER
Bundesschatzminister Schmücker wünscht mehr Kompetenzen für sein Ministerium, um Spielraum für Industriepolitik zu gewinnen.
- Wissen
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Sünderkartei
Wir haben „ja“ gesagt zu dem Plan, einen Großteil der Verkehrsdelikte direkt von der Polizei ahnden zu lassen, solange als Strafe eine zumutbare Geldbuße oder ein kurzfristiger Führerschein-Entzug ausreichen.
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Ein neuer Wilhelminismus?
Als in der vergangen Woche die Deutschland-Stiftung ihre Preise an Armin Mohler, Bernt von Heiseler und Ludwig Freund verlieh, entstand Unruhe in der Öffentlichkeit.
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Krupp dankt ab
Das größte deutsche Privatunternehmen wird in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt
Von Diether Stolze
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Erhards Inkonsequenz
Ludwig Erhard fängt an, Interviews zu geben. Einem Bonner Journalisten sagte er jetzt, er habe bereits bei seinem ersten offiziellen Besuch als Bundeskanzler in Paris im Februar 1964 de Gaulle ein Abkommen über einen gemeinsamen deutsch-französischen Atomwaffenbesitz vorgeschlagen, der General aber habe den Vorschlag strikt abgelehnt.
Von R. S.
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Widerspenstige Studenten
Mit Zuckerbrot und Peitsche behandelt der SPD-Vorstand seinen widerspenstigen Parteinachwuchs. Eben hat er dem Sozialdemokratischen Hochschulbund (SHB) an einem Tag den erbetenen Zuschuß für die Delegiertenkonferenz verweigert, am anderen Tag jedoch die seit Januar gesperrten Unterstützungsgelder bewilligt.
Von K. H. J.
- Reisen
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Auf der Nordatlantik-Route: Pauschal ab Juni
Kampf um den Amerika-Touristen
Drei bange Wochen zitterten die Manager der Chartergesellschaft Südflug International sowie der Reiseveranstalter Scharnow und Touropa, ob sie die jüngst erhaltene Genehmigung für Flugpauschalreisen nach den USA auch würden ausnutzen können.
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Kreta: Hinweise und Preise
Allgemeine Informationen: Kreta, die größte der griechischen Inseln (8250 Quadratkilometer, 490 000 Einwohner), hat über 1000 Kilometer, zumeist felsige Küste mit breiten Sandstränden zwischen Iraklion und dem Golf von Malia.
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Notizen für Reisende
Gruseln pauschal
Spiritistisch interessierte Touristen können jetzt in England das Gruseln lernen. Der Schloßherr von Salisbury Hall (Hertfordshire) hat die Hausgeister in den Dienst des Tourismus gestellt.
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Ferienwohnungen
Einsam mit Nachbarn
Das größte, umfassendste Angebot des Kontinents ... 4000 Einzelhäuser, Appartements und Villenparks von den Schären Skandinaviens bis zu den Küsten des Mittelmeeres“, verheißt der Prospekt eines deutschen Reiseunternehmens.
Von F. Sch.-O.
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Griechenland
In Kreta verliebt
Nach Griechenland kann man noch reisen. Auch wenn sie sich dort in mancher Hinsicht allzu schnell, allzu beflissen weniger erbaulichen internationalen Gepflogenheiten im Umgang mit Touristen angepaßt und sich ein bißchen zu hurtig auf Dollar-Amerikaner eingestellt haben.
Von Wolfgang Ebert
- Auto
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Unfälle durch Ungesteuerte
Nach einer Untersuchung der Winterthur-Versicherungsgesellschaft ereignet sich im Bundesgebiet alle sieben Sekunden ein Verkehrsunfall.
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Gegen Wundstarrkrampf
Eine Krankheit zum Fürchten
Es gibt eine Krankheit, die jeden jederzeit befallen kann und die dennoch für die Allgemeinheit von geringem Interesse ist: Wundstarrkrampf, hervorgerufen durch den Tetanus-Bazillus.
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In Amerika:
Jetzt 20 Punkte Sicherheit
Das letzte Wort des ersten Satzes ist gesprochen. Die Sicherheitsnormen der amerikanischen IFMVSS (Initial Federal Motor-Vehicle-Safety-Standards) sind durch Gesetz für alle in den USA verkauften Fahrzeuge verbindlich geworden: gültig ab Januar 1968.
Von Ernst Hörnickel
- DIE ZEIT
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Verrat und Niederlage
Ernst Klink: Das Gesetz des Handelns – Die Operation Zitadelle 1943; Schriftenreihe des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes.
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Ein konservativer Reformer
Der preußischen Reformzeit nach der großen Niederlage von 1806 werden auch heute noch viele wissenschaftliche Studien mit häufig sehr bemerkenswerten neuen Ergebnissen gewidmet.
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Ein Germanist aus Europa
Unbestreitbar ist es heute schwieriger geworden, „europäisch zu denken“. Der supranationale Affekt, der sich nach dem Krieg an das Zauberwort „Europa“ klammerte, ist durch die Geschichte frustriert worden.
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Gemütliche Mary McCarthy
Die Amerikanerin Mary McCarthy scheint mir unter den weltberühmten Schriftstellern dieser Zeit die mittelmäßigste zu sein. Doch unter den mittelmäßigen ist sie wohl die intelligenteste.
Von Marcel Reich-Ranicki
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Ein neuer Nationalismus?
In einem klugen Nachwort schildert Martin Faltermaier die Motive der von ihm verlegten drei Plädoyers des Politikwissenschaftlers Sontheimer, des protestantischen Journalisten Stammler und des Fernsehmoderators Heigert über jene Art von „neuem“, gar „gesundem“ Nationalismus, die zwischen altem Nationalkonservativismus und nicht minder überholtem radikalen Nationalismus laviert.
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Mit der mutigen „Projektion 1967“ könnte der Durchbruch zu einer wissenschaftlich fundierten Wirtschaftspolitik gelingen
Schillers Abenteuer
Die Ideologen müssen den Pragmatikern weichen – diesem Gesetz, das heute überall in der Welt Gültigkeit beanspruchen darf, gehorcht auch die deutsche Wirtschaftspolitik.
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Wirtschaftswunder auf sozialistisch
Auch Leipzig ist eine Messe wert Mit diesen Worten apostrophierte Bundeswirtschaftsminister Karl Sch
Von Wolfgang Müller-Haeseler
- Gesellschaft
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Das Ende der Romanows
Minutenlang starrte der Zar auf das verhängte Fenster seines Salonwagens. Nichts deutete auf seine Erregung hin – nur die Mundwinkel in dem bleichen, hohlwangigen Gesicht verzerrten sich.
Von Karl-Heinz Janßen
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Aus den Hauptstädten der Welt:
London – musikalische Welle
Der Kontinent rückt näher – Autounfall einer deutschen Studentin Arnold Wesker, ein Dramatiker von gestern – In Erwartung von Hochhuths Soldaten – Reform des englischen Katholizismus
Von Christopher Driver
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Kennedys Vietnamplan
3. Ablösung der amerikanischen Truppen durch irgendeine internationale Streitmacht, während gleichzeitig ein politisches Übereinkommen allen bedeutenden Gruppen in Südvietnam, auch den Kommunisten, Mitspracherecht bei der politischen Gestaltung des Landes gewährt.
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Oper:
Zwei Engländer in Hamburg
Dies geschah nach der Uraufführung der Oper „Arden muß sterben“ am Sonntagabend in der Hamburgischen Staatsoper: Händchen haltend traten zwei Herren schüchtern durch den Vorhang, der Komponist Alexander Goehr und sein Librettist Erich Fried, beide gleich groß, der eine schlank, der andere breit und untersetzt.
Von Manfred Sack
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Verlust der Mitte
Bei der Wahl zur französischen Nationalversammlung errangen die Gaullisten einen Stimmenanteil von etwa 38 Prozent, Kommunisten und demokratische Linke zusammen rund 41 Prozent.
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Dialog der Atomgiganten
Zu Beginn der Genfer Konferenz über die Nichtweitergabe von Atomwaffen scheint sich die Möglichkeit anzudeuten, daß die USA und die Sowjetunion ihren atomaren Raketen-Wettlauf einstellen: Der sowjetische Ministerpräsident Kossygin hat sich in einem Antwortbrief an US-Präsident Johnson bereiterklärt, mit den USA über einen Rüstungsstopp für offensive und Anti-Raketen-Raketen zu verhandeln.
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Wider den Machtrausch
Das zeitgenössische Musiktheater hat einen Premierenerfolg zu verbuchen. In Karlsruhe wurde die Uraufführung der zweiten Oper von Rudolf Kelterborn außerordentlich beifällig aufgenommen.
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Neue Theorie der Kontinentalverschiebung
Die Erdteile sind in der Urzeit unseres Planeten nicht nur auseinandergedriftet, sondern auch einander entgegengeströmt. Das meint der Forscher Tuzo Wilson, und er nennt für seine These in der Zeitschrift Nature auch einige geologische Beweise.
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Von ZEIT zu ZEIT
Bei der Wahl zur Französischen Nationalversammlung behaupteten die Gaullisten bei hoher Wahlbeteiligung und starkem Linksdruck ihre Stellung.
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Entdeckung durch Schlamperei
Werden wir uns bald nicht mehr erkälten? – Interferon gegen Virus-Krankheiten
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Das Ultimatum der Ibos
Nigeria, das volkreichste Land Afrikas, macht in diesen Wochen eine neue Zerreißprobe durch. Oberst Ojukwu, Militärgouverneur der vor den Ibos bewohnten Ostregion, hat der Bundesregierung in Lagos ein Ultimatum gestellt, das am 31.
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Deutsche Mayo-Klinik sozial
Professor Dr. Alexander Mitscherlich ist Direktor des Sigmund-Freud-Instituts, Frankfurt a.M., und Direktor der Psychosomatischen Klinik, Heidelberg.
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Attentate in Aden
England hinterläßt den Vereinten Nationen ein schweres Erbe – Nasser im Hintergrund
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Schollwer schockiert Bonn
„Wir werden in der Deutschlandpolitik nach einer Bestandsaufnahme auch die Konsequenzen ziehen. Wir kommen mit den bisherigen Formeln, salvatorischen Klauseln, juristischem Gestrüpp und allzu hochgestochenen Einschätzungen der Entwicklung der Nachkriegszeit nicht mehr weiter.
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Tschu glättet die Wogen
Die große chinesische Kulturrevolution ist schon wieder in ein neues Stadium eingetreten. Nunmehr konzentriert sich der Kampf der Anhänger Mao Tse-tungs auf jene Männer in führenden Stellungen, die den „kapitalistischen Weg“ eingeschlagen haben.
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Namen der Woche
Gholam Mohammed Mossadek, persischer Ministerpräsident 1951 bis 1953, starb im (geschätzten) 88. Lebensjahr in Teheran an Herzschwäche.
- Kultur
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GÜNTER SEUREN:
Variation im fünften Jahr
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Das große Cas
kann man eigentlich nichts sagen oder schreiben, als daß es in jede Bibliothek gehört, in jedes Kunstinstitut, in jede Schule und Hochschule, aber auch in die Hand jedes einzelnen, der sich ein Bild über die Entwicklung von Kunst und Theater, und zwar über deren entscheidende Phase im zwanzigsten Jahrhundert machen will.
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Chemische Mystik
Drei geheimnisvolle Buchstaben halten Amerika und jetzt auch schon Europa in Atem. LSD – den einen verheißt es zeitentrückte Seligkeit, das mystische Glück kosmischer Erlebnisse, den anderen öffnet es den Blick in einen Abgrund von Qual und Verbrechen, verkündet es den wo nicht physischen, so doch moralischen Untergang der Menschheit durch eine Massenflucht ins chemisch erzeugte künstliche Paradies.
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ZEITMOSAIK
Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat der Errichtung einer „Berliner Festspiele GmbH“ zugestimmt, die von nun an alle internationalen Festspiele in Berlin durchführen soll.
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Männliche Glückspredigt
Die Gewohnheiten des Suhrkamp-Verlages, die Schriften vieler seiner Autoren in immer neuen Ausgaben, in immer, neuen Zusammenstellungen, mit immer neuen (wenn auch meist vortrefflichen) Kommentaren, schließlich in einer Gesamtausgabe und endlich noch in Häppchen in der edition oder in der Bibliothek Suhrkamp zu präsentieren, hat auch ihr Gutes.
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Hermann Hesses Irrfahrt ins Leben
Die Herausgeberin, Hermann Hesses dritte Frau, hat die Auslieferung des Buches nicht mehr erlebt. Sie hat Hermann Hesse, ohne darüber zu reden, das Lebens- und Arbeitsklima aufrechterhalten, das er brauchte; sie hat ihm manche Arbeit abgenommen und sich nach seinem Tod ganz dem Nachlaß gewidmet, „Die späten Gedichte“ herausgegeben, die erweiterte Ausgabe der „Briefe“, die „Prosa aus dem Nachlaß“.
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Spiel und Buch
Büchermoden spiegeln Zeitmoden, und die Bücher enthüllen, daß uns endlich wieder die Spiellust ergriffen hat. Zeitvertreib, Spiel und Rätselraten scheinen die Hast anzugreifen, und wohlverdientes Nichtstun will sich stilisieren lassen.
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Jüdische Kindheit
Erst am Ende, als er die Stadt verläßt, um über die Grenze zu fahren und seine Heimat so endgültig zu verlassen, wie er vieles, wie er alles verlassen mußte, erfährt man, daß es Duisburg war.
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Freiheit oder Sicherheit
Liberal zu sein ist heutzutage wieder modern, nicht nur in Deutschland.“ Diesen Satz stellt Barthold C. Witte, der Geschäftsführer der Friedrich-Naumann-Stiftung, an die Spitze einer Einführung: „Liberalismus in Deutschland.
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Die Literatur und die Welt der Arbeit
Auch heute noch sind bei unseren Autoren Darstellungen der Arbeitswelt kaum zu finden. Die Ursachen sind recht komplexer Natur.
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Individualist als Museumsdirektor
Ein paar Wochen später als vorgesehen traf der neue Direktor der Neuen National-Galerie, Dr. Werner Haftmann, in Berlin ein.
Von Wolf Jessen
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Das Niemandsland der Sprache
Die Zweisprachigkeit, dieser als linguistische Fertigkeit überschätzte Touristengewinn, kann für einen Dichter zum Verhängnis werden.
Von Richard Exner
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Rennerts Münchner Programm
Münchens Opernleben steht künftig unter dem Zeichen des Namens Rennert: Ins Staatstheater am Gärtnerplatz zieht als Chefdirigent Wolfgang Rennert ein, und mit den kommenden Festspielen übernimmt sein „großer Bruder“.
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Ludwig Thoma heute
Auch ohne hundertsten Geburtstag, ohne besonderen Anlaß überhaupt bestehen Gründe genug, nicht nur das Andenken, sondern das Lebenswerk eines Mannes zu pflegen, der eigentlich nie aufgehört hat, aktuell zu sein; Denn zu keiner Zeit noch gab es Überfluß an Dichtern, die sich ihre Poesie nicht abzuquälen, brauchen, Schriftstellern, die etwas Eigenes zu sagen haben und es in klarer eigener Sprache zu sagen wissen, und kritischen Geistern, die ihre Attacken nicht möglichst auf der Linie des geringsten Widerstandes ansetzen.
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Klassikerausgaben – kritisch betrachtet:
Der boshafte, bittere Bierce
Es ist charakteristisch für viele Gestalten in Ambrose Bierces Erzählungen, daß sie zwei Tode sterben, einen unbewußten, der sich in der Realität ereignet, und einen bewußten, der sich in ihrer Vorstellung abspielt.
Von Marianne Kesting
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Fernsehen:
Warten auf Naphta
In der Woche vor Weihnachten waren sie schon einmal zusammengekommen, die vier Matadore, und hatten die Klingen gekreuzt nun traten sie abermals unter Eugen Kogons Ägide in die Arena: Max Bense zunächst, ein Cartesianer vom Rhein, der den theologischen Tiefsinnigkeiten seiner Kondebattanten die schlichte Zuversicht, des zwei mal zwei bleibt vier entgegenhielt; Ernst Topitsch sodann, dessen Munde die grimmigsten Sentenzen wie Milch und Honig einströmten: Selbst die Zurechtweisungen nahmen sich im nasalierend-ärarischen Tonfall eher wie väterliche Zusprüche aus.
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Kunstkalender
Cesar Klein bildet die Ausnahme von der Regel, er hat ein malerisches Werk aufzuweisen, das unabhängig von seiner Arbeit fürs Theater Bestand hat.
Von Gottfried Sello
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Haja, das kannscht noch ertragen
Der Staat, hört man, läßt sich die Kunst angelegen sein und ganz besonders die Kunst am Bau. Bis zu zwei Prozent der Bausumme sehen die Länderregierungen bei öffentlichen Bauten für deren künstlerische Bereicherung vor.
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Überblick über die Religion
Zwölf Autoren, darunter der Erzbischof von Canterbury, der Berliner Professor für Kirchengeschichte, Ernst Benz, Bischof Stephen Charles Neill, Professor Stanley Samartha aus Indien, bemühen sich, einen Überblick über dieStellung der Religionen in unserer modernen Welt zu geben.
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Die Parteien
Dieses Werk ist mehr als nur ein nützlicher Leitfaden für die Staatsbürger, die sich über die Entwicklung der Parteien unterrichten lassen wollen.
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Freude ist verboten
Er glaube an die Oper, sagt Walter Steffens. Er ist zweiunddreißig Jahre alt, stammt aus Dortmund, studierte bei Philipp Jarnach in Hamburg, gewann dort 1963 das Bach-Preis-Stipendium und 1966 das des Berliner Mendelssohn-Preises; seit 1961 ist er Dozent für Musikgeschichte, Formlehre, Kontrapunkt und Komposition am Hamburger Konservatorium.
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Der General-Präsident
Träumer oder Realist, so fragt der Verfasser. Das ist wahrlich eine Frage, die sich von selber stellt, wenn das komplette Thema de Gaulle auf der Tagesordnung steht.
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Durch Mark, Bein und Pfennig
Es gibt Geräusche, die so abscheulich sind, daß ihnen nachgesagt wird, sie gingen durch Mark und Bein. Auf berlinisch gehen sie durch „Mark und Pfennig“.
Von Cornelia Jacohsen
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REINHARD LETTAU:
In Rufweite
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Adam, Hungertuch und Zwingli
Der Autor weiß jedoch aus eigener Seelsorge-Erfahrung, daß in Glaubensfragen reine Fakten für die jungen Leute nur leeres Stroh sind.
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Von Klöterbüchsen und Rummelpötten
Der homo ludens, der zweckfrei spielende Mensch und seine Objekte sind nurmehr in musealem Zustand, unter schützenden Glasvitrinen zu finden.
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Satiren und Satirchen
Kein Land hat die Satiriker, die es verdient. Eher können auf dem gleichen Boden zehn große Dichter zur gleichen Zeit auftreten als zwei große Satiriker.
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Signal-Literatur
Junge Leute lesen keine Jugendliteratur. Junge Leute lesen Taschenbücher. Das sind zwei Standardsätze der Jugendbüchler, und deshalb versucht ein Jugendbuchverlag hin und wieder, seinen jungen Lesern Taschenbücher zu geben, die nicht von Jugendbuchautoren geschrieben worden sind.
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Der liebe Gott für die lieben Kleinen
Man glaubt heute lieber klar und kräftig à la modern design, und selbst Katholiken denken mit einer kräftigen Prise evangelischer Direktheit an den, der zwar noch Vatergott sein, aber nicht mehr in Wort und Bild die Attribute eines spätbürgerlichen Patriarchen aus den Gründerjahren haben soll.
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Ein Schweinchen und ein Zauberer
Bei den Bilderbüchern heißt das: je jünger ein Kind ist, desto lieber hat es Bücher, mit denen man mehr machen kann als sie anschauen.
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Jean-Luc Godard:
Alles mit neuen Augen sehen
Der französische Regisseur spricht über seine Filme, seine Methode und seine Gesellschaft
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Vogelleben
Es geschieht selten, daß man sich sofort und auf eine ganz einfache Weise heimisch fühlt in der Welt, die ein weit entfernter Autor lebendig werden ließ.
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Geschichte aktuell
Die Idee, über Geschichte zu berichten, als sei sie eben geschehen, aktuell, brandneu, ist hier beispielhaft seriös verwirklicht worden (ein Indiz dafür ist schon das stattliche Literaturverzeichnis).
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Märchen aus Nord und Ost
Nach Nirgendwo gehen und das Nichtda holen, heißt der Auftrag des Königs, der den Mann jener überaus schönen, aber heimlich von ihm für seinen Sohn ausersehenen Frau verderben will.
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Qualvoller Tod durch Musen
Von links schiebt sich auf dem Schutzumschlag eine der Umschlagzeichnung von Grass’ „Hundejahren“ nachempfundene, aber feinsinnig mit einem Spitzenhandschuh garnierte Hand aufs Glanzpapier.
Von Helmut Salzinger
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Vom verschollenen Stil
Angenommen, in der Kunstdiskussion dieses Jahres, in dem wie nie zuvor das Spektakuläre in der Kunst zu dominieren scheint, die Neonröhren, elektrische und elektronische Schaltungen der „Kunstlichtkunst“ jede Form des Tafelbildes offensichtlich ablösen wollen – in der Kunstdiskussion dieses Jahres also mache ein jüngerer Maler (Jahrgang 1930) den Vorschlag, das Kunstwerk mit dem „Heiligen“ gleichzusetzen und Kunst als das „menschenwürdige Leben“ zu begreifen.
Von Jürgen Claus
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In beschaulicher Tonart
Märzgefallene nannte man in unserer Gegend jene Artgenossen, denen im Frühjahr 1933 eine innere Stimme befahl, nicht länger abseits zu stehen und unter dem Hakenkreuzbanner – sei’s auch nur als schlichter SA-Mann – die Reihen der nationalen Erhebung zu verstärken.
Von K. 11. Kramberg
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Zum Untergang verurteilt?
Es wäre schade, wenn dieses ausgezeichnete Werk auf die Dauer darunter litte, daß es erst nach einigen anderen wertvollen Büchern über 1866 erschienen ist.
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Ein Brite über Wilhelm II.
Dies ausgezeichnete, sorgfältig belegte Buch ist zunächst eine Geschichte des Lebens Wilhelms II., seiner Regierung und der Entwicklung seines Charakters.
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Pinocchio und sein Übersetzer
In Florenz erblickte er 1880 das Licht der Bücherweit und ist seitdem aus den Kinder- und Erwachsenenbibliotheken nicht mehr fortzudenken: Pinocchio, der hölzerne Hampelmann, der zum guten Schluß seiner 36 von Carlo Collodi erdachten Abenteuer, seinem tiefsten Herzenswunsch entsprechend, ein richtiger junge wird.
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Abenteuerliche Lebensläufe
Allgegenwärtig ist das Abenteuer, im Palast wie im Kral, auf Schiffsplanken wie in Kamelsätteln, im Laboratorium wie in jenen Salons, in denen der Graf von Saint-Germain, einer der verwegenen Glücksritter des achtzehnten Jahrhunderts, auftauchte.
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Hitlers Ziel in Frankreich
Eberhard Jäckel: Frankreich in Hitlers Europa. Die deutsche Frankreichpolitik im Zweiten Weltkrieg. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, 396 Seiten, 28,– DM (Veröffentlichungen des Instituts für Zeitgeschichte, Bd.
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Frikassierter Beethoven
Ludwig van Beethoven: „Sinfonie Nr. 5 cmoll“ und Franz Schubert: „Sinfonie Nr...............................................
Von Heinz Josef Herbort
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Sturz in die Erinnerung
Das Buch heißt: „Janek – Porträt einer Erinnerung“. Den ersten Abschnitt darin verstehe ich nicht, obwohl ich jedes Wort verstehe.
Von Werner Weber
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Ariel im Handstand
Ich erwartete, was man sich bei Krolow erwarten darf: intelligente Glossen, scharf oder auch überpointiert. Durchsichtig und überraschend, die gelungenen.
Von Hilde Domin
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FILMTIPS
„Die Geschöpfe“ (Les Creatures), von Agnes Varda. Nach dem „naiven Bild des Glücks“ malt Agnès Varda das „naive Bild der Schöpfung“.
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ZU EMPFEHLEN
Bartolome de Las Casas: „Kurzgefaßter Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder“, herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger, aus dem Spanischen von D.
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Die Entstehung des Alphabets
Diese Seite aus dem „Book of Lindisfarne“ (um 720, British Museum, London) mit den nebeneinanderstehenden, kompliziert ornamentierten Initialen INP, ein berühmtes Beispiel der Schreibkunst irischer Mönche, ist eine von 242 Abbildungen in einem jener Bücher, die man, aus Erfahrung gewitzt, nur mißtrauisch in die Hand nimmt: Sie sind zu groß, zu schwer, zu teuer, zu schön, Gala-Monster-Bücher, zum Verschenken und Verstauben.
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Ein aristokratischer Kommunist
In der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Sinn und Form veröffentlichte Peter Huchel 1950 zum erstenmal vier Gedichte eines eben aus der Emigration zurückgekehrten Lyrikers, der mit dem 1962 abgesetzten Chefredakteur mehr gemeinsam hat als nur den Jahrgang 1903; 1963 widmete eben dieser Lyriker seinem Freund Huchel ein Gedicht, „Orphische Bucht“: „Auch dein Schritt, ins / Leere gemalt, Freund, / versinkt, und das Licht / steht, ein Dorn, / unter dem Lid mir.
Von Hilke Sclüaeger
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Englands unbekannte Romanik
Auf dem Reiseprogramm des Durchschnittstouristen, der England besucht, stehen – sofern er kunstgeschichtlich interessiert ist – vielleicht Bauwerke der Frühgotik wie die Kathedrale von Salisbury oder solche der typisch englischen spätgotischen ( „perpendicular“ ) Gewölbekunst wie in Peterborough.
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Wilde Pferde
Während einer Reportagereise durch Kenia gelang Ulrich Mack vor Jahren eine einzigartige Photoserie wilder Pferde. Eine Auswahl der Bilder ist in „Twen“ erschienen, vollständig liegen sie jetzt als Buch vor, gut aufgemacht und mit einem schön gedruckten poetischen Text versehen, den man besser nicht liest ’Ulrich Mack: „Pferde“; Hallwag Verlag, Bern Stuttgart; 35,– DM).
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Politiker werden porträtiert
Die Faszination der Sendereihe „Zur Person“ beruhte darauf, daß es Günter Gaus gelang, die jeweilige Person mit gezielten Fragen an jenen Punkt zu bringen, an dem sie mehr über sich selbst aussagte, als sie eigentlich hatte sagen wollen.
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Phyllis schwingt die Peitsche
Leyden war schon zu Zeiten des Lucas van Leyden eine Stadt der Wissenschaft und Lehre. Lucas selbst besaß eine umfassende humanistische Bildung, die ihn befähigte, in seinem graphischen Oeuvre nicht nur die hinlänglich bekannten biblischen Szenen zu repetieren, sondern im mythologisch literarischen Bereich nach entlegenen Themen zu fahnden.
Von Gottfried Sello
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ZBIGNIEW HERBERT:
Rast
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Massenmedien
Unter bewußter Beschränkung auf die politischen Aufgaben der Massenmedien gibt Meyn eine ebenso lesbare wie ausgewogene kritische Übersicht.
- Länderspiegel
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Intime Fragen – gekürzt
Der Leiter der Liebigschule in Frankfurt am Main, Oberstudiendirektor Bernt, legt Wert auf die Feststellung, daß die in seiner Schule vorgelegten Fragebogen die umstrittenen Fragen, die im wesentlichen zu der Auseinandersetzung über die Aktion der Schülerzeitung geführt hatten, nicht enthielten.
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Der „gute Geist von Rieneck“
Es war der 279. Lehrgang der Fernfahrerschule zu Rieneck im Dürnhof, und auf den Tischen standen kleine Vasen mit Tannengrün.
Von Chris Molitor
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Tausche Pariser Kirche gegen deutschen Wald
Gebietsabtretung oder Grenzberichtigung – Vaterlandsverteidiger in der Pfalz formieren sich
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Kein Platz für Helden
Es gab einen kleinen Aufstand in dem kleinen schleswig-holsteinischen Flensburg, der sogar den „Welt“-Historiker Walter Görlitz aufschreckte und bewog, drei Flensburger Pastoren schulmeisterlich abzukanzeln.
Von Herbert Wieben
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Bewährung für Hermann Hesse
Dem deutschen Fernsehzuschauer ist der Marktplatz dieser Stadt als Kulisse für den Bürgermeister Gscheidle alias Willy Reichert und für den ständig vespernden Amtsdiener Schmelzle alias Werner Veidt längst bekannt.
Von Karl Moersch
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Geschäftstüchtige Uni
Den deutschen Hochschulrektoren soll es versagt bleiben, innerhalb der Universitäten en gros und en detail mit Getränken und Tabakwaren zu handeln, auch wenn die Alma mater von solchen Geschäften profitieren könnte.
Von Peter Stähle
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Armes Finanzamt
Die Dame vom Finanzamt verhieß mir am Telephon: „Es sind sechshundertdreiundzwanzig Mark. Die Überweisung dauert vierzehn Tage – aber Sie können es natürlich auch direkt von unserer Kasse abholen.
Von Ortwin Fink
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„Wir haben alles geklärt“
Vor vierzehn Tagen kam vom neuen Kölner Generalstaatsanwalt Franz Drügh an das Düsseldorfer Justizministerium ein inhaltsschwerer Brief.
Von Ferdinand Ranft
- Lebensart
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Logelei
Drei Pfennige und zwei Groschen liegen in einer Reihe nebeneinander und aneinander. Die Reihenfolge: Pfennig, Groschen, Pfennig, Groschen, Pfennig.
Von Zweistein
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Die Leiche im Keller der Kripo
Da gab der Frankfurter Oberstaatsanwalt Rahn eine öffentliche Erklärung ab, in der er sagte, er halte diese Entscheidung für rechtswidrig.
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Kinderexperimente
Weshalb würde man Wissenschaftler gerichtlich zur Verantwortung ziehen, wenn sie an Kindern neue Drogen erprobten, mit denen man das Körperwachstum um zwei Jahre beschleunigen will? Solchen Gelehrten wäre vorzuwerfen, daß sie schädliche Nebenwirkungen der Präparate nicht ergründet, Gefahren für die Gesamtheit nicht bedacht und die Gesetze organischen Wachstums sträflich mißachtet hätten.
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Halten wir die kleinen Kinder künstlich dumm?
Ein Auto fährt vorbei, „Das ist ein Töff-Töff“, sagt die Mutter. „Quatsch, das ist ein Mercedes 220, älteres Modell“, sagt der Dreijährige.
Von Aufnahme: Freddie Vogt
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Innere Stimme
War es eine Blonde, sagte sie: „Die leidet an Cutis anserina, man sagt auch, Gänsehaut.“ Und war es eine Rothaarige, sagte sie: „Die duftet wie ein Baby, und die Druckstellen gehen nur langsam zurück.
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Bloßes Wissen
Die Professoren Correll und Lückert müssen wohl im Biologie- und Menschenkundeunterricht in der Schule gefehlt haben. Auch um ein Collegium logicum haben sie sich nicht gekümmert.
Von Kurt Anders, Dortmund-Marten
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Englisch perfekt
Seit Jahren vertrete ich die Ansicht, daß es wünschenswert sei, den Kindern schon im vorschulischen Alter gewisse „Schulkenntnisse“ zu vermitteln; ich bin deswegen oft genug als Utopist verlacht worden.
Von Studienreferendar, Hamburg
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Die dreizehn Tage des Oberamtsrichters Maul
Witze in der Hauptverhandlung – Der Frankfurter Kindsmordprozeß gegen Ursula Kablau (III und Schluß)
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Diskussion
Ist die Schule zu schade zum Lesenlernen? Von zumindest zwei deutschen Gelehrten, Professor Dr. Rolf-Heinz Lückert vom Institut für Jugendforschung der Universität München und Professor Dr.
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Der Mann, der alles über Albrecht Dürer weiß
Mein Vorname? ganz einfach und ordinär Franz, nix Besonderes. Der das sagt, ist über Nacht, genau gesagt über sieben Fernsehabende nach und nach zu Berühmtheit gelangt, zu Fernsehberühmtheit jedenfalls.
Von Thilo von Uslar
- Sport
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Nicht nur Sommersport
Während uns Amerikaner und Russen beweisen, daß die Leichtathletik heute mehr als ein reiner Sommersport ist, halten die Deutschen ihren Winterschlaf.
Von Adolf Metzner
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Stürze im Sturm
An den ersten drei Tagen der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften gab es nur ein Gesprächsthema: das Wetter und die Wahl der Freiluftbahn als Austragungsstätte aller Kürläufe dieser Weltmeisterschaften.
Von Heinz Maegerlein