Deutsche Linoleum-Werke AG, Bietigheim. Die DLW hat im vergangenen Jahr wieder gut verdient. Der Rückgang des Linoleumabsatzes hat sich gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt; bei Kunststoff- und Textilbelägen wurden Umsatzzunahmen erzielt. Umsatz 378 (352) Millionen; Bilanzsumme 193 (171) Millionen; Reingewinn 6,3 (6,3) Millionen; Dividende 14 Prozent.

Hartmann & Braun AG, Frankfurt; Das Unternehmen litt unter der Flaute im Inland. Die Inlandsbestellungen bei der Firmengruppe gingen um neun Prozent zurück. Der Export erhöhte sich um 22 Prozent, dabei mußten jedoch Erlösschmälerungen hingenommen werden. Umsatz: 158 (135) Millionen; Beschäftigte 4340; Bilanzsumme 120,7 (114,8) Millionen; Reingewinn 2,25 (1,95) Millionen Mark; Dividende 15 Prozent.

Deutsche Überseeische Bank, Berlin-Hamburg. Trotz einer weiteren Geschäftsausdehnung, die sich in einem Anstieg der Bilanzsumme um 15,2 Prozent auf 323 Millionen Mark niederschlug, war der Gewinn 1966 rückläufig. Das ging zu Lasten der Rücklagenbildung. Die Dividende blieb mit 6 Prozent unverändert. Mehr als 50 Prozent des Aktienkapitals des Instituts liegen bei der Deutschen Bank. Der Vorstand bescheinigt nach dem neuen Aktiengesetz, daß die Bank durch den Großaktionär nicht benachteiligt worden ist.

Metallgesellschaft AG, Frankfurt. Die Ertragslage des Unternehmens konnte nicht der Umsatzzunahme entsprechend verbessert werden. Die Außenumsätze stiegen um 13 (23) Prozent auf 3,5 Milliarden Mark. Umsatz mit dem Ausland 25 (19) Prozent. Investitionen 135 (134) Millionen Mark; Reingewinn 25,7 (25,9) Millionen Mark; Beschäftigte 30 569 (+ 0,7 Prozent) Dividende auf 140 Millionen Grundkapital 18 (18) Prozent.

Olympia Werke AG, Wilhelmshaven. Das Inlandsgeschäft steht unter dem Eindruck der konjunkturellen Abschwächung, der Export ist zufriedenstellend. Umsatz 1966: 336 (300) Millionen Mark. AEG/Telefunken erhalten von Clympia auf das dividendenberechtigte Grundkapital von 65 Millionen eine Dividende von 16 Prozent